Unternehmensführung
Wirtschaftsfachwirt
Wirtschaftsfachwirt
-
- 1 / 124
-
Lernkarten
Corporate Culture bezeichnet die Unternehmenskultur, also Werte, Normen und Verhaltensweisen, die im Unternehmen gelebt werden.
Höhere Mitarbeiterzufriedenheit, Produktivität, Innovationsförderung, stärkere Kundenbindung und Anziehung geeigneter Fachkräfte.
Corporate Fashion ist die einheitliche Firmenbekleidung, die den Unternehmensstil visuell unterstützt.
Corporate Identity ist das gewünschte Selbstbild des Unternehmens; Corporate Image ist das tatsächlich wahrgenommene Fremdbild durch Kunden und Öffentlichkeit.
Imageforschung analysiert das aktuelle Unternehmensimage, um Marketingstrategien zu entwickeln und ein positives Image aufzubauen.
Tiefeninterviews und Gruppendiskussionen zur Erfassung von Einstellungen und Verhaltensweisen.
Ein Polaritätsprofil ist ein Instrument der mehrdimensionalen Imageforschung mit Gegensatzpaaren wie gut/schlecht zur Bewertung.
Ein projektives Verfahren, bei dem Befragte Halbsätze ergänzen, um Motive und Einstellungen sichtbar zu machen.
Benchmarking ist der systematische Vergleich von Produkten, Prozessen oder Kennzahlen mit Bestleistungen anderer Unternehmen zur Identifikation von Verbesserungspotenzialen.
Unterschiede erkennen, Ursachen analysieren, Best Practices übernehmen und Wettbewerbsvorteile sichern.
Benchmarks sind konkrete, messbare Bestwerte, die als Ziel- und Orientierungsgrößen dienen.
Internes, externes, Wettbewerbs-, generisches, funktionales und System-Benchmarking.
Vergleich von Abteilungen oder Filialen innerhalb eines Unternehmens.
Vergleich mit anderen Unternehmen außerhalb der eigenen Organisation.
Vorbereitung, Analyse, Vergleich, Verbesserung und Überwachung der Ergebnisse.
Klare SMART-Ziele, einheitliche Kennzahlen, aktuelle Daten, Konsequenz in der Umsetzung und regelmäßige Evaluation.
Falsche Benchmarks, Datenüberflutung, Zeitdruck, unzureichende Umsetzung der Ergebnisse.
Langfristige Ziele, die auf Vision und Leitbild basieren und die grundlegende Ausrichtung des Unternehmens bestimmen.
Mittelfristige Ziele, die häufig einzelne Unternehmensbereiche betreffen.
Kurzfristige Ziele des Tagesgeschäfts zur Umsetzung strategischer Vorgaben.
Zielkonflikte entstehen, wenn sich zwei oder mehrere Ziele gegenseitig behindern oder ausschließen.
Komplementär, konkurrierend, antinomisch, indifferent, identisch und hierarchisch.
Unternehmensplanung ist die systematische und institutionalisierte Vorbereitung zukünftiger Unternehmensentscheidungen zur Sicherung des langfristigen Erfolgs.
Die Planungsfunktion (Festlegung zukünftiger Maßnahmen) und die Kontrollfunktion (Überprüfung der Zielerreichung).
Weil komplexe und sich schnell verändernde Umweltbedingungen strukturierte Entscheidungen und Anpassungsfähigkeit erfordern.
Was wollen wir erreichen? Wie erreichen wir es? Wurden die Ziele erreicht?
Komplexitätsreduktion, bessere Koordination, höhere Motivation, effiziente Ressourcennutzung und Lernprozesse durch Soll-Ist-Vergleiche.
Durch klare Ziele und Strukturen werden Unsicherheiten reduziert und Entscheidungsprozesse vereinfacht.
Strategische Planung legt langfristige Unternehmensziele fest und bestimmt Geschäftsfelder, Wettbewerbsvorteile und Marktpositionierung.
Benchmarking, SWOT-Analyse, Portfolioanalyse (z.B. BCG-Matrix), Markt- und Wettbewerbsanalysen.
Sie ist kurzfristig ausgerichtet, konkretisiert strategische Vorgaben und fokussiert sich auf Kennzahlen wie Liquidität, Umsatz und Kosten.
Strategische Planung gibt die Richtung vor, operative Planung setzt diese konkret um. Beide Ebenen müssen aufeinander abgestimmt sein.
Es entstehen Inkonsistenzen, Zielverfehlungen und mögliche Wettbewerbsnachteile.
Unternehmensstruktur, Ressourcen, Kompetenzen, Unternehmenskultur und finanzielle Situation.
Marktentwicklung, Wettbewerb, gesetzliche Rahmenbedingungen, technologische Trends und gesellschaftliche Veränderungen.
Ein strukturierter Ablauf zur Entwicklung, Auswahl, Umsetzung und Kontrolle von Unternehmenszielen.
Zielsuche, Zielformulierung, Zielanalyse, Zielentscheidung, Zielumsetzung und Zielkontrolle.
Sie prüft Realisierbarkeit, Zielkonflikte, Prioritäten und Ressourcenbedarf.
Eine strukturierte Ordnung von Zielen in über- und untergeordnete Ebenen (strategisch, taktisch, operativ).
Ein Analyseinstrument zur Darstellung und Bewertung von Beziehungen zwischen mehreren Zielen.