2. FS


S. K.
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen der Ökologie mit Fokus auf Wechselwirkungen zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt, Energiefluss in Ökosystemen sowie Anpassungsstrategien von Organismen. Behandelt werden abiotische und biotische Umweltfaktoren, ökologische Regeln wie die Lotka-Volterra-Gesetze, Anpassungen an Temperatur und Wasserverfügbarkeit sowie die Dynamik von Räuber-Beute-Beziehungen und Parasitismus. Ideal für Schüler und Studierende der Biologie, die ökologische Zusammenhänge verstehen und anwenden möchten.
Flashcards
61
Students
8
Language
German
Category
Biology
Level
Other
Created / Updated
06.05.2026 / 18.08.2026

Flashcards

RTG-Regel

Die Reaktionsgeschwindigkeit vieler chemischer Prozesse steigt bei einer Temperaturerhöhung um 10 °C meist auf das Zwei- bis Dreifache an.

hyperosmotische Fische

Fische, deren Salzkonzentration im Körper höher ist als die ihrer Umgebung. Sie nehmen Wasser auf und verlieren Salze.

1. Lotka-Volterra-Regel

Die Größen von Räuber- und Beutepopulation, bei der sich bestände gegenseitig beeinflusse

wechselwarm / poikilotherm

Tiere, deren Körpertemperatur von der Umgebungstemperatur abhängig ist, zum Beispiel Reptilien oder Amphibien.

Winterstarr

Zustand wechselwarmer Tiere im Winter, bei dem Stoffwechsel und Beweglichkeit aufgrund niedriger Temperaturen stark eingeschränkt sind.

wechselfeuchte Pflanzen

Pflanzen, deren Wassergehalt stark von der Feuchtigkeit ihrer Umgebung abhängt.

gleichwarm / homoiotherm

Tiere, die ihre Körpertemperatur unabhängig von der Umgebung konstant halten können, zum Beispiel Säugetiere und Vögel.

2. Lotka-Volterra-Regel

Trotz der Schwankungen bleiben die durchschnittlichen Populationsgrößen langfristig relativ konstan

eigenfeuchte Pflanzen

Pflanzen, die ihren Wasserhaushalt weitgehend selbst regulieren und dadurch unabhängig von kurzfristigen Feuchtigkeitsschwankungen sind.

Stickstofffixierung

Prozess bei dem gasförmiger Luftstickstoff in reaktive, stickstoffhaltige Verbindungen umgewandelt wird.

Winterschlaf

Anpassung einiger Säugetiere an den Winter. Körpertemperatur, Herzschlag und Stoffwechsel werden stark abgesenkt, um Energie zu sparen.

Winterruh

Ruhephase im Winter mit nur leicht abgesenktem Stoffwechsel. Die Tiere wachen zwischendurch immer wieder auf.

Xerophyten

Pflanzen trockener Standorte, die besondere Anpassungen gegen Wasserverlust besitzen, zum Beispiel dicke Blätter oder kleine Blattflächen.

Nettoprimäreprduktion

Menge an organischer Substanz (Biomasse), die von autotrophen Lebewesen (hauptsächlich Pflanzen) durch Photosynthese gebildet wird, abzüglich des eigenen Verbrauchs durch Zellatmung

Sukkulenz

 

Fähigkeit von Pflanzen, Wasser in Blättern, Stängeln oder Wurzeln zu speichern.

Energiefluss

Weitergabe von Energie innerhalb eines Ökosystems durch Nahrungsketten von einer Stufe zur nächsten

3. Lotka-Volterra-Regel

Werden Räuber-und Beutepopulation gleich stark dezimiert, erholt sich die Beutepopulation schneller als die Räuberpopulation

Mesophyten

Pflanzen, die an Standorte mit mittlerer Feuchtigkeit angepasst sind.

Phasenverzögertes Populationswachstum

Veränderungen der Räuberpopulation folgen zeitlich verzögert den Veränderungen der Beutepopulation

Bruttoprimärproduktion

Gesamtmenge an organischer Substanz (Biomasse) oder Energie, die autotrophe Lebewesen in einem Ökosystem durch Photosynthese oder Chemosynthese in einem bestimmten Zeitraum erzeugen

Hygrophyten

Pflanzen feuchter Standorte, die auf eine hohe Wasserverfügbarkeit angewiesen sind.

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