IPMA Level D & C Lernkarten
Begriffe und Themen für die Vorbereitung auf die IPMA Prüfung, Level D und C
Begriffe und Themen für die Vorbereitung auf die IPMA Prüfung, Level D und C
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Cartes-fiches
Welche 4 Fürhungsstile unterscheiden Hersey und Banchard?
- Dirigieren
- trainieren
- sekundieren
- delegieren
Unterschied zwischen SWOT- und PESTLE-Analyse
Die SWOT-Analyse beleuchtet für ein Problem die folgenden Punkte: Stärken und Chancen; Schwächen und Gefahren. Die Darstellung erfolgt meist in Form einer Matrix. (Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats)
Während sich die SWOT-Analyse auf das betrachtete System beschränkt, analysiert die PESTLE-Analyse auch das politische, ökonomische, soziologische, kulturelle, technische, rechtliche und ökologische Umfeld (Alternativen sind die STEP- oder STEEP-Analyse, die einzelne Bereiche nicht beinhalten, insbesondere folgende Bereiche: politische, ökonomische, soziologische, kulturelle, technische, rechtliche, ökologische Bereiche).
Mit welchem Diagramm gelangen Sie zur Problemdiagnose, indem Soe Ursachen und Wirkungen analysieren?
Fischgräten- oder Ishikawa-Diagramm
Nennen Sie 3 Schritte um Lösungen zu finden und beschreiben Sie diese.
Um Lösungen zu finden, halten Sie sich an drei Schritte:
- Sammeln von Ideen:
-Brainstorming: Der Moderator notiert die Ideen.
-Brainwriting: Die Teilnehmenden notieren die Ideen selbst. Die 635-Methode ist eine Brainwriting-Methode (635: sechs Teilnehmende, je drei Ideen, fünfmal weiterreichen).
- Ideen sortieren und bewerten: Mit einem Mindmap können Sie Ideen sortieren und bewerten.
- Dokumentieren und beschreiben von Lösungsalternativen.
Mit welcher Methode finden Sie Lösungsalternativen?
Lösungsalternativen sollte man möglichst ganzheitlich überprüfen. Sie können die« Sechs Denkhüte »anwenden als Beispiel einer kreativen Problemlösungsmethode.
Mit den sechs Denkhüten betrachtet man Lösungsalternativen aus sechs verschiedenen Perspektiven: Kreativität, Metaperspektive, Pessimismus, Objektivität, Optimismus, Subjektivität
Wie rechnet man das Risikopotenzial?
Risikopotenzial = Eintrittswahrscheinlichkeit x Schadenspotenzial
Nennen Sie die diverse Strategie um Risiken zu bewältigen
- Eliminieren
- minimieren
- versichern
- verlagern / abwälzen
- akzeptieren
Unterschied zwischen Chancen und Risiken
Chancen sind in der Regel einmalig, oft schwer erkennbar und nur in einem bestimmten Zeitfenster realisierbar. Es lohnt sich, das Projekt auch auf seine Chancen zu überprüfen. Oft stehen nur die Risiken im Vordergrund.
Risiken sind mögliche Ereignisse oder nicht auszuschliessende Entwicklungen, die den geplanten Projektverlauf beeinträchtigen können. Beim Chancen- und Risikomanagement geht es darum, systematisch mit Chancen und Risiken umzugehen. Dies umfasst sämtliche Massnahmen zur Erkennung, Analyse, Bewertung, Überwachung und Kontrolle von Risiken und Risiken. Für die Identifikation von Risiken führt man eine Risikoanalyse durch, dazu eignet sich die SWOT-Analyse.
Welche 2 Tools werden für die Bewertung von Risiken benutzt?
Qualitative Risikoanalyse: Bewertungsklassen bilden und Einschätzung des Nutzen- Risiko-Potenzials. Zur Darstellung benutzt man eine Risikomatrix.
Quantitative Risikoanalyse: Daraus leitet man ab, welche Risiken aus der qualitativen Risikoanalyse weiter untersucht werden sollen. Dazu verwendet man Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik. Ein einfaches Tool zur Visualisierung ist der Entscheidungsbaum, der jeweils das Risiko, mögliche Entscheidungen und mögliche Szenarien darstellt.
