Jagtausbildung
Jagtausbildung
Jagtausbildung
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Cartes-fiches
Auerwild - Fortpflanzung
Brutzeit: April-Juni; Gelege von 5-12 Eiern
Auerwild - Trophäen
Ganzpräparat, Weidkörner, Malfedern
Auerwild - Natürliche Feinde
Fuchs, Marder, Steinadler, Habicht, Uhu
Auerwild - Jagdbar
Im Kanton Bern nicht jagdbar da selten und stark gefährdet
Birkwild - Zoologische Zuordnung
Ordnung: Hühnervögel
Familie: Fasanenartige
Birkwild - Vorkommen und Verbreitung
Beschränkt auf Voralpen und Alpen; Bereich der oberen Baumgrenze
Birkwild - Aussehen
Grösse: 53 – 62 cm
Gewicht: 1,2 – 1,7 kg
Spannweite: 75 - 80 cm
Balzrosen (rot) über den Augen, kleiner weisser Unterstoss und grosser schwarzer Stoss
anhand der Sicheln (gebogene Schwanzfedern) kann man das Alter bestimmen. 1-2 Jahre 2 Sicheln beidseitig. Dann irgendwann 4.
Birkwild - Spuren
Wie beim Auerwild nur deutlich kleiner (7 – 8 cm) und mit weniger auffälligem Hinterzehenabdruck
Birkwild - Nahrung
Sommer: Beeren, Sämereien, Birkenknospen, Würmer und Schnecken
Winter: Nadeln von Kiefer, Fichten und Tanne, Flechten
Birkwild - Fortpflanzung
Brutzeit: Ende April - Juni
Gelege Grösse: 6 - 10 Eier
Birkwild - Trophäen
Ganzpräparat, Weidkörner, Spiel (Stoss)
Birkwild - Natürliche Feinde
Fuchs, Marder, Steinadler, Habicht, Uhu
Birkwild - Jagdbar
Im Kanton Bern nicht jagdbar
Fasan - Zoologische Zuordnung
Ordnung: Hühnervögel
Familie: Fasanenartige
Fasan - Vorkommen und Verbreitung
kleinstrukturierte Landschaften mit Feldern, Hecken, Feldgehölz, Schilfbestände und Auwald
Fasane lieben Wald, Wasser, Wiesen, Weizen, Wärme und Weinreben (6x W)
Höhenlage bis 600 m.ü.M
Fasan stammt aus Asien und wurde in Europa zu Jagdzwecken ausgewildert
Fasan - Nahrung
Sommer:
- Käfer, Ameisen und deren Larven
- Heuschrecken
- Schnecken, Würmer, auch kleine Mäuse
- Kleine Reptilien und Frösche
Winter:
- Beeren, Früchte, Sämereien
- Eicheln, Pflanzensprossen, Wurzeln
Fasan - Fortpflanzung
Brutzeit: Ende April - Juni
Gelege Grösse: 10 - 15 Eier (auch bis zu 50 Eier sind möglich)
Fasan - Trophäen
Ganzpräparat, Weidkörner, Spiel (Stoss)
Fasan - Natürliche Feinde
Fuchs, Marder, Habicht
Fasan - Jagdbar
Im Kanton Bern jagdbar:
1 Fasanhahn vom 01.10. bis 15.11.
Waldschnepfe - Zoologische Zuordnung
Ordnung: Regenpfeiferartige
Familie: Schnepfenvögel
Waldschnepfe - Vorkommen und Verbreitung
Grossflächige, zusammenhängende Wälder. Bevorzugt Bestände mit offener Baum- und gut entwickelter Strauchschicht-Flächen.
Feuchte Bruchwälder, Bachtäler und Senken, Feuchte Waldpartien. Höhenlage zwischen 500 - 1700 m.ü.
Verbreitung:
- zentraler und westlicher Jura
- Alpennordrand, Graubünden
- die westlichen Zentral- und die Südalpen
Waldschnepfe - Spuren
Das Gestüber der Waldschnepfen besteht aus kalkweissen grossen Fladen, 2-3cm Durchmesser
Waldschnepfe - Nahrung
Würmer und Schnecken, Insekten und Larven, Beeren, Sämereien, frische Keime
Waldschnepfe - Trophäen
Malerfeder, Schnepfenbart, Ganzpräparat
Waldschnepfe - Natürliche Feinde
Fuchs, Marder, Habicht und Sperber
Waldschnepfe - Jagdbar
Im Kanton Bern jagdbar: 01.10. - 15.11.
Nur im Berner Jura (WR 1 und 2)
Ringeltaube - Zoologische Zuordnung
Ordnung: Taubenvögel
Familie: Tauben
Ringeltaube - Vorkommen und Verbreitung
Wald, Kulturland, Siedlungen (Kulturfolger)
Lebensweise: Regelmässiger, häufiger Brutvogel, Durchzügler, Zahl der Überwinterer steigend. Bevorzugt unter 1000 m ü. M.
Im Herbst grosse Zahl im Jura und Mittelland
Ringeltaube - Aussehen
Seitlicher weisser Fleck am Hals (bei Jungvögel fehlend). Flügel mit breitem weissem Band. Stoss mit dunkler Endbinde.
Geschlecht: Kein Unterschied. Männchen umwirbt Weibchen und ist erkennbar am gurren
Ringeltaube - Nahrung
Samen
Ringeltaube - Fortpflanzung
Beim Balzflug steigt das Männchen hoch in die Luft und klatscht laut mit den Flügeln.
Nest mit 2 Eiern auf Bäumen, mehrere Bruten pro Jahr
Brutdauer: 17 Tage von März bis August
Nestlingsdauer: 33-34 Tage
Ringeltaube - Wildkrankheiten
Parasiten, Bakterien, Viren, Infektionen (Vogelgrippe)
Ringeltaube - Natürliche Feinde
Uhu, Falken, Habicht, Sperber, Rabenvögel, Marder
Ringeltaube - Jagdbar
Jagdbar vom 1. September bis 15. November
Kolkrabe - Zoologische Zuordnung
Ordnung: Sperlingsvögel
Unterordnung: Singvögel
Familie: Rabenvögel
Kolkrabe - Aussehen
- Grösster Rabenvogel (Singvogel) in der Schweiz
- Gewicht 1 - 1,5 Kg
- Spannweite 120cm (Grösse wie Bussard)
- Unverwechselbare Stimme mit vielen Variationen
- Allesfresser, aber vor allem Aas
- Bewohnt Felsen, Gebirge, Wälder
- Standvogel
- Geschlechter sehen gleich aus
Viel grösser als Rabenkrähe
Keilförmiger Stoss (Krähe rund)
Wuchtiger, gebogener Schnabel
Unverwechselbarer Ruf
Kolkrabe - Fortpflanzung
Horstet auf Bäumen und an Felsen
Brutbeginn sehr früh im Jahr (ab Februar / Fallwildsaison)
Legt 3 - 6 Eier
Brütet ca. 21 Tage
Nestlinge fliegen nach 40 Tagen aus