Antike-Heute


A. K.
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende Begriffe und Epochen der Kunst- und Architekturgeschichte, von antiken Tempeln über romanische Basiliken bis zu modernen Konzepten wie „Form follows Function“. Sie erklären zentrale Elemente wie Säulen, Gewölbe oder Kapitelle sowie Techniken wie Perspektive oder Druckverfahren. Besonders geeignet sind sie für Schülerinnen und Schüler der Mittelschule, die sich systematisch mit den Grundlagen der visuellen Kultur vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
239
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Histoire
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
30.05.2026 / 30.05.2026

Lernkarten

Deformation

  • Bewusste Veränderung oder Verzerrung einer natürlichen Form, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen.
  • Besonders wichtig im Expressionismus: Verzerrung von Körper, Gesichter oder Gebäude, um Gefühle wie Angst, Freude oder Spannung auszudrücken.
  • Beispiel: Der Schrei

Dekonstruktivismus (B)

  • architektonische Bewegung
  • entstand in den 1980er
  • Dekonstruktion traditioneller architektonischer Normen und Standards

 

  • Moderner Baustil mit ungewöhnlichen, scheinbar zerbrochenen oder verdrehten Formen

Design

  • kreativer Prozess
  • vereint Kunst und Wissenschaft
  • --> ästhetisch ansprechende und funktionale Produkte, Räume und Kommunikationsmittel erschaffen
  • äussere Gestaltung von Objekten

Dokumentarische Fotografie

  • Realität objektiv und authentisch darstellen
  • Wichtige Rolle in der Dokumentation sozialer, historischer und kultureller Momente und vermittelt ein tiefes Verständnis für die dargestellten Themen

Dokumentation

  • systematische Aufzeichnung und Darstellung von Kunstwerken, Künstler*innen und deren Schaffensprozess
  • dient der Archivierung, Analyse und Interpretation von Kunst

Dorisches Kapitell (A)

  • Schlichter Säulenkopf der dorischen Ordnung ohne Verzierungen

Duktus

  • Bezeichnung für die charakteristische Art und Weise wie die Linien, Pinselstriche oder Werkzeuge geführt werden
  • = Eigenheit einer persönlichen Handschrift

Empfänger

  • Person oder Institution an die ein Kunstwerk gesendet wird

en face/Frontalansicht

  • Gesicht direkt auf den Betrachter gerichtet
  • oft verwendet um die Persönlichkeit und das Wesen des Porträtierten darzustellen

Environment

  • künstlerisch inszenierte Raumgestaltung = "begehbares Kunstobjekt"
  • Objekte, Bilder und Plastiken werden zu einem Raumbezogenen Gesamtkunstwerk arrangiert
  • --> oft unter Einbezug von Licht, Geräuschen oder Musik

Erfahrungsperspektive

  • Darstellung von Raum und Tiefe
  • persönliche Beobachtung und Erfahrung des Künstlers statt nach strengen mathematischen Regeln
  • unterschiedlich grosse oder verzerrte Objekte
  • besonders verwendet vor der Entwicklung der Zentralperspektive

Erscheinungsfarbe

  • bezeichnet die Farbe, wie sie unter bestimmten Lichtbedingungen tatsächlich wahrgenommen wird
  • entsteht aus der Interaktion zwischen Licht, Materialien und dem visuellen System des Betrachters
  • (Als wäre irgendein farbiger Filter drübergeschoben wurde)

Expressionismus (B)

  • = "Ausdruck" 
  • frühes 20. Jh.
  • Gefühle, Stimmungen und innere Erlebnisse sind wichtiger als eine realistische Darstellung = Betonung auf subjektivisches Erleben
  • typisch: starke Farben, vereinfachte Formen, emotionale oder dramatische Wirkung

 

  • Architekturstil des frühen 20. Jahrhunderts mit ausdrucksstarken, oft skulpturalen Formen

Farbkreis

  • zentrales Element der Farblehre
  • wichtig in der Farbkomposition und - theorie

Fauvismus

  • leuchtende, reine Farben
  • kräftige Pinselstriche
  • vereinfachte, oft abstrahierte Formen
  • ! Farbe als zentrales Ausdrucksmittel !