Welche vier Bedürfnisse beschreibt das Riemann-Thomann-Modell?
Das Riemann.Thomann-Modell unterscheidet vier Bedürfnisse, die sich diametral gegen-überstehen.
Die grundlegenden Kriterien sind Raum und Zeit:
Nähe beschreibt in diesem Modell den Wunsch nach Bindung, zwischenmenschlichem Kontakt, Geborgenheit, Zärtlichkeit, Harmonie.
Dem gegenüber steht die Distanz, wo der Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit sehr ausgeprägt ist. Menschen mit dieser Ausrichtung versuchen sich möglichst stark von anderen abzugrenzen.
Dauer wird gleichgesetzt mit möglichst genauer Planung, klaren Zielen und Gesetzmässigkeiten sowie Macht und Kontrolle die ausgeübt wird.
Dem gegenüber steht der Wechsel, wo das Neue und Unbekannte im Vordergrund steht. Begehrt werden und selbst begehren, Abenteuer erleben, vorgegebene Rahmen sprengen – das sind die Dinge, die Menschen mit dieser Tendenz faszinieren.
Unterschied zwischen Konflikte und Krise
Konflikte sind unvermeidbar, wenn Menschen in Projektteams zusammenarbeiten. Ein Grund dafür ist, dass Projekte keine Routinearbeit sind und Menschen aus verschiedenen Geschäftsbereichen mit unterschiedlichen Meinungen, Ansichten, Einstellungen, Erwartungen, Machtpotenzialen, Wertvorstellungen oder Zielen aufeinandertreffen. Da ist es nicht verwunderlich, wenn Meinungsverschiedenheiten und Missverständnisse auftreten. Zudem sind Projekte durch Zeitdruck und knappe Ressourcen charakterisiert. Stresssituationen fördern Konflikte zwischen den beteiligten Menschen.
Eine Krise ist, im Gegensatz zu einem Konflikt, eine Situation, die das Projekt ernsthaft gefährdet. Wann kann es zu einer Krise kommen? Eine präzise Antwort gibt es leider nicht. Generell kann aber von einer Projektkrise gesprochen werden, wenn die aktuelle Situation so bedrohlich wird, dass die Erreichung der Projektziele ohne sofortige Massnahmen ausgeschlossen ist.
Nennen Sie 3 Massnahmen zur Verhinderung von Konflikten
- Stakeholder-Management
- Risikomanagement
- Qualifizierte Kommunikation
Wofür wird ein Projektmanagement-Plan erstellt?
Der Projektmanagement-Plan stellt sicher, dass die wichtigsten Bedingungen für den erfolgreichen Abschluss eines Projekts erfüllt sind, sodass ein umsetzbares Vorgehen vorliegt. Am besten starten die eigentlichen Projektarbeiten mit einem Kick-off-Meeting, an dem möglichst alle beteiligten Stakeholder teilnehmen.
Es ist wichtig, den Projektlauf kostant zu überwachen, welche 2 Methoden helfen dabei?
- Meilensteintrendanalyse: Am Ende jedes Berichtszeitraums gibt die Projektleiterin eine Prognose darüber ab, wann sie erwartet, dass ein Meilenstein erreicht sein wird. Daraus ergibt sich für jeden Meilenstein eine Prognosekurve. Aus dem Kurvenverlauf lassen sich Trends erkennen, die auf mögliche Probleme hinweisen.
- Earned-Value-Analyse: Gibt den Wert der bisher abschlossenen Arbeitspakte auf Basis der Plan-Werte an.
Die Ergebnisse aus der Meilensteintrendanalyse oder der Earned-Value-Analyse verwenden Sie im Projektstatusbericht.
Welche Aufgaben beinhaltet der Projektabschluss?
• Lieferung überprüfen
• Stakeholder-Feedback
• Planung der Übergabe
• Abschluss-Workshop
• Projektauswertung
• Archivierung der Projektdokumente
• Erstellung des Abschlussberichts
Welche 3 Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit Changemanagement überhaupt angewendet werden kann?
