Materialwirtschaft und Logistik

Diese Lernkarten behandeln Grundlagen und Konzepte der Materialwirtschaft und Logistik, insbesondere Qualitätsmanagement, Umweltschutz und kontinuierliche Verbesserungsprozesse. Sie erklären zentrale Begriffe wie Audits, PDCA-Zyklus, ISO-Normen, EMAS sowie Prinzipien wie Verursacher- und Vorsorgeprinzip und deren Bedeutung für Unternehmen. Ideal für Studierende und Fachkräfte, die sich vertieft mit nachhaltigen und effizienten Prozessen in der Wirtschaft beschäftigen möchten.
Karten
187
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
12.05.2026 / 26.05.2026

Lernkarten

Nenne die Prinzipien der Lagerhaltung 

  • Lageranpassung: Anpassung der Lagerräume und -einrichtungen an die Besonderheit der Lagergüter: staubfrei, trocken, Größe der Lagerräume passend zur Größe der Lagergüter
  • Übersicht, Ordnung und Sauberkeit 
  • Lagerverfahren (Organisation) Einlagerungs-/Auslagerungsprinzipien, geeignete
  • Lager-/Packmittel
  • Sicherheitsvorkehrungen: Einbruch, Feuer… 
  • Pflege der Lagergüter
  • Lageraufzeichnung: Lagerkartei

Was ist das Magazinierprinzip

Festplatzsystem (statische Lagerung): Jedes Material hat seinen festen Lagerplatz 
Vorteile: ohne IT, keine Störanfälligkeit, häufig entnommene Waren sind im vorderen Lagerbereich

 

Was ist das Lokalisierprinzip 

  • Freiplatzsystem (chaotische Lagerung):Die Festlegung des Lagerplatzes erfolgt bei jedem Eingang neu. Kein festes System 

    • Vorteil: optimale Ausnutzung der Lagerflächen 

    • Nachteil: Kosten der IT, bei Störungen kann ein Artikel nicht entnommen werden, ggf. längere Entnahmewege; nur Fachpersonal ist befähigt

Wovon ist die Größe des Lagers abhängig?

 

  • der Betriebsgröße

  • der Breite und Tiefe des Sortiments

  • der Umschlagshäufigkeit

  • den Konjunkturschwankungen

  • den Schwankungen im Absatz oder in der Beschaffung

  • den Zinskosten

  • der Ausnutzung der Vorteile des Großeinkaufs

  • den Bestellmengen

  • der Wiederbeschaffungszeit.


 

Was ist die optimale Lagergröße

Die optimale Lagergröße (bzw. der optimale Lagerbestand) ist der Punkt, an dem die Summe aus Bestell- und Lagerhaltungskosten am geringsten ist, ohne die Lieferbereitschaft zu gefährden

Umschlagsorientierte Ware nenne Beispiele 

Verderbliche Ware und Stückgut 

Nenne Beispiele für Lagerorientierte Ware

Produktionsgüter und Konsumgüter 

Maßnahmen zur Seknung der Lagerkosten 

  • Kauf auf Abruf
  • Rabatte nutzen (Mengenrabatte, Boni...)
  • Streckengeschäft (Ware geht direkt vom Lieferanten zum Kunden) 
  • Erhöhung des Lagerumschlags
  • Optimierung der Lagerfläche und -einrichtung
  • Cross Docking (Warenvertriebssystem ohne Bestandshaltung im Distributionslager)
  • Just-in-Time. 

Wie entstehen Fehlerkosten und was sind die Folgen 

Fehlmengenkosten entstehen durch ...

  • falsche Disposition
  • zu späte Bestellung
  • nicht ausreichende Menge
  • Falschlieferung
  • Reklamation

Folgen: Hohe Mitarbeiterkosten, Überpreise, Vertragsstrafen, Imageverkust ...

 

Was ist Kommissionierung und welche zwei Kommissioniersysteme gibt es? 

Aus den Lagerbeständen werden für interne Kunden (z. B. Produktion) oder externe Kunden (Absatz)  Artikel entsprechend den Bedarfsanforderungen separat zusammengestellt.

