tg Personalführung
PersonalführungLehrgang Immobilienbewirtschaftung FASVIT School
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Flashcards
Planen Sie einen Tag als Immobilienverwalter mit der ALPEN-Methode
Aufgaben notieren Erstellen
Sie eine «To-Do-Liste». Erfassen Sie alle Aufgaben, Termine, Meetings bis hin zu E-Mails, die Sie gerne bis Ende des Tages bzw. der Woche erledigen oder zumindest bearbeiten möchten, geordnet mit Hilfe einer Software oder auf einem Block. Eine vereinfachte «To-Do-Liste» ohne Priorisierung könnte beispielsweise wie folgt aussehen:
• Telefonate mit Herrn Müller wegen Beschwerde und Frau Kreuscher wegen Vertragslaufzeit
• Marktübersicht für die Messe zusammenstellen
• Aufträge sortieren und abheften
• Posteingang prüfen • Teilnahme an Meeting von (11.00h – 12.00h) • Projektbericht an den Projektleiter schicken
Dauer beurteilen
Nun schätzen Sie den Zeitaufwand ein, den Sie für diese Aufgabe benötigen. Hier sollten Sie sich ein realistisches Zeitlimit setzen. Seien Sie nicht zu optimistisch und wägen Sie ab, ob die Wichtigkeit der Aufgabe den Aufwand rechtfertigt. In unserem Beispiel haben wir folgende Annahmen getroffen:
• 1 Stunde: 2 Kundentelefonate
• 1 Stunde: Marktübersicht für die Messe zusammenstellen
• 1 ½ Stunden: Aufträge sortieren, abheften und Posteingang prüfen
• 1 ½ Stunden: Teilnahme an Meeting • ½ Stunde: Projektbericht an den Projektleiter schicken
Pufferzeiten einplanen
Es kann immer vorkommen, dass manche Aufgaben länger dauern, als Sie dafür geplant haben. Deshalb ist es wichtig, dass Sie genügend „Pufferzeiten“ einplanen. Ungefähr 40% Ihrer Arbeitszeit sollten Pufferzeiten sein. Auch kann es häufig sein, dass unerwartete Ereignisse auftreten, beispielsweise ein Telefonat oder ein dringende E-Mail, die Ihren Tagesplan aus dem Ruder werfen.
Entscheidungen treffen
evor Sie anfangen die Aufgaben der Reihe nach abzuarbeiten, sollten Sie die einzelnen Aufgaben priorisieren. Das können Sie mit Hilfe der Eisenhower-Methode angehen, in dem Sie die Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit aufteilen. Die Aufgaben, welche sowohl dringlich, als auch wichtig sind, erledigen Sie zuerst. Sie können die verschiedenen Aufgaben in unterschiedlichen Farben markieren. Zum Beispiel können Sie private von beruflichen Aufgaben mit grün und blau unterscheiden. In unserem Beispiel sind die wichtigen Aufgaben rot und die nicht
Nachkontrolle
Beschreiben Sie Massnahmen mit denen Sie operative Hektik vermeiden können.
• Angefangene Aufgaben immer fertig stellen
• Arbeitstag strukturiert planen (Alpenmethode)
• Pufferzeiten einplanen
• Stille Stunde im Arbeitstag integrieren
Beschreiben Sie Massnahmen, mit welchen Sie Ablenkung im Alltag vermeiden können.
• unnötige Störungen sollten entschlossen abgelehnt werden
• schliessen Sie einzelne Aktivitäten ab, bevor Sie neue beginnen
• Stille Stunde in den Arbeitsalltag integrieren
Beschreiben Sie Massnahmen, mit welchen Sie die Aufschiebung der Pendenzen vermeiden können.
• entscheiden Sie gleich was mit neuen Pendenzen zu tun ist
• richtig priorisieren (ABC Methode, Eisenhowermethode)
• richtig delegieren
Beschreiben Sie Methoden, mit welchen Sie ein «charmantes Nein» richtig formulieren können. Formulieren Sie ein konkretes Beispiel aus Ihrem Alltag.
• Nimm dir Bedenkzeit, bevor du eine Entscheidung triffst.
• Ich-Botschaften statt Du-Botschaften
• «Ich fühle mich geehrt, dass Sie da an mich denken, aber mein Terminkalender ist leider komplett voll.»
