Sonder

Diese Lernkarten behandeln spezielle Sprechfunkverfahren und Sonderbestimmungen für die Luftfahrt, insbesondere für Piloten und Flugverkehrskontrollstellen. Sie erläutern wichtige Begriffe wie Rufzeichen, Freigaben, Phrasen, Flugplan-Eintragungen und Verfahrenswörter sowie deren korrekte Anwendung in verschiedenen Situationen. Nutzer profitieren von diesem Wissen, um Funkkommunikation sicher und regelkonform durchzuführen.
Flashcards
126
Students
1
Language
German
Level
Other
Created / Updated
07.07.2026 / 09.07.2026

Cartes-fiches

BI/1 Was ist ein SNOWTAM?

Ein NOTAM betreffend Schnee, Eis usw. auf den Bewegungsflächen eines Flugplatzes.

BI/2 Was wird bei einer Funkpeilung ermittelt?

Die Richtung vom Peiler zum Sender.

BI/3 Welche Sprachen sind im Normalfall im Funksprechverkehr für Flugsicherungszwecke anzuwenden?

Die Sprachen, für die die verwendete Frequenz zugelassen ist.

BI/4 Woraus ist die Ortskennung eines österreichischen Flughafens ersichtlich?

Aus der AIP, Teil GEN 2.

BI/5 Eine Positionsmeldung gehört zum Begriff?

Flugbetriebsmeldungen.

BI/6 Eine Meldung über den Betrieb oder die Wartung von Einrichtungen, die für die Sicherheit oder Regelmäßigkeit des Flugbetriebes wichtig sind, gehört zum Begriff?

Flugsicherheitsmeldungen.

BI/7 Welche der angeführten Vorrangfolgen ist richtig?

Freigabe vor QDM.

BI/8 Wo können Sie als Pilot in NOTAMs Einsicht nehmen?

Beim AIS.

BI/9 Welche Sprache ist bei österreichischen Flugplatzkontrollstellen zulässig?

Deutsch und Englisch.

BII/1 Bei Empfängerausfall muss der Pilot?

Mit der Phrase „Blindübermittlung wegen Empfängerausfalls“ auf der zuletzt verwendeten Frequenz seine Positionen absetzen und diese Meldungen zur Gänze wiederholen.

BII/2 Sie fliegen VFR einen kontrollierten Flugplatz in Österreich an. Vor Erhalt der notwendigen Anweisungen zum Einflug in die CTR fällt die Sprechfunkverbindung aus. Was sollen Sie tun?

Nach Möglichkeit auf einen unkontrollierten Flugplatz ausweichen.

BII/3 Der SSR-Code für Funkausfall lautet?

7600.

BII/4 Der SSR-Code für Notzustand lautet?

7700.

BII/5 Der SSR-Code für Entführung lautet?

7500.

BII/6 Welchen SSR-Code können Sie auf Ihrem Transponder nicht rasten?

8888.

BII/7 Welchen Code soll ein VFR-Pilot schalten, sofern kein Code zugewiesen wurde?

7000.

BII/8 Die ersten Meldungsteile einer Positionsmeldung lauten?

Rufzeichen des Luftfahrzeuges und Position.

BII/9 Ein Pilot, der nach Sichtflugregeln fliegt, hat Positionen wie folgt anzugeben?

Sowohl in Bezug auf geographische Orte und Flugplätze als auch auf Funkhilfen.

BII/10 Nachstehende volle Rufzeichen für österreichische Luftfahrzeuge sind möglich?

CESSNA OEBAK, OE1234, AUSTRIAN OELDA.

BII/11 Nachstehende abgekürzte Rufzeichen für österreichische Luftfahrzeuge sind möglich?

CESSNA BAK, O34; AUSTRIAN mit Flugnummer darf nicht abgekürzt werden.

BII/12 Beim Erstanruf ist die Verwendung eines abgekürzten Rufzeichens zulässig?

Nein.

BII/13 Die richtigen Rufzeichen für Flugplatzkontrollstelle, Anflugkontrollstelle und Bezirkskontrollstelle mit Radar lauten?

TURM/TOWER – RADAR – RADAR.

BII/14 Die ersten drei Meldungsteile eines vom Piloten initiierten Funktests lauten?

Rufzeichen der gerufenen Stelle, eigenes Rufzeichen, Funktest.

BII/15 Was bedeuten die Verständlichkeitsstufen 2 und 3?

2 = zeitweise verständlich; 3 = schwer verständlich.

BII/16 Wie werden in Ziffern „unverständlich“ und „verständlich“ ausgedrückt?

1 = unverständlich; 4 = verständlich.

BII/17 Wie wird die Zahl 9615 ausgesprochen?

Neun sechs eins fünf.

BII/18 Wie wird die Zahl 200,15 ausgesprochen?

Zwo Null Null Komma Eins Fünf.

BII/19 Wie wird die Frequenz 132,050 ausgesprochen?

Eins Drei Zwo Komma Null Fünf.

BIII/1 Das Luftfahrzeug hat weder Funk- noch Navigationsausrüstung. Was tragen Sie im Flugplan ein?

N.

BIII/2 Die Funk- und Navigationsausrüstung reicht für die gesamte Flugstrecke aus. Was tragen Sie im Flugplan ein?

S.

BIII/3 Was hat der Pilot eines Sichtfluges mit Funk zu tun, wenn er während des Fluges den Zielflugplatz ändert?

Die in Betracht kommende Flugverkehrsdienststelle vorher verständigen.

BIII/4 Was gehört nicht zur Standard-Funk-/Navigationsausrüstung?

GPS.

BIV/1 Senderausfall bei Tageslicht: Mit welcher Verfahrenssprechgruppe verlangt der Turm eine Empfangsbestätigung?

Wenn verstanden, schalten Sie die Landescheinwerfer ein.

BIV/2 Turm fragt, ob Sie abflugbereit sind. Sie sind es. Wie antworten Sie?

Ja.

BIV/3 Was bedeuten die Verfahrenswörter „Korrekt“ und „Negativ“?

Korrekt = Das ist richtig. Negativ = Nein, Erlaubnis nicht erteilt, das ist nicht richtig.

BIV/4 Sie verlangen vom Turm eine Rechtskurve nach dem Abheben. Mit welchem Verfahrenswort wird dies genehmigt?

Genehmigt.

BIV/5 Sie wollen eine übermittelte Meldung aufheben. Mit welchen Verfahrenswörtern tun Sie dies?

Ignorieren Sie.

BIV/6 Der Turm will eine Freigabe widerrufen. Mit welcher Sprechgruppe tut er dies?

(Freigabe) aufgehoben.

BIV/7 Sie erwarten eine Linkskurve nach dem Abheben, werden aber zu einer Rechtskurve angewiesen. Mit welcher Sprechgruppe können Sie die Rechtskurve bestätigen lassen?

Bestätigen Sie Rechtskurve.

BIV/8 Die richtigen Verfahrenswörter lauten für „Nehmen Sie Funkverbindung auf mit …“ und „Hören Sie mit auf … (Frequenz)“?

Rufen Sie – Monitor.

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