Materialwirtschaft und Logistik

Diese Lernkarten behandeln Grundlagen und Konzepte der Materialwirtschaft und Logistik, insbesondere Qualitätsmanagement, Umweltschutz und kontinuierliche Verbesserungsprozesse. Sie erklären zentrale Begriffe wie Audits, PDCA-Zyklus, ISO-Normen, EMAS sowie Prinzipien wie Verursacher- und Vorsorgeprinzip und deren Bedeutung für Unternehmen. Ideal für Studierende und Fachkräfte, die sich vertieft mit nachhaltigen und effizienten Prozessen in der Wirtschaft beschäftigen möchten.
Karten
187
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
12.05.2026 / 26.05.2026

Lernkarten

Welche Punkte sind im Lieferantenmanagement von Bedeutung 

Im Lieferantenmanagement sind folgende Punkte von Bedeutung: 

  • Bildung strategischer Partnerschaften

  • Reduzierung der C-Lieferanten

  • Standardisierung der Logistikprozesse (Logistikrichtlinie)

  • Logistik-Regeltermine mit Lieferanten vereinbaren

  • EDI-Anbindung der Lieferanten (Electronic Data Interchange)

  • Lieferantenrating bezüglich des Insolvenzrisikos

Welche Beschaffungsstrategien gibt es (keine Sourcing-Konzepte)

  • Beschaffungsallianzen: Mehrere Unternehmen bündeln ihren Bedarf, um als Gesamtnachfrager gegen den Lieferanten auftreten zu können 
  • Abschöpfungsstrategie: 
    • Einkaufspreise stark reduzieren 
    • aktives Auftreten bzgl. den Forderung gegenüber dem Lieferanten (aber ohne durch Dominanz die Beziehung zu gefährden)
    • geringe Lieferantenstreuung und niedrige Lagerbestände
  • Diversifikation:  vertragliche Sicherung des Versorgungsniveaus; neue Lieferanten suchen; Lagerbestände aufbauen.
  • Abwägung: Situativ günstige Einkaufsmöglichkeiten suchen und wahrnehmen; Lagerbestände als Puffer einbauen, um die situative Abhängigkeit zu reduzieren; hohe Flexibilität

Welche Bedarfsprinzipien gibt es

  • Vorratsbeschaffung 

  • Einzelbeschaffung (auch Auftragsbezogene Beschaffung) 

  • Fertigungssynchrone Beschaffung: Auf Basis von Rahmenverträgen werden nur die unmittelbar benötigten Materialien abgerufen (Just-in-Time) 

Was ist Just-in-Time und was ist Just-in-Sequence

  • JiT verfolgt als Hauptziel, alle nicht-wertschöpfenden Tätigkeiten zu reduzieren. Jede Verschwendung und Verzögerung auf dem Weg „vom Rohmaterial bis zum Fertigprodukt an den Kunden“ ist auf ein Minimum zu senken. Fertigungssynchron 
  • Bei JiS werden die benötigten Materialen nicht nur zeitlich und mengengenau geliefert, sondern auch genau an den richtigen Platz in der richtigen Reihenfolge. Der Unterschied liegt also darin, dass der Zulieferer eine korrekte Reihenfolge einhalten muss. Just-in-Sequence ist auch als montagesynchrone Produktion bekannt.

Was ist das Kanban-System 

Zentrale Merkmale des Kanban-Systems sind:

  • Hol-Prinzip (Pull)
  • Identifikationskarte (Kanban) als Informationsträger
  • Mindestbestand, ab dem signalisiert wird, dass Nachschub benötigt wird 
  • geschlossener Regelkreis aus verbrauchender Stelle (Senke) und produzierender Stelle (Quelle)
  • Fließfertigung und weitgehend regelmäßiger Materialfluss.

Strategischer und Operativer Einkauf 

strategischer Einkauf:
hoher Anteil innovativer Aufgaben (Preisverhandlungen, Materialanalysen, Verhandlungen von Rahmenverträgen, Lieferantenmanagement)

operativer Einkauf 
eher Routinearbeiten (Anfragen, Disposition, Bestellungen)

 

Zentraler und Dezentraler Einkauf 

Zentrale Einkaufsorganisation/ Zentraleinkauf

  • Eine Einkaufsabteilung regelt alle Beschaffungsaktivitäten für sämtliche Unternehmensstandorte
  • Voraussetzungen: einheitlicher Bedarf aller Standorte, ein gleiches oder zumindest ähnlichen Produktionsprogramm der Standorte, Bündelung der Bedarfsmengen muss möglich sein 

Dezentrale Einkaufsorganisation

  • Bei einer dezentralen Einkaufsorganisation hat jede Unternehmenseinheit oder auch jeder Unternehmensstandort seine eigene Einkaufsabteilung, die ohne Abstimmung mit den übrigen Einkaufsabteilungen selbstständig handelt.

