HSO

Diese Lernkarten decken zentrale volkswirtschaftliche Konzepte wie Nachfrage, Angebot, Preisbildung und Konjunkturzyklen ab, speziell für Berufslernende. Sie erklären Marktmechanismen, die Rolle von Unternehmen und Staat sowie Faktoren wie Inflation oder Arbeitslosigkeit in der Schweiz. Ideal für Auszubildende, die wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen und anwenden müssen.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Culture générale
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
29.04.2026 / 13.05.2026

Cartes-fiches

Wie berechnet ma die Elastizität?

Die Elastizität wird berechnet, wobei die Veränderung der Nachfrage ins Verhältnis zur Preisveränderung gesetzt wird. 

Mengenänderung in % / Preisänderung in %

Was bedeuten die Berechnungen der Elastizität?

Elastizität= -1   Elastizitätsneutral

Elastizität ist bis -0.99    Nachfrage ist kleiner als Preisveränderung = unelastisch

Elastizität ist kleiner als -1   Nachfrage ist grösser als Preisveränderung = elastisch

Beispiele von elastischen und unelastischen Produkten?

Unelastisch: hohe Fixkosten, lange Produktionszeit (angebotsseite)

-lebensnotwendig, wenige Ersatzprodukte, Markenprodukte, Luxusgüter (Nachfrageseite)

 

Elastische: tiefe Fixkosten, kurze Produktionszeit (Angebotsseite)

- nicht lebensnotwenig, viele Ersatzprodukte, konkurrenzprod. (Nachfrageseite

Marktstörung?

Wenn durch das eingreifen des Staates der Preis künstlich verändert wird , spricht man von einer Marktstörung.

Das freie Wirken von Angebot und Nachfrage wird gestört.

- Marktstörung zum Schutz der Nachfrager -> Höchstpreis

- Marktstörung zum Schutz der Anbieter -> Mindestpreis

Beispiel Mindestpreis?

Angebotsüberschuss

Beispiel Höchstpreise?

Nachfrageüberschuss

Marktformen, fünf Bedingungen?

- Grosse Anzahl Anbieter und Nachfrager

- Marktpreis/keine Marktmacht

- keine Marktzutrittsschranken für Neuanbieter

- identische Produkte

- Markttransparenz

- Rationale handelnde Marktteilnehmer

Was sind Wirtschaftssysteme?

Ein übergeordnetes System einer Volkswirtschaft, das Rahmenbedingungen schafft.

Zwei extreme Systeme: freie Marktwirtschaft, Planwirtschaft

Schweiz: Soziale Marktwirtschaf

Was ist eine Wirtschaftsordnung?

Regeln, Gesetze, Vorschriften eines Systems

Regelt mittels Gesetzen die Umsetzung der normativen, quantitativen und qualitativen Inhalte eines Wirtschaftssystems.

Auswirkungen auf Wirkungsspielraum der Wirtschaftsteilnehmer (OR, Arbeitsgesetz,...)

Auswirkung der Art und Weise des Miteinanders

Freie Marktwirtschaft?

USA 

  • Entscheidungen über Preis, Entgelt, Menge, Arbeitsbedingungen allein über Angebot und Nachfrage gemacht.
  • Wichtigster Trigger in den Märkten (Angebot -Nachfrage) ist der Preis
  • Marktteilnehmer können sich frei entfalten
  • Keine Eingriffe und Regulierungsmassnahmen durch den Staat
  • Märkte entstehen/sterben infolge des Angebots-Nachfrage, nicht mehr genügend Menge (Marktversagen)
  • Personalsektor wird kosten gespart
  • Keine Arbeitgeberbeiträge für Vorsorge
  • Preisabsprache und Kartellen aben grosse Bedeutung 
  • Höhere Luftverschmutzung,...
  • Monopole entstehen, kleinere werden nach und nach aufgefressen

Planwirtschaft?

Nordkorea

Auch bezeichnet als Zentral Verwaltungswirtschaft

  • Alle wesentlichen Entscheidungen werden vom Staat entschieden (erstellung, verteilung und Preise von Gütern)
  • Keine Wechselwirkung von Angebot-Nachfrage
  • Angebot wird von Zentralbüro in 5 Jahres Plänen vorgegeben
  • Ganze Branchen müssen sich daran orientieren
  • Verhaltensweisen von Konsumenten werden gesteuert
  • Es entstehen Überschüsse und Versorgungslücken
  • Trends und neue Märkte können nicht spontan entstehen
  • Gesundheitskosten und Renten werden gesteuert und mit Marktpreisen gekoppelt
  • Tiefe Motivation potenzieller Entwickler für Innovationen

Soziale Marktwirtschaft?

