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Flashcards
Wahrnehmung ist subjektiv und wird durch Erfahrungen, Gefühle, Werte und Erwartungen beeinflusst. Als Führungsperson muss man sich bewusst sein, dass man Situationen und Menschen nie völlig neutral wahrnimmt.
Der erste Eindruck entsteht oft emotional, bevor rational bewertet wird. Deshalb sollte man Menschen zuerst beobachten und ihnen ein paar Minuten geben, bevor man ein Urteil bildet.
Es zeigt, dass Wahrnehmung über mehrere Schritte läuft: wahrnehmen, interpretieren, fühlen und beurteilen. Dadurch wird klar, dass zwischen Situation und Urteil immer persönliche Verarbeitung liegt.
Wenn man in der Kommunikation stark Druck macht, reagiert das Gegenüber oft mit Widerstand, Abwehr oder Rückzug. Besser ist es, ruhig zu bleiben, Fragen zu stellen und auf Augenhöhe zu kommunizieren.
Eine Botschaft wird vom Sender codiert, über einen Kanal gesendet und vom Empfänger decodiert. Dabei können Störungen entstehen, weil beide Seiten durch eigene Erfahrungen, Gefühle und Werte geprägt sind.
Feedback zeigt, ob die Botschaft so angekommen ist, wie sie gemeint war. Es hilft, Missverständnisse zu erkennen und die Kommunikation zu korrigieren.
Codieren bedeutet, dass der Sender seine Gedanken in Worte, Tonfall und Körpersprache verpackt. Decodieren bedeutet, dass der Empfänger diese Botschaft mit seiner eigenen Sichtweise interpretiert.
Nonverbale Kommunikation umfasst Signale ohne Worte, vor allem Mimik, Gestik, Körperhaltung, Blickkontakt und Auftreten. Sie beeinflusst stark, wie eine Aussage wirkt.
Bei Gefühlen oder widersprüchlichen Signalen wirken Stimme und Körpersprache oft stärker als der reine Inhalt. Die bekannte 7-38-55-Regel gilt nicht für jede Kommunikation, sondern vor allem bei emotionalen oder uneindeutigen Botschaften.
Weil Auftreten, Blickkontakt, Stimme und Körperhaltung beeinflussen, wie sicher und glaubwürdig man wirkt. Der Inhalt zählt, aber die Wirkung entscheidet mit, ob man kompetent erscheint.
Pacing bedeutet, sich respektvoll auf das Gegenüber einzustellen, zum Beispiel bei Sprache, Tempo, Tonfall oder Körpersprache. Dadurch entsteht Vertrauen und eine bessere Gesprächsbasis.
Das Kommunikationsquadrat zeigt, dass jede Nachricht vier Ebenen haben kann: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Der Empfänger kann eine Aussage auf jeder dieser Ebenen verstehen.
Sachinhalt: Worüber ich informiere. Selbstoffenbarung: Was ich von mir zeige. Beziehung: Wie ich zum anderen stehe. Appell: Was ich erreichen möchte.
Weil der Empfänger die Aussage nicht nur auf der Sachebene hört, sondern auch Beziehung, Appell oder Selbstoffenbarung hineininterpretiert. Deshalb hilft es, die eigene Absicht klar auszusprechen.
Man formuliert klar, was gemeint ist, und klärt bei Bedarf die Absicht. Zum Beispiel: 'Das ist nur als Information gemeint, kein Vorwurf.'
Geschlossene Fragen zielen auf kurze Antworten wie Ja oder Nein. Sie beginnen oft mit einem Verb, zum Beispiel: 'Hast du das schon gemacht?'
Sie sind sinnvoll, wenn man konkrete Informationen, Entscheidungen oder Bestätigungen braucht. Zum Beispiel zur Kontrolle: 'Ist die Absperrung montiert?'
Offene Fragen sind W-Fragen und regen das Gegenüber zum Erzählen und Nachdenken an. Sie liefern mehr Informationen als reine Ja/Nein-Fragen.
