Dezentrale
rip
rip
-
- 1 / 83
-
Cartes-fiches
Die Bereitstellung von Daten zur Reduktion von Unsicherheit über die Konsequenzen von Handlungsalternativen vor einer Entscheidung.
Die Herbeiführung eines bestimmten Verhaltens des Entscheiders durch die ex ante Festlegung von Konsequenzen (z. B. Entlohnung).
Wenn der Entscheider aufgrund der Beobachtung der Information seine Entscheidung verändert.
$EVPI = E[x(a(\theta), \theta)] - E[x(a^*, \theta)]$
Den ex ante erwarteten maximalen Gewinn bei auf den Umweltzustand $\theta$ bedingt optimalen Entscheidungen.
EVSI bezieht sich auf unvollkommene Signale $y$ über den Umweltzustand, während EVPI von der Kenntnis des tatsächlichen Zustands $\theta$ ausgeht.
Expected Value of Sample Information (EVSI).
Effektive Nutzung lokaler Informationen/Kenntnisse und höhere Flexibilität durch kürzere Entscheidungswege.
Anreiz- und Kontrollprobleme (Interessenkonflikte).
Asymmetrische Informationsverteilung, Interessenkonflikte und Unsicherheit.
Eine Strategiekombination, bei der kein Spieler einen Anreiz hat, einseitig von seiner Strategie abzuweichen.
Eine Strategiekombination, die in jedem Teilspiel des Gesamtspiels ein Nash-Gleichgewicht induziert.
Rückwärtsinduktion (Roll-back-Verfahren).
Dass alle Spieler die Regeln und die Rationalität der anderen kennen und wissen, dass die anderen dies ebenfalls wissen (ad infinitum).
Wenn eine andere Strategie $s_i^*$ für jede mögliche Strategiekombination der Mitspieler einen höheren Nutzen liefert.
Individuell rationales Verhalten führt zu einem kollektiv ineffizienten Ergebnis.
Im Stackelberg-Spiel erfolgt die Mengenentscheidung sequentiell (mit Commitment), im Cournot-Spiel simultan.
Der Mengenführer erzielt einen höheren Gewinn, indem er sich verbindlich auf eine Menge festlegt und die Reaktion des Folgers antizipiert.
Ein Auftraggeber (Prinzipal) schließt einen Vertrag mit einem Auftragnehmer (Agent), der gegen Belohnung eine Tätigkeit für ihn ausübt.
Eine vorvertragliche Informationsasymmetrie, bei der der Agent Informationen über seinen Typ besitzt, die der Prinzipal nicht kennt.
Eine nachvertragliche Informationsasymmetrie, bei der der Agent Handlungen wählt oder Informationen erhält, die für den Prinzipal unbeobachtbar sind.
Marktversagen durch Adverse Selection, da Käufer mangels Qualitätskenntnis nur Durchschnittspreise zahlen, was gute Qualitäten vom Markt verdrängt.
Der Prinzipal bietet ein Menü von Verträgen an, sodass unterschiedliche Agententypen durch ihre Wahl ihre private Information offenbaren.
Teilnahmebedingung (Participation Constraint), d. h. der erwartete Nutzen muss mindestens dem Reservationsnutzen entsprechen.
Der Agent wählt diejenige Aktion, die seinen eigenen erwarteten Nutzen maximiert.
Der Arbeitseinsatz des Agenten ist für den Prinzipal nicht beobachtbar; nur das vom Zufall beeinflusste Ergebnis ist sichtbar.
Die effiziente Lösung unter der Annahme, dass der Arbeitseinsatz beobachtbar und vertraglich fixierbar ist.
Weil der risikoneutrale Prinzipal das gesamte Risiko übernimmt und den Agenten perfekt versichert.
Das Abwägen zwischen der Motivationswirkung einer ergebnisabhängigen Entlohnung und den Kosten der Risikotragung durch den Agenten.
Der Wohlfahrtsverlust der Second-Best-Lösung gegenüber der First-Best-Lösung.
Weil der risikoaverse Agent für die Übernahme des Risikos eine Risikoprämie verlangt.
Je höher das Risiko (Varianz des Ergebnisses), desto geringer sollte die Beteiligungsrate $v$ am Ergebnis sein.
Lineares Entlohnungsschema, Exponentialnutzen (CARA) des Agenten und Normalverteilung des Störterms.
$CE = E[s] - C(a) - \frac{r}{2} Var(s)$
Das Arrow-Pratt-Maß der absoluten Risikoaversion des Agenten.
$v^* = \frac{b^2}{b^2 + c \cdot r \cdot \sigma^2}$
$v = 1$ (Verpachtungslösung).
Ein Signal sollte genau dann in den Entlohnungsvertrag aufgenommen werden, wenn es zusätzliche Information über den Arbeitseinsatz liefert.
Wenn die bedingte Dichte $f(y|x, a)$ nicht mehr vom Arbeitseinsatz $a$ abhängt.
Agenten sollten nur für Größen verantwortlich gemacht werden, die sie selbst beeinflussen können.