SKL - Innere Medizin

SKL - Pulmologie, Kardiologie, Angiologie, Gastro, Hämatologie und Onkologie und Rheuma

SKL - Pulmologie, Kardiologie, Angiologie, Gastro, Hämatologie und Onkologie und Rheuma


M. M.
Diese Lernkarten decken zentrale Themen der Inneren Medizin ab, insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Hypertonie, arteriellen Verschlüssen und Herzrhythmusstörungen. Sie erklären Begriffe, Ursachen, Symptome und Therapien, etwa bei Myokardinfarkt oder Endokarditis, und zeigen Zusammenhänge zwischen Risikofaktoren wie Arteriosklerose und deren Folgen. Ideal für Auszubildende in medizinischen Berufen, um klinische Zusammenhänge zu verstehen und Prüfungswissen zu vertiefen.
Flashcards
161
Students
3
Language
German
Category
Medical
Created / Updated
04.07.2026 / 01.09.2026

Flashcards

Definieren Sie den Begriff Perikarditis.

Definition - Perikarditis

  • Entzündung des Herzbeutels (Perikard), der das Herz umgibt.
    • Epidemiologie:
      • Häufiger als Endokarditis, ähnlich wie Myokarditis
      • Trifft oft nach Virusinfekten auf
      • Männer zwischen 20-50 Jahren besonders betroffen

Nennen Sie die Ursache der Perikarditis.

Perikarditis Ursachen sind:

  • Häufig Ursachen
    • Viren
      • Coxsackie, Echoviren, Influenza, Adenoviren
  • Weitere Ursachen
    • Bakterien (selten, aber gefährlich: Staphylokokken, Pneumokokken)
    • Autoimmunerkrankungen
    • Herzinfarkt (postinfarkt: Dressler-Syndrom)
    • Nierenversagen (urämische Perikarditis)

Wie läuft die Pathogenese einer Perikarditis ab?

  • Pathogenese (Perikarditis):
    • Der Herzbeutel entzündet sich
    • Die beiden Perikardblätter reiben aneinander --> stechender Schmerz!
    • Es kann Flüssigkeit entstehen --> Perikarderguss
    • Zu viel Flüssigkeit --> Herz kann sich nicht ausdehnen --> Herztamponade (Notfall!!)

 

Nennen Sie die Symptome der Perikarditis.

Perikarditis Symptomen:

  • stechender Brustschmerz
  • Schmerz nimmt im Liegen zu, besser im Sitzen nach vorne gebeugt
  • Reibegeräusch ("Pericardial rub")
  • Atemnot bei großem Erguss
  • Fieber möglich

Erläutern Sie die Therapie der Perikarditis.

Therapie der Perikarditis:

  • Therapie der Grunderkrankung (Ursache)
  • Körperliche Schonung
  • Anti-entzündliche Therapie durch nichtsteroidale Antiphlogistika, gegebenenfalls Kortison
  • Therapie der Komplikationen

Unterscheiden Sie die Herzklappenerkrankungen.

Bei den Herzklappenerkrankung unterscheidet man:

  • Stenosen (Verengung), bei denen die Klappen nicht mehr richtig öffnen
  • Insuffizienz (Undichtigkeit), bei denen die Klappen nicht mehr richtig schließen

Es können alle 4 Herzklappen betroffen sein

Merke: Beide Probleme führen dazu, dass das Herz nicht mehr arbeiten muss, um genug Blut zu pumpen.

Definieren Sie den Begriff Aortenklappenstenose.

Herzklappenerkrankungen - Aortenklappenstenose

  • Definition
    • Die Aortenklappe ist verengt --> Das Blut kommt nur erschwert von der linken Kammer in die Aorta

Nennen Sie die Ursachen der Aortenklappenstenose.

