Jagtausbildung

Jagtausbildung

Jagtausbildung


S. R.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Biologie und Jagdbarkeit von Wildtieren, insbesondere Gamswild und Rotwild. Sie decken Themen wie Aussehen, zoologische Zuordnung, Fortpflanzung, Nahrung und Verbreitung ab. Die Karteikarten sind reich bebildert und enthalten detaillierte Informationen zu Merkmalen, Spuren und jagdlichen Bestimmungen. Ideal für Jäger, Biologen und Naturliebhaber, die ihr Wissen über heimische Wildtiere vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
25.01.2026 / 27.01.2026

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Auerwild - Fortpflanzung

Brutzeit: April-Juni; Gelege von 5-12 Eiern

Auerwild - Trophäen

Ganzpräparat, Weidkörner, Malfedern

 

Auerwild - Natürliche Feinde

Fuchs, Marder, Steinadler, Habicht, Uhu

 

Auerwild - Jagdbar

Im Kanton Bern nicht jagdbar da selten und stark gefährdet

Birkwild - Zoologische Zuordnung

Ordnung: Hühnervögel
Familie: Fasanenartige

Birkwild - Vorkommen und Verbreitung

Beschränkt auf Voralpen und Alpen; Bereich der oberen Baumgrenze

Birkwild - Aussehen

Grösse: 53 – 62 cm
Gewicht: 1,2 – 1,7 kg
Spannweite: 75 - 80 cm

Balzrosen (rot) über den Augen, kleiner weisser Unterstoss und grosser schwarzer Stoss

anhand der Sicheln (gebogene Schwanzfedern) kann man das Alter bestimmen. 1-2 Jahre 2 Sicheln beidseitig. Dann irgendwann 4. 

Birkwild - Spuren

Wie beim Auerwild nur deutlich kleiner (7 – 8 cm) und mit weniger auffälligem Hinterzehenabdruck

 

Birkwild - Nahrung

Sommer: Beeren, Sämereien, Birkenknospen, Würmer und Schnecken

Winter: Nadeln von Kiefer, Fichten und Tanne, Flechten

Birkwild - Fortpflanzung

Brutzeit: Ende April - Juni
Gelege Grösse: 6 - 10 Eier 

Birkwild - Trophäen

Ganzpräparat, Weidkörner, Spiel (Stoss)

Birkwild - Natürliche Feinde

Fuchs, Marder, Steinadler, Habicht, Uhu

Birkwild - Jagdbar

Im Kanton Bern nicht jagdbar

 

Fasan - Zoologische Zuordnung

Ordnung: Hühnervögel
Familie: Fasanenartige

Fasan - Vorkommen und Verbreitung

kleinstrukturierte Landschaften mit Feldern, Hecken, Feldgehölz, Schilfbestände und Auwald
Fasane lieben Wald, Wasser, Wiesen, Weizen, Wärme und Weinreben (6x W)
Höhenlage bis 600 m.ü.M

Fasan stammt aus Asien und wurde in Europa zu Jagdzwecken ausgewildert

Fasan - Aussehen

Grösse: 53 - 89 cm
Gewicht: 0,9 - 1,4 kg
Spannweite: 70 - 90 cm

 

 

Fasan - Nahrung

Sommer:

  • Käfer, Ameisen und deren Larven
  • Heuschrecken
  • Schnecken, Würmer, auch kleine Mäuse
  • Kleine Reptilien und Frösche

Winter: 

  • Beeren, Früchte, Sämereien
  • Eicheln, Pflanzensprossen, Wurzeln 

 

Fasan - Fortpflanzung

Brutzeit: Ende April - Juni
Gelege Grösse: 10 - 15 Eier (auch bis zu 50 Eier sind möglich)

Fasan - Trophäen

Ganzpräparat, Weidkörner, Spiel (Stoss)

Fasan - Natürliche Feinde

Fuchs, Marder, Habicht

Fasan - Jagdbar

Im Kanton Bern jagdbar:
1 Fasanhahn vom 01.10. bis 15.11.