Mit welchen organisatorischen Hilfsmitteln können Sie Chaos am Arbeitsplatz vermeiden?
• Passendes Ablagesystem schaffen
• Agenda
• Elektronische Hilfsmittel
Formulieren Sie ein konkretes Beispiel aus Ihrem Alltag als Immobilienbewirtschafter bei welchem das Pareto-Prinzip zur Anwendung kommen könnte.
• 80% unseres Umsatzes erzielen wir mit 20% unserer Kunden
• 80% aller Reklamationen stammen von 20% unserer Kunden
1. Wie lautet der Fachbegriff für das einmalige oder dauerhafte Übertragen von Aufgaben?
Der Fachbegriff lautet Delegieren.
2. Erstellen Sie eine Definition für den Begriff «Personalführung».
Führung ist die zielgerichtete Beeinflussung des Erlebens und des Verhaltens von Einzelpersonen und von Gruppen innerhalb von Organisationen.
Nennen Sie die acht relevanten Hauptaufgaben der Führung.
Die acht relevanten Hauptaufgaben der Führung lauten Planen, Entscheiden, Anordnen, Kontrollieren, Fordern, Fördern, Stützen und Entwickeln.
Nennen Sie zwei weitere Hauptfunktionen von Führungskräften.
Zwei weitere Hauptfunktionen von Führungskräften sind das Motivieren und Ziele vereinbaren.
Mit welchen geeigneten Führungsinstrumenten können die vier Hauptaufgaben aus den Geschäfts-/Kern- und Unterstützungsprozessen umgesetzt werden?
Geeignete Führungsinstrumente sind das Informieren, richtige Delegieren und das Ziele vereinbaren.
Worin besteht der Unterschied zwischen den Management- und Geschäfts-/Kernprozessen?
Der Unterschied zwischen den Management- und Kernprozessen besteht in der direkten und indirekten Mitarbeiterführung. Während in den Kern- und Unterstützungsprozessen direkt mit dem Mitarbeiter gearbeitet wird (z.B. smarte Zielen vereinbaren) wird in den Managementprozessen, ohne den Mitarbeiter direkt einzubeziehen geplant, entschieden, angeordnet und kontrolliert.
Welche Arten von Kompetenzen kennen Sie?
Es wird zwischen der Fach-, Ich-, Sozial-, Methoden- und Führungskompetenz unter-schieden.
Welche Anwendungsmöglichkeiten kennen Sie für Kompetenzmodelle?
Ein Kompetenzmodell kann für die Personalgewinnung, Personalbeurteilung oder Personalentwicklung genutzt werden
Beschreiben Sie in ganzen Sätzen wie Sie Kompetenzmodelle für die Mitarbeiterbeurteilung einsetzen können
Durch den sogenannten Soll-Ist Vergleich können die Fähigkeiten von Mitarbeitern verglichen werden, welche dann in die Beurteilung einfliessen. Auch können daraus Ziele für die nächste Mitarbeiterbeurteilung abgeleitet werden.
Worin unterscheiden sich Fachkompetenzen von Methodenkompetenzen?
Fachkompetenzen sind theoretische Kenntnisse über ein Fachgebiet, hingegen die Methodenkompetenzen aufzeigen wie das erworbene Fachwissen richtig angewendet wird.
Welche Führungsfähigkeiten gehören zur Sozialkompetenz eines Immobilienbewirtschafters?
Dazu gehören zum Beispiel die Empathie, Kommunikationsfähigkeit und Humor.
Ihr Vorgesetzter beauftragt Sie, eine Stellenanzeige für eine neue Immobilienbewirtschafterin zu erarbeiten. Welche Quellen stehen Ihnen für diese Arbeit zur Verfügung?
Dazu stehen mir zum Beispiel das Leitbild, das Organigramm oder die Stellenbeschreibung zur Verfügung.
Erklären Sie in eignen Worten was die Vorteile einer Stellenbeschreibung und eines Anforderungsprofiles sind.
Die Stellenbeschreibung zeigt die Aufgaben und Kompetenzbereiche an eine Stelle auf, hingegen das Anforderungsprofil aufzeigt welche Fähigkeiten man benötigt, um die Stelle erfolgreich auszufüllen.
Nach welchen Kriterien sollte ein Lohnband aufgebaut sein?
