Betriebswirtschaft G1

Betriebswirtschaft G1

Betriebswirtschaft G1


Nadia Tschan
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende betriebswirtschaftliche Konzepte für Mittelschüler, darunter Unternehmen, Produktion, Ressourcen, Geld und volkswirtschaftliche Zusammenhänge wie Inflation oder BIP. Sie erklären Produktionsfaktoren, Wirtschaftsformen, Marktmechanismen und volkswirtschaftliche Indikatoren mit Fokus auf Berechnungen und Auswirkungen. Ideal für Schüler, die wirtschaftliche Grundlagen verstehen und anwenden möchten, um Alltagsphänomene wie Preissteigerungen oder Arbeitslosigkeit einordnen zu können.
Karten
68
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
21.04.2026 / 23.04.2026

Lernkarten

Warum wirtschaften wir?

  1. Lebensunterhalt bestreiten
  2. Bedürfnisse befriedigen

Theorie der Bedürfnisse

- Wissenschaftlier? 

- Diagram?

Psychologe Abraham H. Maslow

Maslow Pyramide der Bedürfnisse

5 Stufen der Maslow Pyramide

inkl. Bedeutung und Beispiele

  1. Existenz Bedürnisse: Grundlegende Bedürfnisse zum Überleben:
    Essen, Trinken, Schlaf, Atmung, Wärme, Gesundheit.
     
  2. Sicherheit: Schutz, Stabilität und Ordnung
    Sicherheit im Job, Zuhause, Gesundheit, finanzielle Absicherung.
     
  3. Zugehörigkeit: sozialen Beziehungen
    Freundschaft, Liebe, Familie, Gemeinschaft
     
  4. Achtung: Anerkennung, Respekt und Selbstwertgefühl
    Lob, Status, Erfolg
     
  5. Selbstverwicklichung: das eigene Potenzial voll zu entfalten und „man selbst zu sein“
    Kunst, Unternehmer sein, kreativität

Konsumgüterwünsche

- aus was entstehen sie

- was befriedigt sie (wirtschaftlicher Kontext)

Konsumgüterwünsche entspringen den Bedürfnissen (Maslow Pyramide)

Können Waren oder Dienstleistungen sein.

Unabsehbare Konsumgüter

  • definition warum unabsehbar
  • 3 Hauptfaktoren und erläuterung

Menschen sind nie zufrieden. Wo keine Bedürfnisse sind, werden welche geschaffen.

Auswirkung nicht voraussehbar.
 

Wohlstand

  • = Sobald ein Bedürfnis erfüllt ist, kommt oft ein neues dazu
  • Bedürfnisse steigen in der Maslow-Pyramide
    • Arme Gesellschaften > unterer Bereich der Maslow Pyramide (körperliche Bed.)
    • Steigender Wohlstand > Stufen steigen nach oben.
    • Bespiel: tiefer Wohlstand > Nahrungsmittel wie Brot Milch, hoher Wohlstand Auslandreisen etc.

Zugehörigkeit und Achtung

  • Menschen vergleichen sich mit anderen.
  • Sobald viele Menschen etwas besitzen, gilt es nicht mehr als besonders.
  • Demonstrativer Konsum = Überlegenheit mit Konsumgut zeigen
    • Beispiel: Ich besitze ein teures Auto. Andere fühlen sich ärmer und wünschen sich auch ein teures Auto. Mit höherem Wohlstand wir dieser Wunsch öfter erfüllt.

Konsumniveau

  • Der gesellschaftliche Standard steigt ständig.
    • Höheres Konsumniveau = höherer Konsum
    • Höheres Konsumverlangen der Güter der Zugehörigkeit und Achtung
    • = Höhere Ansprüche der Ärmeren an Konsumgüter die für die Mehrheit Normalität ist.

Ressourcen (Produktionsfaktoren)

4 Hauptfaktoren

  1. Arbeitskraft
  2. Kapitalgüter
  3. Boden
  4. Umweltgüter

Definition Produktionsfaktoren

= Ressourcen

Mittel zur Produktion von Gütern

Produktionsfaktor > Arbeitskraft

  1. Jede Form körperlicher und geistiger Arbeit
  • organisatorisches Wissen
  • technisches Talent
  • erfinderisches Talent
  • vielfältige Wissen
  • unternehmerische Tätigkeit

Produktionsfaktor > Kaptialgüter

Inkl. 3 Kapitalformen

  • Alle Güter die wir für die Herstellung anderer Güter benötigen = Investitionsgüter
  • Beispiele
    • Maschinen, Lastwagen, Leistungen, und Strassen
    • Wissen: in Büchern und Datenbanken, Patente, geheime Produktionsverfahren, Organisationssysteme
       
  • Kapitalformen:
  1. Realkapital: Kapital für Investitionsgüter
  2. Humankapital: Wissen, Know-How (Arbeitskraft)
  3. Finanzkaptial: Gled, Wertpapiere

