Jagtausbildung
Jagtausbildung
Jagtausbildung
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Flashcards
Kolkrabe - Jagdbar
Jagdbar im Kt. Bern mit Basispatent vom 01.09. - 15.11.
Rabenkrähe - Zoologische Zuordnung
Ordnung: Sperlingsvögel
Unterordnung: Singvögel
Familie: Rabenvögel
Rabenkrähe - Aussehen
Merkmale:
- Einheitlich schwarz gefärbter Rabe
- Gewicht ca. 500 g
- Spannweite 90 – 100cm
- Bekannter Krähenruf (mit Variationen)
- Allesfresser, gilt als Nesträuber
- Kulturfolger
- Bewohnt alle Areale im Kt. Bern vom Mittelland bis zur Baumgrenze
- Standvogel, unverpaart teilweise Strichvogel
- Geschlechter sehen gleich aus
- Eng verwandt mit Nebelkrähe(Sammelbegriff «Aaskrähen»)
Saatkrähe hat markanteren Schnabel mit heller Basis
Rabenkrähe - Fortpflanzung
Brutverhalten:
- Nistet auf Bäumen, selten an Gebäuden und Felsen
- Brutzeit März - Juni
- Legt 4 - 6 Eier
- Brütet ca. 18 Tage
- Nestlinge fliegen nach etwa 30 Tagen auf
Rabenkrähe - Jagdbar
Jagdbar im Kt.Bern mit Basispatent vom 01.09. - 15.02.
(Schwarmkrähen bis 28.02.)
Eichelhäher - Zoologische Zuordnung
Ordnung: Sperlingsvögel
Unterordnung: Singvögel
Familie: Rabenvögel
Eichelhäher - Aussehen
- Unverwechselbar bunt gefärbter Rabenvogel
- Gewicht ca. 170 g
- Spannweite ca. 52cm
- Rätschender Ruf, ahmt aber auch andere Vögel nach
- Allesfresser, aber vor allem Eicheln, Nüsse, Bucheckern
- Kulturfolger
- Bewohnt lichte Wälder im Kt. Bern vom Mittelland bis zur Baumgrenze
- Standvogel, teilweise Strichvogel
- Geschlechter sehen gleich aus
Eichelhäher - Nahrung
Vor allem von Nüssen, Eicheln und Bucheckern. Diese versteckt er meist im Boden wo dann die nicht gefundenen Samen keimen und wachsen. Das hat zum Begriff «Hähersaat» geführt
Eichelhäher - Fortpflanzung
- Zur Brutzeit verhalten sich die Vögel sehr unauffällig
- Nest gut versteckt in Baumkronen
- Brutzeit beginnt erst bei vollem Laubaustrieb Ende April - Anfang Mai
- Legt 4 - 6 Eier
- Brütet ca. 17 Tage
- Nestlinge werden nach ca. 3 Wochen flügge
Eichelhäher - Trophäen
Die blau-schwarzen Federn am Flügelansatz (Arm- und Handdecken) gelten als Jagdtrophäe
Eichelhäher - Jagdbar
Jagdbar im Kt. Bern mit Basispatent vom 01.09. - 15.02.
Elster - Zoologische Zuordnung
Ordnung: Sperlingsvögel
Unterordnung: Singvögel
Familie: Rabenvögel
Elster - Aussehen
- Auffällig grün-blau schimmernd gefärbt
- Sehr lange Schwanzfedern
- Gewicht ca. 200 – 250 g
- Spannweite 55cm
- Rätschende Stimme («Schackern») mit vielen Variationen
- Allesfresser, gilt als Nesträuber
- Ausgesprochener Kulturfolger und häufig in Siedlungsgebieten. Kann jedoch bis über die Baumgrenze angetroffen werden.
- Standvogel
- Geschlechter sehen gleich aus
Besonderes:
Die Elster gilt als sehr intelligent und hat eines der höchst entwickelten Gehirne unter
den Singvögeln
Elster - Fortpflanzung
Horstet hoch auf Bäumen in aufwendig gebauten und mit Ästen überdachten Nestern (Elsternkobel)
- Brutbeginn März - Mai
- legt 4 - 7 Eier
- brütet 2,5 - 3 Wochen (18 - 21 Tage)
- Nestlinge fliegen nach 25 - 30 Tagen aus
Elster - Jagdbar
Jagdbar im Kt. Bern mit Basispatent vom 01.09. - 15.02.
Saatkrähe - Zoologische Zuordnung
Ordnung: Sperlingsvögel
Unterordnung: Singvögel
Familie: Rabenvögel
Saatkrähe - Aussehen
- Ähnlich wie Rabenkrähe aber sehr markanter Schnabel mit hellem Grund
- Im Flug mit den ausgeprägt gefingerten Schwingen von den Aaskrähe unterscheidbar
- Gewicht 400 – 500 g
- Spannweite 95cm
- Vielseitige Lautäusserungen, sehr ruffreudig vor allem in den Kolonien, rauhes «Krah» als häufigster Ruf
- Bewohnt das Tiefland und bevorzugt vom Menschen geschaffenes Kulturland zur Nahrungssuche
- Allesfresser
- Geschlechter sehen gleich aus
- Standvogel
Saatkrähe - Fortpflanzung
Brütet in oftmals sehr grossen Kolonien auch in Siedlungen und Stadtparks
- In den Brutkolonien ruffreudig (lärmig). Daher auch als Problemvogel bekannt.
