Betriebswirtschaft G1

Betriebswirtschaft G1

Betriebswirtschaft G1


Nadia Tschan
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende betriebswirtschaftliche Konzepte für Mittelschüler, darunter Unternehmen, Produktion, Ressourcen, Geld und volkswirtschaftliche Zusammenhänge wie Inflation oder BIP. Sie erklären Produktionsfaktoren, Wirtschaftsformen, Marktmechanismen und volkswirtschaftliche Indikatoren mit Fokus auf Berechnungen und Auswirkungen. Ideal für Schüler, die wirtschaftliche Grundlagen verstehen und anwenden möchten, um Alltagsphänomene wie Preissteigerungen oder Arbeitslosigkeit einordnen zu können.
Karten
68
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
21.04.2026 / 23.04.2026

Lernkarten

BIP Berechnung 

Volkseinkommen

Bedeutung und Berechnung 

Stufe 3

Netto-National-Einkommen (NNE)

./.     Indirekte Steuern

+       Subventionen

=       Volkseinkommen

BIP Unterkategorien

Ansätze und wie sie berechnet werden.

Produktions-Ansatz

Wer trägt welchen Teil zum BIP bei (Branchen, Institutionen, Haushalte, Staat, Kapitalgesellschaften)

 

Einkommens-Ansatz

Wie wurde das BIP verteilt?

Arbeitnehmern, Unternehmensgewinne, Steuern, Abschreibungen

> BIP BNE NNE Volkseinkommen

 

Verwendungsansatz

Für welchen Zweck eingesetzt?

BIP = C + G + I + (X – M)

  • C Private Haushalte
  • G Staat
  • I Bruttoinvestitionen
  • Nettoexport (X Export – M Import)

BIP Schwächn

3 Punkte

  • Drogen / illegale Produkte
  • Schwarzarbeit
  • Produkte auf Schwarzmarkt (Steuerhinterziehung)

Wohlstand

  • Bedeutung
  • Berechnungsform
  • Instrumente

 

  • Wohlstand (quantitatives Wachstum)
  • Materiellen Reichtum
  • BIP pro Kopf
  • Höhe des Lebensstandards

Wohlfahrt

  • Bedeutung 
  • Berechnungsformen
  • Instrumente (nice to know)

  • Wolfhart (qualitatives Wachstum)
  • Lebensqualität und Wohlbefinden
  • Happy Planet Index der New Economics Fondation
  • Human Develoment Index UNO
  • Sozialindikatoren

BIP Verwendungsansatz berechnen

Verwendungsansatz

 

BIP = C + G + I + (X – M)

  • C Private Haushalte
  • G Staat
  • I Bruttoinvestitionen
  • Nettoexport (X Export – M Import)

Leistung (in Volkswirtschaftskontext)

Die Herstellung von Gütern und Dienstleistungen, also das wirtschaftliche Ergebnis von Arbeit und Produktion.

Effektivität

Wirksamkeit: Wird das gewünschte Ergebnis erreicht?

Rentabilität

wie wirtschaftlich oder gewinnbringend Kapital eingesetzt wird

Differnez Wirtschaftlichkeit und Rentabilität

Achtung Wirtschaftlichkeit und Rentabilität nicht das gleiche

  1. Rentabilität wie viel Gewinn mit eingesetztem Kapital
  2. Wirtschaftlichkeit Verhältnis zwischen Output und Aufwand

Güterbaum darstellen und beschreiben.

Komplementärgüter

Güter, die sich gegenseitig ergänzen und zusammen genutzt werden.

Beispiel: Drucker + Druckerpatrone, Auto + Benzin.

Substitutionsgut

Güter, die sich gegenseitig ersetzen können. > Butter durch Margarine.

Wertschöpfungskette

Lorenzkurve 
Was zeig sie? (Strahl a und b was in welchem Format?)

Transformationsprozess

Inflation > Basis definition

Geldentwertung

  • Kaufkraftverlust
  • LIK Steigerung um mehr als 2%

Inflation > Gründe 4

  • Geld
  1. SNB zu viel Geld im Umlauf
  2. Staatsdefizite (hoher Geldbedarf)
  3. SNB Stützungskäufe Fremdwährung (hoher Franken Kurs)
  4. Höhere Umlaufgeschwindigkeit des Geldes
  • Angebot
  1. Höhere Güterpreise > Höhere Produktionskoten & Gewinnsteigerung
  2. Lohn-Preis-Spirale
  • Güter
  1. Verringerung  der Gütermenge (z.B. Missernte, Krieg)
  • Nachfrage
  1. Höhere Nachfrage > Verkanppung > Höhere Preise
  2. Importierte Inflation (Güter aus Ausland durch Inflation teurer)
  3. Produktion der Güter zu langsam (Boomphase)

