Materialwirtschaft und Logistik

Diese Lernkarten behandeln Grundlagen und Konzepte der Materialwirtschaft und Logistik, insbesondere Qualitätsmanagement, Umweltschutz und kontinuierliche Verbesserungsprozesse. Sie erklären zentrale Begriffe wie Audits, PDCA-Zyklus, ISO-Normen, EMAS sowie Prinzipien wie Verursacher- und Vorsorgeprinzip und deren Bedeutung für Unternehmen. Ideal für Studierende und Fachkräfte, die sich vertieft mit nachhaltigen und effizienten Prozessen in der Wirtschaft beschäftigen möchten.
Flashcards
187
Students
1
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
12.05.2026 / 26.05.2026

Flashcards

GTIN (EAN)

Global Trade Item Number. 13-stellige Nummer zur weltweiten Identifikation.
• Vorteil: Günstig, etabliert.
• Nachteil: Kein Pulk-Scan möglich, empfindlich bei Schmutz

Erkläre das Hub- and- Spoke System 

  • "Nabe und Speiche" (Sternstruktur).
  • Zentrales Umschlaglager (Hub).
  • Alle Sendungen gehen ins Hub, werden sortiert und verteilt.
  • Vorteil: Bündelung, hohe Auslastung, weniger Fahrten.
  • Nachteil: Umwege bei direkten Nachbarn. Beispiel: Paketdienste (DHL, UPS)

Milk-Run-Konzept (Vor und Nachteile und erklären) 

  • logischer Versogrungskreislauf auf der Basis bestehender Verbrauchswerte
  • Funktioniert nach dem traditionellen Milchjungenprinzip 
  • Es wird hierbei also nur so viel Material aufgefüllt, wie vorher auch verbraucht wurde
  • fester Lieferplan oder Rhythmus oder auch automatisch ausgelöst 

 

  • Just-in-Time möglich 
  • geringe Kapitalbindung, da geringe Lagerbestände
  • geringe Transportzeiten und Kosten (kein Leerlauf) 
  • Planbarkeit, da Zeitfenster geregelt 
  • Entsorgungslogistik ist automatisch mit einbezogen 
  • Umweltfreundlich 

 

  • Nachfrage muss dafür konstant sein 
  • der Lieferant muss sehr verlässlich sein 
  • erst ab einem großem Radius wirtschaftlcih 
  • Zeitintensive Planung von Transportvolumen 

Rastersystem 

Jeder mit Jedem Direktverkehr 

  • Vorteil: Schnellster Weg. 
  • Nachteil: Viele Leerfahrten bei geringer Menge.

Gateway-Konzept

Bündelungspunkt für internationale Verkehre 

  • Wie ein Tor zu einem Kontinent oder Land
  • Bündelungen von Importen und Exporten 

Cross Docking 

Beim Cross-Docking werden Waren in einem Umschlaglager nahezu ohne Zwischenlagerung direkt von eingehenden auf ausgehende Fahrzeuge umgeladen.

Ablauf:

  1. LKW bringt Ware an.
  2. Ware wird sortiert.
  3. Ware wird direkt auf andere LKW verteilt.
  4. Sofortiger Weitertransport.

Ziel:

  • Lagerkosten reduzieren
  • Durchlaufzeiten verkürzen
  • Bestände minimieren

Transshipment-Konzept (Umschlagspunkt 

Transshipment bedeutet allgemein, dass Güter unterwegs von einem Transportmittel auf ein anderes umgeladen werden.

Beispiel:

  • Container kommt per Schiff in den Hafen.
  • Wird auf einen Zug oder LKW umgeladen.
  • Fährt weiter zum Empfänger.

➡️ Transshipment ist der Oberbegriff für Umladevorgänge.

Unterscheidungshilfe für Transshipment-CrossDocking und HubandSpoke

  • Transshipment = Umladen von Gütern.
  • Cross-Docking = schnelles Umladen ohne Lagerung.
  • Hub-and-Spoke = Netzwerk mit zentralem Knotenpunkt. 

 

Werksverkehr 

Gütertransport für eigene Zwecke mit eigenem Personal.

  • Voraussetzungen nach §1 GüKG
  • Güter müssen Eigentum sein oder selbst hergestellt/verarbeitet werden
  • Transport ist nur eine Hilfstätigkeit.