 

Waldschnepfe - Zoologische Zuordnung

Ordnung: Regenpfeiferartige
Familie: Schnepfenvögel

Waldschnepfe - Aussehen

Grösse: 33 - 35 cm
Gewicht: 250 - 420 g
Spannweite: 55 - 65 cm

beide Geschlechter gleich mit schwarzen Querbändern auf dem Scheitel
Gefieder wirkt wie Falllaub

Waldschnepfe - Vorkommen und Verbreitung

Grossflächige, zusammenhängende Wälder. Bevorzugt Bestände mit offener Baum- und gut entwickelter Strauchschicht-Flächen.
Feuchte Bruchwälder, Bachtäler und Senken, Feuchte Waldpartien. Höhenlage zwischen 500 - 1700 m.ü.

Verbreitung:

  • zentraler und westlicher Jura
  • Alpennordrand, Graubünden 
  • die westlichen Zentral- und die Südalpen

Waldschnepfe - Spuren

Das Gestüber der Waldschnepfen besteht aus kalkweissen grossen Fladen, 2-3cm Durchmesser

Waldschnepfe - Nahrung

Würmer und Schnecken, Insekten und Larven, Beeren, Sämereien, frische Keime

 

Waldschnepfe - Trophäen

Malerfeder, Schnepfenbart, Ganzpräparat

 

Waldschnepfe - Natürliche Feinde

Fuchs, Marder, Habicht und Sperber

Waldschnepfe - Jagdbar

Im Kanton Bern jagdbar: 01.10. - 15.11.
Nur im Berner Jura (WR 1 und 2)

 

Ringeltaube - Zoologische Zuordnung

Ordnung: Taubenvögel
Familie: Tauben

Ringeltaube - Vorkommen und Verbreitung

Wald, Kulturland, Siedlungen (Kulturfolger)
Lebensweise: Regelmässiger, häufiger Brutvogel, Durchzügler, Zahl der Überwinterer steigend. Bevorzugt unter 1000 m ü. M.
Im Herbst grosse Zahl im Jura und Mittelland

Ringeltaube - Aussehen

Seitlicher weisser Fleck am Hals (bei Jungvögel fehlend). Flügel mit breitem weissem Band. Stoss mit dunkler Endbinde.
Geschlecht: Kein Unterschied. Männchen umwirbt Weibchen und ist erkennbar am gurren

Ringeltaube - Nahrung

Samen

Ringeltaube - Fortpflanzung

Beim Balzflug steigt das Männchen hoch in die Luft und klatscht laut mit den Flügeln.
Nest mit 2 Eiern auf Bäumen, mehrere Bruten pro Jahr

Brutdauer: 17 Tage von März bis August
Nestlingsdauer: 33-34 Tage

 

Ringeltaube - Wildkrankheiten

Parasiten, Bakterien, Viren, Infektionen (Vogelgrippe)

Ringeltaube - Natürliche Feinde

Uhu, Falken, Habicht, Sperber, Rabenvögel, Marder

Ringeltaube - Jagdbar

Jagdbar vom 1. September bis 15. November

Kolkrabe - Zoologische Zuordnung

Ordnung: Sperlingsvögel
Unterordnung: Singvögel
Familie: Rabenvögel

Kolkrabe - Aussehen

  • Grösster Rabenvogel (Singvogel) in der Schweiz
  • Gewicht 1 - 1,5 Kg
  • Spannweite 120cm (Grösse wie Bussard)
  • Unverwechselbare Stimme mit vielen Variationen
  • Allesfresser, aber vor allem Aas
  • Bewohnt Felsen, Gebirge, Wälder
  • Standvogel
  • Geschlechter sehen gleich aus

Viel grösser als Rabenkrähe
Keilförmiger Stoss (Krähe rund)
Wuchtiger, gebogener Schnabel
Unverwechselbarer Ruf

Kolkrabe - Fortpflanzung

Horstet auf Bäumen und an Felsen
Brutbeginn sehr früh im Jahr (ab Februar / Fallwildsaison)
Legt 3 - 6 Eier
Brütet ca. 21 Tage
Nestlinge fliegen nach 40 Tagen aus

Étudier