- Veränderungsbedarf
- Veränderungsbereitschaft
- Veränderungsfähigkeit
Nennen Sie die drei Arten von Widerständen und erklären Sie diese.
Rationaler Widerstand: Der rationale Widerstand bezieht sich auf logische Argumente gegen den Wandel. Diese Form des Widerstands kann das Unternehmen am einfachsten handhaben: Wenn man den Mitarbeitenden nachvollziehbar begründet, warum die Veränderung für das Unternehmen eine so wichtige Rolle spielt, weicht diese Art von Widerstand schnell der Einsicht. •
Politischer Widerstand: Politischer Widerstand entsteht durch die Angst von Mitarbeitenden, aufgrund von Veränderungen im Unternehmen an Einfluss und Macht zu verlieren. Das ist z. B. der Fall, wenn man Hierarchieebenen im Unternehmen abbaut. Das Problem beim politischen Widerstand ist, dass er meist nicht offen vorgebracht wird. Ausserdem kann der Machterhaltungswille zu irrationalen Handlungsweisen führen, die dem Unternehmen schaden.
Emotionaler Widerstand: Emotionaler Widerstand entwickelt sich aus mehr oder weniger konkreten Befürchtungen und Ängsten der Mitarbeitenden vor dem Wandel. Der emotionale Widerstand lässt sich nicht mit logischen Argumenten erklären. Vielmehr spielen subjektive, nicht rational erklärbare Gefühle die grösste Rolle. Meist handelt es sich dabei um die Angst, mit den Veränderungen nicht zurechtzukommen
Beschreiben Sie die Veränderungsansätze
Top Down: das Topmanagement plant den Veränderungsprozess. Es lebt Visionen und Leitbilder vor und fungiert als Vorbild für alle untergeordneten Hierarchieebenen. Die Mitarbei tenden sollen die Veränderungspläne der Geschäftsleitung nur umsetzen und werden nicht in die Planung einbezogen. Nachteile des Top-down-Ansatzes sind u. a.:
• Veränderungen« von oben herab »(Widerstände entstehen).
• Topmanagement hat oft überhöhte Erwartungen.
Bottom Up: Der Veränderungsprozess setzt sich von der untersten Hierarchieebene nach oben fort. Hier werden die Veränderungen von den Personen im Unternehmen geplant, die sie später umsetzen müssen: die unteren Führungskräfte und ihre Mitarbeitenden. Sie wissen meist genau, welche Veränderungen notwendig und besonders dringend sind.
Beim Bottom-up-Ansatz ergeben sich folgende Nachteile:
• Veränderungspotenzial wird nicht voll ausgeschöpft (Ziele werden häufig von Anfang an so angesetzt, dass man sie auf jeden Fall erreicht).
• Eventuell fehlende fachliche und methodische Kenntnisse in der unteren Führungsebene.
• Widerstand des Managements, das Machtverlust befürchtet.
Both Directions: ist die Kombination von Top-down- und Bottom-up-Ansatz. Es gilt als das beste Verfahren, um Veränderungen im Unternehmen einzuführen, da es die Vorzüge von beiden Ansätzen verbindet und sich die Nachteile gegenseitig aufheben. Allerdings befindet sich das mittlere Management in einer« Sandwich-Position », was tendenziell zu Widerstand aus diesen Reihen führt
Mutliple Nucleus: eignet sich hauptsächlich für Organisationen, in denen es keine ausgeprägten Hierarchiestrukturen gibt (z. B. Teamorganisation, Netzwerke). Veränderungen starten zeitgleich an verschiedenen Stellen im Unternehmen und werden so lange fortgesetzt, bis der Veränderungsprozess schliesslich die gesamte Organisation umfasst.
Nacheile:
• Eventuell chaotischer Verlauf des organisatorischen Wandels
• Gefahr von unterschiedlichen Teillösungen, die oft nicht aufeinander abgestimmt sind
Veränderungsprozess auf die soziale Ebene - Beschreiben Sie die Theorie von Lewin (Wandlungsprozess)
Lewin geht in seinem Modell davon aus, dass es in jeder Organisation Kräfte gibt, die den Wandel vorantreiben (« driving forces »), und solche, die den Wandel verhindern (« restraining forces »). Es gibt 3 Phasen:
Auftauen (unfreezeing). Die Veränderung des Gleichgewichts vorbereiten.
