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Lernkarten
Der Spezialist bringt besonderes Fachwissen ein. Er ist wertvoll, wenn eine Aufgabe spezifische Expertise braucht.
Man kann nicht nicht kommunizieren. Auch Schweigen, Wegsehen, Körperhaltung oder Weggehen senden eine Botschaft.
Es zählt nicht nur, was gesagt wird, sondern auch, wie es gesagt wird und welche Beziehung zwischen den Personen besteht. Der Ton kann eine sachliche Aussage freundlich oder herablassend wirken lassen.
Digital meint Worte, Sprache, Zahlen und Symbole. Analog meint Körpersprache, Mimik, Gestik und Tonfall.
Symmetrische Kommunikation findet auf Augenhöhe statt. Beide Personen haben eine ähnliche Rolle oder kommunizieren gleichberechtigt.
Komplementäre Kommunikation entsteht bei unterschiedlichen Rollen, zum Beispiel Vorgesetzter und Mitarbeiter oder Lehrer und Schüler. Die Rollen beeinflussen die Gesprächsführung.
Das Eisbergmodell zeigt, dass nur ein kleiner Teil der Kommunikation sichtbar ist, zum Beispiel Worte und Fakten. Der grössere Teil besteht aus Gefühlen, Erwartungen, Werten, Erfahrungen, Beziehung und Stimmung.
Weil unausgesprochene Gefühle, Erwartungen, Werte oder Stimmungen beeinflussen, wie eine Botschaft verstanden wird. Sachlich Gemeintes kann dadurch persönlich wirken.
Wie nutzt du das Eisbergmodell in einem schwierigen Gespräch?
Ich achte nicht nur auf Fakten, sondern frage auch nach Erwartungen, Gefühlen und Bedürfnissen. So kann ich klären, was unter der Oberfläche wirklich stört.
Personalmanagement umfasst alle Aufgaben rund um Mitarbeitende: Personal planen, suchen, auswählen, entwickeln, beurteilen und bei Bedarf verabschieden. Es soll die richtigen Personen zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar machen.
Es bewegt sich zwischen wirtschaftlichen Zielen und sozialen Zielen. Das Unternehmen muss effizient, produktiv und konkurrenzfähig bleiben, gleichzeitig sollen Mitarbeitende fair behandelt, motiviert und gesund bleiben.
Wirtschaftliche Ziele richten sich darauf, das Unternehmen leistungsfähig zu halten. Dazu gehören Personalkosten senken, Produktivität steigern, optimale Personalbesetzung sicherstellen, Leistung erhöhen und Flexibilität verbessern.
Soziale Ziele beziehen sich auf das Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Dazu gehören gute Arbeitsbedingungen, faire Entlohnung, Work-Life-Balance, Mitbestimmung, Weiterbildung, Motivation und Gesundheitsschutz.
Gute soziale Bedingungen können auch wirtschaftlich nützen: motivierte Mitarbeitende leisten mehr, Weiterbildung erhöht die Produktivität und faire Bezahlung senkt Fluktuation. Trotzdem können Zielkonflikte entstehen, z. B. Kosten sparen vs. mehr Personal einsetzen.
Wichtige Einflussfaktoren sind demografischer Wandel, Politik und Gesetzgebung, Digitalisierung, Spezialisierung, Wissensgesellschaft, Beschleunigung, Projektarbeit, Migration, Globalisierung, Konjunktur und Wertewandel.
Die Bevölkerung wird älter und es gibt weniger junge Arbeitskräfte. Dadurch entsteht Fachkräftemangel, Menschen arbeiten länger und Weiterbildung wird wichtiger.
Automatisierung und neue Technologien verändern Berufe. Einfache Tätigkeiten nehmen ab, technisches Know-how wird wichtiger und neue Berufsfelder entstehen, z. B. IT, Datenanalyse oder digitale Prozesse.
Berufe werden fachlich enger und komplexer. Unternehmen brauchen Personen mit spezifischem Wissen, und Mitarbeitende müssen ihr Fachwissen laufend aktualisieren.
Wissen, Innovation und Fachkompetenz werden zu wichtigen Wettbewerbsfaktoren. Unternehmen suchen qualifizierte Talente und konkurrieren stark um gute Fachkräfte.
