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Cartes-fiches
welche 3 Punkte prüfst du bei der sicherheitstechnischen Kontrolle einer Brandmeldeanlage?
Alarmweiterleitung (FW / interne Alarmierung)
Funktion Handfeuermelder
Kennzeichnung & Zugänglichkeit BMZ
Nenne 3 Punkte, die bei der Überprüfung einer EMA kontrolliert werden müssen.
Funktion aller Melder (Öffnung, Bewegung, Glasbruch)
Sabotageüberwachung (Deckel / Leitungsbruch)
Alarmweiterleitung (intern / extern / Leitstelle)
Was muss bei der sicherheitstechnischen Überprüfung einer Videoüberwachungsanlage zwingend beachtet werden?
Datenschutz / Beschilderung vorhanden
Bildqualität & Erfassungsbereich korrekt
Speicherung / Zugriff geschützt
Stromquelle für Sicherheitszwecke – was ist gemeint?
Eigene Energiequelle für Sicherheitsanlagen
z.B.:Batterien / Akkus (in Anlage integriert), USV, Notstromgenerator
Ziel vom RWA/RDA
RWA/RDA-Anlage sorgt dafür, dass im Brandfall Rauch abgeführt wird, um die Rettung von Personen und die Brandbekämpfung zu ermöglichen.
Was bedeutet Funktionserhalt, was ist das Ziel?
Funktionserhalt bedeutet, dass Stromkreise und Anlagen im Brandfall weiterhin funktionieren, z. B. durch feuerbeständige Kabel.
Wozu dient der Brandschutzplan?
Markiert Brandabschnitte und Fluchtwege
Unterstützt Brandbekämpfung und Evakuation
Nenne den Unterschied zwischen synchronem und asynchronem Generator.
Synchron-Generator:
Rotor dreht mit gleicher Frequenz wie das Netz → kein Schlupf
Spannung und Frequenz stabil
Asynchron-Generator (Induktionsgenerator):
Rotor läuft schneller oder langsamer als das Netz → mit Schlupf
Nenne 2 typische Arten der Ersatzstromversorgung in Gebäuden.
Pufferspeicher / Akkumulatoren (z. B. Photovoltaik mit Speicher)
USV-Anlagen → kurzzeitige Stromversorgung, keine Unterbrechung
Dieselgeneratoren → längerfristige Notstromversorgung
Was ist der Hauptunterschied zwischen statischer und dynamischer USV?
Statische USV:
Elektronisch geregelt, ohne bewegliche Teile, sofortige Umschaltung
Batterie wird verwendet
Sehr schnell, keine Unterbrechung
Beispiel: Computerräume, Server
Dynamische USV:
Mechanisch / rotierend, z. B. Motor-Generator-Kombination
Kann auch Dieselgenerator integriert haben
Vorteil: Große Leistung, langlebig, weniger Batterieabhängig
Bei dynamischen USV: Braucht es noch Batterien? Umschaltzeit?
Dynamische USV erzeugt die Spannung meist rotierend über Motor-Generator → sehr stabil
Beim Umschalten auf Diesel: Der Generator braucht Sekunden, um hochzufahren
Deshalb werden oft noch Batterien nachgeschaltet:
Sorgen dafür, dass während der Anlaufzeit des Generators keine Unterbrechung entsteht
Schützen empfindliche Verbraucher (Server, Alarmanlagen)
Welche 3 Prioritäten werden beim Notstromkonzept üblicherweise berücksichtigt?
(Prioritätsschaltung)
Priorität 1: Sicherheits- und Notstromanlagen (z. B. BMA, EVAK, Sicherheitsbeleuchtung)
Priorität 2: Wichtige Betriebslasten (IT, Kommunikation, zentrale Produktionsanlagen)
Priorität 3: Nicht-kritische Lasten (Beleuchtung, Komfort, Geräte ohne Sicherheitsfunktion)
Wirtschaftlichkeit PV (2 Faktoren):
Eigenverbrauchsanteil
Investitionskosten / Fördergelder
Nenne 2 verschiedene PV Systeme
Inselanlage (autark, ohne Netzanschluss)
Netzgekoppelte Anlage (die „normale“ Variante)
Nenne 3 Arten von Energiespeichersystemen.
Chemisch → Batterie / Akku
Thermisch → Warmwasserspeicher
Elektrisch → Kondensator / Schwungrad
Welche 2 Messgrössen aus einer Netzanalysator-Messung sind wichtig zur Beurteilung der Netzqualität?
