Verdauungssystem

Anatomie, Physiologie und Patholgoie

Anatomie, Physiologie und Patholgoie

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Allemand
Catégorie
Médecine
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Autres
Créé / Mis à jour
05.02.2026 / 13.02.2026

Flashcards

Zeichnen Sie die Bauchspeicheldrüse und die benachbarten Organe

siehe Bild

Was bedeutet Pfortader oder Pfortadersystem?

  • Sammelstelle für venöses Blut der unpaaren Bauchorgane (Magen, Dick- und Dünndarm, Bauchspeicheldrüse sowie Milz)
  • Das sauerstoffarme Blut des Pfortadersystem ist nach dem Essen reich an Nährstoffen und Abbauprodukten.
  • In den Kapillaren der Leber mischt sich das nährstoffreiche Blut aus der Pfortader mit dem sauerstoffreichen Blut aus der Leberarterie und steht so dem Stoffwechsel der Leberzellen zur Verfügung.

Wie sieht die Blutversorgung des Darmes aus?

siehe Bild

Beschreiben und/ oder zeichnen Sie die Blutversorgung der Leber?

  • Erhält sauerstoffreiches Blut über die A. hepatica propria
  • Erhält sauersoffarmes Blut des Pfortadersystems über die V. portae
  • Sauerstoffarme Blut fliesst über die Vv. Hepaticae ab und mündet dann in die V. cava inferior ab

Welche Funktionen hat die Galle?

  • Dient der Fettverdauung und -resorption
  • Ist eine Mischung aus Gallensalzen, Bilirubin, Cholesterin, Lecithin u.a.

Wo wird die Gallenflüssigkeit gebildet und wo fliesst sie hin?

Wird in der Leber gebildet und fliesst dann zur Speicherung in die Gallenblase und wird für die Fettverdauung in den Dünndarm ausgeschüttet.

Von wo bis wo verlaufen die Gallenwege?

Von der Leber (Produktion)-> Ductus hepaticus -> Ductus cysticus -> zu der Gallenblase (Speicherung) -> Ductus cysticus -> Ductus choledochus -> bis zum Dünndarm (Abgabe) 

Wie sehen die Leber und die Gallenblase aus?

siehe Bild

Wozu dient eine semipermeable Membran?

Zur Filtration:

  • die Membran hat eine bestimmte Porengrösse, wodurch nur bestimmte Moleküle durch die Membran hindurch können.

Bei der Osmose:

  • die Membran ist nur für bestimmte Stoffe durchlässig (Wasserdiffusion)

Was bedeutet Diffusion?

ist die rein zufällige Durchmischung von Schwebestoffen, die zum Konzentrationsausgleich der beiden beteiligten Stoffe führt, sofern alle Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

Was bedeuten Sekretion und Resorption?

  • Resorption = Aufnahme von Nahrungsstoffen in den Organismus (Darm-> Blut)
  • Sekretion = Abgabe von Flüssigkeit aus dem Körper (Schleim, Schweiss, Verdauungssäfte, Tränenflüssigkeit, Hormone)
  • Exkretion = Ausscheiden von Stoffwechselprodukten aus dem Körper (z.B. Harn)

Wie ist die Darmschleimhaut aufgebaut?

  • Enorme Oberflächenvergrösserung der Schleimhaut durch hohe, ringförmig verlaufende Falten (Kerckring-Falten), auf diesen Falten befinden sich die Zotten (Ausstülpungen) und Krypten (etwas kürzere Einstülpungen). Zusätzlich tragen die Schleimhautzellen (Enterozyten, Saumzellen) zur Oberflächenvergrösserung bei.
  • Im Zentrum der 4 Mio. Zotten findet sich jeweils ein Lymphgefäss (Transport der Darmlymphe).

Wie ist die Darmwand gebaut?

Besteht aus Mesenterium, Blutgefässe, Nerven, Serosa, Längs- und Ringmuskelschicht, Schleimhaut (Mukosa),  Schleimhautmsukulatur , Schleimhauteptihel sowie Drüsen in der Schleimhaut

Zeichnen Sie die Lage von Dünn- und Dickdarm im Bauch?

siehe Bild

Welche Funktionen hat der Dickdarm?

  • Rückresorption von Wasser und Elektrolyten                                   
  • Eindicken des Darminhalts
  • Speicherung des halbfesten Stuhls im Mastdarm
  • Langsames Transportieren des Darminhalts

Welche Funktionen hat der Dünndarm?

  • Hauptort der Verdauung
  • Resorption von Nahrungsbestandteilen und Verdauungssäften
  • Transportieren des Nahrungsbreis
  • Immunabwehr (im Ileum) 

Aus welchen Teilen besteht der Dickdarm?

Teile des Dickdarms (Intestinum crassum) sind:

  • Der Grimmdarm (Colon):
    • Aufsteigender Dickdarm (Colon ascendens)
    • Querer Dickdarm (Colon transversum)
    • Absteigender Dickdarm (Colon descendens)
    • S-förmiger Dickdarm (Colon sigmoideum)
  • Ileozäkalklappe / Bauhin-Klappe (Valva ileocaecalis)
  • Blinddarm (Caecum)
  • Wurmfortsatz (Appendix vermiformis)
  • Mastdarm (Rectum)

Aus welchen Teilen besteht der Dünndarm?