+ Volle Kontrolle, Werbewirkung am LKW.
- Hohe Fixkosten, Leerfahrtenrisiko. 

Funktionen von Verpackung 

  • Technische Funktion: Schutzleistung (Beschädigung, Schwund, Umwelteinflüsse, Schutz von Menschen/der Umwelt), Lager- und Transportleistung (z. B. normierte Abmessungen), kostengünstig

  • Absatzwirtschaftliche Funktion: Information (Inhalt, Art, Unterscheidung), Kaufanreiz, Verwendung

  • Ökologische Funktion: umweltverträglich, Mehrwegfunktion, Nachfüllpackungen, recyclefähig

Schutz: Vor Stoß, Nässe, Diebstahl. 

Lagerung: Stapelbarkeit. 

Transport: Bildung von Ladeeinheiten. 

Information: Kennzeichnung, Marketin

Welche Verpackungstypen gibt es

Verkaufsverpackung Landet beim Endverbraucher. Bsp: Joghurtbecher, Schuhkarton

Umverpackung Zusätzliche Hülle (oft Marketing oder Bündelung). Bsp: Schachtel um Parfümflasche

Transportverpackung Schützt beim Transport (B2B). Bsp: Palette, Stretchfolie, Kiste

Zusammenhang zwischen dem Verpackungsgesetz und dem Kreislaufwirtschaftsgesetz:

 

Das Ziel des VerpackG besteht darin, die Auswirkungen von Verpackungsabfällen auf die Umwelt zu vermeiden oder zu verringern. Die Recyclingquoten sollen erhöht werden. Die Produktions- und Produktverantwortung liegt bei den Herstellern, zukünftige Abfälle durch das Produkt bereits bei der Entwicklung und Herstellung zu vermindern.

 

Aufgaben des Warenausgangs

Warenausgang 

Der Warenausgang (vielfach auch: Versand) beginnt mit der Abförderung des Lagergutes aus den Regalen und endet mit der Bereitstellung für die Auslieferung. Der Warenausgang ist damit die Schnittstelle zwischen dem Betrieb des Käufers und dem des Abnehmers.

Zu den typischen Aufgaben des Warenausgangs gehören:

  • Identifikation und Prüfung auf Vollständigkeit der Waren mit dem Kundenauftrag

  • Vergabe eines Abstellplatzes für die Kundenkommission und Organisieren der Versandabwicklung

  • Auswahl der Versandart

  • Erstellen der Ladelisten, Versandpapiere und Etiketten

  • Vergabe des Speditionsauftrages

  • Ermittlung der Frachtkosten

  • Zusammenarbeit mit den Zollbehörde

  • Verladung und Übergabe an Transportdienstleister

Verladung - Verantwortlichkeit 

Verantwortlich für eine sachgemäße Ladungssicherung ist jeder, der an der Verladung und der Beförderung beteiligt ist. Also nicht nur der Fahrzeugführer, sondern auch der Verlader (z. B. Staplerfahrer = Erfüllungsgehilfe des Absenders), der Absender (und seine Erfüllungsgehilfen), der Fahrzeughalter und der Arbeitgeber/Unternehmer.

 

Transportorganisationen Übersicht 

Fabriklayout was ist das

Ein Fabriklayout ist ein Entwurf einer räumlcihen Anorndung von einzelnen Fertifungsanlagen und Arbeitsplätzen in einer Fabrikhalle und deren Produktionsverfahren, örtliche Gegebenheiten sowie festgelegte verbindene Transportwege, idealerweise nach Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit 

Was bedeutet Beförderungssicher und was Betriebssicher

Beförderungssicher (Verantwortung: Absender/Verlader): Die Ware muss so verpackt und auf dem LKW gesichert sein, dass sie allen im normalen Transportverlauf auftretenden Kräften (Bremsen, Kurvenfahrt, Bodenwellen) standhält, ohne sich selbst zu beschädigen, zu verrutschen oder herabzufallen.

Betriebssicher (Verantwortung: Frachtführer/Fahrer): Die Ladung darf die Funktionsfähigkeit und Verkehrssicherheit des Fahrzeugs nicht beeinträchtigen. Dazu gehören die Einhaltung des zulässigen Gesamtgewichts, der Achslasten und der Außenabmessungen sowie die Sichtbehinderung.

