Elektrotechnik


N. Z.
Diese Lernkarten decken Grundlagen und Anwendungen des Wechselstroms in der Elektrotechnik ab und richten sich an Lernende in der Berufslehre. Im Fokus stehen Kenngrößen wie Spannung, Strom, Frequenz und Blindwiderstand sowie deren Zusammenhänge in Schaltungen mit Verbrauchern, Spulen und Kondensatoren. Zeigerdiagramme, Leistungsarten und Kompensationsmethoden werden praxisnah erklärt. Ideal für Auszubildende und Techniker, die ihr Verständnis für Wechselstromphänomene vertiefen möchten.
Karten
57
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Elektrotechnik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
20.01.2026 / 08.09.2026

Lernkarten

Eine Serieschaltung besteht aus einem Wirkwiderstand, einer idealen Induktivität und einem idealen Kondensator. Unter welcher Bedingung ist der Scheinwiderstand dieser Schaltung am kleinsten (überlegen Sie sich die Situation anhand des Widerstandsdreiecks)?

Wenn der induktive- und kapazitive Blindwiderstand gleich gross ist, ist der \( \cos\varphi = 1\) und der Scheinwiderstand nur so gross wie der Wirkwiderstand

Wie sieht das Zeigerdiagramm für die nachfolgende Schaltung aus?

Beim nachfolgenden Diagramm sind die Verläufe von Spannung, Strom und Leistung dargestellt. Welche Art von Verbrauchern erzeugt bei der Messung ein solches Diagramm?

Wirkwiderstände wie: Heizwicklungen oder Lötkolben

Welche Leistungsart ergibt das Produkt aus den Messwerten von Spannung und Strom?

Scheinleistung S

Zu welcher Verbraucherart passt das nachfolgende Diagramm?

Induktive Verbraucher wie Motoren und Transformatoren

Aus Leistungskurve ist erkennbar, dass sich in verschiedenen Periodenabschnitten eine negative Leistung ergibt. Was bedeutet „negative Leistung“?

Negative Leistung bedeutet, dass der Verbraucher Energie zurück ins Netz speist.

Welche Verbraucher können Energie in das Netz zurückspeisen?

Induktive- und kapazitive Verbraucher

Warum ist der Momentanwert der Scheinleistung immer Null, wenn entweder die Spannung oder der Strom den Nulldurchgang hat?

Die Scheinleistung berechnet sich aus dem Produkt von Strom und Spannung. Ist einer der beiden Momentanwerte gleich Null, so ergibt dies auch bei der momentanen Scheinleistung Null.

Welche Leistung nimmt ein idealer Kondensator auf?

keine

Wie lassen sich anhand des Leistungsdreiecks der Leistungsfaktor und der Blindfaktor berechnen?

Leistungsfaktor: \(\cos\varphi = \frac{P}{S}\)

Blindfaktor: \(\sin \varphi = \frac{Q}{S} \quad\)

Was versteht man unter dem Begriff „Kompensation“?

Ausgleichen der induktiven Blindleistung durch kapazitive Blindleistung.

Was versteht man unter Einzelkompensation?

Der Kompensationskondensator ist direkt an den Verbraucher geschaltet.

Was versteht man unter Gruppenkompensation?

Eine Gruppe von Verbrauchern hat eine gemeinsame Kompensationsanlage

Erklären Sie den Ausdruck Zentralkompensation.

Durch einen Blindleistungsregler werden nur so viele Kondensatoren eingeschaltet, wie gerade nötig sind.

Warum wird kompensiert? Was will man durch Kompensation erreichen?

Durch Kompensation wird die Stromstärke in der Zuleitung verringert aber die Wirkleistung bleibt gleich

Man möchte Energieübertragungseinrichtungen entlasten

Warum wird nicht voll, d.h. auf auf \(cosφ = 1\) kompensiert?

Da es bei kleinen Abweichungen Kapazitiv werden kann

Welchen Leistungsfaktor strebt man bei der Kompensation an?

0,9-0,95 (induktiv)

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