Inflation > Folgen

Positiv / Negativ

 

Folgen

Banken > Schuldner und Gläubiger zugleich

Unternehmen > Sind Anbieter und Nachfrager zugleich

Positiv

  • Schuldner > Schulden werden kleiner
  • Eigentümer > Flucht in Sachwerte da Inflationssicher
  • Staat > höhere Steuereinnahmen
  • Unternehmen > Mehr Konsum wegen Sachwertflucht

Negativ

  • Gläubiger > Schuldwerte schrumpfen (Verluste)
  • Sparer > Kaufkraft des Ersparten sinkt (Zins muss höher Inflat. sein)
  • Rentner > Kaufkraftverlust der Rente
  • Arbeitnehmer > Kaufkraft der Löhne sinkt.

Inflatio > Massnahmen + Chancen + Gefahren

Massnahmen

  • Verringerung der Geldmenge
  1. > SNB höherer Leitzins
  • Beruhigung Wirtschaftslage
  1. durch staatliche Tätigkeiten einschränken

Chancen

  • Verringerung der Geldmenge (time lag)
  • Staat weniger Geld nötig

Gefahren

  • Zinsen höher  & Unternehmen investieren nicht > Gefahr Rezension
  • Unternehmen weniger Aufträge > Gefahr Arbeitslosigkeit

Deflation > Basis definition

Geldwert steigt

LIK gegenüber Vorjahr, fällt unter 0%.

Deflation > Gründe 2

Geld

  • SNB restriktive Geldpolitik (weniger Geld im Umaluf)
  • Weniger Kredite durch Banken
  • Produzenten und Konsumenten sparen
  • Staat erhöht steuern / senkt ausgaben

Güter

  • Zu hohe Investitionen/Produktionskapazitäten
  • Importüberschüsse???
  • Flucht AUS Sachwerten / weniger Produktion > Entlassungen

Deflation > Folgen Positiv / Negativ

Positiv

  • Gläubiger > Wert der Forderung steigt
  • Sparer > Höhere Kaufkraft
  • Arbeitnehmer > Solange angestellt > Höhere Kaufkraft
  • Rentner > Höherer Kaufkraft

Negativ

  • Schuldner > Schuldwert steigt.
  • Eigentümer > Sachwert verliert an Wert
  • Arbeitgeber / Unternehmer > Umsatzeinbruch, Preise sinken, tiefere Gewinne
  • Staat > Steuerausfälle > tiefere Gewinne / Arbeitslosigkeit, Höhere Staatsschulden

Stagflation

Stagnierende Inflation > Stagnierendes Wirtschaftswachstum währen Inflation

  1. Preisschock: Produktionskosten höher (starke Energiepreise, aggressive Lohnpolitik Gewerkschaften, Missernten). Höhere Preise stagnierender Absatz
  2. Folgen = Inflation
  3. Bekämpfung Zielkonflikt mit Inflation > Faktoren Wirtschaftswachstum, Konjunkturmassnahmen

10 Regeln Volkswirtschaft

4 Mikro / 6 Makro

Mikro

  • Haushaltstheorie: Nachfrage + Konsum Haushalte
  • Unternehmenstheorie: Angebotsseite im Markt + Produktionsverfahren
  • Preistheorie: Preisbildung auf Märkten
  • Verteilungstheorie: Verteilung Sachgüter + DL

Makro

  • Geldtheorie: Wesen, Funktion, Wert, Wirkung des Geldes
  • Finanztheorie: Einfluss Staats Tätigkeit auf Volkswirtschaft
  • Beschäftigungstheorie: Arbeitslosigkeit
  • Konjunkturtheorie: Gesamtsituation der Wirtschaft / Auslastung Produktionsfaktoren
  • Wachstumstheorie: Ursache Wirtschaftswachstum
  • Aussenhandelstheorie: Handel zwischen Staaten

BIP Deflator

Wirtschaftsformen

3 verschiedene + Länderbeispiele 

Welches ist die Schweiz

  • Schweiz: Soziale Marktwirtschaft
    Staat Aufgabe > Bedürfnisse Level 1-3 sorgen (Soziale Grundbedürfnisse)
  1. Freie Marktwirtschaft in USA
  2. Planwirtschaft / Zentrale Verwaltungswirtschaft Cuba

Introspektionsfähigkeit

  • Fähigkeit einer Person, ihre eigenen Gedanken, Gefühle, Motivationen und inneren Prozesse zu erkennen, zu verstehen und zu reflektieren.

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