VDI-Richtlinie 2700 (Rechnung Ladesicherung)

Nach VDI-Richtlinie 2700 sind kippbare Ladungen mit einem Sicherheitsfaktor nach vorne von 0,8; zur Seite von 0,7 und nach hinten von 0,5 zu sichern. Der Sicherheitsfaktor von 0,5 zeigt, dass die Ladung mit 50 % des Gewichts gegen das Kippen gesichert werden muss.

Bsp. 0,8x700kg (Gesamtgewicht der Palette) = 560kg 

Voraussetzung um als Beschaffungsmarkt im internationalen Handel in Frage zu kommen:

 

  • Die politische Situation ist stabil, sodass staatliche Willkürakte (z. B. staatliches Belieferungsverbot) unwahrscheinlich sind.
  • Das Land verfügt über wichtige Vorprodukte, Rohstoffe usw.
  • Das Land ist zugleich als Absatzmarkt interessant.
  • Der Staat gehört der WTO (= World Trade Organization) an und ist Internationalen Abkommen beigetreten.

Risiken im Außenhandel 

  • Politische Risiken 
    • Krieg, Boykott, Zollpolitik 
    • Transferrisiko (darf nicht überwiesen werden) 
    • Konvertierungsrisiko  (kein Umtausch) 
    • Zahlungsverbotsrisiko 
    • Moratoriumsrisiko (staatlich angeordneter Zahlungsaufschub.
  • Ökonomische Risiken 
    • Zahlungsausfallrisiko, Transport-, Währungs- und Abnahmerisiko 
  • Umweltkatastrophen, Pandemien
  • Transportrisko 
  • Währungsrisko 
  • Rechtliches Risko (Unterschiedliche Vertragsrechte, Haftungsfragen...)

Was ist eine Länderriskoanalyse und welche Möglichkeiten gibt es die Informationen zu erheben 

Business Environment Risk Index (BERI)

  • drückt das Geschäftsklima aus 
  • beruht auf der Befragung von Managern aus Industrie und Banken sowie von Wirtschaftsinstituten, die in den analysierten Ländern ihren Sitz haben.
  • Der BERI stellt ein Frühwarnsystem zum Investitionsklima dar. 
  • Fragen:
    • Wie ist die Einstellung gegenüber ausländischen Investitionen und Gewinnen?
    • Gibt es Enteignungen und Verstaatlichungen?
      Wie hoch ist die Inflation und welche Maßnahmen werden dagegen ergriffen?
    • Wie sieht die Zahlungsbilanz des zu analysierenden Landes aus?
    • Sind im Land Dienstleistungen und Beratungs-Know-how vorhanden?
    • Wie ausgebaut ist das Transport- und Informationswesen?
    • Gibt es qualifiziertes einheimisches Führungspersonal?
    • Ist der Zugang zu Kreditmöglichkeiten offen?

 Political Risk Index (PRI)

  • ein Instrument, das aufgrund einer Panel-Befragung von Politikwissenschaftlern eine Einschätzung der politischen Stabilität eines Landes ermöglicht.
  • Der PRI analysiert das politische Risiko anhand der folgenden Fragestellungen:
    • Ist das zu analysierende Land von einer unfreundlich gesinnten Großmacht abhängig
    • Haben regionale politische Kräfte einen ungünstigen Einfluss auf das Land?
    • Wie zersplittert ist das Parteiensystem in diesem Land?
    • Wie heterogen sind Sprachen, ethnische Herkunft und religiöse Überzeugungen in diesem Land?
    • Hält sich die Regierung des zu analysierenden Landes durch Unterdrückung an der Macht?
    • In welchem Ausmaß existiert in dem Land Fremdenfeindlichkeit?
    • Wie ist die soziale Lage?
    • Welchen Einfluss haben kommunistische Organisationen in dem Land?

Währungsrisko was ist das 

Besteht, wenn:

  • Der Exporteur die Angebote in der Währung des Kundens abgibt, und dieser Kurs zur Auftragserteilung nicht mehr gültig ist 

  • der Exporteur die Rechnung in Fremdwährung fakturiert und dem Kunden ein Zahlungsziel einräumt 

  • der Importeur die Rechnung in Fremdwährung (d. h. in Euro) zu begleichen hat und sich der Währungskurs zwischen Vertragsabschluss und Zahlung ungünstig verändert, sodass er für denselben Fremdwährungsbetrag mehr aufwenden muss.