Verändern (Changing, moving). Die Ist-Situation verändern, um den Soll-Zustand zu erreichen
Stabilisieren (refreezing). Stabilisierung des erreichten Soll-Zustands
Der Veränderungsprozess auf der sachlichen Ebene umfasst fünf Phasen:
Initialisierung
Konzipierung
Mobilisierung
Realisierung
Stabilisierung
Was ist ein Projekt?
Ein Projekt ist ein einmaliges, zeitlich befristetes, multiszlipinäres und organisiertes Unterfangen, um festgelegte Arbeitsergebnisse im Rahmen vorab definierter Anforderungen und Randbedingungen zu erzielen. Um die Projektziele zu erreichen, müssen diese Arbeitsergebnisse bestimmte Anforderungen erfüllen und sind im Rahmen von zahlreichen Einschränkungen und Vorgaben wie Zeit, Kosten, Ressourcen und Qualitätsstandards oder -anforderungen zu liefern
Was ist ein Programm? und ein Portfolio?
Ein Programm beinhaltet mehrere miteinander in Beziehung stehende Projekte und dient der Realisierung eines strategischen Ziels. Ein Portfolio ist die Gesamtheit aller Projekte und/ oder Programme einer Organisation
Was versteht man unter "Projektmanagement"?
Projektmanagement ist die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mitteln für die Initiierung, Definition, Planung, Steuerung und den Abschluss von Projekten.
Jedes Projekt sollten in Einklang mit welchen 3 Aspekten einer Organisation?
- Vision - Abbildung des zukünftigen Ideals.
- Mission - Definition des Zwecks, der Ausrichtung und der Leistungen einer Organisation als Teil der Gesamtwirtschaft.
- Strategie - Art und Weise, die eine Organisation wählt, um sich ihrer Vision zu nähern
Nennen Sie die 5 Dimensionen der Projektbewertung.
• Risiko
• Strategiebeitrag
• Nutzen
• Dringlichkeit
• Ressourcen
Was ist ein KEF (kritischer Erfolgsfaktor)?
Ein Kritischer Erfolgsfaktor (KEF) ist eine Bedingung, die die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ein Erfolg erzielt wird. Ein Erfolgsfaktor ist dann kritisch, wenn er eine wesentliche Voraussetzung für das Erreichen des Projekterfolgs ist. Kritische Erfolgsfaktoren heissen darum auch Schlüsselfaktoren.
Die Projekt und Projektumfeldanalyse hilft bei der Ermittlung von KEF und erfolgt in den folgenden Schritten:
• Randbedingungen • Stakeholder • Chancen und Risiken • KEF herleiten
Beispiel: KEF Ressourcen
Was sind die KPI?
Key Performance Indicators (KPI) sind Kennzahlen zur Erfolgsmessung. Mit ihnen lässt sich der Fortschritt oder der Erfüllungsgrad hinsichtlich wichtiger Zielsetzungen messen.
Beispiel: KEF Ressourcen
KPI: Der effektive Mittelbedarf stimmt mit den Plan-Werten überein. • Ziel- und Ressourcenkonflikte sind sichtbar und für alle Managementebenen jederzeit einsehbar.
aus welchen Elementen besteht das Projektmanagement-System ?
•Projektziel: vereinbarte Projektergebnisse, die erfüllt sein müssen, damit ein Projekt als erfolgreich abgeschlossen betrachtet werden kann
• Projektorganisation: Aufbau- und Ablauforganisation
• Projektlenkung: Planung, Überwachung, Steuerung
• Instrumente: Methoden, Verfahren, Werkzeuge
• Mitarbeitende
• Kultur
Nennen Sie die verschiedene Arten des Managaments (By Projects, Programm usw)
Der stetige Wandel, dem sich Unternehmen heute ausgesetzt sehen, führt dazu, dass sich Grundsätze des Projektmanagements auch in der Unternehmensführung wiederfinden. Dies heisst Management by Projects und bedeutet die Übernahme von Methoden oder Denkweisen des Projektmanagements in die Unternehmensführung und -entwicklung. Unterlässlich ist die Projektorientierung, damit Management by Projects funktionieren kann. Projekt orientierung ist die Kompetenz, Projekte effektiv und effizient abzuwickeln.
