Materialwirtschaft/Logistik
Wirtschaftsfachwirt
Wirtschaftsfachwirt
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Flashcards
System Sourcing bezeichnet die Beschaffung kompletter Systeme von Lieferanten, wodurch die Fertigungstiefe reduziert wird.
Local Sourcing bedeutet die Beschaffung von regionalen Lieferanten.
National Sourcing bezeichnet die Beschaffung innerhalb eines Landes.
Global Sourcing ist die weltweite Beschaffung von Gütern zur Nutzung internationaler Vorteile.
Größere Lieferantenauswahl, niedrigere Preise, Nutzung technologischer Vorteile und Wettbewerbsvorteile.
Höhere Risiken, längere Transportwege, höhere Kosten und komplexere Koordination.
Ein indirekter Beschaffungsweg beinhaltet Zwischenhändler zwischen Lieferant und Käufer.
Ein selbstständiger Vermittler, der im Namen eines Unternehmens Geschäfte abschließt.
Ein Vermittler, der gelegentlich Kaufverträge vermittelt, ohne dauerhaft gebunden zu sein.
Ein Händler, der im eigenen Namen, aber auf fremde Rechnung Waren kauft oder verkauft.
Die systematische Beurteilung von Lieferanten anhand von Kriterien wie Preis, Qualität und Zuverlässigkeit.
Eine Liste von Kriterien und Anforderungen, die ein Lieferant erfüllen muss.
Der Vergleich verschiedener Angebote anhand quantitativer und qualitativer Kriterien.
Vergleich der Angebote anhand von Preisen und Kosten.
Bewertung von Kriterien wie Qualität, Service und Lieferzeit.
Eine Methode zur Entscheidungsfindung, bei der Kriterien gewichtet und bewertet werden.
Kosten, die zusätzlich zum Einkaufspreis entstehen, z. B. Transport- und Verpackungskosten.
Ein Konzept, bei dem Materialien genau zum Zeitpunkt des Bedarfs geliefert werden.
Eine Erweiterung von JIT, bei der Materialien in der richtigen Reihenfolge geliefert werden.
Ein Lager beim Kunden, bei dem die Ware bis zur Entnahme Eigentum des Lieferanten bleibt.
Ein Konzept, bei dem der Lieferant die Bestände beim Kunden selbst verwaltet.
Produktion und Lieferung erfolgen auf Basis von Prognosen.
Produktion erfolgt erst bei tatsächlichem Bedarf.
Ein dezentrales Pull-System zur Steuerung von Materialflüssen basierend auf Verbrauchssignalen.
Minimierung von Beständen, hohe Flexibilität und kontinuierliche Versorgung.
Kleine Losgrößen, geringe Bestände, dezentrale Steuerung und hohe Flexibilität.
Beschaffung auf Lager, um jederzeit Versorgung sicherzustellen.
Strategische Beschaffung umfasst langfristige Entscheidungen wie Lieferantenauswahl, Beschaffungsstrategien und Marktanalysen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.
Operative Beschaffung beinhaltet kurzfristige Aufgaben wie Bedarfsermittlung, Bestellungen, Bestellüberwachung und Wareneingangskontrolle.
Beschaffungsobjekte sind alle Güter und Dienstleistungen, die ein Unternehmen zur Leistungserstellung benötigt, z. B. Rohstoffe, Betriebsmittel oder Dienstleistungen.
Ein Lieferantenportfolio ist eine Übersicht über alle Lieferanten eines Unternehmens, bewertet nach strategischer Bedeutung und Leistungsfähigkeit.
Ein Einkaufsgüterportfolio klassifiziert Beschaffungsgüter nach Einkaufsvolumen und Versorgungsrisiko, um geeignete Strategien abzuleiten.
Hebelprodukte haben ein hohes Einkaufsvolumen bei geringem Risiko und bieten großes Potenzial zur Kostensenkung.
Engpassprodukte haben ein geringes Einkaufsvolumen, aber ein hohes Versorgungsrisiko und erfordern besondere Sicherungsmaßnahmen.
Schlüsselprodukte sind strategisch wichtig, da sie ein hohes Einkaufsvolumen und ein hohes Risiko besitzen.
Unkritische Produkte haben ein geringes Einkaufsvolumen und ein geringes Risiko, weshalb einfache Beschaffungsprozesse ausreichen.
Single Sourcing bedeutet die Beschaffung eines Produkts von nur einem Lieferanten.
Vorteile sind Mengenrabatte, enge Zusammenarbeit und geringere Koordinationskosten.
Nachteile sind hohe Abhängigkeit vom Lieferanten und geringere Flexibilität bei Ausfällen.
Dual Sourcing bedeutet die Beschaffung eines Produkts von zwei Lieferanten zur Risikominimierung.