Was ist die Entsorgungslogistik 

Die Entsorgungslogistik (auch: Retrologistik, Reservelogistik) befasst sich mit der Planung, Steuerung und Kontrolle der Reststoffströme sowie der Retoure einschließlich der dazugehörigen Informationsflüsse. 

 

Was sind die Aufgaben der Entsorgungslogistik 

  • Sammeln, Trennen, Verpacken 
  • Lagern, Transportieren
  • Informationen bereitstellen 
  • Entsorgungsauftäge abwickeln 
  • Information und Schulung der Mitarbeiter 
  • Integration der Aufgaben in das betriebliche Umweltmanagement 

Ziele der Entsorgungslogsitik 

  • ökonomische Ziele

    • Reduzierung der Logistikkosten 

  • ökologische Ziele

    • Schonung der natürlichen Ressourcen 

    • Minimierung der Emissionen im Rahmen der entsorgungslogistischen Prozesse 

Ursachen für die Zunahme der Bedeutung der Entsorgungslogistik:

 

  • Gesetzliche Regelungen (BRD, EU)

  • Umweltbewusstsein der Gesellschaft wächst 

  • Umweltschutz als Wettbewerbsfaktor 

  • Kosten der Entsorgung steigen 

  • Kostenvorteile durch Wiedereingliederung der Reststoffströme

 

 

§ 6 KrWG

(1)Maßnahmen der Vermeidung und der Abfallbewirtschaftung stehen in folgender Rangfolge:

 

  1. Vermeidung,

  2. Vorbereitung zur Wiederverwendung,

  3. Recycling,

  4. sonstige Verwertung, insbesondere energetische Verwertung und Verfüllung,

  5. Beseitigung.

§ 23 KrWG („Produktverantwortung“)  was bedeutet das und wie können Abfälle vermindern werden 

  • die Gebrauchstauglichkeit erhalten bleiben
  • Ressourceneffizienz, mehrfache Verwendbarkeit, technische Langlebigkeit und Reparierbarkeit zu achten.
  • Einsatz von verwertbaren Abfällen oder sekundären Rohstoffen, insbesondere durch Rezyklate (z. B. Kunststoffe, die recycelt wurden) 
  • sparsamer Einsatz von kritischen Rohstoffen
  • Die Wiederverwendung von Erzeugnissen
  • Information und Beratung der Öffentlichkeit
  • Für die vertriebenen Erzeugnisse gilt eine Obhutspflicht, auch für die Rücknahme oder Rückgabe (BWare Verkauf) 

Was versteht man unter Recycling 

Unter Recycling wird der Prozess der Wiederverwertung und -verwendung von in Produktionsrückständen, Produkten und Altstoffen gebundenen natürlichen Ressourcen in der Güterproduktion verstanden.
Ein als Kreislaufprozess verstandenes Recycling soll eine möglichst weitgehende Rückgewinnung der bei der Produktion eingesetzten natürlichen Ressourcen ermöglichen und damit die Neuzufuhr von Energie und Rohstoffen minimieren.

Papier-, Glas-, Kupfer-, Handwerkliches Recycling 

Formen des Recycling:

Wiederverwertung 
Weiterverwertung 
Wiederverwendung 
Weiterverwendung 

Wiederverwertung: Abfallstoffe werden in ihre Bestandteile zerlegt und dem gleichen Rohstoffkreislauf zugeführt, z. B. Altpapier zur Papierherstellung, Autoschrott zur Eisen- und Stahlherstellung.

Weiterverwertung: Abfallstoffe werden einem anderen als dem ursprünglichen Rohstoffkreislauf zugeführt, z. B. Verbrennung von Abfallstoffen und Energiegewinnung.

Wiederverwendung: Produkte werden für den gleichen Zweck erneut verwendet; ggf. ist eine Vorbehandlung erforderlich, z. B. Glasflaschen, runderneuerte Autoreifen.

