Ökologie

Förster/-in HF MaienfeldLehrperson: PZ

Förster/-in HF MaienfeldLehrperson: PZ

Diese Lernkarten behandeln ökologische Grundlagen und sind für fortgeschrittene Lernende geeignet. Sie decken Themen wie Ökosysteme, Boden, Wasser, Pflanzen, Tiere, Energie, Atmosphäre und Klima ab. Die Karteikarten erklären auch die Photosynthese, Zellatmung, Nährstoffkreisläufe und die Bedeutung von Stickstoff und Sauerstoff. Sie eignen sich für Studierende der Biologie und Umweltwissenschaften, die ihr Verständnis ökologischer Zusammenhänge vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
18.02.2026 / 28.02.2026

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Definiere Ökologie

Ökologie ist die Wissenschaft von den Wechselbeziehungen und Wechselwirkungen zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt, vom Stoffhaushalt und den Energieflüssen, die das Leben auf der Erde möglich machen und von den Anpassungen der Organismen an die Lebensbedingungen.

Definiere Ökosystem

Ein Ökosystem ist ein dynamisches Beziehungsgefüge, das aus einer Lebensgemeinschaft von Organismen (Biozönose) und deren unbelebter Umwelt (Biotop) besteht. Als funktionale Einheit interagieren Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen sowie abiotische Faktoren wie Wasser, Licht und Boden in einem bestimmten Raum. Diese Systeme sind offen, vernetzt und streben nach einem ökologischen Gleichgewicht. 

Was bedeutet Emergenz?

Die Gesamtheit im System ist mehr als die Summe seiner Bestandteile.

Definiere Biosphäre

Die Biosphäre ist der von Lebewesen bewohnte Teil der Erde, der sich als dünne Schicht über die Erdkruste (Lithosphäre), Gewässer (Hydrosphäre) und die untere Atmosphäre erstreckt.

Was ist ein Biom?

Ein Biom ist die „Grundeinheit der großen ökologischen Systeme“, die geografisch ähnliche Lebensräume (auch auf verschiedenen Kontinenten) zusammenfasst. Z.B. tropischer Regenwald.

Betreibe ich Photosynthese, bin ich

Was macht einen Organismus aus?

-In Zellen organisiert
-mobil
-Reizreaktion
-Stoffwechsel
-wachstum
-Entwicklung
-Vermehrung
-Tod

Prokarioten haben

Endosymbiontentheorie

Die Endosymbiontentheorie besagt, dass Eukaryoten aus einer Endosymbiose prokaryotischer Vorläuferorganismen hervorgegangen sind. Demnach sind chemo- und phototrophe Bakterien von Archaeen aufgenommen worden, in denen sie sich zu Zellorganellen ihrer Wirtszellen entwickelt haben, darunter Mitochondrien und Plastiden.

Der phylogenetische Stammbaum beschreibt...

...Die genetische Verwandtschaft von Arten.
Einteilung: DR. SKOFGA

-Domäne (Eukaryoten, Prokaryoten)
-Reich (Pflanzen, Pilze, Tiere, Protista)
-Stamm
-Klasse
-Ordnung
-Familie
-Gattung
-Art

Der lateinische Namen einer Art setzt sich zusammen aus

Was macht eine Art aus?

Gruppe von Organismen, die sich miteinander langfristig fortpflanzen können.

Rekombination findet statt bei

Mutation ist...

Genotyp

Alle im Erbgut vorhandenen Optionen

Phänotyp

Das Erscheinungsbild eines Individuums, definiert durch die Gene und die Umweltbedingungen.

Ökotyp

Ein Ökotyp ist eine durch natürliche Selektion entstandene Teilpopulation einer Art, die erblich an spezifische lokale Umweltbedingungen angepasst ist.
Vgl. Provenienz.

Phänologie

Die Phänologie ist die Lehre von den im Jahresverlauf periodisch wiederkehrenden Wachstums- und Entwicklungserscheinungen der Pflanzen- und Tierwelt, wie Blüte, Blattaustrieb oder Fruchtreife

Euryök

breiter Toleranzbereich (= Generalisten)

stenök

enger Toleranzbereich (= Spezialisten)

Physiologische Amplitude

Hier könnte eine Art vorkommen.
Sie bevorzugt aber ihr physiologisches Optimum.

Ökologisches Optimum

Hier kann die Art auch unter Konkurrenz vorkommen.

Ökologische Nische

Rolle einer Art im Ökosystem. Räumlich, zeitlich oder Funktionell differenziert.

Definiere Population

Gesamtheit der Individuen einer Art, die in einem bestimmten Gebiet in Wechselwirkung miteinander stehen.

Populationsgrösse

Anzahl Individuen einer Art in einem Gebiet. Zählung.

Populationsdichte

Die Anzahl Individuen pro Fläche oder Volumen.
Rehe / ha Wald
Fische / m3 Wasser

Populationsdynamik

Die Populationsdynamik beschreibt die zeitliche Veränderung der Größe und räumlichen Struktur von Populationen einer Art. Sie umfasst Auf- und Abbewegungen (Wachstum/Schrumpfung), die durch Geburten, Todesfälle, Zu- und Abwanderung bestimmt werden. Wesentliche Faktoren sind dichteabhängige (z.B. Nahrungsknappheit, Krankheiten) und dichteunabhängige Einflüsse (z.B. Wetter, Katastrophen).

Intraspezifische Konkurrenz

Konkurrenz innerhalb einer Art.
Strategien: Territorialverhalten Biber, Konkurrenzvermeidung: Libellenlarve im Wasser, Libelle an Land

Interspezifische Konkurrenz

führt häufig zu Konkurrenzausschluss, eine Art verschwindet.

Konvergenz

Optische Ähnlichkeit trotz unabhängiger Entwicklung nicht verwandter Arten.
Bsp.: Hai, Delphin, Fischsaurier

Welche 3 Arten von Mutualismus gibt es?

-Nahrungsmutualismus (Symbiose)
-Transportmutualismus (Eiche-Eichelhäher)
-Schutzmutualismus (Pflanze-Ameise, Schutz vor Laus)

Ein Parasitoid

Die Inseltheorie besagt

Artenzahl steigt mit Grösse und Nähe zum Festland

Negative Rückkoppelung bedeutet,

dass sich ein System im Gleichgewicht hält. Mehr Hasen-> mehr Füchse ->weniger Hasen ->weniger Füchse -> mehr Hasen...

positive Rückkoppelung

Was macht die Initialphase aus?

Was macht die Klimaxphase aus?

-Nettoproduktion gegen 0 (Biomasse stagniert)
-Resilienz schwach (komplex)
-Persistenz (keine Veränderung) -> spezialisierte Arten, längere biologische Zyklen, hohe Biodiversität
 

Sukzession

Zeitliche Abfolge von Artengesellschaften bei der Neubesiedlung von Lebensräumen

Zonation

Zonation bezeichnet die räumliche Abfolge und Anordnung von Pflanzengesellschaften, Tieren oder Ökosystemen.

Zonal, azonal, extrazonal

Zonale Ökologie beschreibt Vegetation und Böden, die maßgeblich vom großflächigen Klima (Temperatur und Niederschlag) geprägt sind. Azonale Ökologie bezeichnet Lebensgemeinschaften, die massgeblich durch einen Faktor geprägt sind (Wasser, Schutthang...). Extrazonale Vegetation tritt isoliert außerhalb ihrer Klimazone auf.

Étudier