Produktionsfaktor > Boden

  • Natur gegebene Ressource
  • Bodenschätze, Anpflanzen, Bauland, Strassenbasis

Produktionsfaktoren > Umweltgüter

  1. Direkter Konsum: Luft einatmen
  2. Produktion: Tourismus = schöne Landschaft
  3. Beispiele
    • Sauberes Wasser
    • frische Luft
    • Sonnenschein
    • schützende Atmosphäre
    • schöne Landschaft
    • Vielfalt von Pflanzen und Tieren
    • Nachtruhe

Zwischenprodukte

Zwischenprodukte (auch Vorleistungen oder Vorprodukte) werden im Produktionsprozess weiterverarbeitet oder direkt verbraucht.

Beispiele: Dünger / Baumwollefaden > T-Shirt  

Knappheit 

Bedeutung, Bedeutung in der Wirtschaft und aktuell relevantes

 

Bedeutung: Ressourcen = Knapp (gering, kaum gerade ausreichend)

Im Verhältnis zu unseren Bedürfnissen (wollen mehr als verfügbar) sind die Ressourcen knapp. > 

  • Priorisierung der Wünsche nötig, weil Ressourcen knapp.

Speziell > Umweltgüter

  • früher «frei» also so grossen Mengen vorhanden das für Gesellschaft frei und gratis
  • heute meisten freien Güter eher knapp
    • höhere Bevölkerungszahl
    • Fähigkeit mehr Ressourcen zu verwerten

Opportunitätskosten

Der Verzicht auf die Erträge aus alternativen Einsatzmöglichkeiten dieser Ressourcen (Zeit, Energie, Geld) wird als Opportunitätskosten bezeichnet.

Entscheidend für die Entscheidungsfindung, da wir nicht für alle Möglichkeiten die Ressourcen haben.

Land, das für den Anbau von Weizen genutzt wird, kann nicht gleichzeitig für den Anbau von Mais genutzt werden.

 

 

https://www.munich-business-school.de/l/bwl-lexikon/finanzwissen/opportunitaetskosten#:~:text=Arten%20von%20Opportunit%C3%A4tskosten&text=Dies%20sind%20die%20entgangenen%20finanziellen,alternativen%20Investition%20erzielt%20worden%20w%C3%A4ren.

Wirtschaftswissenschaften 

Basiselemente

https://www.wiwiweb.de/mikrooekonomik/grundlagen/begriffe/abgrenzung.html

Mikro-ökonomie

Verhalten einzelner Wirtschaftssubjekte

  1. Individuelle Entscheidungen der Wirtschaftsteilnehmer (Individuen, Haushalte, Unternehmen)
    • wie und warum ein Wirtschaftssubjekt eine bestimmte Entscheidung getroffen hat
       
  2. Geschehen auf dem Markt
    • Entwicklung und das Funktionieren von Angebot und Nachfrage auf Märkten

Makro-ökonomie

Verhalten der gesamten Volkswirtschaft

  1. Nutzung von zusammengefassten Grössen
  2. Erfassen von Änderungen z.B.in Konjunkturverlauf, Inflation, Arbeitslosigkeit; wirtschaftlicher Leistung; Abhängigkeit zwischen Grössen
  3. Basisdaten aus der Mikroökonomie

Wirtschaften (definition)

in einem bestimmten wirtschaftlichen Bereich die zur Verfügung stehenden Mittel möglichst rationell (auf Wirtschaftlichkeit bedacht; zweckmäßig) verwenden

Ökonomisches Prinzipien im allgemeinen

3 Hauptprinzipien

Einsatz von Produktionsfaktoren (Inputs) zur bestmöglichen Herstellung Produkten (Output)

Maximumprinzip

Minimumprinzip

Optimumprinzip

Ökonomische Prinzipien > Maximumprinzip

Maximumprinzip

= gegebenen Mittel (fix) > maximaler Erfolg

Aus zwei kg Mehl möglichst viele gute Kekse

Ökonomische Prinzipien > Minimumprinzip

Minimumprinzip = minimale Mittel > ziel erreichen (fix)

50 Kekse zu bestimmter Qualität mit möglichst wenig Mitteln.

Ökonomische Prinzipien > Optimumprinzip

Optimumprinzip = nichts fix > Verhältnis Einsatz zu Ergebnis möglichst gut.

