Betriebswirtschaft G1
Betriebswirtschaft G1
Betriebswirtschaft G1
-
- 1 / 68
-
Lernkarten
Warum wirtschaften wir?
- Lebensunterhalt bestreiten
- Bedürfnisse befriedigen
Theorie der Bedürfnisse
- Wissenschaftlier?
- Diagram?
Psychologe Abraham H. Maslow
Maslow Pyramide der Bedürfnisse
5 Stufen der Maslow Pyramide
inkl. Bedeutung und Beispiele
- Existenz Bedürnisse: Grundlegende Bedürfnisse zum Überleben:
Essen, Trinken, Schlaf, Atmung, Wärme, Gesundheit.
- Sicherheit: Schutz, Stabilität und Ordnung
Sicherheit im Job, Zuhause, Gesundheit, finanzielle Absicherung.
- Zugehörigkeit: sozialen Beziehungen
Freundschaft, Liebe, Familie, Gemeinschaft
- Achtung: Anerkennung, Respekt und Selbstwertgefühl
Lob, Status, Erfolg
- Selbstverwicklichung: das eigene Potenzial voll zu entfalten und „man selbst zu sein“
Kunst, Unternehmer sein, kreativität
Konsumgüterwünsche
- aus was entstehen sie
- was befriedigt sie (wirtschaftlicher Kontext)
Konsumgüterwünsche entspringen den Bedürfnissen (Maslow Pyramide)
Können Waren oder Dienstleistungen sein.
Unabsehbare Konsumgüter
- definition warum unabsehbar
- 3 Hauptfaktoren und erläuterung
Menschen sind nie zufrieden. Wo keine Bedürfnisse sind, werden welche geschaffen.
Auswirkung nicht voraussehbar.
Wohlstand
- = Sobald ein Bedürfnis erfüllt ist, kommt oft ein neues dazu
- Bedürfnisse steigen in der Maslow-Pyramide
- Arme Gesellschaften > unterer Bereich der Maslow Pyramide (körperliche Bed.)
- Steigender Wohlstand > Stufen steigen nach oben.
- Bespiel: tiefer Wohlstand > Nahrungsmittel wie Brot Milch, hoher Wohlstand Auslandreisen etc.
Zugehörigkeit und Achtung
- Menschen vergleichen sich mit anderen.
- Sobald viele Menschen etwas besitzen, gilt es nicht mehr als besonders.
- Demonstrativer Konsum = Überlegenheit mit Konsumgut zeigen
- Beispiel: Ich besitze ein teures Auto. Andere fühlen sich ärmer und wünschen sich auch ein teures Auto. Mit höherem Wohlstand wir dieser Wunsch öfter erfüllt.
Konsumniveau
- Der gesellschaftliche Standard steigt ständig.
- Höheres Konsumniveau = höherer Konsum
- Höheres Konsumverlangen der Güter der Zugehörigkeit und Achtung
- = Höhere Ansprüche der Ärmeren an Konsumgüter die für die Mehrheit Normalität ist.
Definition Produktionsfaktoren
= Ressourcen
Mittel zur Produktion von Gütern
Produktionsfaktor > Arbeitskraft
- Jede Form körperlicher und geistiger Arbeit
- organisatorisches Wissen
- technisches Talent
- erfinderisches Talent
- vielfältige Wissen
- unternehmerische Tätigkeit
Produktionsfaktor > Kaptialgüter
Inkl. 3 Kapitalformen
- Alle Güter die wir für die Herstellung anderer Güter benötigen = Investitionsgüter
- Beispiele
- Maschinen, Lastwagen, Leistungen, und Strassen
- Wissen: in Büchern und Datenbanken, Patente, geheime Produktionsverfahren, Organisationssysteme
- Kapitalformen:
- Realkapital: Kapital für Investitionsgüter
- Humankapital: Wissen, Know-How (Arbeitskraft)
- Finanzkaptial: Gled, Wertpapiere
Produktionsfaktor > Boden
- Natur gegebene Ressource
- Bodenschätze, Anpflanzen, Bauland, Strassenbasis
Produktionsfaktoren > Umweltgüter
- Direkter Konsum: Luft einatmen
- Produktion: Tourismus = schöne Landschaft
- Beispiele
- Sauberes Wasser
- frische Luft
- Sonnenschein
- schützende Atmosphäre
- schöne Landschaft
- Vielfalt von Pflanzen und Tieren
- Nachtruhe
Zwischenprodukte
Zwischenprodukte (auch Vorleistungen oder Vorprodukte) werden im Produktionsprozess weiterverarbeitet oder direkt verbraucht.