Ursachen der Aortenklappenstenose:

  • Hauptursache --> degenerative Kalzifikation (altersbedingt)
  • Weitere Ursache:
    • Bikuspidale Aortenklappe (angeboren)
      • betrifft ca. 1-2% der Bevölkerung
      • häufigster Grund für frühere (präsenile) Aortenklappenstenose

Merke: Häufigste behandlungsbedürftige Klappenerkrankung in Deutschland

  • Prävalenz steigt deutlich mit dem Alter:
    • 1-2% der Menschen über 65 Jahre / 3-5% der Menschen über 75 Jahre
    • Männer etwas häufiger betroffen als Frauen

Wie läuft die Pathogenese einer Aortenklappenstenose ab?

Aortenklappenstenose

  • Pathogenese:
    • Die linke Kammer muss gegen einen hohen Druck arbeiten, um durch die enge Klappe zu pumpen.
    • Folge --> Konzentrische Hypertrophie des linken Ventrikels (Verdickung)
    • Später wird die Kammer steif --> diastolische Dysfunktion, später systolische
    • Sinkende Auswurfleistung --> weniger Blut im Körper

 

Nennen Sie die klassiche Trias (Symptome) der Aortenklappenstenose.

Aortenklappenstenose - Klinik - die klassiche Trias

  1. Belastungsdyspnoe
    • linke Herzkammer muss gegen die enge Klappe anpumpen, Blut staut sich in die Lunge zurück
  2. Angina pectoris
    • durch hypertrophierten Muskel des Herzens = mehr Sauerstoffbedarf als Herzkranzgefäße leisten können
  3. Synkopen
    • durch verminderten Blutauswurf in den Körperkreislauf kommt bei Belastung zu wenig Blut ins Gehirn
    • Patient "kippt um"

Erläutern Sie die Therapie der Aortenklappenstenose.

Aortenklappenstenose - Therapie

  • Medikamente lindern Symptome (aber heilen die Stenose nicht)
  • Klappenersatz (2 Opt.)
    • offene Operation
    • TAVI (Transkatheter-Aortenklappenimplantation) ist ein Verfahren, bei dem eine neue Aortenklappe ûber einen Katheter eingesetz wird, ohne dass das Herz geöffnet werden muss
      • (TAVI bei ältere Patienten, Risiko für offene OP zu hoch)

Erläutern Sie, weshalb die Herzklappen des linken Herzens deutlich häufiger von Herzklappenfehlern betroffen sind sowie die Folgen der Herzklappenfehler.

Weshalb die Herzklappen des linken Herzens deutlich häufiger von Herzklappenfehlern betroffen sind und Folgen der Herzklappenfehler:

  • Da die Herzklappen des linken Herzens (Mitralklappe und Aortenklappe) aufgrund des höheren Drucks im großen Kreislauf weitaus größeren Belastungen ausgesetzt sind, sind diese auch deutlich häufiger von Erkrankungen betroffen; bei Erwachsenen ist der häufigste erworbene Herzklappenfehler die Aortenklappenstenose, gefolgt von der Mitralklappeninsuffizienz; bei älteren Patienten ist es umgekehrt

Alle Herzklappenfehler führen unbehandelt auf Dauer zu einer Herzinsuffizienz durch:

  • Stenosen der Herzklappen: erhöhte Druckbelastung
  • Insuffizienzen der Herzklappen: erhöhte Volumenbelastung

Definieren Sie den Begriff Mitralklappeninsuffizienz.

Bei der Mitralklappeninsuffizienz schließt dieses Ventil nicht richtig.

  • Das bedeutet:
    • Ein Teil des Blutes fließt bei jedem Herzschlag zurück in den linken Vorhof
    • Dadurch muss das Herz mehr arbeiten, weil as bei jedem Schlag zusätzliches Blut bewegen muss - das zurückgeflosse und das neue Blut aus der Lunge
  • Funktionelle Mitralinsuffizienz
    • häufig Folge einer dilatierenden oder ischämischen Kardiomyopathie

Häufiger bei:

  • älteren Menschen
  • Patienten mit KHK order Herzinsuffizienz

Definieren Sie den Begriff Mitralklappenprolaps.