 

Nenne und erkläre die drei Werkstoffarten 

Rohstoffe: Wesentliche Bestandteile des Produkts (z. B. Eichenholz beim Tisch). Sie gehen unmittelbar in das Fertigerzeugnis ein.

Hilfsstoffe: Gehen ebenfalls ins Produkt ein, haben aber eine untergeordnete Funktion oder Menge (z. B. Holzleim).

Betriebsstoffe: Werden für den Produktionsprozess verbraucht, gehen aber nicht in das Produkt ein (z. B. Schmieröl für die Maschinen).

Unterscheiden Sie die deterministische von der stochastischen Bedarfsermittlung. Nennen Sie jeweils eine Situation aus der betrieblichen Praxis, in der das jeweilige Verfahren vorzuziehen ist.

Deterministisch (Programmgebunden): Bedarf wird exakt aus dem
Produktionsprogramm (Stücklisten) abgeleitet. Beispiel: Bedarf an Motoren für 500 fest
bestellte PKW.


Stochastisch (Verbrauchsgebunden): Bedarf wird über statistische Werte der
Vergangenheit geschätzt. Beispiel:Bedarf an Kopierpapier oder einfachen Schrauben (CArtikel), bei denen eine exakte Berechnung zu aufwendig wäre.

Was ist E-Procurement nenne Vorteile dieser Methode 

Unternehmen kaufen Waren oder Dienstleistungen über digitale Systeme oder das Internet ein.

  • Prozesskostenreduktion:Manuelle Bestellschritte entfallen; Genehmigungsworkflows laufen automatisiert ab.
  • Zeitersparnis: Schnellere Durchlaufzeiten von der Anforderung bis zur Lieferung (Lead Time).
  • Fehlervermeidung: Da Daten direkt aus dem System/Katalog übernommen werden, sinkt die Gefahr von Tippfehlern oder falschen Artikelnummern.

Was ist die Kraljic Matrix erläutere diese und nenne die Strategie 

Hebelprodukte: Geringes Versorgungsrisiko (viele Anbieter), aber hoher
Ergebniseinfluss (hohes Volumen). Strategie: Preisdruck ausüben, Ausschreibungen
nutzen.
Engpassprodukte: Hohes Versorgungsrisiko (wenige Anbieter/Spezialteile), aber eher
geringer Ergebniseinfluss. Strategie: Versorgungssicherheit garantieren, Bestände
aufbauen, ggf. Ersatz suchen.

Was ist ein Handelsvertreter und was ein Handelsreisender 

Handelsvertreter: Selbstständiger Gewerbetreibender, vermittelt Geschäfte für ein anderes Unternehmen. Vergütung meist durch Provision. 

Handelsreisender: Angestellter des Unternehmens (weisungsgebunden). Erhält meist ein fixes Gehalt (Fixum) plus eine kleinere Provision (Spesen/Prämie).

Push-Prinzip

Beim Push-Prinzip (Bring-Prinzip) wird produziert oder geliefert, bevor der Kunde tatsächlich bestellt.
Die Produkte werden also „in den Markt gedrückt“ (push = schieben).

Basiert auf einer bedarfsgesteuerten Materialbereitstellung. Konkret bedeutet dies, dass entweder Bestellungen der Kunden, Bedarfsplanungen oder vergangene Materiallisten für die Materialplanung und -bereitstellung herangezogen werden.

✅ Vorteile:

  • schnelle Lieferfähigkeit
  • große Mengen möglich

❌ Nachteile:

  • hohe Lagerkosten
  • Gefahr, dass Ware nicht verkauft wird 

 

Pull-Prinzip

 

Beim Pull-Prinzip (Hol-Prinzip, z.B. Kanban-System) wird das Material verbrauchsgesteuert bereitgestellt. Das bedeutet der Lieferant bestimmt den Bestellvorgang durch die Nachfrage nach Materialteilen. So wird ein logistischer Gesamtprozess gestartet der zwischen Lieferant, Lager und Niederlassung stattfindet.

Beim Pull-Prinzip wird erst produziert oder geliefert, wenn eine Bestellung vorliegt.