Schweiz

  • Volkswirtschaft interliegt der freien Marktwirtschaft, wird in vielen Bereichen durch Vorgaben des Staates sozialisiert, zu gunsten des Arbeitsnehmers und der unteren Einkommensschicht
  • Grundsätzlich funktionier der Markt mit Angebot-Nachfrag. Staat und andere Unternehmen schauen, dass Konsumenten und Arbeitnehmer nicht pber Gebühr ausgenutzt werden (Geben und Nehmen).

 

Auswirkungen der sozialen Marktwirtschaft?

  • Schutz der Umwelt
  • Schutz der unteren Einkommensschichten
  • Schutz der Arbeitnehmer
  • Schutz der Konsumenten

Was ist die Bundesverfassung?

Höchste Ebene, Grundlage für ein Zusammenleben und gemeinsame Wohlfahrt. 

Daraus entstehen Gesetze, Strukturen, Zuständigkeiten, Rechte und Pflichten, Ziele.

  • Zuständigkeiten: welches Departement ist für was Zuständig
  • Inhalte des magischen Sechsecks (wichtigsten Ziele der Steuerung der Wirtschaft)

Das magische Sechseck?

  • Vollbeschäftigung
  • Preisstabilität
  • Umweltqualität
  • Sozialer Ausgleich: Steuerprogression, Sozialversicherung 
  • Aussenwirtschaftliches Gleichgewicht: Handelsbilanz, Zahlungsbilanz
  • Wirtschaftswachstum: BIP

Magisches Sechseck: Zielkonflikt?

Streben nach höherem Wirtschaftswachstum und einer höheren Umweltqualität ist ein Zielkonflikt. Mehr Wachstum mehr Transporte nach sich ziehen.

Magisches Sechseck: Zielharmonie?

Höheres Wirtschaftswachstum ergibt tiefere Arbeitslosenzahlen. 

Magisches Sechseck: Zielneutralität?

Haben nichts miteinander zu tun.

Was ist Lobbyismus?

Regierung besteht aus verschiedenen Parteien, die ihre jeweiligen Ziele verfolgen. 

 

Steuerungsinstrumente?

  • Höchst- und Mindestpreise festsetzen
  • Abgaben, Steuern oder Subvensionen
  • Vorschriften bei Produktion oder neue Artikel im Arbeitsgesetz 
  • Einfuhr von bestimmten Gütern verbieten/ regulieren
  • Staatsaufträge vergeben und so BIP regulieren
  • Besondere Einschränkungen oder Unterstützungen (Covid

Funktionen des Geldes?

  • Wertmassstab: Wertvergleich versch. Güter, Bewertung einzelner Güter
  • Zahlungs/ Tauschmittel: Tauschmittel als Bezug von Gütern
  • Wert Aufbewahrungsmittel: Lagerung der Kaufkraft, Anlagemittel

Geld als Zahlungsmittel?

Konsumenten erwerben Konsumgüter und bezahlen des Kaufpreis.

Etwas mehr als die hälftdes BIP sind Inlandkonsum der Privathaushalte. 58%

Kaufkrakt der Konsumenten?

Mehr Geld als Güter im Umlauf = Nachfrage steigt = Preise der Anbieter werden angehoben = Güter werden teurer

Der durchschnittliche Haushalt kann für das gleiche Geld weniger Güter kaufen, Kaufkraft sinkt

Landesindex der Konsumentenpreise?

Ausgaben eines Haushaltes werden in den sogenannten Warenkob definiert (Für welche Leistungen gibt ein Haushalt Geld aus?)

Die Preise für diese Artikel werden monatlich erhoben.

  • Wenn nun die Preise des Warenkorbs gesamthaft steigen, kann der Haushalt für die gleiche Menge Geld weniger konsumieren. 
Dies wird in einer Preisniveau Tabelle festgehalten

Was ist eine Inflation?

Steigen die Preise gesamthaft, für die Artikel im Warenkorb = Inflation, Kaufkraft sinkt

Geldmenge > Gütermenge

Schweiz: seit Dezember 2

Was ist eine Deflation?

Sinken Preise gesamthaft der Artikel im Warenkorb = Deflation, Kaufkraft steigt

Gütermenge > Geldmenge

Schweiz: bis zum Dezember 20

Ursachen der Inflation?

  • Höhere Nachfrage
  • Sinkendes Angebot
  • Steigende Kosten
  • Erleichterter Zugang zu Geld

Wirkung der Inflation?