 

Weiterverwendung: Abfallstoffe werden einem anderen Gebrauch zugeführt, z. B. Kunststoffabfälle zur Verwendung als Wärmeisolierung oder Baustoff, Dose als Aufbewahrungsgefäß 

Vor und Nachteile und Gemischter und Getrennter Müllsammlung 

Gemischte Sammlung 

  • geringe Zahl von Containern und somit niedrige Kosten 

  • Zusätzlicher Sortieraufwand im Lager und dadurch zusätzliche Kosten 

Getrennte Sammlung

  • Sortieraufwand im Lager entfällt, Einsparung von Prozesskosten durch Vorsortierung 

  • Mehrere Behälter werden benötigt; hohe Kosten (evtl. auch Leerkosten), hoher Platzbedarf 


 

Rationalisierungskonzepte um Verschwendungen zu vermeiden 

  • Lean Management 

  • Lean Production 

  • Lean Administration 

  • Kaizen (kontinuierliche Verbesserung) auf Basis der 6`s: Sicherheit, Sortieren, sichtbare Ordnung, Säubern, Standardisieren, Selbstdisziplin.

  • Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) 

Maßnahmen der Rationalisierung nennen 

  • Standardisierung (Normung, Typung)
  • Spezialisierung/Konzentration (Outsourcing, Arbeitsteilung)
  • Materialeinsatz reduzieren (Recycling)
  • Materialfluss und Bestände optimieren (JiT, Kanban)
  • Produktivität erhöhen (Automatisierung) 
  • Flexibilisierung (Arbeitszeiten oder Fertigungsverfahren) 
  • Humanisierung der Arbeit (Job Enlargement, Richment, Rotation) 

Wertstromanalyse 

Die Wertstromanalyse untersucht alle Arbeitsschritte von der Bestellung bis zur Lieferung eines Produkts.

Dabei wird geprüft:
Welche Tätigkeiten Wert schaffen (z. B. Lackieren, Montieren)?
Welche Tätigkeiten keinen Wert schaffen (z. B. Wartezeiten, unnötige Transporte)?

Ziel: Verschwendung erkennen und beseitigen, damit Prozesse schneller und günstiger werden.

 

 Die Wertstromanalyse zeigt, wo Wert geschaffen wird und wo Zeit oder Ressourcen verschwendet werden.

 

Nenne die drei Zollgebiete 

Zollgebiet der Union 

EFTA - Staaten (European Free Trade Association): Island, Lichtenstein, Norwegen, Scheiz 

EEA (Europäische Wirtschaftsraum) (gleiche Länder wie oben nur ohne die Schweiz)  

Erkläre Unionsware und Nicht- Unionsware

Unionsware

  • vollständig im Zollgebiet der Union hergestellt und gewonnen 

  • aus Drittländern eingeführt zum zollrechtlichen freien Verkehr überlassen 

 

Nicht-Unionsware

  • Ursprüngliche Waren aus Drittländern, die noch nicht verzollt oder zum zollrechtlich freien Verkehr überlassen wurden (Im Zolllager) 

  • Verlust des Status Unionsware sobald sie das Zollgebiet der EU verlasse

Zollverfahren/ Warenwertgrenzen / Export 

nennen und erläutern was beachtet werden muss 

< 1000€ / 1000kg 
kann mündlich beantragt werden 
Anmeldung bei der Ausgangszollstelle (Wo Ware die EU verlässt) 

< 3000€ / 3000kg 
Einstufiges Ausfuhrverfahren 
Elektronisch bei der Ausgangszollstelle 

> 3000€ / 3000kg 
zweistufiges Ausfuhrverfahren 
Elektronisch bei der Ausfuhrstelle (Zuständige Zollstelle des Ausführers) 

Erkläre den Ablauf des Zweistufigen Ausfuhrverfahrens

1. Stufe: Ausfuhrzollstelle

  • Der Ausführer meldet die Ware über ATLAS-Ausfuhr zur Ausfuhr an.

  • Die Ware wird der Ausfuhrzollstelle gestellt.

  • Die Ausfuhrzollstelle ist für den Sitz des Ausführers zuständig.

  • Nach Prüfung erhält die Sendung eine MRN (Master Reference Number).

2. Stufe: Ausgangszollstelle

  • Die Ware wird bei der letzten Zollstelle vor dem Verlassen der EU gestellt.

  • Dort wird die MRN vorgelegt.

  • Die Ausgangszollstelle führt Risikoanalysen bzw. Kontrollen durch.

  • Gibt es keine Beanstandungen, wird die Ware zum Ausgang überlassen.

  • Der tatsächliche Austritt aus dem Zollgebiet der Union wird überwacht.

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