Mitralklappenprolaps:

  • ein oder beide Segel der Mitralklappe beim Zusammenziehen der linken Herzkammer zu weit in den linken Vorhof
    • Die Klappensegel "hängen durch"

Nennen Sie die Symptome der Mitralklappeninsuffizienz.

Mitralklappeninsuffizienz - Wie macht sich das bemerkbar:

  • Lufnot (besonders bei Belastung)
  • Müdigkeit /Leistungsabfall
  • Herzstolpern (v.a. durch Vorhofflimmern)
  • Herzgeräusch (holoststolisch, über dem Apex hörbar)
  • Lungenödem (in fortgeschrittenen Fällen)

Wie läuft die Pathogenese Lungenödem bei fortgeschrittenen Linksherzinsuffizienz ab?

  • Lungenödem (in fortgeschrittenen Linksherzinsuffizenz Fällen)
    • Ablauf:
      • bei Linksherzinssuffizienz
      • Blut staut sich in die Lungengefäße zurück
      • In dem Kapillargefäßen steigt der Druck --> Flüssigkeit tritt aus = Lungenödem
      • Im Interstitium sammelt sich Flüssigkeit --> Interstitielles Ödem
      • Flüssigkeit tritt auch in die Alveloe über --> alveoläres Ödem
      • Das Ödem beeintrachtigt den Gasaustausch
      • --> Ateminsuffizienz

Erläutern Sie die Therapie der Mitralklappeninsuffizienz.

Therapie der Mitralklappeninsuffizienz

  • Leichts Formen:
    • Beobachten, regelmäßige Kontrollen
    • Behandlung der Herzinsuffizienz = Herzschwäche, falls vorhanden (ACE-Hemmer, Betablocker)
  • Bei deutlicher Undichtigkeit:
    • Mitralklappenrekonstruktion (Operation)
    • Mitralklappenersatz (wenn eine Rekonstruktion nicht möglich ist)
    • MitraClip (als kathetergestützte Methode für ältere oder Risikopatienten

Nennen Sie die Symptome der Linksherzinsuffizienz.

  • Symptome Linksherzinsuffizienz:
    • Atemnot (belastungsabhängig --> Ruhe)
    • Orthopnoe (schlecter im Liegen)
    • Nächtlicher Husten (Asthma cardiale): Patienten schlafen mit erhöhtem Oberkörper
    • Lungenödem (Rückstau in die Lunge)/Pleuraerguss
  • Allgemein
    • Müdigkeit
    • Leistungsknick
    • Tachykardie
    • kälte Hände/Füße

 

Nennen Sie die Symptome der Rechtsherzinsuffizienz.

Symptome Rechtsherzinsuffizienz:

Ein Blutstau vor dem rechten Herzen führt dazu, dass sich das Blut auch in den Hohlvenen und im übrigen venösen System aufstaut; typische Stauungszeichen sind:

  • Symptome Rechtsherzinsuffizienz
    • Knöchel-/Beinödeme (entstehen v.a. im Tagesverlauf und bilden sich über Nacht wieder zurück)
    • Gewichtszunahme
    • Halsvenenstauung (obere Einflussstauung)
    • Aszites (Bauchwasser)
    • Stauungsleber (Druckschmerz)
  • Allgemein
    • Müdigkeit
    • Leistungsknick
    • Tachykardie
    • kälte Hände/Füße

Definieren Sie den Begriff Herzinsuffizienz und seine Formen.

Herzinsuffizienz - Definition und Formen

Herzinsuffizienz (Herzschwäche) bedeutet, dass das Herz nicht mehr genügend Blut pumpen kann, um den Körper ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen.