✅ Vorteile:

  • geringe Lagerkosten
  • weniger Überproduktion

❌ Nachteile:

  • längere Lieferzeit
  • Produktion muss flexibel sein

Nenne und Ziele und Riskien des Supply-Chain-Managements

Ziele

  • kurz-, mittel- und langfristige Verbesserung der Effektivität und Effizienz entlang einer Lieferkette
  • Orientierung am Endkunden und seinen Bedürfnissen
  • Steigerung der Kundenzufriedenheit durch bedarfsorientierte Lieferung
  • Erhöhung der Anpassungsfähigkeit der Lieferkette: schnellere Anpassung an die Änderungen des Marktes
  • Reduzierung des Bullwhip-Effekts
  • Senkung der Lagerbestände und -kosten entlang der gesamten Lieferkette
  • Verkürzung von Lieferzeiten

Risiken 

  • durch externe Dienstleistungen geht dem Unternehmen eigenes Know-How verloren
  • Je mehr Personen am Prozess beteiligt sind, desto schwieriger ist es einen Prozess zu steuern
  • Mit einer vertraglichen Bindung an ein Prozesssystem geht dem Unternehmen die Flexibilität verloren
  • Mit Regeln innerhalb der logistischen Kette verliert das Unternehmen Entscheidungskompetenzen
  • IT-Systeme und Schnittstellen können inkompatibel sein

Definiere das Lieferantenmanagement

Das Lieferantenmanagement ist das systematische Steuern der Beziehungen zu den Lieferanten eines Unternehmens. Es umfasst die Bereiche Lieferantenbewertung, Lieferantenauswahl, Lieferantenentwicklung und Lieferantencontrolling. Mit einem effektiven und guten Lieferantenmanagement im Unternehmen können die Beziehungen zu Lieferanten besser gelenkt, gestaltet und weiterentwickelt werden

Die Beschaffungsstrategie eines Unternehmens legt mittelfristig die Verteilung der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen auf einzelne Lieferanten fest (z. B. Single Sourcing).

Beschreiben Sie sechs Beschaffungsstrategien und nennen Sie jeweils zwei Vor- und Nachteile.

Siehe Aufgabe im Buch WFW Nr. 6

Single-Sourcing
Double-Sourcing 
Multiple- Sourcing 
Global-Sourcing 
Local-Sourcing 

Forward Sourcing (Entwicklungseinbindung) Der oder die Lieferant(en) wird/werden bereits im Stadium der Produktplanung und -entwicklung mit einbezogen.

Sole Sourcing (Monopolbeschaffung)
Es wird bei Lieferanten mit monopolistischer Marktstellung eingekauft (z. B. Strommarkt).

Modular Sourcing (Modulbeschaffung, auch: System Sourcing)
Einkauf fertig produzierter Baugruppen (Module), z. B. Bremsensystem, Armaturenbrett im Automobilsektor. Dies setzt eine intensive Kunden-Lieferantenbeziehung voraus (gemeinsame Entwicklung, gemeinsames Logistiksystem).

Gleitendes Bestellmengenverfahren

 

Hier probiert man Schritt für Schritt aus:
Wenn ich nur für 1 Periode bestelle → welche Kosten?
Für 2 Perioden → welche Kosten?
Für 3 Perioden → welche Kosten?

Dann vergleicht man alles.
Die Variante mit den geringsten Gesamtkosten pro Stück gewinnt.
Einfach gesagt:= „verschiedene Bestellmengen testen und die billigste wählen“

 

Kostenausgleichsverfahren

Hier schaut man:

Mit jeder zusätzlichen Periode steigen die Lagerkosten
Man rechnet so lange weiter, bis:
Lagerkosten≈Bestellkosten

Dann stoppt man.
Der Bedarf bis dahin = optimale Bestellmenge.
Einfach gesagt: = „bestellen, bis Lagerkosten ungefähr so hoch sind wie Bestellkosten“

Gleitend → Kosten vergleichen
Kostenausgleich → Lagerkosten und Bestellkosten ausgleichen

Was ist der Sicherheitsbestand 

 

Sicherheitsbestand- Der Sicherheitsbestand (auch: eiserner Bestand, Mindestbestand, Reserve) ist der Bestand an Materialien, der normalerweise nicht zur Fertigung herangezogen wird. Er stellt einen Puffer dar, der die Leistungsbereitschaft des Unternehmens bei Lieferschwierigkeiten oder sonstigen Ausfällen gewährleisten soll.

