1 Leben und Energie - Fotosynthese
1.4 Fotoautotrophe Lebewesen stellen energetisch nutzbare Stoffe her. 1.5 Laubblätter grüner Pflanzen zeigen spezifische strukturelle und funktionale Angepasstheiten.
1.4 Fotoautotrophe Lebewesen stellen energetisch nutzbare Stoffe her. 1.5 Laubblätter grüner Pflanzen zeigen spezifische strukturelle und funktionale Angepasstheiten.
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Flashcards
Dissimilation
Abbau energiereicher Stoffe zur Energiegewinnung für die Zelle
Stroma
Flüssiger Innenraum des Chloroplasten, in dem der Calvin-Zyklus abläuft.
Granum
Thylakoidstapel als gesamte Struktur
Heterotroph
Heterotroph bezeichnet Lebewesen, die organische Stoffe als Energie- und Kohlenstoffquelle aufnehmen müssen, da sie diese nicht selbstständig aus anorganischen Stoffen herstellen können.
Fotosynthesepigmente
Farbstoffe, die Licht aufnehmen und so die Fotosynthese ermöglichen.
Fotosynthesegleichung
6 CO2 + 6 H2O + Lichtenergie -> C6H12O6 + 6 O2
Reaktionszentrum
Teil des Fotosystems mit speziellem Chlorophyll, das Lichtenergie in chemische Energie umwandelt.
Granathylakoid
Stapelartige übereinanderliegende Thylakoide innerhalb eines Chloroplasten
Definieren Sie den Begriff Absorption.
Die Aufnahme von Lichtenergie durch Fotosynthesepigmente
Autotroph
Lebewesen, das seine organischen Stoffe selbst aus anorganischen Stoffen (z. B. CO₂ ) herstellt, meist durch Fotosynthese.
Energietransfer durch licht
Die Weitergabe von aufgenommener Lichtenergie zwischen Fotosynthesepigmenten bis zum Reaktionszentrum.
Kompartimentierung
Unterteilung eines Systems (wie einer Zelle oder Gewebe) in unterschiedliche Teilbereiche, sogenannte Kompartimente, in denen unterschiedliche Prozesse ablaufe
Fotosystem
Funktionseinheit in der Thylakoidmembran aus Antennenkomplex und Reaktionszentrum zur Aufnahme und Weiterleitung von Lichtenergie
Photoautotroph
Ein Lebewesen nutzt Lichtenergie um seine Nahrung herzustellen.
Antennenkomplex
umgibt das Reaktionszentrum, besteht aus Pigment, die Licht absorbieren und die Energie an das Reaktionszentrum weiterleite
Wellenlänge ultravioletten Lichts (UV-Licht)
Die Wellenlänge liegt unterhalb des sichtbaren Lichts und beträgt etwa 100–400 Nanometer (nm). → dieses Licht ist für das menschliche Auge unsichtbar und energiereicher als sichtbares Licht.
Wellenlängen infrarotes Licht
600-700 Nanometer
Thylakoid
Thylakoide sind membranumschlossene, scheibenförmige Strukturen innerhalb von Chloroplasten (in Pflanzen und Algen) und bei phototrophen Bakterien, die den Ort der lichtabhängigen Reaktionen der Fotosythese darstellen, indem sie Chlorophyoll und andere Pigmente enthalten, um Lichtenergie zu absorbieren und in chemische Energie umwandeln.
Engelmannscher Versuch
Im Engelmannschen Bakterienversuch wird untersucht, bei welchen bestimmten Wellenlängen des Lichts die Fotosynthese am stärksten abläuft. Dazu wird eine fadenförmige Grünalge mit Licht bestrahlt, das mithilfe eines Prismas in verschiedene Farben zerlegt wurde.In der Umgebung der Alge befinden sich sauerstoffliebende Bakterien. Diese sammeln sich dort, wo die Alge durch Fotosynthese viel Sauerstoff produziert.Man beobachtet, dass sich die meisten Bakterien im roten und blauen Lichtbereich ansammeln. Daraus folgt, dass die Fotosynthese bei diesen Lichtfarben am effektivsten ist, während grünes Licht kaum genutzt wird und daher reflektiert wird.
