Steuern
Wirtschaftsfachwirt Thema Steuern
Wirtschaftsfachwirt Thema Steuern
-
- 1 / 245
-
Cartes-fiches
Bestimmte private Aufwendungen, die vom Einkommen abgezogen werden dürfen, z.B. Vorsorgeaufwendungen oder Kirchensteuer (§ 10 EStG).
Aufwendungen, die zwangsläufig entstehen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wesentlich mindern (z.B. Krankheitskosten).
Für jeden Entfernungskilometer zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte können 0,30 € je Kilometer als Werbungskosten geltend gemacht werden (§ 9 Abs. 1 Nr. 4 EStG).
20 km × 0,30 € × 220 Tage = 1.320 € Werbungskosten (§ 9 EStG).
1.230 € Werbungskostenpauschale für Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (§ 9a EStG).
Selbständige, nachhaltige Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht und Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr (§ 15 Abs. 2 EStG).
Freiberufliche Tätigkeiten wie Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater (§ 18 EStG).
Betriebseinnahmen minus Betriebsausgaben (§ 4 Abs. 3 EStG).
Gleichmäßige Verteilung der Anschaffungskosten auf die Nutzungsdauer (§ 7 Abs. 1 EStG).
50.000 € / 10 Jahre = 5.000 € AfA pro Jahr (§ 7 EStG).
Wirtschaftsgüter bis 800 € netto können sofort abgeschrieben werden (§ 6 Abs. 2 EStG).
Bis zu 50 % der voraussichtlichen Anschaffungskosten können vorab gewinnmindernd berücksichtigt werden (§ 7g EStG).
Gemeinsame Veranlagung mit Halbierung des Einkommens, Anwendung des Steuertarifs und Verdopplung der Steuer (§ 26b EStG).
Abgeltungsteuer von 25 % auf Kapitalerträge (§ 32d EStG).
1.000 € für Ledige, 2.000 € für Verheiratete (§ 20 Abs. 9 EStG).
Mit Ablauf des Kalenderjahres (§ 36 Abs. 1 EStG).
Die Umsatzsteuer ist eine Verkehrsteuer, die Lieferungen und sonstige Leistungen eines Unternehmers gegen Entgelt im Inland besteuert (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG).
1. Lieferung oder sonstige Leistung2. Unternehmer (§ 2 UStG)3. Gegen Entgelt4. Im Inland5. Im Rahmen des Unternehmens
Wer eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausübt (§ 2 Abs. 1 UStG).
Mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem die Leistung ausgeführt wurde (§ 13 Abs. 1 Nr. 1a UStG).
Der Regelsteuersatz beträgt 19 % (§ 12 Abs. 1 UStG).
Bestimmte Güter wie Lebensmittel oder Bücher unterliegen 7 % (§ 12 Abs. 2 UStG).
10.000 € × 19 % = 1.900 € Umsatzsteuer (§ 12 UStG).
Das Entgelt, also alles, was der Leistungsempfänger aufwendet, abzüglich der Umsatzsteuer (§ 10 Abs. 1 UStG).
Die einem Unternehmer in Rechnung gestellte Umsatzsteuer kann als Vorsteuer abgezogen werden (§ 15 Abs. 1 UStG).
1. Unternehmer2. Ordnungsgemäße Rechnung (§ 14 UStG)3. Leistung für das Unternehmen4. Steuerpflichtiger Umsatz
950 € (§ 15 UStG).
Umsatzsteuer – Vorsteuer = Zahllast (§ 16 UStG).
3.000 € – 1.800 € = 1.200 € Zahllast (§ 16 UStG).
Bestimmte Umsätze sind steuerfrei, z.B. innergemeinschaftliche Lieferungen (§ 4 UStG).
Unternehmer mit geringen Umsätzen erheben keine Umsatzsteuer (§ 19 UStG).
Ein Dokument, mit dem über eine Lieferung oder Leistung abgerechnet wird (§ 14 UStG).
Name und Anschrift, Steuernummer oder USt-ID, Rechnungsdatum, Leistungsbeschreibung, Entgelt, Steuerbetrag (§ 14 Abs. 4 UStG).
Die Steuerschuld geht auf den Leistungsempfänger über (§ 13b UStG).
Die Gewerbesteuer ist eine Realsteuer auf den Gewerbebetrieb (§ 2 GewStG).
Jeder stehende Gewerbebetrieb im Inland (§ 2 Abs. 1 GewStG).
Der Gewerbeertrag (§ 7 GewStG).
Gewinn aus Gewerbebetrieb (§ 15 EStG) + Hinzurechnungen (§ 8 GewStG) - Kürzungen (§ 9 GewStG).
Ein Teil von Zinsen, Mieten, Pachten und Leasingraten wird anteilig hinzugerechnet (§ 8 GewStG).
24.500 € (§ 11 Abs. 1 Nr. 1 GewStG).