Arbeit findet häufiger in zeitlich begrenzten Projekten statt. Teams werden je nach Aufgabe neu zusammengestellt, deshalb werden Flexibilität, Selbstorganisation und Teamfähigkeit wichtiger.
Braingain bedeutet Wissensgewinn durch Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte. Braindrain bedeutet Wissensverlust, wenn qualifizierte Personen abwandern.
Unternehmen sind weltweit vernetzt. Dadurch werden Fremdsprachen, Mobilität, interkulturelle Kompetenz und internationale Zusammenarbeit wichtiger. Globale Ereignisse können Unternehmen und Arbeitsplätze direkt beeinflussen.
Bei wirtschaftlichem Aufschwung entstehen mehr Stellen und Personalbedarf. In Krisen können Kurzarbeit, Einstellungsstopp oder Personalabbau nötig werden.
Gesellschaftliche Erwartungen ändern sich. Work-Life-Balance, Teilzeit, flexible Lebensläufe, Familienzeit und Sinn bei der Arbeit werden wichtiger.
Personalplanung klärt, welcher Personalbedarf in einem bestimmten Zeitraum besteht: Wer wird mit welchen Fähigkeiten wann und wo gebraucht?
Es gibt Ersatzbedarf, Neubedarf und Personalabbau. Ersatzbedarf entsteht durch Pensionierung, Kündigung oder Beförderung. Neubedarf entsteht durch Wachstum oder neue Aufgaben. Personalabbau entsteht bei geringerem Bedarf, Rationalisierung oder Umstrukturierung.
Ersatzbedarf entsteht, wenn eine bestehende Stelle neu besetzt werden muss, z. B. wegen Kündigung, Beförderung, Krankheit, Pensionierung oder internem Wechsel.
Neubedarf entsteht, wenn zusätzliches Personal nötig wird, z. B. durch Expansion, mehr Aufträge, neue Technologien oder neu geforderte Qualifikationen.
Personalabbau bedeutet, dass weniger Personal benötigt wird. Gründe können weniger Aufträge, Rationalisierung, Umstrukturierung, Verlagerung oder wirtschaftliche Schwierigkeiten sein.
Ein Anforderungsprofil beschreibt, welche Kompetenzen, Fähigkeiten, Erfahrungen und Eigenschaften eine Person für eine bestimmte Stelle braucht.
Es hilft, Bewerbungen objektiver zu beurteilen und die richtige Person für die Aufgabe zu finden. Ohne klares Profil entscheidet man schneller nach Sympathie statt nach passenden Anforderungen.
Typische Bereiche sind Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz und Selbstkompetenz. Je nach Stelle kommen auch Führungserfahrung, körperliche Eignung, Sicherheitsbewusstsein oder spezifische Fachausweise dazu.
Personalsuche bedeutet, geeignete Bewerberinnen und Bewerber für eine offene Stelle zu finden. Das kann intern oder extern erfolgen.
Interne Personalsuche erfolgt über Versetzung, Beförderung, interne Ausschreibungen, Nachfolgeplanung oder Personalpools. Vorteil: Die Person kennt das Unternehmen bereits.
Externe Suche läuft z. B. über Internet, Jobplattformen, Social Media, Personalagenturen, Inserate, Empfehlungen, Netzwerk oder Mund-zu-Mund.
Viele Stellen werden über Kontakte, Empfehlungen, interne Netzwerke oder direkte Ansprache vergeben. Deshalb ist Netzwerken bei der Personalsuche und Stellensuche sehr wichtig.
AIDA beschreibt, wie eine Anzeige wirken soll: Attention = Aufmerksamkeit erzeugen, Interest = Interesse wecken, Desire = Wunsch zur Bewerbung auslösen, Action = zur Bewerbung führen.
Attention bedeutet Aufmerksamkeit erzeugen. Die Zielgruppe muss die Stellenanzeige überhaupt wahrnehmen, z. B. durch klare Überschrift, gutes Bild oder starken Einstieg.
Interest bedeutet Interesse wecken. Die Anzeige muss zeigen, was an der Stelle spannend ist, welche Aufgaben warten und warum sich weiterlesen lohnt.
Desire bedeutet Verlangen erzeugen. Bewerbende sollen denken: Diese Stelle passt zu mir, hier möchte ich arbeiten.