Beispiele: Dünger / Baumwollefaden > T-Shirt
Knappheit
Bedeutung, Bedeutung in der Wirtschaft und aktuell relevantes
Bedeutung: Ressourcen = Knapp (gering, kaum gerade ausreichend)
Im Verhältnis zu unseren Bedürfnissen (wollen mehr als verfügbar) sind die Ressourcen knapp. >
- Priorisierung der Wünsche nötig, weil Ressourcen knapp.
Speziell > Umweltgüter
- früher «frei» also so grossen Mengen vorhanden das für Gesellschaft frei und gratis
- heute meisten freien Güter eher knapp
- höhere Bevölkerungszahl
- Fähigkeit mehr Ressourcen zu verwerten
Opportunitätskosten
Der Verzicht auf die Erträge aus alternativen Einsatzmöglichkeiten dieser Ressourcen (Zeit, Energie, Geld) wird als Opportunitätskosten bezeichnet.
Entscheidend für die Entscheidungsfindung, da wir nicht für alle Möglichkeiten die Ressourcen haben.
Land, das für den Anbau von Weizen genutzt wird, kann nicht gleichzeitig für den Anbau von Mais genutzt werden.
https://www.munich-business-school.de/l/bwl-lexikon/finanzwissen/opportunitaetskosten#:~:text=Arten%20von%20Opportunit%C3%A4tskosten&text=Dies%20sind%20die%20entgangenen%20finanziellen,alternativen%20Investition%20erzielt%20worden%20w%C3%A4ren.
Wirtschaftswissenschaften
Basiselemente
Mikro-ökonomie
Verhalten einzelner Wirtschaftssubjekte
- Individuelle Entscheidungen der Wirtschaftsteilnehmer (Individuen, Haushalte, Unternehmen)
- wie und warum ein Wirtschaftssubjekt eine bestimmte Entscheidung getroffen hat
- wie und warum ein Wirtschaftssubjekt eine bestimmte Entscheidung getroffen hat
- Geschehen auf dem Markt
- Entwicklung und das Funktionieren von Angebot und Nachfrage auf Märkten
Makro-ökonomie
Verhalten der gesamten Volkswirtschaft
- Nutzung von zusammengefassten Grössen
- Erfassen von Änderungen z.B.in Konjunkturverlauf, Inflation, Arbeitslosigkeit; wirtschaftlicher Leistung; Abhängigkeit zwischen Grössen
- Basisdaten aus der Mikroökonomie
Wirtschaften (definition)
in einem bestimmten wirtschaftlichen Bereich die zur Verfügung stehenden Mittel möglichst rationell (auf Wirtschaftlichkeit bedacht; zweckmäßig) verwenden
Ökonomisches Prinzipien im allgemeinen
3 Hauptprinzipien
Einsatz von Produktionsfaktoren (Inputs) zur bestmöglichen Herstellung Produkten (Output)
Maximumprinzip
Minimumprinzip
Optimumprinzip
Ökonomische Prinzipien > Maximumprinzip
Maximumprinzip
= gegebenen Mittel (fix) > maximaler Erfolg
Aus zwei kg Mehl möglichst viele gute Kekse
Ökonomische Prinzipien > Minimumprinzip
Minimumprinzip = minimale Mittel > ziel erreichen (fix)
50 Kekse zu bestimmter Qualität mit möglichst wenig Mitteln.
Ökonomische Prinzipien > Optimumprinzip
Optimumprinzip = nichts fix > Verhältnis Einsatz zu Ergebnis möglichst gut.
