2. FS


S. K.
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen der Ökologie mit Fokus auf Wechselwirkungen zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt, Energiefluss in Ökosystemen sowie Anpassungsstrategien von Organismen. Behandelt werden abiotische und biotische Umweltfaktoren, ökologische Regeln wie die Lotka-Volterra-Gesetze, Anpassungen an Temperatur und Wasserverfügbarkeit sowie die Dynamik von Räuber-Beute-Beziehungen und Parasitismus. Ideal für Schüler und Studierende der Biologie, die ökologische Zusammenhänge verstehen und anwenden möchten.
Karten
61
Lernende
8
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
06.05.2026 / 18.08.2026

Lernkarten

abiotische Faktoren

unbelebte Faktoren wie Licht, Temperatur, Kohlenstoffdioxid, Stickstoff ...

Nahrungskette

Lineare Abfolge „wer frisst wen“

Nahrungsnetz

Verknüpfte Nahrungsketten in einem Ökosystem

Biosphäre

Die gesamte von Lebewesen besiedelte Raum der Erde. Sie umfasst die Gesamtheit aller Ökosysteme und Organismen

Toleranzbereich

Der Bereich eines Umweltfaktors, in dem ein Organismus überleben kann. Außerhalb dieses Bereichs ist kein Leben mehr möglich.

Produzenten

Pflanzen/Algen; stellen Biomasse durch Fotosynthese her

Präferendum

Der Bereich innerhalb des Toleranzbereichs, den ein Lebewesen bevorzugt aufsucht, weil dort die Lebensbedingungen besonders günstig sind.

Intraspezifische Konkurrenz

Konkurrenz zwischen Individuen derselben Art um Nahrung, Lebensraum oder Fortfplanzun

Konsumenten

Tiere; fressen Produzenten oder andere Konsumenten

Optimum

Der Wert oder Bereich eines Umweltfaktors, bei dem ein Organismus am besten wächst, sich fortpflanzt und am leistungsfähigsten ist.

Atmosphäre 

Die gasförmige Hülle, die die Erde umgibt und durch Schwerkraft festgehalten wird. Sie bestäht primar aus Stickstoff und Sauerstoff und ermöglicht Leben.

 

Destruenten

Zersetzer (z. B. Bakterien, Pilze); bauen tote Organismen ab

Interspezifische Konkurrenz

Konkurrenz zwischen verschiedenen Arten, die ähnliche Ressourcen nutze

Litosphäre

Die Gesteinhülle der Erde

Detritus

Totes organisches Material (z. B. Laub, Kadaver)

Konkurrenzverminderung

Verringerung von Konkurrenz durch unterschiedliche Nutzung von Ressourcen oder Lebensräume

Omnivoren

Allesfresser (pflanzliche + tierische Nahrung)

Hydrosphäre

Der von Wasser bedeckte Teil der Erdoberfläche.

Trophiestufen

Ernährungsstufen in der Nahrungskette (Produzent → Konsument …)

Konkurrenzausschluss

Zwei Arten mit identischen Ansprüchen an Lebensraum und Nahrung können langfristig nicht dauerhaft nebeneinander existiere

Biomasse

Gesamtmasse aller Lebewesen in einem Bereich

Ökologische Potenz 

Die ökologische Potenz ist der Bereich eines Umweltfaktors, in dem eine Art unter Konkurrenz lebensfähig ist und sich fortpflanzen kann.

Hydrosphäre

Der von Wasser bedeckte Teil der Erdoberfläche

Räuber-Beute-Beziehung

Wechselwirkung, bei der ein Räuber andere Lebewesen jagt und frisst. Dadurch beeinflussen sich beide Populationen gegenseitig

Individuenpyramide

Anzahl der Individuen je Trophiestufe (meist nach oben weniger)

Pessimum

Bereich nahe dem Minimum oder Maximum, in dem ein Organismus zwar noch überleben kann, sich aber kaum oder gar nicht mehr fortpflanzt.

Symbiose

Enge Lebensgemeinschaft zweier Arten, von der beide Partner profitiere

Trophische Transfereffizienz

Anteil der Energie, der zur nächsten Stufe weitergegeben wird (~10%)

Parasitismus

Beziehung, bei der ein Organismus auf Kosten eines Wirts lebt und diesen dabei schädig

Endoparasit

Parasit, der im Inneren eines Wirts lebt, zum Beispiel im Darm oder Blutt

Minimum

Ist der niedrigste Wert eines Umweltfaktors, bei dem eine Art gerade noch überleben kann.

Sukzession

Zeitlich gesätzmäßige Abfolge von Pflanzen-, Tier- und Pilzgemeinschaften im Ökosystem. Beschreibt wie Lebensräume sich nach Störungen oder auf neuem Untergrund entwickeln.

Bergmannsche Regel

Gleichwarme Tiere sind in kalten Gebieten meist größer als verwandte Arten in warmen Gebieten, da ein größerer Körper weniger Wärme verliert.

Ektoparasit

Parasit, der auf der Körperoberfläche seines Wirts lebt, zum Beispiel Zecken oder Läus

Allensche Regel

Tiere in kalten Gebieten besitzen meist kleinere Körperanhänge wie Ohren oder Schwänze, damit weniger Wärme abgegeben wird.

Osmoregulation bei Wassertieren

Vorgang, bei dem Tiere ihren Wasser- und Salzhaushalt regulieren, damit die Konzentration im Körper konstant bleibt.

Euryök

Bezeichnung für Organismen mit einer großen Toleranz gegenüber Umweltfaktoren. Sie können unter sehr unterschiedlichen Bedingungen leben.

Stenö

Bezeichnung für Organismen mit einer geringen Toleranz gegenüber Umweltfaktoren. Sie sind stark an bestimmte Bedingungen angepasst.

Wirtsspezifität

Anpassung eines Parasiten an bestimmte Wirtsarten, auf denen er besonders gut leben kan

Osmose

Diffusion von Wasser durch eine halbdurchlässige Membran von einer niedrig konzentrierten zu einer höher konzentrierten Lösung.

Étudier