Felsmalerei

  • Künstlerische Gestaltung von Felswänden durch prähistorische Menschen

Fluchtpunktperspektive

  • räumliche Darstellung
  • Theorie: alle Linien, die in die Tiefe Führen, laufen in einem gemeinsamen Punkt (Fluchtpunkt) zusammen (& gehen ins Unendliche)
  • --> Fluchtpunkt liegt auf der Horizontlinie (Augenhöhe)

Form follows Function (A)

  • Grundsatz moderner Architektur: Die Form eines Gebäudes soll sich aus seiner Funktion ergeben

Fotografie

  • Verfahren, dass Licht mit chemischen oder digitalen Mitteln fixiert um ein Bild zu erzeugen

Fresko

  • = "frisch"
  • Technik der Wandmalerei, bei der Pigmente in frischen Kalkputz aufgetragen werden (wenn sie trocken sind, sind sie unlöslich)

Fries (A)

  • Waagerechter Schmuckstreifen an Gebäuden, oft mit Reliefs verziert

Froschperspektive

  • stellt Betrachtung aus einer sehr niedrigen Perspektive dar

Frottage

  • = "Reiben"
  • Oberflächenstrukturen werden durch Reiben auf Papier oder Leinwand übertragen, um zufällige oder Expressionistische Muster zu erzeugen

Futurismus

  • avantgardistische Kunstbewegung
  • Ursprung in Italien
  • 1990 von Filippo Tommaso Marinetti gegründet
  • setzt sich ein für; Moderne, Geschwindigkeit und Technologische Innovation
    • = moderne Techniken, dem Rausch der Schnelligkeit

Gegenstandsfarbe/Lokalfarbe

  • Objektive Farbe eines Gegenstands, wie sie unter natürlichen Lichtverhältnissen Wahrgenommen wird

Genre

  • Malereigattung: Darstellung von Ausschnitten des täglichen Leben
  •  
  • (Klassifikation künstlerischer Werke durch gemeinsame Eigenschaften wie Form, Inhalt, räumlichen und zeitlichen Bezug oder Stil)

Gestaltgesetze

  • grundlegende Prinzipien der visuellen Wahrnehmung
  • beschreiben, wie wir Elemente ordnen, gruppieren und al zusammengehörig oder voneinander unterscheidend wahrnehmen

Goldener Schnitt (göttliche Proportion) (B)

  • Asymmetrisches Proportionsverhältnis
  • verwendet um harmonisch und ansprechende Kompositionen zu schaffen
  • Beschreibt die Teilung einer Strecke in 2 ungleichgrosse Strecken
  • --> Verhältnis: 1: 1,4 (empfunden als besonders Schön und Harmonisch)

 

  • Besonders harmonisches Grössenverhältnis von etwa 1 : 1,618.

Gotik (B)

  • 12.-16- Jh.
  • neue Baustiele, religiöse Ausdrucksformen und detailreiche Gestaltung
  • typisch: Spitzbögen, Skelettbauweise und bunte Glasfenster

 

  • Architektur von religiösen Aufgaben bestimmt (Sakralbau)
  • Baustil des Mittelalters (ca. 1150–1500) mit Spitzbögen, Kreuzrippengewölben und grossen Fenstern.

Gouache

  • undurchsichtige (nicht transparent, sondern deckend), wasserlösliche Farbe

Graffiti

  • Ursprung in der stätischen Umgebung
  • Bemalen und Besprühen von öffentlichen Flächen
  • Vandalismus/Kunst ?? I guess we'll never know
  • Botschaften (gesellschaftskritisch)

Grattage

  • erzeugen von einzigartigen Texturen und Mustern durch Abkratzen von Farbschichten

Gravieren

Einschneiden oder Einritzen von Oberfläche

Gross-Klein Unterschied

  • Bewusster Einsatz unterschiedlicher Grössen, um Bedeutung, Macht oder räumliche Tiefe zu vermitteln.
  • In mittelalterlichen Bildern wurden wichtige Personen grösser dargestellt als weniger wichtige

Grundriss (A)

  • Zeichnung eines Gebäudes von oben, die die Raumaufteilung zeigt

Gurtbogen (A)

  • Verstärkender Bogen, der ein Gewölbe unterteilt

Halbsäule (A)

  • In eine Wand eingelassene Säule, die nur teilweise hervorsteht

Happening

  • form der Aktionskunst
  • endstanden in den 1950er und 60er Jahren
  • improvisiertes Ereignis, das direkt mit dem Publikum interagiert und spontane Elemente enthält

Hauptschiff (A)

  • Mittlerer und meist höchster Raum einer Kirche

Hellenismus 

  • Kunstepoche nach Alexander dem Grossen
  • typisch: Realismus, Ausdrucksstärke, Dynamik und emotionale Vielfalt

Lernen