Möglichst wenig Mittel machen wir möglichst viele Kekse
Wirtschaftlichkeit
\(Wirtschaftlichkeit = Wert des Outputs (in Geldeinheiten) / Aufwand\)
Effizienz
Vermeidung von Verschwendung
gemessen durch Wirtschaftlichkeit
Homo oeconomicus
Modellmensch der Volkswirtschaftslehre
immer ökonomisch gleich rational handelnden Menschen
Ziel immer: Nutzen Maximierung > sonst macht er es nicht > Präferenz zum höchsten Nutzen
Standardannahme: Typischer Teilnehmer, einfacher Markt, maximalen Nutzen zu seinen Bedürfnissen, Entscheidung nach seinem Wissen rational (sinnentsprechned/objektiv). Entscheidungen ändern sich aus Fehlern da er lernt.
Die Figur des „Homo Oeconomicus“, des immer ökonomisch gleich rational handelnden Menschen, führte der britische Nationalökonom John Stuart Mill um die Mitte des 19. Jahrhunderts in die Lehre von der Volkswirtschaft ein.
Menschen, der immer eine vorausgesetzte Mangelsituation durch sein Handeln zu überwinden trachtet. Ein ökonomisch handelnder Mensch, so die Annahme, handelt nach Präferenzen (Oppurtunitätsprinzip).
Shareholder-Value-Ansatz
Grundhaltung
Priorität und Auswirkung
Grundhaltung: rentable Unternehmen tragen automatisch zur gesellschaftlichen Wohlfarth bei.
Priorität Gewinnmaximierung weil:
- Aktionäre einer Aktiengesellschaft (Kapitalgeber)
- Erwarten: Dividenden, Wertsteigerung des Unternehmens an der Börse
- bedeutet: Orientierung an Shareholder > Versuch möglichst grosse Gewinne mit möglichst kleinen Ressourcen (Optimumprinzip)
- Alle anderen Anspruchsgruppen (Stakeholder)
- Werden auf Grund Priorisierung der Shareholder zurückgestuft.
Stakeholder-Value-Ansatz
Grundhaltung und Auswirkung
Grundhaltung: langfristige ausgewogene Berücksichtigung, aller Anspruchsgruppen dien dem Interesse des Unternehmens am besten.
Lösung von Zielkonflikten > Verständigung und Ausgleich von Anspruchsgruppen
BIP definition
Mass für die gesamte wirtschaftliche Leistung in einer Volkswirtschaft in einer Periode.
BIP 3 Punkte (was ist das BIP, was ist es, für was ist es Indikator)
- Auskunft über Waren und Dienstleistungen im Inland > nach Abzug von Importe und Vorleistungen
- Kennzahl der Volkswirtschaft
- Indikator für wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Nationale Buchhaltung > Volkswirtschaftliche Gesamtrechung
Definition
- Instrument der Wirtschaftspolitik
- die gesamte Wirtschaftstätigkeit eines Landes einschliesslich der Transaktionen mit dem Ausland im Verlauf eines Jahres zu erfassen
Nationale Buchhaltung > Volkswirtschaftliche Gesamtrechung
Ziel
- Gesamlete Daten in aggregierter Form (auf makroökonomischer Ebene) statistisch darstellen.
Nationale Buchhaltung > Volkswirtschaftliche Gesamtrechung
Basis und das Hilfsmittel
- Basis > Wirtschaftskreislauf
- BIP
BIP nominell
Was ist die Basis und was zeigt es nicht?
Nominell
Güter/DL zu laufenden Preisen > nominelles Wachstum
- Nicht erkennbar ob Wachstum, weil Zuname der Menge Gütern, Preissteigerung, beides
BIP Real
Mit welcher Bais wird es berechnet?
Real
Güter/DL um die Teuerung bereinigt
= reales Wachstum
Berechnung auf Basis vom Referenzjahr
BIP Berechnung
BNE
Bedeutung und Berechnung
Stufe 1
BNE Brutto National Einkommen
Bruttoinlandprodukt (BIP)
+ Kapital- und Arbeitseinkommen aus dem Ausland (Import)
./. Kapital- und Arbeitseinkommen andas Ausland (Export) z.B. Gränzgänger
= Brutto-National-Einkommen (BNE)
BIP Berechnung
NNE
Bedeutung und Berechnung
Stufe 2
NNE Netto-National-Einkommen
Brutto-National-Einkommen (BNE)
./. Abschreibungen
= Netto-National-Einkommen (NNE)