Statisch "Mann zur Ware"
Lagerpersonal geht zum Regal und entnimmt die Ware; geringe Kommissionierleistung pro Stunde; geeignet für kleine Unternehmen, geringe Investitionen für Lagersysteme.
Dynamisch: “Ware zum Mann”
Die Ware wird durch automatische Fördereinrichtungen zum Lagerpersonal gebracht; hohe Kommissionierleistung pro Stunde; hohe Investitionen für Lagersysteme.

Kommissionierautomaten und -roboter:
Sie erzielen eine hohe Kommissionierleistung unter einer sehr geringen Fehlerquote. Voraussetzung sind allerdings sehr hohe Investitionskosten. Aufgrund der „Greifschwierigkeit“ können sie nur bei vereinheitlichter Ware eingesetzt werden.

 

 

Ablauf in der Warenannahme

1. Eintreffen des Materials 
2. Prüfen der Lieferberechtigung (wenn nein dann Annahme verweigern)
2b. Auf offene Mängel prüfen und Frachtpapiere unterschreiben ggf mit Vermerk von Mängeln 
3. Art und Mengenprüfung des Materials 
4. Qualitätsprüfung 
5. Erstellen der WE Papiere 
6. Material einlagern und an die befürften Stellen bringen 

Nennen Sie alle Einzelkosten der Lagerhaltung und gehen Sie dabei auf den Unterschied zwischen Lagerkosten und Lagerhaltungskosten ein.

Die Gesamtkosten der Lagerhaltung ergeben sich aus der Summe der Lagerkosten und der Kapitalbindungskosten:

   Lagerraumkosten
+ Lagerbestandskosten
+ Lagerverwaltungskosten
+ Warenbehandlungskosten
+ Lagerrisikokosten
= Lagerkosten
+ Kapitalbindungskosten (Lagerzinsen)
=Lagerhaltungskosten

 

Nennenn Sie die wesentlichen Merkmale von Eigen- und Fremdlager – jeweils vier Argumente – und erläutern Sie die Funktion eines Rack Jobbers.

  • Eigenlager

    • gehören zum Vermögenswert des Unternehmens oder sind gemietete Flächen/Räume

    • stehen ständig zur Verfügung

    • binden Kapital

    • verursachen Kosten

    • sind auf die betrieblichen Erfordernisse zugeschnitten (Art der Ware, Lagerbestand, Zu- und Abführung des Lagergutes).

  • Fremdlager

    • Lagergut wird für eine bestimmte Zeit fremd eingelagert (meist gegen Entgelt)

    • Abruf nach Bedarf

    • der Handel spart Kapital und hat kein Kapazitätsrisiko

    • Fremdlager werden teilweise auch als Franchiseunternehmen geführt (erscheint nach außen wie ein Betriebsteil).

  • Rack Jobber (RJ)

    • sind Regalgroßhändler

    • mieten im POS (Point of Sale) Verkaufs- oder Regalfläche

    • bieten für eigene Rechnung (in Kommission) Ware an, die das vorhandene Sortiment ergänzt

    • nach dem Verkauf erfolgt die Rechnungslegung und Bezahlung an den RJ - der RJ trägt das Absatzrisiko (nicht verkaufte Ware geht zurück).

Ausgangsdaten:
Lageranfangsbestand: 125.000 €
Lagerzugänge: 1.438.000 €
Lagerendbestand: 240.000 €
kalkulatorischer Zinssatz: 9 %

Berechne die jährlichen Lagerzinsen 

1. ø Lagerbestand = (Anfangsbestand + Endbestand) : 2
 
= (125.000 + 240.000) : 2
= 182.500 €

2. Umschlagshäufigkeit:

Umschlagshäufigkeit = Jahresverbrauch : ø Lagerbestand
 = (125.000 + 1.438.000 - 240.000) : 182.500
 = 7,25

3. durchschnittliche Lagerdauer:
ø Lagerdauer = 360 (Tage) : Umschlagshäufigkeit
= 360 : 7,25
 = 49,66 Tage ≈ 50 Tage

4. Lagerzinsen:

Lagerzinsen = ø gebundenes Kapital • Lagerzinssatz
 
= 182.500 • 0,0125
= 2.281,25 €
Lagerzinssatz = (0,09 • 50 Tage) : 360 Tage = 0,0125

Was versteht man unter Wertschöpfungskette?