Möglichst wenig Mittel machen wir möglichst viele Kekse

Produktivität

\(Produktivität = Output / Input\)

Verhältnis zu Output und Input à = Output / Input

  1. Arbeitsproduktivität: Jahresproduktion / geleistet Arbeitsstunden
  2. Maschinenproduktivität: produzierte Stückzahl / Maschinenstunden

Wirtschaftlichkeit

\(Wirtschaftlichkeit = Wert des Outputs (in Geldeinheiten) / Aufwand\)

 

Effizienz

Vermeidung von Verschwendung

gemessen durch Wirtschaftlichkeit

Homo oeconomicus

Modellmensch der Volkswirtschaftslehre

immer ökonomisch gleich rational handelnden Menschen

Ziel immer: Nutzen Maximierung > sonst macht er es nicht > Präferenz zum höchsten Nutzen

Standardannahme: Typischer Teilnehmer, einfacher Markt, maximalen Nutzen zu seinen Bedürfnissen, Entscheidung nach seinem Wissen rational (sinnentsprechned/objektiv). Entscheidungen ändern sich aus Fehlern da er lernt.

 

Die Figur des „Homo Oeconomicus“, des immer ökonomisch gleich rational handelnden Menschen, führte der britische Nationalökonom John Stuart Mill um die Mitte des 19. Jahrhunderts in die Lehre von der Volkswirtschaft ein.

Menschen, der immer eine vorausgesetzte Mangelsituation durch sein Handeln zu überwinden trachtet. Ein ökonomisch handelnder Mensch, so die Annahme, handelt nach Präferenzen (Oppurtunitätsprinzip).

 

 

https://www.deutschlandfunkkultur.de/studierende-gegen-den-homo-oeconomicus-muessen-wir-die-100.html#:~:text=Die%20Figur%20des%20%E2%80%9EHomo%20Oeconomicus,um%20die%20Mitte%20des%2019.

 

 

 

Shareholder-Value-Ansatz

Grundhaltung

Priorität und Auswirkung

Grundhaltung: rentable Unternehmen tragen automatisch zur gesellschaftlichen Wohlfarth bei.

Priorität Gewinnmaximierung weil: 

  • Aktionäre einer Aktiengesellschaft (Kapitalgeber)
    • Erwarten: Dividenden, Wertsteigerung des Unternehmens an der Börse
    • bedeutet:  Orientierung an Shareholder > Versuch möglichst grosse Gewinne mit möglichst kleinen Ressourcen (Optimumprinzip)
       
  • Alle anderen Anspruchsgruppen (Stakeholder)
    • Werden auf Grund Priorisierung der Shareholder zurückgestuft.

Stakeholder-Value-Ansatz

Grundhaltung und Auswirkung

Grundhaltung: langfristige ausgewogene Berücksichtigung, aller Anspruchsgruppen dien dem Interesse des Unternehmens am besten.

Lösung von Zielkonflikten > Verständigung und Ausgleich von Anspruchsgruppen

BIP definition

Mass für die gesamte wirtschaftliche Leistung in einer Volkswirtschaft in einer Periode. 

BIP 3 Punkte (was ist das BIP, was ist es, für was ist es Indikator)

  • Auskunft über Waren und Dienstleistungen im Inland > nach Abzug von Importe und Vorleistungen
  • Kennzahl der Volkswirtschaft
  • Indikator für wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

Nationale Buchhaltung > Volkswirtschaftliche Gesamtrechung

Definition

  • Instrument der Wirtschaftspolitik
  • die gesamte Wirtschaftstätigkeit eines Landes einschliesslich der Transaktionen mit dem Ausland im Verlauf eines Jahres zu erfassen

Nationale Buchhaltung > Volkswirtschaftliche Gesamtrechung

Ziel

  • Gesamlete Daten in aggregierter Form (auf makroökonomischer Ebene) statistisch darstellen.

Nationale Buchhaltung > Volkswirtschaftliche Gesamtrechung

Basis und das Hilfsmittel

  • Basis > Wirtschaftskreislauf
  • BIP

Einfacher Wirtschaftskreislauf

Erweiterter Wirtschaftskreislauf STUFE 2

BIP nominell

Was ist die Basis und was zeigt es nicht?

Nominell

Güter/DL zu laufenden Preisen > nominelles Wachstum

  1. Nicht erkennbar ob Wachstum, weil Zuname der Menge Gütern, Preissteigerung, beides

BIP Real

Mit welcher Bais wird es berechnet?

Real

Güter/DL um die Teuerung bereinigt

= reales Wachstum

Berechnung auf Basis vom Referenzjahr

BIP Basis Berechnung 

BIP Berechnung 

BNE 

Bedeutung und Berechnung 

Stufe 1

BNE Brutto National Einkommen

Bruttoinlandprodukt (BIP)

+       Kapital- und Arbeitseinkommen aus dem Ausland (Import)

 

./.     Kapital- und Arbeitseinkommen andas Ausland (Export) z.B. Gränzgänger

 

=      Brutto-National-Einkommen (BNE)

BIP Berechnung 

NNE

Bedeutung und Berechnung 

Stufe 2

NNE Netto-National-Einkommen

 

Brutto-National-Einkommen (BNE)

./.     Abschreibungen

 

=     Netto-National-Einkommen (NNE)

Study