Gewässerbau
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Cartes-fiches
Was beschreibt die Geschiebewaage nach Lane?
Das Gleichgewicht zwischen Wasserführung, Geschiebemenge, Korngrösse und Gefälle.
Was passiert bei zu hoher Wasserführung oder zu grossem Gefälle?
Das Gewässer tendiert zur Eintiefung.
Was passiert bei zu grossem Geschiebeeintrag?
Es kommt zu Auflandungen.
Was bedeutet Gleichgewichtszustand bei der Geschiebewaage?
Erosion und Ablagerung halten sich die Waage.
Was ist Schubspannung?
Die Kraft des Wassers entlang der Gewässersohle.
Wovon hängt die Schubspannung ab?
Von Dichte, Erdbeschleunigung, Wassertiefe und Gefälle.
Was bedeutet grosses Gefälle für die Schubspannung?
Die Schubspannung nimmt zu.
Warum ist bei Kurven Vorsicht nötig?
Weil dort zusätzliche Kräfte und ungleichmässige Belastungen auftreten.
Was ist die Sohlenschubspannung?
Die Scherkraft des Wassers auf die Gewässersohle.
Was ist der hydraulische Radius?
Verhältnis von Fliessquerschnitt zu benetztem Umfang.
Was beschreibt die kritische Sohlenschubspannung?
Den Übergang zwischen ruhender und bewegter Sohle.
Wovon hängt die kritische Sohlenschubspannung ab?
Von Korngrösse und Dichteunterschied zwischen Wasser und Geschiebe.
Wann gilt ungefähr r_hy ≈ h?
Bei breiten Gerinnen.
Wovon hängt die kritische Sohlenschubspannung ab?
Von Korngrösse und Dichteunterschied zwischen Wasser und Geschiebe.
Was beschreiben Geschiebetransportformeln?
Wie viel Geschiebe transportiert wird.
Für welche Gewässer eignet sich die Formel von Meyer-Peter und Müller?
Für kiesführende Flüsse bis ca. 0.5 % Gefälle.
Warum sind Geschiebetransportformeln kritisch zu hinterfragen?
Weil sie empirisch aus Versuchen entstanden sind.
Welche drei Gewässerbereiche werden unterschieden?
Oberlauf, Mittellauf und Unterlauf.
Welche Eigenschaften hat der Oberlauf?
Grosses Gefälle, hohe Geschwindigkeit, grobes Geschiebe.
Welche Eigenschaften hat der Mittellauf?
Mittleres Gefälle und zunehmender Abfluss.
Welche Eigenschaften hat der Unterlauf?
Kleines Gefälle, langsame Strömung und feines Material.
Wie verändert sich der Abfluss vom Oberlauf zum Unterlauf?
Er nimmt zu.
Wie verändert sich die Korngrösse flussabwärts?
Sie wird kleiner.
Was bedeutet Morphologie im Gewässerbau?
Beschreibung der Gerinne- und Sohlenformen.
Warum ist Morphologie wichtig?
Für stabile und naturnahe Gewässerplanung.
Welche Gerinneformen gibt es?
Gerade, verzweigte und mäandrierende Gerinne.
Was ist ein mäandrierendes Gerinne?
Ein stark geschwungenes Gewässer.
Was ist ein verzweigtes Gerinne?
Ein Gewässer mit mehreren Armen.
Wozu dient das Kriterium von DA SILVA?
Zur Einordnung von Gerinneformen.
Welche Faktoren werden beim DA SILVA-Kriterium betrachtet?
Relative Flussbettbreite und relative Abflusstiefe.
Was passiert mit dem Geschiebetransport bei grösserem Gefälle?
Der Geschiebetransport nimmt zu.
Warum transportieren Gebirgsbäche grobes Material?
Wegen hoher Schubspannungen und grossem Gefälle.
Warum lagern Flüsse im Unterlauf feines Material ab?
Wegen kleinerem Gefälle und geringerer Transportkraft.
Was passiert, wenn die kritische Schubspannung überschritten wird?
Die Sohle beginnt sich zu bewegen.
Warum entstehen Auflandungen?
Wenn mehr Material eingetragen als abtransportiert wird.
Warum entstehen Eintiefungen?
Wenn mehr Material abtransportiert als eingetragen wird.