Die betriebliche Wertschöpfungskette ist der Wert, den ein Unternehmen selbst schafft. Erlöse- Vorleistungen= Wertschöpfung 

Die Wertschöpfungskette eines Produktes umfasst alle Fertigungs- und Absatzschritte von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis hin zum Transport zum Kunden 

Welche Produktionsteypen gibt es

Einzelfertigung: sukzessiv (nacheinander) oder simultan (gleichzeitig) 

Mehrfachfertigung:

Serienfertigung: Klein und Großserien 
Sortenfertigung: Partie- und Chargenfertigung 
Massenfertigung: Parallelfertigung (Ein Produkt – mehrere Fertigungslinien.) Kuppelproduktion (Ein Prozess – mehrere Produkte. Raffinierie) 

Welche Organisationstypen gibt es (Anordnung der Betriebsmittel) 

Verrichtungsprinzip: Werkstattfertigung, Werkstättenfertigung

Flussprinzip: Reihenfertigung, Fließfertigung

Objektprinzip: Baustellenfertigung 

Mischform: Gruppenfertigung (Fertigungsinseln, Bearbietungszentren) 

 

Fertigungstechnik (Grad der Automatisierung)

keine Handarbeit

teilweise Mechanisierung

total Vollautomation

Beschreibe die Werkstattfertigung, Voraussetzungen und Vor- und Nachteile 

  • Als Werkstattfertigung werden die Verfahren bezeichnet, bei denen die zur Herstellung oder zur Be- bzw. Verarbeitung erforderlichen Maschinen an einem Ort, der Werkstatt, zusammengefasst sind. Die zweckmäßige Anordnung der Maschinen erfolgt nach dem Verrichtungsprinzip. Die Werkstücke werden von Maschine zu Maschine transportiert. Dabei kann die gesamte Fertigung in einer einzigen Werkstatt erfolgen oder auf verschiedene Spezialwerkstätten verteilt werden.

Voraussetzungen:

  • Einsatz von Universalmaschine
  • hohe Qualifikation der Mitarbeiter,
  • flexibler Einsatzoptimale Maschinenbelegung. 

Vorteile:

  • geeignet für Einzelfertigung und Kleinserien
  • flexible Anpassung an Kundenwünsche
  • Anpassung an Marktveränderungen
  • geringere Investitionskosten
  • hohe Qualifikation der Mitarbeiter
  • Mitarbeitermotivation 

Nachteile

  • relativ hohe Fertigungskosten
  • lange Transportwege
  • Zwischenläger erforderlich
  • hoher Facharbeiterlohn
  • aufwendige Arbeitsvorbereitung
  • aufwendige Kalkulation (Preisgestaltung)

Fließfertigung 

  • Die Fließbandfertigung wird nach dem Arbeitsfolgeprinzip angeordnet.
  • zwischen den Arbeitsplätzen erfolgt der Transport mittels Transportbänder
  • Taktzeit ist möglich, wenn: hohe Stückzahlen, Arbeitsgänge zerlegbar, Fertigungsschritte aufeinander abstimmbar sind 
  • dann: Die Arbeitsgänge erfolgen pausenlos und sind zeitlich genau aufeinander abgestimmt, sodass eine Verkürzung der Durchlaufzeiten erfolgen kann.

 

Sonderform der Fließfertigung ist die Reihenfertigung erläutere: (Vor- und Nachteile) 

Eine zeitliche Abstimmung der einzelnen Arbeitsvorgänge ist wegen der unterschiedlichen Bearbeitungsdauer nur begrenzt erreichbar. Deshalb sind Pufferlager zwischen den Arbeitsplätzen notwendig, um Zeitschwankungen während der Bearbeitung auszugleichen.

Vorteile: 

  • geeignet für größere Serien
  • Verkürzung der Durchlaufzeit
  • Spezialisierung der Tätigkeiten
  • verbesserte Maschinenauslastung
  • verbesserter Materialfluss

Nachteile:

  • Flexibilität der Fertigung nimmt ab
  • höhere Investitionskosten für Maschinen
  • Anfälligkeit bei Störungen
  • höhere Lagerkosten (Zwischenläger)
  • repetitive Teilarbeit

Unterschied zwischen Fließband- und Fließfertigung 

Die Fließbandfertigung ist eine spezielle, stark automatisierte und taktgebundene Sonderform der Fließfertigung. Der Hauptunterschied liegt im Einsatz technischer Transportsysteme (wie Fließbändern), die den Produktionsprozess starr takten, während die allgemeinere Fließfertigung auch manuelle oder lose verkettete Arbeitsplätze umfassen kann

Fließbandfertigung 

  • mit vorgegebener Taktzeit und ohne Zwischenlager. Die Voraussetzungen sind:
    • große Stückzahlen

    • weitgehende Zerlegung der Arbeitsgänge

    • Fertigungsschritte müssen abstimmbar sein.