  • Linksherzinsuffizienz
    • Das linke Herz schafft es nicht, das Blut in den Körper zu pumpen
    • --> Rückstau in die Lunge
    • --> Atemnot (Dyspnoe), Husten, Lungenödem
  • Rechtsherzinsuffizienz
    • Das rechte Herz pumpt schlecht Richtung Lunge
    • --> Rückstau in den Venen
    • --> Beinödeme, Hals venenstauung, Bauchwasser (Aszites)
  • Globalherzinsuffizienz
    • Häufig liegt eine globale Herzinsuffizienz vor, was bedeutet, dass der Patient sowohl Zeichen der Links- als auch der Rechtsherzinsuffizienz hat 

Nennen Sie die im Rahmen der Therapie von Herzinsuffizienz empfolen Änderungen des Lebensstils.

Herzinsuffizienz - Therapie

  • Lebensstil Änderungen
    • Salzreduktion
    • Flüssigkeitskontrollen
    • Gewichtskontrollen
    • Sport in stabiler Phase (Herzsport)
    • Rauchstopp

Erläutern Sie die Stadieneinteilung der Herzinsuffizienz nach NYHA.

Stadieneinteilung der Herzinsuffizienz nach NYHA:

  • NYHA- Stadium --> Beschwerden
    • Stadium I --> Keine Symptome, uneingeschränkte Belastbarkeit
    • Stadium II --> Beschwerden bei normaler Belastung (zum Beispiel zwei Stockwerke Treppensteigen)
    • Stadium III --> Beschwerden bei leichter Belastung (zum Beispiel Ankleiden)
    • Stadium IV --> Beschwerden in Ruhe (Verschlechterung bei geringster Belastung)

Erläutern Sie die Therapie der Herzinsuffizienz.

Therapie Herzinsuffizienz:

  • Bei der Herzinsuffizienz gibt es grundsätzlich 2 Therapieansätze:
    • kausale Therapie:
      • Therapie der verursachenden Grunderkrankung: KHK, Herzrhythmusstörungen
    • medikamentöse Therapie:
      • ACE-Hemmer und AT1-Blocker (Entlasten Herz, verbessern Prognose)
      • Betablocker (senken Herzfrequenz, Schutz)
      • Diuretika (gegen Ödeme)
      • Mineralokortikoid-Antagonisten
      • SGLT2-Hemmer
      • Je nach Ursache:
        • Nitrate, Ivabradin, Digitalis
  • Weitere Therapien
    • Gerätetherapie
      • ICD (Defibrillator)
      • CRT (Resynchronisation)
    • Kunstherz: Unterstützungssystem (ventricular assist device = VAD)
    • Herztransplantation
    • Training/Sport bei stabiler Herzinsuffizienz (entgegen der früheren Auffassung)

Wie läuft die Pathogenese Herzinsuffiziens ab? 

  • Kompensation und Remodeling

Herzinsuffizienz

  • Die Hauptaufgabe des Herzens ist as, Blut durch den Körper zu pumpen.
    • Wenn die Pumpleistung sinkt, bedeutet das:
      • Weniger Blut erreicht Organe und Muskeln --> Der Körper merkt das sofort und versucht, das Problem auszugleichen ("Kompensation")
    • Kompensation --> Drei Notfallprogramme des Herzens eingeschaltet:
      • A) Herzfrequenz steigt
        • Der Körper erhöht den Puls, um trotz schwächerer Pumpe mehr Schläge pro Minute zu erzeugen.
        • Kurzfristig hilft das - langfristig mache es das Herz nach müder.
      • B) Gefäße werden enger gestellt (Vasokonstriktion)
        • Die Blutgefäße ziehen sich zusammen, damit der Blutdruck stabil bleibt. Aber, das herz muss dadurch gegen einen höheren Widerstand pumpen = Herz muss noch härter arbeiten.
        • Das Herz versucht, durch einen enger werdenden Gartenschlauch zu pumpen
      • C) Der Körper hält Wasser zurück
        • Die Nieren bekommen weniger Blut --> sie denken: "Es ist zu wenig Flüssigkeit im Körper." Darum schalten sie das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) ein:
          • Salz wird gespeichert
          • Wasser wird gespichert
        • Das führt zu:
          • Ödeme (Bein, Knöchel)
          • Wasser in der Lunge (Lungenstauung --> Atemnot)
        • Kurzfristig soll mehr Flüssigkeit den Blutdruck stabilisieren - langfristig belastet es das Herz noch stärker
  • Das Herz wird überlastet! Aufgrund dieser Gegenmaßnahmen (Kompensation) muss das Herz, obwohl es eigentlich geschwächt ist: schneller Pumpen - gegen einen größeren Widerstand - mit mehr Flüssigkeit
    • Remodeling --> Umbauprozessen:
      • Das führt zu:
        • Herz wird dicker (Hypertrophie) oder wird größer und "ausgeleiert" (Dilation)