Spannung, Strom aber auch THD-Oberwellenanteil
Nenne 2 Massnahmen, um Oberwellen im Netz zu begrenzen.
Passive / aktive Filter einsetzen
Netzrückwirkungsarme Geräte verwende
Phasen gleichmässig belasten.(sonst hohe Neutralleiter Strom, Erwärmung)
Nenne die 3 wichtigsten Netztopologien im Niederspannungsnetz.
Strahlennetz → Linienförmig, Verbraucher hängen „an einem Strang“
Ringnetz → Kreisförmig, Rückversorgung möglich
Maschennetz → Netzknoten sind mehrfach verbunden → hohe Versorgungssicherheit
Zähle die 7 Netzebenen auf
1Höchstspannung 220–380 kV /Übertragungsnetz, internationale Verbindungen
2Hochspannung 110 kV / Transportnetz, Verbindungsleitungen zwischen Umspannwerken
3 Hochspannung 50 kV / Transportnetz / regionales Umspannwerk
4 Mittelspannung 16–20 kV / Regionalnetz / Ortsnetzspeisung
5 Mittelspannung 10 kV / Ortsnetz, industrielle Kunden, Grossverbraucher
6 Mittelspannung 6–10 kV / Ortsnetz, Vorstufe Hausanschluss, kleine Gewerbe
7 Niederspannung 230/400 V / Hausanschluss, Endverbraucher, Wohnungen, Einfamilienhäuser
Hauptinstitutionen für Arbeitssicherheit in der Schweiz:
SUVA → Unfallversicherung / Prävention
EKAS → Eidg. Koordinationskommission für Arbeitssicherheit (richtliniengebend)
VUV → Verordnung über Unfallverhütung
BauA → Bundesamt für Arbeitsschutz
Nenne 2 Arten von Transformatoren nach Funktion oder Bauart.
Transformatorarten
Nach Bauart / Kühlung:
Öltransformator → mit Öl als Kühl- und Isoliermedium
Trockentransformator (z. B. Gießharz) → luftgekühlt, kein Öl
Nach Funktion / Anwendung:
Regulierbarer Transformator → Spannung kann angepasst werden
Leistungstransformator → Standardversorgung / Verteilung
Sondertransformator → z. B. Trenn-, Mess-, Notstromtransformator
Merksatz:
Bauart = wie er gebaut/kühlt wird (Öl / Trockenkörper)
Funktion = wofür er eingesetzt wird (Leistung, Regelung, Spezial)
Nenne 2 typische Verluste bei Transformatoren.
Eisenverlust (Leerlaufverlust) → abhängig von Spannung / Magnetisierung
Kupferverlust (Wicklungsverlust) → abhängig von Strom
Gesamtverlust = Eisen + Kupfer, beeinflusst Wirkungsgrad
Typische Schutzeinrichtungen bei Transformatoren
Überstromschutz / Sicherungen → schützen vor Kurzschluss
Temperaturüberwachung / Ölthermostat → schützt vor Überhitzung
Optional: Buchholz-Relais → Gasentwicklung / innere Fehler
Nenne 2 Arten von Messwandlern in der Elektrotechnik.
Stromwandler (CT – Current Transformer) → wandelt hohe Ströme auf messbare kleine Ströme
Spannungswandler (VT / PT – Voltage/Potential Transformer) → wandelt hohe Spannungen auf messbare kleine Spannungen
Nenne 2 Punkte, die bei einer PV-Anlagenbewilligung wichtig sind.
Baubewilligung / Zonenvorschriften → ist die Anlage auf dem Dach / Gelände erlaubt?
Meldung an Netzbetreiber / Fördergelder → Anschluss ans Netz und allfällige Subventionen
Nenne 2 typische Batterietypen, die in Hausinstallationen verwendet werden.
Blei-Säure-Batterie → klassische Speicher, günstig, robust
Lithium-Ionen-Batterie → moderner, leichter, höhere Energiedichte
Nenne 2 Hauptquellen, aus denen die Schweiz ihren Strommix bezieht.