Gruppenfertigung 

  • Mischform aus Fließband und Werkstatt 
  • soll die Nachteile der Werkstattfertigung vermeiden 
  • dieses Verfahren bildet Gruppen, augrund ihrer Arbeitsgänge, wobei innerhalb dieser Gruppe das Fließprinzip Anwendung findet 

Vorteile:

  • erhöhte Eigenverantwortung der Gruppe
  • Motivation der Mitarbeiter 
  • Abwechslung durch Rotation 
  • Einsatz des Grupenakkords 

Nachteile:

  • hohe Vorbereitungszeit (Teambildung, Ausbildung) 
  • Streit innehalb der Gruppen 
  • Einzelleistung kann nicht oder nur schwer betrachet werden 

Sonderformen der Gruppenfertigung:

  • Fertigungsinseln: Bildung von Arbeitspaketen, die zu sogenannten Inseln gebündelt werden. Das (Zwischen-)Erzeugnis verlässt die Fertigungsinsel, sobald die Arbeitsgänge abgeschlossen sind.
  • Boxen-Fertigung: Wie bei der Fertigungsinsel, werden Fertigungs- und Montageschritte räumlich zusammengefasst. Diese Schritte werden von einer oder mehreren Mitarbeitern in Formen der Produktion bzw. Erzeugung von Modulen/Baugruppen eingesetzt (z.B. Automobilproduktion).
  • Stern-Fertigung: ähnelt der Fertigungsinsel und Boxenfertigung - die Maschinen und Werkzeuge werden allerdings sternförmig angeordnet.
  • Bearbeitungszentren: Die Bearbeitungsmaschine sowie der Wechsel der Arbeitsstücke und Werkzeuge sind computergesteuert, weshalb sich komplexe Teile in Kleinserien bei relativ hoher Fertigungselastizität herstellen lassen. Die Überwachung wird von einem Mitarbeiter oder einer Gruppe vorgenommen.
  • Flexible Fertigungszellen: Neben dem hohen Automatisierungsgrad wie der Bearbeitungszentren, sind hier auch Zu- und Abführungen der Werkstücke inkl. Pufferlager automatisiert.
  • Teilautonome Arbeitsgruppen: Hierbei wird den Mitarbeitern der Freiraum wir Entscheidungen zugestanden, die u.a. sein können: - selbstständige Verrichtung, Einteilung von Aufgaben etc. - selbstständige Wartung - selbstständige Kontrolle der Arbeitsergebnisse

Was ist der Trasnport 

Transport stellt die räumliche Überwindung des Transportgutes dar. Es wird zwischen innerbetrieblichem (internem) und außerbetrieblichem (externem) Transport unterschieden.

 

Was ist der TUL-Prozess

TUL-Prozesse = Transfer (Transport) – Umschlag – Lagerung

 

Transportsystem: Straße nenne Vor und Nachteile

  • Straße
    • Kostengünstig 
    • Nah- und Flächenverkehr geeignet 
    • flexibel, anpassungsbar 
    • spezifische Anforderungen können erfüllt werden 
      • Terminabstimmung 
      • keine Fahrpläne
      • Ladebegrenzung 
      • witterungsabhängig 
      • nicht für alle Gefahrgüter zugelassen 

Transportsystem: Schiene nenne Vor und Nachteile

  • hohes Ladungsgewicht 
  • transparente Fahrpläne
  • witterungsunabhängig 
  • auch für Gefahrgüter geeignet 

 

  • Gleisanschluss erforderlich
  • Zusatzkosten bei kombiniertem Verkehr

Transportsystem: Binnenfahrtschiff (Vor- und Nachteile) 

  • hohes Ladungsgewicht 
  • sehr große Laderäume
  • sehr gut für Schiffsgüter
  • kostengünstig 
  • Spezialschiffe z.B. für Treibstoffe

 