Lichtabsorption durch Chlorophyll
Chlorophyll absorbiert vor allem blaues und rotes Licht, während grünes Licht kaum absorbiert, sondern reflektiert oder durchgelassen wird. Deshalb erscheinen Blätter grün.
CO2 - Kompensationspunkt
Der CO2 - Kompensationspunkt ist die CO2 - Konzentration, bei der sich Fotosynthese und Zellatmung genau ausgleichen.
(Die Pflanze nimmt durch Fotosynthese genauso viel CO2 auf, wie sie durch Zellatmung wieder abgibt)
Wirkungsspektrum
Zeigt, bei welchen Wellenlängen des Lichts die Fotosynthese am effektivsten abläuft.
Wellenlänge grünen Lichts
Die Wellenlänge liegt im Bereich von ca. 490 bis 570 Nanometern
Thylakoidmembran
Die Thylakoidmembran ist ein komplexes, gefaltetes Membransystem innerhalb der Chloroplasten, das die lichtabhängigen Reaktionen der Photosynthese durchführt komplexes, gefaltetes Membransystem innerhalb der Chloroplasten (und bei Cyanobakterien), das die lichtabhängigen Reaktionen der Photosynthese durchführt
Protonengradient
ungleiche Verteilung von Protonen (H+-Ionen) über eine Membran, die zur ATP-Bildung genutzt wird
Konzentrationsgefälle
Unterschied in der Teilchenkonzentration zwischen zwei Räumen, der einen gerichteten Stofftransport ermöglicht
Basischer pH-Wert
pH-Wert größer als 7, geringe H+-Ionenkonzentration, alkalische Lösung
Saurer pH-Wert
pH-Wert kleiner als 7, hohe H+-Ionenkonzentration
PH-Wert im Stroma
basisch (ca. pH 8), da Protonen aus dem Stroma in den Thylakoidinnenraum gepumpt werden
pH-Wert im Thylakoidinnenraum (Lumen)
sauer (ca. pH-Wert 5), da sich dort viele Protonen ansammeln
Phloem
Gewebe der Pflanze, das Assimilate (vor allem Zucker) von den Blättern zu Speicher- oder Verbrauchsorganen transportiert; besteht aus Siebröhrenzellen, Geleitzellen, Bastfasern und Parenchymzellen.
Xylem
Leitgewebe der Pflanze, das Wasser und Mineralstoffe von den Wurzeln zu den Blättern transportiert; besteht aus Tracheiden, Gefäßen, Holzfasern und Xylemparenchym.
Epidermis
Äußere Zellschicht von Pflanzen; dient dem Schutz vor Wasserverlust, mechanischen Schäden und Krankheitserregern; oft mit Cuticula überzogen.
Cuticula
Wachsartige Schicht auf der Epidermis, die Verdunstung reduziert und die Pflanze vor Austrocknung schützt.
Absorption
Aufnahme von Stoffen (z. B. Wasser, Nährsalze, Licht) durch Zellen oder Gewebe aus der Umgebung.
Parenchym
Grundgewebe der Pflanze, bestehend aus lebenden, dünnwandigen Zellen; dient Stofftransport, Speicherung, Photosynthese und Regeneration.
Stomata
Stomata = Spaltöffnungen, sind kleine Öffnunge auf der Blattunterseite.
Sie regulieren den Gasaustausch (CO₂ rein, O₂ raus) und die Wasserabgabe der Pflanze.
Transpirationssog
Der Transpirationssog ist die Sogkraft, die entsteht, wenn Wasser über die Blätter verdunstet.
Dadurch wird Wasser von den Wurzeln bis in die Blätter nach oben gezogen.
D
Randeffekt
Der Randeffekt beschreibt, dass an den Übergängen zwischen zwei Ökosystemen (oft eine größere Artenvielfalt herrscht als im Inneren der Lebensräume.