- Brutbeginn im März
- Legt 4 – 6 Eier
- Brütet etwa 18 Tage
- Nestlinge fliegen nach 1 Monat aus
Saatkrähe - Jagdbar
Jagdbar im Kt. Bern mit Basispatent vom 01.09. – 15.02.
Mäusebussard - Zoologische Zuordnung
Ordnung: Greifvögel
Familie: Habichtartige
Mäusebussard - Aussehen
Kurzer Stoss mit mind. 8 Querbinden, der Stoss ist am Ende abgerundet. Die Handschwingspitzen sind dunkel. Oberseite meist dunkelbraun, Unterseite weiss mit dunklen Bändern.
Verschiedene Färbungen von nahezu ganz Weiss bis fast vollständig braun.
Flugbild: Im Segelflug werden die Flügel flach v-förmig aufgestellt, guter Segler.
Mäusebussard - Nahrung
Kleinsäuger / Amphibien / Reptilien / Insekten / Würmer / Aas
Am Boden erbeutete Kleintiere vom Wurm bis zum jungen Feldhasen
Mäusebussard - Lebensweise (im Jahresverlaub)
- Kulturfolger
- Standvogel und Kurzstreckenzieher
- Jahresvogel, Durchzügler und Wintergast. Im Winter Zuzug von nördlichen Wintergästen. Bevorzugt Wald und Kulturland.
Mäusebussard - Fortpflanzung
Auffälliger Balzflug mit miauenden Rufen.
Nest mit 2-3 Eiern auf Bäumen
Brutdauer: 36 Tage von März bis August
Nestlingsdauer: 45-50 Tage
Mäusebussard - Jagdbar
Nein - Ganze CH geschützt
Waldkauz - Zoologische Zuordnung
Ordnung: Eulen
Familie: Eigentliche Eulen
Waldkauz - Vorkommen und Verbreitung
- häufigste einheimische Eulenart
- Kulturfolger
- Vorkommen im ganzen Kanton Bern
- bevorzugt lichte Laub- und Mischwälder, besiedelt aber auch Nadelwälder
- Parkanlagen / Friedhöfe mit alten Bäumen
- über Hälfte des Brutbestandes unter 800 m ü. M.
- Vorkommen bis 1800 m ü. M
Waldkauz - Aussehen
- Spannweite: 90 bis 100 cm
- Länge: 40 cm
- Gewicht: 350 - 650 g (Männchen leichter als Weibchen)
- Aussehen beider Geschlechter gleich
- dunkle Augen
- 2 Farbvarianten: bräunlich oder gräuliche Oberseite
- dunkle Längsflecken mit feinen dunklen Querästen
- rundlicher Kopf mit hellen Seitenscheitelstreifen
- Flügel eher kurz, breit und gerundet
- Schnabel gelblich
- Stoss relativ kurz
- befiederte Ständer und Zehen
Waldkauz - Nahrung
- Jagt fast ausschliesslich in der Nacht
- Ansitzjäger und Grifftöter
- Beutetiere bis Grösse Taube und Eichhörnchen
- Vor allem Kleinsäuger (Mäuse), seltener Vögel, Amphibien, Regenwürmer, Insekten
- Beute wird ganz verschluckt
Waldkauz - Lebensweise (im Jahresverlaub)
- Jahres- und Standvogel
- extrem standorttreu, bleiben auch über Winter im Revier
- ganzjährige Revierverteidigung des Paares
- Revier oft kleiner als 1 km2
- Jungvögel werden zur Herbstbalz vertrieben
- kann über 20 Jahre alt werden
Waldkauz - Fortpflanzung
- geschlechtsreif ab 2. Lebensjahr
- meist lebenslange Partnerschaft
- Herbstbalz (Oktober/November) zur Partnersuche
- Hochbalz (März): Nistplatzwahl und Kopulation
Nistplatz
brütet in Baumhöhlen, Felshöhlen, Gebäuden, Nistkästen, Greifvogel-
/Krähenhorsten
Waldkauz - Natürliche Feinde
Nesträuber: Baummarder
Ästlinge: Rotfuchs
Beutegreifer:
Uhu, Habicht, Mäusebussard, Sperber
- Kollisionen mit künstlichen Hindernissen
- Strassenverkehr
- Zäune, Stromleitungen, Bahntrassen
- zwei Drittel der Todesfälle
Mäusegift
Waldkauz - Jagdbar
geschützte Art, nicht gefährdet (Rote Liste CH)
Schleiereule - Zoologische Zuordnung
Ordnung: Eulen
Familie: Schleiereulen
Schleiereule - Aussehen
Herzförmiger Gesichtsschleier, weisse Gefiederpartien, keine Federohren.
Mittelgrosse Eule, goldbraune bis fast rein weisse, leicht gesprenkelte Unterseite, Geschlechter ähnlich.
Schleiereule - Spuren
Bildet Gewölle
Schleiereule - Nahrung
Hauptsächlich kleine Nager oder auch Kleinsäuger und Vögel.
Je nach Mäuseangebot und Härte des Winterwetters schwankt die
Bestandsdichte von Jahr zu Jahr stark.
Schleiereule - Lebensweise (im Jahresverlauf)
Überwiegend Standvogel, bevorzugt Kulturland und Siedlungen.
Nistet gerne in Scheunen und Kirchtürmen.
Schleiereule - Fortpflanzung
Brutzeit von April bis September
Brutdauer 33 Tage
Gelege 4 – 11 Eier
Nestlingsdauer 63 – 84 Tage
Schleiereule - Natürliche Feinde
Eulen (Uhu, Waldohreule, Waldkauz), Greifvögel, Marder, Waschbär, Rabenvögel.