  • Anlegestelle erforderlich
  • Zusatzkosten bei kombiniertem Verkehr
  • witterungsabhängig (Wasserstand, Eisbildung
  • begrenztes Wasserstraßennetz

Transportsystem: Seefahrtschiff (Vor- und Nachteile) 

  • hohes Ladungsgewicht 
  • sehr größe Ladungsräume
  • Spezialschiffe 

 

  • Verkehrsanbindung zu großen Häfen (Hamburg, Rotterdam) erforderlich
  • Zusatzkosten bei kombiniertem Verkehr
  • witterungsabhängig
  • meist an Schifffahrtsrouten gebunden

Transportsystem: Lufttransport (Vor- und Nachteile) 

  • sehr schnell 
  • zuverlässig und termingenau 

 

  • hohe Kosten 
  • Umweltschäden 
  • wenig Fluhäfen 

Transportsystem: Rohrleitungstransport  (Vor- und Nachteile) 

  • große Menge transportierbar 
  • schont die Umwelt 
  • stabile Versorgung 

 

  • hohe Investitionskosten
  • Gefahr durch Anschläge
  • politische Auseinandersetzung (siehe Ostseepipeline Nord Stream 2)

Formen des Kombinierten Verkehrs  

  • Huckepackverkehr: LKW fährt auf den Zug. Fahrer reist im Liegewagen mit 
  • Ro/Ro Verkehr: Roll on Roll of LKW fährt auf das Schiff 
  • Container Verkehr: Nur das Ladegefäß wird umgeschlagen, nicht das Fahrzeug 

Was sind Stetigförderer : Vor und Nachteile 

Das Fördergut wird kontinuierlich (ohne Unterbrechung) transportiert. Für Massenstrom 

Beispiele: Förderband, Rollenbahn, Schneckenförderer, Kettenförderer

  • permanente Einsatzbereitschaft 

  • relativ geringer Personalbedarf 

  • relativ geringe Betriebskosten 

  • hohe Förderleistung 

  • multifunktionell: fördern, puffern, sortieren

  • relativ einfach automatisierbar

  • hohe Investitionskosten (€ pro lfd. m)

  • meist ortsgebundene Installation

  • starre Streckenführung

  • Einsatz erst bei hoher Auslastung wirtschaftlich

was sind Unstetigförderer

Unstetigförderer nutzen Fördertechniken, bei dem kein kontinuierlicher Massenstrom zugelassen wird, d. h. diese können in verschiedenen Bewegungsrichtungen arbeiten. Somit besitzen sie eine flexible Einsatzfähigkeit und können bei schwankenden Transportanforderungen genutzt werden. Dazu zählen Krananlagen und Hebezeuge oder Aufzüge, Hubwagen oder Gabelstapler.

Was sind Flurförderer

Diese bewegen sich direkt auf dem Boden 

Beispiel: Gabelstapler, Hubwagen, Elektroameise, Fahrerlose Transportsysteme 

 

Was sind Flurfreie Förderer

Diese arbeiten über dem Boden und benötigen keine Fahrfläche auf der Halle

Beispiel: Brückenkran, Hängebahn, Elektrohängebahn 

 

 

Was ist das sogenannte Doppelspiel bezogen auf die Lagerhaltung (Transport innerhalb des Lagers) 

Ein- und Auslagerungsvorgänge werden bei dem sog. Doppelspiel miteinander kombiniert.

Das Doppelspiel der Staplerfahrzeuge reduziert die Leerfahrten, da z. B. direkt nach der Einlagerung einer Ware eine Auslagerung eines anderen Produktes im Lager gefahren wird.

Durch intelligente ERP-Systeme, die die Zuordnung der Ein- und Auslagerungen übernehmen, können Prozesse der Lager- und Logistikverwaltung erheblich reduziert werden, da eine manuelle Zuordnung der Aufträge durch den Lagerleiter oder Schichtführer entfällt.

Das Warenwirtschaftssystem kann so angepasst werden, dass die Steuerung der Staplerfahrten ausschließlich darüber erfolgt und damit eine optimale Tourenplanung gewährleistet wird.

 

Auto ID Technologien welche 3 Arten gibt es 

  • Optisch: Barcode, QRCode, Texterkennung 
  • Funk: RFID, NFC,Bluetooth 
  • Biometrisch: Fingerabdruck, Iris Scan

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