Makroökonomie
Einführung in die Makroökonomie
Einführung in die Makroökonomie
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Cartes-fiches
Veränderung der Konkurrenzsitutaion: Reduzierung der Marktmacht der Unternehmen, damit diese gezwungen werden ihre Preise zusenken
- Zerschalgung von Monopolen (->mehr Konkurrenz auf dem Güternmarkt)
niedrigere Preise -> weniger Gewinnne für die Unternhemen -> Reallöhne steigen
=>höhere Nachfrage bei staibler Inflation möglich
- Qualifizierung und besseres Bildungsniveau (->Investitionnen in Schulen)
Worin besteht der Unterschied zwischen dem Gleichgewichtsoutput (gleichgewichtiges BIP) und dem Vollbeschäftigungsoutput? Unterstützen Sie ihre Ausführungen mithilfe einer geeigneten Grafik.
- Der Gleichgewichtsoutput beschreibt die Lösung des keynesianischen Modells (YA passt sich YN an)
-> Das durch die Nachfrage bestimmte Gleichgewicht kann dabei unterhalb des Vollbeschäftigungsoutputs liegen. - Das Gleichgewichtsoutput im Vollbeschäftigungsoutput ist also ein Spezialfall verschiedener, von der Nachfrage abhängiger Gleichgewichtoutputs.
-> Liegt der Gleichgewichtsoutput unterhalb (oberhalb) des Vollbeschäftigungsoutputs, so haben wir eine negative (positive) Outputlücke und konjunkturelle Arbeitslosigkeit (zur genaueren Definition von konjunktureller Arbeitslosigkeit kommen wir in Kap.6/7).
Welche(s) der folgenden fiskalischen Instrumente hat (haben) die Funktion eines automatischen Stabilisators? Warum?
Erläutern Sie den folgenden wirtschaftspolitischen Standpunkt: „5% Inflation sind besser als 5% Arbeitslosigkeit.“
Berühmte Aussage des früheren Bundeskanzlers Helmut Schmidt. Basiert auf der empirischen Beobachtung, dass niedrigere Arbeitslosigkeit mit höherer Inflation einhergeht, während bei sehr hoher Arbeitslosigkeit Deflation droht. Die meisten Ökonomen gehen davon aus, dass höhere Inflation nicht schädlich ist, solange sie im einstelligen Bereich bleibt.
Schmidts Position ist nicht vereinbar mit der Theorie der NAIRU. Hiernach gibt es nur genau ein Beschäftigungsniveau (eine Arbeitslosenquote), bei der die Inflation stabil ist. Wenn die Güternachfrage zu hoch ist, kann ständig steigende Inflation entstehen, weil die Reallohnforderungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern nicht mehr miteinander vereinbar sind. Die Arbeitnehmer fordern höhere Reallöhne, damit sie ihr Arbeitsangebot ausweiten. Die Arbeitgeber fordern niedrigere Reallöhne, damit sie mehr Arbeitnehmer einstellen (-> Stichwort „fallende Grenzproduktivität der Arbeit“ – vgl. Mikroökonomik im Sommersemester). Die Arbeitnehmer setzen daher steigende Nominallöhne (w) durch, während die Arbeitgeber die Preise (p) erhöhen. Der Reallohn (w/p) kann dabei konstant bleiben, aber die Inflation steigt so lange, wie der Arbeitsmarkt nicht im Gleichgewicht ist. Nach der neoklassisch orientierten NAIRU-Theorie muss der Arbeitsmarkt dereguliert werden und sich somit die Arbeitsangebotskurve nach rechts-unten verschieben, damit langfristig eine geringere Arbeitslosigkeit (NAIRU) bei stabiler Inflation erreicht werden kann.
Die Hysterese-Theorie relativiert die NAIRU-Theorie: Wenn längere Zeit eine Übernachfrage auf dem Gütermarkt herrscht, verschieben sich Arbeitsangebots- und -nachfragekurve nach rechts, wodurch auch ohne Arbeitsmarktreformen eine höhere Beschäftigung ohne dauerhaft steigende Inflation (geringere NAIRU) ermöglicht wird. Allerdings dürfte die Inflation durch die Übernachfrage vorübergehend ansteigen, wodurch der Standpunkt aus der Aufgabenstellung auch nach neueren Theorien eine gewisse Berechtigung hat.
Welche Aussage(n) ist (sind) richtig?