Das Programmmanagement ist die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mitteln für die Abwicklung eines Programms. Die Programmorganisation ist die Gestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation des Programms. Die Programmstruktur bezeichnet die Aufteilung der Arbeiten in einem Programm in plan- und« managebare »Projekte.
Das Portfoliomanagement stellt sicher, dass aus Sicht der Unternehmensführung die richtigen Projekte zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Umfeld durchgeführt werden.
Beschreiben Sie folgende Begriffe:
Finanzmanagement
Finanz-Controlling
Return on Investement (RoI)
Das Finanzmanagement umfasst die operativen und strategischen Planungs-, Steuerungsund Kontrollaufgaben zur Sicherstellung der Liquidität unter Beachtung der Rentabilität.
Das Finanz-Controlling umfasst die Aufbereitung der spezifischen Informationen und Förderung von Transparenz zur Gewährleistung der finanziellen Liquidität.
Der Return on Investment (RoI) ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl zur Messung der Rendite und verbindet das Projektmanagement mit dem Finanz-Controlling.
Nenne Sie die 4 innere Rollen nach Erica Ariel Fox
Denker
Träumer
Liebender
Krieger
Beschreiben Sie die Eisenhower-Matrix
Aufgabe ist:
Wichtig und dringend: erledigen
Wichtig aber nicht dringend: planen
Dringend aber nicht wichtig: Delegieren
Weder wichtig noch dringend: Löschen/unerledigt lassen
Nennen Sie die fundamentalen Unterschiede nach Hofstede
1. Individualismus versus Kollektivismus (IDV)
2. Machtdistanz (PDI)
3. Maskulinität versus Feminität (MAS)
4. Vermeidung von Unsicherheit (UAI)
5. Lang- oder kurzfristige Ausrichtung (LTO)
Beschreiben Sie das Vier-Ebenen-Modell von Friedemann Schulz von Thun und geben Sie ein Beispiel ein.
Das 4-Ohren-Modell) besagt, dass jede Nachricht vier Aspekte enthält. Der Sender vermittelt diese vier Botschaften, während der Empfänger sie auf vier "Ohren" wahrnimmt, was oft zu Missverständnissen führt, wenn Empfänger und Sender verschiedene Ebenen fokussieren.
- Sachebene (Sachohr): Der sachliche Inhalt, Daten und Fakten der Nachricht ("Worüber ich informiere").
- Selbstkundgabe (Selbstoffenbarungsohr): Was die Nachricht über den Sender aussagt (Gefühle, Werte, Absichten).
- Beziehungsebene (Beziehungsohr): Wie der Sender zum Empfänger steht und was er von ihm hält.
- Appellebene (Appellohr): Wozu der Sender den Empfänger bewegen möchte (Wünsche, Handlungen).
Beispiel ("Die Ampel ist grün"):
- Sachinhalt: Die Ampel hat auf Grün gewechselt.
- Selbstoffenbarung: Ich habe es eilig.
- Beziehung: Du brauchst meine Hilfe/Ich kontrolliere dich.
- Appell: Fahr los!
Was bedeutet nachhaltiges Projektmanagement? (Magische Dreieck der Nachhaltigkeit)
Nachhaltiges Projektmanagement steht für eine Lebenszyklusbetrachtung mit einer sorgfältigen Abstimmung von drei Aspekten:
• Ökologische Verträglichkeit
• Ökonomischer Erfolg
• Hoher Nutzen für Kunden und weitere Interessengruppen
In Abhängigkeit vom Projekt kann es sinnvoll sein, eine Umweltexpertise für das Projekt einzuholen. Eventuell ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erforderlich.