  • Sinkende Kaufkraft
  • Schuldner werden begünstigt
  • Gläubiger werden Benachteiligt
  • Flucht in Sachwert
  • Sinkendes Vertrauen in Währung

Was ist eine Stagflation?

  • Gleichzeitiges Auftreten von einer Inflation während längerer Zeit, in der die Wirtschaft stagniert (Wirtschaftsleistung bleibt gleich/ nimmt leicht ab)
  • Lohn Preis Spirale dreht sich, Nachfrage nach Gütern nimmt ab
  • Auslöser sind Angebotsschocks (Rohölknappheit lässt Preise und Produktionskosten steigen= Linksverschiebung Angebot)
  • Gesamtwirtschaftliche Nachfrage bleibt konstant, Preise steigen
  • Sinkende Produktion vergrössert Arbeitslosenquote
  • Kaufkraftgeschwächte Nachfrage trifft auf höhere Preise

Berechnung der Teuerung?

2006= 100.5 = 100%

2007= 101.2 = x

 

X= 100/100.5*101.2=100.7

100.7-100 = Teuerung= 0.7%

Veränderung des realen Wirtschaftswachstum?

Teuerungsbereinigt berechnen

BIP muss auf Preisnivea des Vohrjahres (Vorjahrespreis) gebracht werden um es zu vergleichen.

 

X= 698'472/98.9%*100%=706’240.647 reales BIP 2020= CHF 706'241

vergleich: 2019= 727'213=100%

2020= 706'241= x

X= 100/727'213*706'241=97.12%

Vergleich 2.88% abgenommen zum Vorjahr

Geldarten?

Bargeld: Münzen und Noten

Buchgeld: Giralgeld und elektronisches Geld

Geldmengentheorie, 3 versch. Geldmengen?

  • Geldmenge M1: Bargeld, Sichteinlagen
Sofort verfügbar: Privat-, Sparkont
  • Geldmenge M2: M1, Spareinlagen
Nach 30 Tagen verfügbar
  • Geldmenge M3: M2, Termineinlagen
Spätere Verfügung: Säule 3a

Geldmengenentwicklung in der Schweiz?

Geldmengen M1 haben um 13.5% zugenommen

Wirtschaftsleistung hat knapp 8% zugenommen

Geldmengen wurden von der SNB erhöht

Steuerung der Geldmengen und dadurch des BIP durch Massnahmen des SNB?

SNB reguliert in Absprach mit dem Departement WBF die Wirtschaft.

Instrumente: 

  • steuerung über Leituinspolitik: SNB senkt Leitzins für Kreditvergaben. Darlehen und Hypos können zu tieferen Zinsen angeboten werden.
  • Es wird mehr investier und nachgefragt 

Währungspolitik (Fremdwährung)?

Geldmenge M1 nimmt durch die Zahlung von CHF ider anderer Währung (Devisen) zu ohne Kaufkraft der inländischen Konsumneten zu belasten.

Unternehmen investieren zuwachs in Anlagevermögen, neue Arbeitskräfte, Gewinnausschüttung.

Dadurch fliesst der Geldmengenzuwachs wieder in die Schweizer Wirtschaft.

Vor und Nachteile Währungspolitik?

  • Grosser Exportüberschuss führt zu winer Ausdehnung der Geldmenge
  • Gefahr von Zahlungsausfällen
  • Zu starker CHF schwächt Exportsektor und Tourismusbranche
  • Schwacher CHF erhöht Importkosten, wirkt sich inflationär aus

Währungskurse unterliegen Angebot und Nachfrage

  • starke Nachfrage des CHF, stärke gegenüber Euro
  • SNB beobachtet und greif wenn nötig ein

Instrumente zur Kursbeeinflussung?

Free Floating: SNB überlässt den Kurs Angebot und Nachfrage

Dirty oder Managed Floating: SNB kauft Euros und genriert damit künstlich Nachfrage. Euro wird zu Lasten des CHF attraktiver

Was ist eine Konjunktur?

Verlauf, Entwicklung der Wirtschaftsleistung. Schwankungen und Trends werden ersichtlich

Was lässt sich aus einem Konjunkturkverlauf ablesen?

Konjunkturzyklus:

- Aufschwung (Expansion)

- Boom (Hochkonjunktur)

- Abschwung (Rezession)

- Krise (Depression)

Relevant, wenn zwei aufeinanderfolgende Quartale

- auch ersichtlich ist ein langfristigerWachstumstrend

 

Étudier