a

Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen zu effektiver Kommunikation und Schulungsgestaltung für Führungskräfte und Lehrende. Im Fokus stehen praktische Methoden, didaktische Reduktion, Einsatz von Medien sowie Strategien zur Motivation und Leistungssteigerung von Mitarbeitenden oder Lernenden. Anhand von Praxisbeispielen und Führungsstilen wird gezeigt, wie Aufgaben strukturiert, Feedback gegeben und Inhalte verständlich vermittelt werden. Ideal für Ausbilder, Teamleiter oder Dozenten, die ihre Schulungen zielgerichtet und praxisnah gestalten möchten.
Cartes-fiches
500
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Affaires sociales
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
21.05.2026 / 10.06.2026

Flashcards

Warum braucht es didaktische Reduktion?

Ohne Reduktion werden Lernende schnell überfordert. Gute Reduktion macht Stoff verständlich und fokussiert auf das, was für Ziel, Prüfung und Praxis wichtig ist.

Was bedeutet Elementarisierung?

Elementarisierung bedeutet, Inhalte auf grundlegende Strukturen, Gesetzmässigkeiten und Begriffe zu reduzieren.

Was bedeutet Reduktion über Schlüsselbegriffe?

Man konzentriert die Kursplanung auf zentrale Themenkreise oder Schlüsselbegriffe, die das Thema tragen.

Was bedeutet Reduktion über Verwendungssituationen?

Man wählt Inhalte anhand typischer Praxissituationen aus. Es wird geschult, was in konkreten Arbeitssituationen wirklich gebraucht wird.

Was bedeutet exemplarische Auswahl?

Man erklärt Inhalte anhand ausgewählter Fälle oder Beispiele, die stellvertretend für grössere Zusammenhänge stehen.

Was bedeutet sachlogische Reduktion?

Der Stoff wird nach fachlicher Logik auf das Grundprinzip reduziert, z. B. bei mathematischen oder technischen Zusammenhängen.

Was fragt Ruth Meyer: Was müssen Lernende an der Prüfung wissen?

Diese Frage hilft, Theorie, Skript, Bücher, Theorieblätter, Lernkontrolle und Übungsmöglichkeiten passend zur Prüfung zu planen.

Was fragt Ruth Meyer: Was müssen Lernende können und anwenden?

Diese Frage richtet den Blick auf praktische Umsetzung, Problemstellungen, Arbeitsaufträge und Anwendungssituationen.

Was fragt Ruth Meyer: Was ist mir als Fachperson wichtig?

Diese Frage hilft, Schwerpunkte und Gewichtung zu setzen, z. B. über Zeitplan, Leitsätze, Diskussionsanstösse und Kernthemen.

Was fragt Ruth Meyer: Was ist für Lernende interessant?

Diese Frage hilft, Beispiele, Szenarien, Fallbeispiele, Diskussionen und Präsentationen teilnehmernah zu gestalten.

Praxisfall: Du instruierst eine Kabelschere. Wie reduzierst du didaktisch?

Ich reduziere auf die Verwendungssituation: Zweck, sichere Bedienung, Gefahren, wichtigste Schritte, Fehlerquellen und Übung. Unnötige technische Details lasse ich zuerst weg.

Was gehört zu guter Rede- und Präsentationstechnik?

Gute Präsentation braucht klare Sprache, passende Stimme, Blickkontakt, offene Körperhaltung, Struktur, Praxisbezug, verständliche Beispiele und bewusste Pausen.

Was ist bei Sprache und Stimme wichtig?

Modulation, Lautstärke, Tempo, Pausen, Betonung, kurze Sätze und Sprache der Teilnehmenden sind wichtig. Fremdwörter sollen erklärt oder vermieden werden.

Warum sind Pausen beim Präsentieren wichtig?

Pausen geben den Zuhörenden Zeit zum Verarbeiten und machen Aussagen klarer. Sie helfen auch der Kursleitung, ruhiger und souveräner zu wirken.

Was ist bei Blickkontakt wichtig?

Alle Teilnehmenden ansehen, nicht starren, Personen am Rand nicht vergessen und bei Unsicherheit kurz zu wohlgesinnten Personen schauen.

Was ist bei Körperhaltung wichtig?

Offene Haltung, Körperspannung, keine verschränkten Arme oder Beine und nicht schlaff wirken. Die Haltung soll präsent und sicher sein.

Was sagt Mehrabian grob für Präsentationen aus?

Wenn Worte, Stimme und Körpersprache widersprüchlich sind oder Gefühle vermittelt werden, wirken Stimme und Körpersprache oft stärker als der reine Inhalt.

Warum darf man Mehrabian nicht falsch verstehen?

Es bedeutet nicht, dass Inhalt immer nur 7 Prozent zählt. Es geht vor allem um emotionale Botschaften und widersprüchliche Signale.

Was ist Lampenfieber?

Lampenfieber ist natürliche Nervosität vor einem Auftritt. Der Körper reagiert mit Stressenergie, z. B. schneller Herzschlag, Zittern, trockener Mund oder schnelleres Atmen.

Wie geht man mit Lampenfieber um?

Gute Vorbereitung, ruhige Atmung, positive Gedanken, Blickkontakt mit freundlichen Zuhörern, langsam beginnen und Nervosität bei Bedarf offen ansprechen.

Study