Ein Lohnband sollte Anforderungs-, Leistungs-, Sozial-, markt-, und Erfolgsgerecht aufgebaut sein
Welche drei Lohnformen gibt es?
Es gibt den Grundlohn, Zusatzleistungen und die variable Vergütung.
Nennen Sie drei Methoden, wie Sie ein Bewerbungsgespräch gestalten können.
Es stehen einem zum Beispiel das Vorstellungsgespräch, Test oder auch ein Probe-arbeiten zur Verfügung.
Für welche Arbeiten kann das Modell der Arbeitsunterweisung angewendet werden?
Das Modell kann für einfache und wiederholende Arbeiten angewendet werden.
In welcher Stufe ist es wichtig sich als Führungsperson aus dem Prozess der Arbeitsunterweisung heraus zu ziehen?
In der vierten Stufe ist es wichtig sich aus dem Prozess aktiv herauszunehmen.
Was sind die Voraussetzungen für eine gelungene Arbeitsunterweisung?
Den Prozess in Lernabschnitte zu unterteilen, Arbeitsabläufe und Hinweise schriftlich festzuhalten und für alle Arbeitsschritte Begründungen zu haben.
Warum ist das Modell der Arbeitsunterweisung nicht für die Kompetenzerweiterung der Mitarbeiter geeignet?
Weil dieser Prozess stark angeleitet wird und die Mitarbeiter keine Entfaltungsmöglichkeiten bekommen.
Welche Führungsfähigkeiten muss der Vorgesetzte für die korrekte Anwendung des Modells mitbringen?
Er sollte Kommunikationsfähigkeit, Fachwissen und Methodenkompetenzen mitbringen.
Worin besteht der Unterschied zwischen den Begriffen «Motiv» und «Motivation»?
Ein Motiv ist ein Bedürfnis, die Motivation das Zusammenspiel aus Bedürfnissen, Zielen und das daraus resultierende Verhalten.
Zeigen Sie für jede Bedürfniskategorie der Maslow Pyramide ein Beispiel auf.
• Physiologische Grundbedürfnisse: Sauerstoff
• Schutz und Sicherheit: Wohnung
• Gruppendazugehörigkeit: Beachtung
• Anerkennung: Lob
• Selbstverwirklichung: in Freiheit Leben
Erklären Sie den Unterscheid von Motivatoren und Hygienefaktoren bei Herzbergs Zwei-Faktoren-Modell.
• Motivatoren sind Faktoren des Arbeitsinhaltes.
• Hygienefaktoren sind Elemente des Arbeitsumfeldes.
Eine Mitarbeiterin behauptet, ihre intrinsische Motivation sei wegen dem Druck der Geschäftsleitung immer tiefer. Ist das möglich? Begründen Sie Ihre Antwort stichwortartig.
Nein dies ist nicht möglich. Druck von aussen ist ein extrinsischer Faktor. Dieser kann sich allerdings auch auf die intrinsische Motivation auswirken.
Welcher Kategorie nach Herzbergs Zweifaktorentheorie ist der Druck der Geschäftsleitung (Frage 4) wohl zuzuordnen?
Dieser gehört zu den Hygienefaktoren.
Was ist der wichtigste Unterschied zwischen einer Gruppe und einem Team?
Eine Gruppe ist eine Ansammlung von Menschen ohne ein gemeinsames Ziel. Ein Team ist eine Gruppe mit einem gemeinsamen Ziel.
Was löst einen gruppendynamischen Prozess aus?
Jede personelle Veränderung in einem Team .
Welche Phasen unterscheiden wir in gruppendynamischen Prozessen?
Wir unterscheiden zwischen Forming, Storming, Norming, Performing und Adjourning.
Wann ist der Einsatz eines Teams sinnvoll?
Wenn komplexe und Zeitintensive Aufgaben gelöst werden müssen.
Warum kann die Auseinandersetzung mit Rollen im Team dazu führen, dass ein Team Ziel besser erreichen kann?
Weil es wichtig ist, den rollen die richtigen Aufgaben zu übertragen und im Team eine gute Diversität zu haben.
Beschreiben Sie den Unterschied von aktivem und passivem Zuhören.
Bei aktiven zuhören widme ich meine volle Aufmerksamkeit meinen Gesprächspartner und gehe auf das Thema und Bedürfnisse ein. Bei passivem Zuhören beschäftige ich mich nebenbei mit noch anderen Dingen