  • Absicherung vor Verbrauchsschwankungen 
  • Überschreitung der Beschaffungszeit 
  • quantitative Minderlieferung
  • qualitative Mengeneinschränkung
  • Fehler innerhalb der Bestandsführung
  • Ausfall eines Lieferanten.
  • Ausschuss ausgleichen 

= Durchschnittl. Verbauch x Sicherheitstage

Erkläre was ist der Primär- Sekundär und Tertiärbedarf 

Primär- Bedarf des Marktes an verkaufsfertigen Erzeugnissen (Erzeugnisse, Handelswaren) 

Sekundär- Bedarf an Rohstoffen, Baugruppen und Ersatzteilen, der zur Deckung des Primärbedarfs erforderlich ist 

Tertiär- Bedarf an Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Verschleißwerkzeugen, der bei der Fertigung notwendig ist

 

 

 

Formel zur Berechnung des Nettobedarfes

  Sekundärbedarf
+ Zusatzbedarf 
+ Sicherheitsbedarf 
= Bruttobedarf 
- Lagerbestände
- Bestellbestände
+ Vormerkbestände (Reservierungen) 
= Nettobedarf 

Berechnung der Wiederbeschaffungszeit 

 Bedarfsrechnungszeit
+ Bestellabwicklungszeit 
+ Übermittlungszeit zum Lieferanten 
+ Lieferzeit 
+ Ein, Ab- und Auslagerungszeit 
= Wiederbeschaffungszeit 

 

Erkläre die unterschiedlichen Verfahren zur Materialbedarfsermittlung 

(Stochastische Bedarfsermittlung, Deterministische Bedarfsermittlung, Schätzung, Fehlerberechnung)

Stochhastische Bedarfsermittlung:
Der Bedarf wird ohne Bezug zur Produktion aufgrund von Vergangenheitswerten ermittelt. Relevant sind:

  • Vorhersagezeitraum
  • Vorhersagehäufigkeit
  • Verlauf der Vergangenheitswerte


Deterministische Bedarfsermittlung (Auftragsorientiert/programmgesteuert):
Der Bedarf wird aufgrund des Produktionsprogramms exakt ermittelt. (Stücklisten, Rezepturen, Verwendungsnachweise) 

!Siehe Bild!

 

 

Bestellpunkt und Bestellrhytmussverfahren 

Bestellpunktverfahren (Mengenverfahren)
Hierbei wird bei jedem Lagerabgang geprüft, ob ein bestimmter Bestand (Meldebestand oder Bestellpunkt) erreicht oder unterschritten ist.

  • feste Bestellmengen 

  • variable Bestelltermine

 

Bestellrhythmusverfahren (Terminverfahren) 
Hierbei wird der Bestand in festen zeitlichen Kontrollen überprüft. Er wird dann auf einem vorher fixierten Höchstbestand aufgefüllt.

  • feste Bestelltermine

  • variable Bestellmengen.

Was sind Lieferabrufsysteme 

Lieferabrufsystem (LAB-System) 

  • Lieferabrufsysteme (LAB-Systeme) sind rechnergestützte, vernetzte Systeme und Verfahren zur Abwicklung der Material- und Güterdisposition zwischen Abnehmer und Lieferanten.

  • Zwischen dem Lieferanten und dem Unternehmen werden meist Rahmenverträge abgeschlossen und ein Computersystem vernetzt die beiden miteinander

Beschreibe die Arten des Abrufs im LAB Systems (Lieferabruf-Feinabruf-Sequenzabruf)

Lieferabruf:
Zeithorizont: 6 Monate
Raster: Tage/Wochen 
Zyklus: wöchentlich
Mengentoleranz: ±20%

Feinabruf: 

Zeithorizont: 14 Arbeitstage
Raster: Tag
Zyklus: täglich 
Mengentoleranz: ±5%

Sequenzabruf
Zeithorizont: unmittelbar
Raster: Fahrzeugimpuls
Zyklus:kontinuierlcih 
Mengentoleranz: ±0%

Was ist der Feinabruf was unterscheidet ihn vom Lieferabruf 

Der Feinabruf dient der tagesgenauen Bedarfsvorschau, d. h. Teile können tagesgenau vom Lieferanten, mit dem ein Kontrakt in Form eines Lieferplans besteht, abgerufen werden. Der Feinabruf dient zur genaueren Planung im Vergleich zum Lieferabruf und ist lieferrelevant. Während der Lieferabruf lediglich eine Mengenangabe ist, stellt der Feinabruf den Auftrag dar, entsprechend zu liefern.
Der Feinabruf wird durch die Bedarfsplanung erzeugt. Bedarfsverursacher sind Sekundärbedarfe und Reservierungen.