Der Dünndarm (Intestinum tenue) besteht aus drei Teilen:

  • Zwölffingerdarm (Duodenum
  • Leerdarm (Jejunum)
  • Krummdarm (Ileum)

Was sind die Unterschiede zwischen Dünn- und Dickdarm?

Dünndarm:

  • Die Schleimhaut besteht aus Ringfalten (Kerckring-Falten). Auf diesen befinden sich Zotten und Krypten. Dadurch wird die Oberfläche vergrössert.

Dickdarm:

  • In der Schleimhaut des Dickdarms findet man keine Zotten mehr, sondern besonders tiefe Einstülpungen (Dickdarmkrypten). Zudem hat es im Colon sehr viele Bakterien (z.B. Colibakterien)

Wie ist die Magenschleimhaut aufgebaut?

Besteht aus Schleimhautepithel (einreihiges Zylinderepithel)

  • Schleimbildende Nebenzellen 
    • Magenschleim und Bicarbonat (Schutz vor Salzsäure)
  • Säurebildende Belegzellen
    • Salzsäure und Glykoprotein
  • Pepsinogen bildende Hauptzellen
    • Salzsäure + Pepsinogen = Pepsin/ spalten Eiweisse

Wie heissen die verschiedenen Anteile des Magens?

  • Cardia (Mageneingang)
  • Corpus (Magenkörper)
  • Pylorus (Ringmuskel des Pförtners)
  • Magenwand
  • Längsfalten der Magenschleimhaut

Wie sieht ein Querschnitt durch den Oberbauch aus?

siehe Bild

Welche Organe bezeichnet man als ‚Oberbauchorgane‘?

  • Leber (Herpar)
  • Magen (Ventriculus)
  • Milz (Lien, kein Verdauungsorgan)
  • Bauchspeicheldrüse (Pancreas)                                            
  • Gallenblase (Vesica fellea)

Was liegt vor, hinter und neben der Speiseröhre (Oesophagus)?

  • vor: Trachea                    
  • hinter: Wirbelsäule                    
  • neben: Lungen

Wo verläuft die Speiseröhre (Oesophagus)?

  • Beginnt hinter dem Ringknorpel des Kehlkopfdeckel (Larynx). Verläuft hinter der Luftröhre (Trachea) nach unten/ abwärts und dann durch das Zwerchfell in den Bauchraum und dort in den Magen.
  • Natürliche Engstellen: Ringknorpelenge, Aortenbogenenge, Hiatusschlinge (Diaphragma-, Zwerchfellenge)

Wie ist die Lage des Kehlkopfdeckels während des Atmens und des Schluckens?

Siehe Bild

Gibt es unterschiedliche Speicheldrüsentypen, falls ja welche?

  • Serös (dünnflüssig)
    • verdünnungs- und Verdauungspeichel
  • mukös (dickflüssig)
    • Gleitspeichel
  • gemischt

Wie ist die Speichelflüssigkeit zusammengesetzt und welche Funktionen hat diese?

  • Wasser: verflüssigt Speisen
  • Schleimstoffe (Mucine): macht gleit- und schluckfähig
  • Enzyme; Amylase (KH) und Lipase (Fette): verdaut Stärke/ Kohlenhydrate (KH) und Fette
  • Bicarbonat (basisch): puffert Magensäure

Wie viele Speicheldrüsen kennen Sie und wo liegen diese?

Es gibt drei Paare:

  • Unterzugenspeicheldrüse (Gladula sublingualis)
  • Unterkieferspeicheldrüse (Gladula submandubularis)
  • Ohrspeicheldrüse (Gladula parotidea)

Welche Geschmacksempfindungen können wir wahrnehmen und wo liegen diese Areale?

Vier Geschmacksrichtungen: 

  • Süss, salzig, sauer und bitter

Wie ist die Zunge gebaut?

  • Ist ein sehr kräftiger Muskel, welcher mit Schleimhaut überzogen ist.
  • Die Schleimhaut enthält nebst Geschmacksknospen und Spüldrüsen auch verschiedene Papillen (Pilz-, Blatt-, Faden- und Wallpapillen)

Welche Aufgaben hat die Zunge?

  • Ist die Fingerspitze des Verdauungsorgans: hat ein Geschmack- und Temperatur-Empfinden
  • Hilft bei Kau- und Schluckbewegung

Welches sind die Hauptaufgaben des Verdauungssystems?

  • Mechanische und chemische Verdauung sowie Resorption von Nährstoffen
  • Transport in den Magen –Darm-Trakt
  • Entsorgung von festen Abfallstoffen

Wo beginnt und wo endet das Verdauungssystem?

Beginnt in der Mundhöhle (Cavitas Oris) und endet im After (Anus)

Welche Organe gehören zum Verdauungssystem?

  • Mundhöhle (Cavitas oris)  
  • Speiseröhre (Oestophagus)     
  • Leber (Herpar)    
  • Magen (Ventriculus)    
  • Bauchspeicheldrüse (Pancreas)  
  • Gallenblase (Vesica fellea)        
  • Dünndarm (Intestinum tenue)    
  • Zwölffingerdarm (Duodenum)
  • Leerdarm (Jejunum)        
  • Krummdarm (Ileum)
  • Aufsteigender Dickdarm (Colon ascendens)   
  • querer Dickdarm (Colon transversum)
  • Absteigender Dickdarm (Colon descendens
  • Wurmfortsatz (Appendix vermiformis)
  • Blinddarm (Caecum)  
  • Mastdarm (Rectum)

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