Beides verschlechtert die Pumpkraft weiter --> Der Teufelskreis "Herzinsuffizienz" beginnt.

Die Lungenembolie beschreibt die Verlegung der (1) _________ Arterie oder ihrer Äste duch einen Embolus.

(1) Lungen (oder Truncus Pulmonalis)

Ürsachlich ist in über 90% der Fälle eine _______ in den Bein order Becken _______.

1) Thrombose (oder Blutgerinnsel) 2) (Becken)boden

Risikofaktoren für Thrombosen und Lungenembolien sind _________ , Operationen, Tumoren und andere.

Immobilisierung

Löst sich ein Embolus von einem Thrombus ab und wird in die Lungenarterie eingeschwemmt, bricht der Gasaustauch (1) ______ wird aufgenommen, (2) ______  wird abgegen) in dem Lungenanteil zusammen. Das (3) _______ Herz muss plötzlich gegen einen hohen Widerstand anpumpen.

1) Sauerstoff (O2) 2) Kohlenstoffdioxid (CO2) 3) rechtes

Patient:innen berichteten häufig von plötzlich einsetzender Atemnot (= (1) _______ ), Thoraxschmerzen, die (2) ______abhängig sind. Angst, Beklemmung und Husten.

1) Dyspnoe 2) atem(abhängig)

Es Kann zu einem Kreislaufzusammenbruch und plötzlichen Herzstillstand kommen. Die Diagnose wird mit einer CT Untersuchung gestellt. Der frühe Start einer (1) _______ der Blutgerinnung durch die Gabe von Heparin ist entscheidend für die Prognose.

Thromboseprophylaxe und frühzeitige Mobilisierung sind entscheidend für die Vermeidung der Entstehung von Thrombosen und Embolien.

1) Hemmung

Das sauerstoffarme Blut kommt aus dem Körper in den (1) ______ Vorhof. Von dort gelangt es durch die (2) _________ Klappe in die (3) ________ Kammer. Von hier wird das Blut über die (4) _______ Arterie in die (5) ______ gepumpt. In der Lunge gibt das Blut (6) ______ ab und nimmt (7) ______ auf. Dann fließt das sauerstoffreiche Blut über die (8) _______ Venen un den (9) _____ Vorhof zurück. Durch die (10) ______ Klappe gelangt es in die (11) ______ Kammer. Von dor wird es schließlich über die (12) _____ in den ganzen Körper gepumpt.

1) rechter, 2) Trikuspidal, 3) rechte, 4) Lungen, 5) Lunge, 6) Kohlenstoffdioxid (Co2), 7) Sauerstoff (O2), 8) Pulmonale, 9) linken, 10) Mitral, 11) linke, 12) Aorta

Wie entsteht ein Herzschlag. Für einen Herzschlag müssen 2 Mechanismen funktionieren, die (1) _______ und die (2) _______.