 

Was ist EDI (Electronic Data Interchange)

ist der Austausch von strukturierten Geschäftsdaten (z. B. Lieferabruf, Feinabruf, Lieferschein- und Transportdaten, Gutschrift) zwischen den Informationssystemen von externen Partnern auf Basis von Nachrichtenstandards (z. B. VDA, ODETTE, EDIFACT) und Kommunikationsstandards

 

Was sind die Voraussetzungen für die optimale Bestellmenge 

  • der Stückpreis hängt nicht von der Beschaffungsmenge ab 
  • es liegt ein konstanter und bekannter Preis vor
  • Fehlermengen gibt es nicht 
  • mind. Bestellmengen gibt es nicht 
  • Lagerabgänge sind stetig 

Gründe für abweichen der optimalen Bestellmenge

  • begrenzte Lagerkapazität 
  • vom Lieferanten vorgegebene Abnahmemenge 
  • Schwankende Preise
  • Liquidität des Unternehmens 
  • Saisonale Schwankungen in der Nachfrage 
  • Schneller Verderb der Ware
  • ...

Was ist der unterschied zwischen der ABC und der XYZ- Analyse 

Während sich die ABC-Analyse um die Fragestellung nach dem Wert und u.a. die Bedeutung von Produkten, Lieferanten und Kunden dreht, bezieht sich die XYZ-Analyse auf die Planbarkeit dieser (Vorhersagegenauigkeit).

Nenne Methoden für AX-AY-AZ-BX... Artikel 

siehe Bild 

Lagereingang- Aufgaben 

  • schnelle Korrekte Annahme und Kontrolle
  • Weiterleitung an Bedarfsforderer
  • Informationspflicht 
  • Kenndaten zur Lieferantenbewertung 

Funktionen:

  • Prüfung der Lieferberechtigung 
  • Mengenprüfung 
  • Qualitätsprüfung 

Rechtliche Bedeutung des Wareneingangs

  • Untersuchungs und Rügepflicht 
  • kann ausgelassen werden auf eigenes Risiko oder wenn vertraglich mit dem Lieferanten vereinbart wurde, dass eine bestimmte Norm eingahlten wird 

Was sind Ziele der Lagerwirtschaft 

  • Bereitstellung ausreichender Lagerkapazität
  • Optimierung der Volumennutzung
  • Einsatz wirtschaftlicher Technik
  • Gewährleistung eines reibungslosen Materialflusses
  • Sicherstellung einer sachgerechten Lagerung.

Was sind die Funktionen des Lagers 

  • Mengenmäßige Anpassung 
  • Räumliche Anspassung 
  • Temporäre Anpassung 

-> Ausgleichsfunktion, Pufferfunktion und Sicherheitsfunktion 

  • Qualitative Anpassung 
  • Wertmäßige Anpassung 

-> Veredlungsfunktion, Spekulationsfunktion, Selektionsfunktion, Darbietungsfunktion 

Was ist Lagerpolitik 

Die Lagerpolitik bestimmt die optimalen Lagerbestände und die optimale Gestaltung der Lagergebäude. Hierzu zählenowohl die Einrichtungstechnik als auch die Technik der Zusammenstellung der Aufträge, d. h. die rationale Gestaltung der Betriebsabläufe in organisatorischer Hinsicht.

 

Nenne 5 Lagerarten 

  • nach Funktion:

    • Beschaffungslager

    • Verkaufslager

    • Fertigungslager

    • Absatzlager

  • Lagergüter:

    • Materiallager 

    • Werkzeuglager

    • Erzeugnislager

    • Büromaterialien Lager

  • Bedeutung:

    • Hauptlager

    • Nebenlager

    • Zwischenlager

  • Standort:

    • Innenlager

    • Außenlager

    • Speziallager

  • Eigentümer:

    • Eigenlager

    • Fremdlager: Konsignationslager, Kommissionslager, Lagereien

Vergleiche das Zentrallager mit dem Dezentrallager. Wo liegen die Unterschiede 

Zentrallager

  • 1 großes Lager
  • eher längere Lieferzeiten 
  • niedrige Lagerkosten 
  • längere Transportwege 
  • einfache Übersicht 

Dezentrallager

  • mehrere kleine Lager
  • eher kürzere Lieferzeiten 
  • höhere Lagerkosten 
  • kürzere Transportwege 
  • komplizierte Übersicht

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