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Cartes-fiches
Generation X schätzt selbstständiges, effizientes und praxisorientiertes Lernen, klare Ziele, logische Struktur und digitale Hilfsmittel ohne Überladung.
Sie lernen gerne interaktiv, wollen Sinn und Zweck verstehen, schätzen Feedback, digitale Medien, Gruppenarbeit und persönliche Entwicklung.
Generation Z bevorzugt kurze, visuelle Inhalte, digitale Tools, Learning by Doing, klare Strukturen, schnelle Rückmeldungen und Microlearning.
Eine Kombination aus kurzer Theorie, Demonstration, praktischer Übung, Feedback und Austausch funktioniert meist sehr gut.
Es gibt Richtziele, Grobziele und Feinziele. Sie gehen vom allgemeinen Bildungsziel bis zum konkret beobachtbaren Verhalten.
Ein Richtziel beschreibt ein übergeordnetes Handlungsfeld und begründet, warum dieses Thema in den Bildungsplan oder die Schulung aufgenommen wird.
Ein Grobziel beschreibt, welche Verhaltensbereitschaft oder Fähigkeit bei den Teilnehmenden gefördert werden soll.
Ein Feinziel beschreibt konkretes, beobachtbares Verhalten in einer bestimmten Situation. Es muss messbar oder überprüfbar sein.
Nur überprüfbare Ziele zeigen, ob die Lernenden das Ziel erreicht haben. Unklare Ziele erschweren Lernkontrolle und Bewertung.
Sie sind oft zu allgemein und nicht direkt beobachtbar. Besser sind konkrete Verben wie erklären, beschreiben, durchführen, anwenden oder beurteilen.
Beispiel: Der Lernende überprüft vor Arbeitsbeginn die persönliche Schutzausrüstung anhand der Checkliste vollständig und meldet fehlende Teile sofort dem Vorgesetzten.
SMART hilft, Lernziele spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und termingebunden zu formulieren.
Spezifisch bedeutet, dass klar ist, welche Handlung oder Fähigkeit genau erwartet wird.
Messbar bedeutet, dass sichtbar oder prüfbar ist, ob das Ziel erreicht wurde.
Erreichbar bedeutet, dass das Ziel zur Zeit, zum Vorwissen und zur Situation der Teilnehmenden passt.
Relevant bedeutet, dass das Ziel für die Praxis, Prüfung oder Arbeitssituation einen sinnvollen Nutzen hat.
Termingebunden bedeutet, dass klar ist, bis wann das Ziel erreicht oder überprüft wird.
Sie hilft, Lernziele nach Denk- und Anspruchsniveau zu ordnen. Man beginnt einfach und steigert von Wissen bis Beurteilen oder Entscheiden.
K1 Erinnern, K2 Verstehen, K3 Anwenden, K4 Analysieren, K5 Entwickeln bzw. Synthese, K6 Beurteilen bzw. Bewerten.
K1 bedeutet Erinnern oder Wissen wiedergeben. Typische Verben sind benennen, aufzählen oder bezeichnen.
K2 bedeutet Verstehen. Typische Verben sind erklären, beschreiben oder wiedergeben.
K3 bedeutet Anwenden. Typische Verben sind lösen, durchführen oder erstellen.
K4 bedeutet Analysieren. Typische Verben sind zerlegen, zuordnen oder gliedern.
K5 bedeutet Entwickeln, Organisieren oder Kombinieren. Lernende setzen Wissen neu zusammen oder entwickeln Lösungen.
K6 bedeutet Beurteilen, Gewichten oder Entscheiden. Lernende bewerten nach Kriterien und begründen ihre Entscheidung.
K1 prüft hauptsächlich Erinnern. In der Praxis müssen Lernende aber auch verstehen, anwenden, analysieren und beurteilen können.
Die Teilnehmenden nennen fünf wichtige Bestandteile der persönlichen Schutzausrüstung.
Die Teilnehmenden erklären, warum die persönliche Schutzausrüstung vor Arbeitsbeginn kontrolliert werden muss.
Die Teilnehmenden führen eine PSA-Kontrolle anhand der Checkliste vollständig durch.
Die Teilnehmenden ordnen typische Gefahren einer Baustelle den passenden Schutzmassnahmen zu.
Die Teilnehmenden entwickeln für eine konkrete Baustellensituation eine kurze Sicherheitsinstruktion.
Die Teilnehmenden beurteilen anhand vorgegebener Kriterien, ob eine Baustelle sicher vorbereitet ist.
Erwachsene lernen gut, wenn sie den Sinn verstehen, Bezug zum Alltag sehen, Ziele akzeptieren, aktiv handeln, Erfolg und Misserfolg nutzen können, integriert sind und ein partizipatives Klima erleben.
Wenn Erwachsene verstehen, wozu sie etwas lernen, steigt ihre Bereitschaft, sich aktiv einzubringen und das Gelernte umzusetzen.
Wenn Teilnehmende mitdenken, fragen und Erfahrungen einbringen dürfen, lernen sie aktiver und fühlen sich ernster genommen.
Genannt werden visuell, auditiv, kommunikativ und motorisch.
Visuelle Lernende profitieren besonders von Bildern, Skizzen, Grafiken, Farben, Tabellen und sichtbaren Strukturen.
Auditive Lernende profitieren besonders von Erklärungen, Gesprächen, Zuhören und mündlichen Zusammenfassungen.
Kommunikative Lernende lernen gut durch Austausch, Diskussion, Fragen, Erklären und gemeinsames Bearbeiten.
Motorische Lernende lernen besonders gut durch praktisches Tun, Ausprobieren, Nachmachen und Üben.