Wasserkraft → Hauptanteil (~55 %)
Kernenergie / AKW → grosser Anteil (~35 %)
Weitere Quellen: fossile, Solar, Wind,
Abrechnungsarten / Verteilung Schweiz:
Zentrale Erfassung (ZEV / vZEV) → Verbrauch über Hausanschluss / Sammelzähler
Individuelle Abrechnung (LEG) → jeder Verbraucher separat gemessen
Nenne 2 Massnahmen, um die Eigenverbrauchsquote einer PV-Anlage zu erhöhen.
Lastmanagement / Steuerung → Verbraucher laufen, wenn PV-Strom verfügbar (z. B. Boiler, Wärmepumpe)
was heisst statische USV?
Statisch bedeutet, dass die USV elektronisch arbeitet, ohne rotierende Teile oder Generator, und nur über Batterien die Spannung liefert.
Nenne 2 Massnahmen, um Spannungs- oder Stromprobleme im Niederspannungsnetz zu beheben.
Korrekte Dimensionierung von Kabeln und Leitungen → Spannungsfall reduzieren, Überlast vermeiden
Phasen gleichmässig belasten → Neutralleiterstrom reduzieren, Symmetrie herstellen
Ist SUVA Pflicht?
Alle Arbeitnehmer in der Schweiz, einschliesslich Lernende und Praktikanten, sind obligatorisch gegen Berufs- und Berufskrankheiten versichert.
Gegen Nichtberufsunfälle sind Arbeitnehmer versichert, wenn sie mindestens 8 Stunden pro Woche beim selben Arbeitgeber arbeiten.
Suva-Pflicht: Betriebe mit bestimmten Tätigkeiten (z.B. Bau, Gastgewerbe) müssen ihre Mitarbeitenden zwingend bei der Suva versichern.
Selbstständige sind nicht gesetzlich obligatorisch gegen Unfälle versichert.
Nach einem Arbeitsunfall – welche 3 Schritte muss der Arbeitgeber typischerweise unternehmen?
Unfall dokumentieren → Unfallbericht / Formular ausfüllen
SUVA / Versicherung informieren → gesetzlich vorgeschrieben
Präventive Massnahmen prüfen → Ursache analysieren, weitere Unfälle verhindern
Was ist beim Betrieb eines Dieselgenerators zu beachten, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten?
Regelmässige Wartung / Kontrolle → Öl, Kühlwasser, Filter, Testlauf (meist monatlich bei Notstromanlagen, je nach Hersteller)
Lasttest / Probelauf unter Last → Generator unter realer Last testen, um Funktion zu prüfen
Welche Versicherungen muss ein Betrieb in der Schweiz mindestens für seine Mitarbeiter abschliessen?
Mindestens obligatorisch für Mitarbeiter:
UVG / Unfallversicherung → Arbeits- und Nichtarbeitsunfälle
AHV / IV / EO / ALV → Sozialversicherungen (Renten, Erwerbsausfall)
SPIDA!!!!! FAMILIENZULAGE!!!
Welche 2 Voraussetzungen sind nötig, damit eine PV-Anlage in der Schweiz Fördergelder erhält?
Meldung / Bewilligung beim Netzbetreiber → Netzanschluss genehmigt
Gebäude / Anlage entspricht den Vorschriften → z. B. Dachausrichtung, Normen, Sicherheit
Schaltgruppe einer Transformator .was ist das?
Art der Wicklungsverschaltung von Primär- und Sekundärseite (z. B. Stern- oder Dreieck), beeinflusst Spannung, Phasenlage und Sternpunkt.
Vorteile USV vs. Dieselgenerator:
Wartungsarm / leise
Sofortige Stromversorgung / keine Umschaltverzögerung
Welche 2 Faktoren beeinflussen die Ertragshöhe einer PV-Anlage am meisten?
Ausrichtung / Neigung des Daches → Sonnenstrahlung optimal nutzen
Verschattung → Bäume, Nachbargebäude oder andere Hindernisse reduzieren Ertrag
Nenne 2 typische Verbraucher, die in einem Notstromfall Vorrang haben.
Sicherheitsanlagen → Brandmelde-, EVAK-, RWA-Anlagen
Kritische Verbraucher → medizinische Geräte, IT, Kommunikation
Wie kann man testen, ob eine USV funktioniert?
Die meisten unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV) verfügen über eine integrierte Funktion, die ihre Batterien regelmäßig, in der Regel alle 24 Stunden, automatisch testet und bei einem Batteriefehler einen Alarm auslöst. Bei diesen Tests wird die Batterie belastet und ihr Entladeverhalten überwacht.