Sie sind nützlich, wenn man Hintergründe, Meinungen, Gefühle oder Erfahrungen verstehen will. Zum Beispiel: 'Was war für dich an der Aufgabe schwierig?'
Aktives Zuhören bedeutet, aufmerksam zuzuhören, nachzufragen, zu präzisieren, in eigenen Worten wiederzugeben, Gefühle anzusprechen und zusammenzufassen.
Am Ball bleiben, nachfragen, präzisieren, paraphrasieren, verbalisieren und zusammenfassen. So wird geprüft, ob man das Gegenüber wirklich verstanden hat.
Es schafft Vertrauen, reduziert Missverständnisse und hilft dem Gegenüber, aus dem emotionalen Tunnelblick herauszukommen. Dadurch wird wieder sachliches Denken möglich.
Ruhig bleiben, nicht sofort rechtfertigen, seine Aussage zusammenfassen und Gefühle spiegeln: 'Du ärgerst dich, weil du dich nicht informiert gefühlt hast?' Danach gezielt klären, was passiert ist.
Paraphrasieren bedeutet, die Aussage des Gegenübers in eigenen Worten wiederzugeben. Dadurch prüft man, ob man den Inhalt richtig verstanden hat.
Verbalisieren bedeutet, wahrgenommene Gefühle anzusprechen, zum Beispiel: 'Das macht dich wütend' oder 'Du wirkst enttäuscht'.
Das Tuckman-Modell beschreibt die Entwicklungsphasen eines Teams: Forming, Storming, Norming, Performing und Adjourning. Es hilft Führungspersonen, Gruppenverhalten besser zu verstehen und passend zu führen.
Das Team orientiert sich, Rollen sind noch unklar, Unsicherheit ist vorhanden und die Mitglieder lernen sich kennen. Die Führung sollte Orientierung und Struktur geben.
Meinungen prallen aufeinander, Rollen werden ausgehandelt und Konflikte können entstehen. Die Führung sollte klären, moderieren und Regeln schaffen.
Das Team findet Regeln, Vertrauen und gemeinsame Arbeitsweisen. Rollen werden klarer und Zusammenarbeit stabilisiert sich.
Das Team arbeitet effektiv, selbstständiger und zielorientiert. Die Führung kann mehr Verantwortung übertragen und unterstützt hauptsächlich bei Bedarf.
Die Zusammenarbeit oder das Projekt endet. Reflexion, Auswertung und Abschied stehen im Vordergrund.
Das passt zur Forming-Phase. Die Führungsperson sollte klare Ziele, Rollen, Zuständigkeiten und Orientierung geben.
Das ist typisch für die Storming-Phase. Wichtig sind klare Kommunikation, Regeln, Moderation und das Klären von Erwartungen.
Belbin zeigt, dass ein gutes Team unterschiedliche Stärken braucht. Nicht alle müssen alles können; wichtig ist, dass sich Rollen sinnvoll ergänzen.
Typische Rollen sind Umsetzer, Koordinator, Macher, Erfinder/Neuerer, Beobachter, Teamarbeiter, Wegbereiter, Perfektionist und Spezialist.
Die Führungsperson erkennt, welche Stärken im Team vorhanden sind und welche fehlen. Dadurch kann sie Aufgaben passender verteilen und Teamarbeit gezielter fördern.
Der Koordinator behält den Überblick, verteilt Aufgaben, bringt Menschen zusammen und sorgt dafür, dass das Team auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitet.
Der Macher treibt das Team an, ist zielorientiert und durchsetzungsfähig. Er bringt Energie, kann aber auch Druck erzeugen.
Der Teamarbeiter fördert Harmonie, unterstützt andere und stärkt den Zusammenhalt. Er hilft besonders bei Spannungen im Team.
Der Perfektionist achtet auf Details, Qualität und Fehlervermeidung. Er ist wichtig, damit Arbeiten sauber abgeschlossen werden.