1) Erregungsbildung und Erregungsleitung, 2) Mechanische Aktion

Das Herz besteht von Innen nach Außen aus Endokard, (1) ______, (2) _______. Dann besteht eine mit einem Flüssigkeitsfilm gefüllter Zwischenraum bevor sich der Herzbeutel = (3) ________ anschließt. 

1) Myokard, 2) Epikard, 3) Perikard

Die Erregungsbildung und Leitung übernehmen die spezialisierten Zellen des (1) _______ Knoten, (2) ______ Knoten, (3) ______ Bündel, (4) _______ Schenkel und die (5) ______ Fasern.

1) Sinus, 2) AV-(Knoten), 3) His-(Bündel), 4) Tawara, (5) Purkinje-(Fasern)

Der physiologische Taktgeber ist der (1) _______. Er gibt Impulse mit einer Frequenz von (2) ______ /min. Wenn der Sinusknoten ausfällt gibt der (3) _____ die Impulse mit einer Frequenz von (4) _____ /min. Wenn der AV-Knoten ausfällt schlagen die Kammern mit einer Frequenz von (5) _____ /min. durch die Implus von (6) _____, (7) _____, (8) ______ oder sogar durch das Ventrikel Myokard selbst.

1) Sinusknoten, 2) 60-80, 3) AV-Knoten, 4) 40-60, 5) 20-40, 6) His-Bündel, 7) Tawara-Schenkel, 8) Purkinje-Fasern

Definieren Sie den Begriff Angiologie.

Die Angiologie befasst sich mit Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße aller Gefäßprovinzen mit Ausnahme der des Herzens (Herzkranzgefäße gehören zur Kardiologie).

Nennen Sie Erkrankung der Arterien und Venen.

  • Erkrankung der Arterien:
    • pAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit)
    • akuter Gefäßverschluss
    • Aortenaneurysma
    • Aortendissektion
  • Erkrankung der Venen:
    • Varikose
    • Thrombose
    • Chronisch venöse Insuffizienz

Woraus bestehen grundlegende angiologische diagnostische Untersuchungen?

  • vollständige Anamnese
    • W Fragen
  • Inspektion der Haut und Gefäße
    • Hautfarbe
      • Blässe (verminderte Blutversorgung)
      • Zyanose (erhöhte Sauerstoff-Ausschöpfung des Blutes in den Kapillaren)
      • Rötung (entzündlicher Gefäßprozess --> Thrombophlebitis)
    • auffällig Hautzeichnung
    • Umfangsvermehrung
    • trophische Störungen
      • eine funktionelle und strukturelle Gewebeveränderung, die durch eine mangelnde Ernährung order Denervierung eines Körperabschnitts entsteht
    • Hauttemperatur

Nennen Sie die Pulsmessorte.

  • Pulsmessorte
    • Auskultationsareale
      • A. carotis
      • A. subclavia
      • A. renalis
      • Aorta (Bauch) und Mesenterialartierien
      • Aa. iliacae
      • A. femoralis
    • Palpationspunkte
      • A. temporalis
      • A. maxillaris
      • A. carotis
      • A. subclavia
      • A. axillaris
      • A. brachialis
      • Aorta (Bauch)
      • A. radialis
      • A. ulnaris
      • A. femoralis
      • A. poplitea
      • A. tibialis posterior
      • A. dorsalis pedis

Welche Aspekte werden bei der Pulskontrolle beurteilt?

Aspekte, die bei der Pulskontrolle beurteilt werden:

  • Qualität:
    • schwach oder kräftig, ggf. „hämmernd“, „fadenförmig“ oder „schwirrend“
  • Rhythmus:
    • regelmäßig oder unregelmäßig
  • Frequenz:
    • Üblicherweise wird die Anzahl der Schläge über 15 Sekunden gezählt und dieser Wert mit 4 multipliziert; dies ergibt die Zahl der Schläge pro Minute.

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