Materialwirtschaft/Logistik
Wirtschaftsfachwirt
Wirtschaftsfachwirt
-
- 1 / 342
-
Cartes-fiches
Sie organisiert die termingerechte Lieferung von Produkten an Kunden.
Sie kümmert sich um die umweltgerechte Entsorgung, Wiederverwertung und Verwertung von Abfällen.
Informationslogistik stellt die Bereitstellung und Wartung von Informationssystemen für interne und externe Prozesse sicher.
Lagerlogistik umfasst die sachgerechte Lagerung von Rohstoffen, Halbfertig- und Fertigwaren.
Transportlogistik organisiert die termingerechte Durchführung von Materialtransporten.
Strategische Logistik umfasst langfristige Entscheidungen zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen, wie Standortwahl oder Make-or-buy-Entscheidungen.
Operative Logistik befasst sich mit der Umsetzung der täglichen logistischen Prozesse wie Lagerung, Transport und Versorgung.
Die Sicherstellung einer termingerechten und qualitativ passenden Versorgung der Produktion und Kunden.
Beschaffung umfasst alle Prozesse zur Versorgung eines Unternehmens mit Gütern und Dienstleistungen, die nicht selbst hergestellt werden.
Sicherstellung der Versorgung, Minimierung der Kosten, Sicherung der Qualität und Auswahl geeigneter Lieferanten und Märkte.
Direkter Bedarf sind Materialien, die direkt in das Endprodukt eingehen.
Indirekter Bedarf umfasst Güter, die nicht direkt ins Produkt eingehen, wie Dienstleistungen oder Betriebsmittel.
Bedarfsermittlung, Lieferantenauswahl, Anfrage, Angebotsvergleich, Bestellung, Wareneingang und Rechnungsprüfung.
Die Bedarfsermittlung bestimmt Art, Menge und Zeitpunkt der benötigten Materialien.
Sie basiert auf bekannten Produktionsdaten und Stücklisten zur genauen Berechnung des Materialbedarfs.
Sie basiert auf Vergangenheitswerten und statistischen Prognosen.
Sie zeigt die benötigten Mengen aller Teile für ein Produkt, ohne Fertigungsstufen zu unterscheiden.
Sie stellt die Bauteile eines Produkts hierarchisch nach Fertigungsstufen dar.
E-Procurement ist die elektronische Beschaffung über digitale Systeme und das Internet.
Geringere Kosten, weniger Fehler, bessere Transparenz und effizientere Prozesse.
Ein Angebot ist eine verbindliche oder unverbindliche Erklärung eines Lieferanten über die Lieferung von Gütern zu bestimmten Bedingungen.
Eine Bestellung ist ein rechtlich bindendes Angebot des Käufers zum Abschluss eines Kaufvertrags.
Die systematische Steuerung und Pflege der Beziehungen zu Lieferanten zur Optimierung der Leistung.
Die Auswahl des besten Lieferanten anhand von Kriterien wie Qualität, Preis und Zuverlässigkeit.
Strategische Beschaffung umfasst langfristige Entscheidungen wie Lieferantenauswahl, Beschaffungsstrategien und Marktanalysen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.
Operative Beschaffung beinhaltet kurzfristige Aufgaben wie Bedarfsermittlung, Bestellungen, Bestellüberwachung und Wareneingangskontrolle.
Beschaffungsobjekte sind alle Güter und Dienstleistungen, die ein Unternehmen zur Leistungserstellung benötigt, z. B. Rohstoffe, Betriebsmittel oder Dienstleistungen.
Ein Lieferantenportfolio ist eine Übersicht über alle Lieferanten eines Unternehmens, bewertet nach strategischer Bedeutung und Leistungsfähigkeit.
Ein Einkaufsgüterportfolio klassifiziert Beschaffungsgüter nach Einkaufsvolumen und Versorgungsrisiko, um geeignete Strategien abzuleiten.
Hebelprodukte haben ein hohes Einkaufsvolumen bei geringem Risiko und bieten großes Potenzial zur Kostensenkung.
Engpassprodukte haben ein geringes Einkaufsvolumen, aber ein hohes Versorgungsrisiko und erfordern besondere Sicherungsmaßnahmen.
Schlüsselprodukte sind strategisch wichtig, da sie ein hohes Einkaufsvolumen und ein hohes Risiko besitzen.
Unkritische Produkte haben ein geringes Einkaufsvolumen und ein geringes Risiko, weshalb einfache Beschaffungsprozesse ausreichen.
Single Sourcing bedeutet die Beschaffung eines Produkts von nur einem Lieferanten.
Vorteile sind Mengenrabatte, enge Zusammenarbeit und geringere Koordinationskosten.
Nachteile sind hohe Abhängigkeit vom Lieferanten und geringere Flexibilität bei Ausfällen.
Dual Sourcing bedeutet die Beschaffung eines Produkts von zwei Lieferanten zur Risikominimierung.
Multiple Sourcing bezeichnet die Beschaffung von mehreren Lieferanten zur Erhöhung der Versorgungssicherheit.
Beim Unit Sourcing werden Einzelteile beschafft und im Unternehmen selbst zusammengebaut.
Beim Modular Sourcing werden komplette Baugruppen oder Module eingekauft und weiterverarbeitet.