Immobilienbewirtschaftung


R. F.
Diese Lernkarten behandeln zentrale Formeln und Vorschriften aus der Betriebswirtschaftslehre, insbesondere zu Liquiditätsgraden, Kapitalstruktur, Mietzinsberechnungen und Renditeermittlungen. Sie erklären Kennzahlen wie Eigenkapitalquote, Anlagedeckungsgrade sowie Berechnungen zu Mietzinsanpassungen, Referenzzinssatz und wertbeeinflussenden Faktoren bei Immobilien. Ideal für Studierende und Praktiker, die sich mit Finanzkennzahlen, Mietrecht oder Immobilienbewertung befassen und präzise Berechnungsmethoden benötigen.
Cartes-fiches
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Allemand
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
04.01.2026 / 15.09.2026

Cartes-fiches

Bruttorendite (bis 10 Jahre nach Erstellung)

Nettomietzinseinnahmen

----------------------------------- x 100

Anlagewert

 

  • Darf max. 2% über dem Referenzzinssatz liegen

Nettorendite (ab 10 Jahre nach Erstellung)

Nettoertrag (Ertrag - Aufwand)

----------------------------------------- x 100

investiertes Eigenkapital

  • darf max. 2% über dem Referenzzinssatz liegen, sofern jener unter 2% liegt
  • ab 2% Referenzzinssatz ist die maximal zulässige Nettorendite = Referenzzinssatz + 0.5%

Aufindexiertes Eigenkapital (bei alten Liegenschaften notwendig)

Neuer LIK - alter LIK

---------------------------- x 100

Alter LIK

Mietzinsanpassungen 

  • Referenzzinssatzerhöhung
  • Senkung Mietzins
  • Teuerung auf dem risikotragenden Kapital (Eigenkapital)
  • Kostensteigerung

Erhöhung

  • 2% (pro 1/4) bei mehr als 6%
  • 2.5 % (pro 1/4) zwischen 5-6%
  • 3% (pro 1/4) bei unter 5%
Umrechnungsformel Senkung(Erhöhungsprozente x 100)-------------------------------------(Erhöhungsprozente + 100)

Mietzinsanpassungen 

  • Referenzzinssatzerhöhung
  • Senkung Mietzins
  • Teuerung auf dem risikotragenden Kapital (Eigenkapital)
  • Kostensteigerung

(neuer - alter LIK)

------------------------- x 40

alter LIK

ACHTUNG Indexmiete;

(neuer - alter LIK)

------------------------- x 100

alter LIK

Mietzinsanpassungen 

  • Referenzzinssatzerhöhung
  • Senkung Mietzins
  • Teuerung auf dem risikotragenden Kapital (Eigenkapital)
  • Kostensteigerung

St. Gallen = 10% der Teuerung

(neuer - alter LIK

----------------------- x 10

alter LIK

Pauschal

Monate berechnen & jenen mit Pauschalsatz multiplizieren

Wertvermehrende Investitionen

  • Verzinsung
  • Amortisation
  • Unterhalt

aktueller Referenzzinssatz + 0.5% 2% (solange Ref-Zinssatz unter 2% liegt)

------------------------------------------------------

2 (fix)

Wertvermehrende Investitionen

  • Verzinsung
  • Amortisation
  • Unterhalt

100 (fix)

-------------------

Lebensdauer / Jahre

Wertvermehrende Investitionen

  • Verzinsung
  • Amortisation
  • Unterhalt

10% der Summe von Verzinsung + Amortisation

ODER

1% Pauschal (HEV/SVIT)

Mietzinsfestlegung

  • Kalkulationsfläche (KF)
  • wertbeeinflussende Faktoren (WF)
  • Kalkulationseinheiten (KE)
  • Mietzinsanteil pro Kalkulationseinheit 

Kalkulationsfläche (KF);

  • Wohnraum 1 x pro m2
  • Balkon 0.5 x pro m2
  • Dachterasse 0.3 x pro m2
  • Keller 0.7 x pro m2

Mietzinsfestlegung

  • Kalkulationsfläche (KF)
  • wertbeeinflussende Faktoren (WF)
  • Kalkulationseinheiten (KE)
  • Mietzinsanteil pro Kalkulationseinheit 

wertbeeinflussende Faktoren (WF);

  • Lage pro Stockwerk +3%
  • Lift pro Stockwerk +2%
  • Besonnung +3%
  • Strassenlärm -5%

Mietzinsfestlegung

  • Kalkulationsfläche (KF)
  • wertbeeinflussende Faktoren (WF)
  • Kalkulationseinheiten (KE)
  • Mietzinsanteil pro Kalkulationseinheit 

Kalkulationseinheiten (KE);

Kalkulationsfläche x Wertbeeinflussende Faktoren 

Mietzinsfestlegung

  • Kalkulationsfläche (KF)
  • wertbeeinflussende Faktoren (WF)
  • Kalkulationseinheiten (KE)
  • Mietzinsanteil pro Kalkulationseinheit 

Mietzinsanteil pro Kalkulationseinheit;

(kostendeckende - gegebene Mietzinse) x einzelne KE

---------------------------------------------

Total Kalkulationseinheiten (KE)

= CHF X / pro Jahr für diese Kalkulationseinheit

Art. 404 OR

Beendigung einfacher Auftrag

Mietzinsanpassungen

  • absolute Kostenfaktoren
  • relative Kostenfaktoren

Absolute Kostenfaktoren;

  • angemessener Ertrag
  • kostendeckende Bruttorendite

Relative Kostenfaktoren;

  • Referenzzinssatz
  • Teuerung
  • Kostensteigerung
  • Mehrleistungen
  • Indexveränderung
—> absolute und relative Kostenfaktoren dürfen nicht gleichzeitig ausgeschöpft werden (ist unzulässig).

Mietzinsanpassungen

  • absolute Marktfaktoren

 

  • Orts- & quartiersüblichkeit
  • Neuvermietung

Prämiensatz AHV / IV / EO

5,3%

Prämiensatz ALV

1,1%

Privatanteil Geschäftsfahrzeug

0.9% auf Nettokaufbetrag des Fahrzeugs (ohne MwSt.)

BVG-Abzug (Pensionskasse)

Versicherter Lohn - Koordinationsabzug = versicherter Lohn

  • 25-34 7%
  • 35-44 10%
  • 45-54 15%
  • 55-65 18%
Prozentsatz vom versicherten Lohn

Uneingeschränkte Empfangstheorie

Regelfall im Mietrecht. Schreiben gilt als zugestellt, wenn es am erstmöglichen Termin in den Machtbereich des Empfängers gelangt bzw. erstmals hätte gelangen können. Wird Sendung nicht abgeholt, gilt sie als zugestellt, sobald der Adressat sie mit der im Briefkasten vorgefundenen Abholungseinladung erstmals bei der Poststelle abholen kann.

Eingeschränkte Empfangstheorie

Für Ausnahmefälle im Mietrecht. Der Zugang in den Machtbereich genügt nicht. Massgeblich ist der effektive Tag der Zustellung an den Adressaten. Holt er die eingeschriebene Sendung nicht ab, gilt sie mit dem Ablauf der 7-tägigen postalischen Abholfrist als zugestellt (am 7. & letzten Tag).

Beispiele;

  • Kündigungsandrohung nach OR 257d
  • Mietzinserhöhungen o. anderen einseitigen Vertragsänderungen
  • Anfechtung Mietzinserhöhungen

Entschädigung Hauswarte (Faustregel)

  • 3.5 bis 4% der Nettomieten
  • CHF 50-60 je Wohnung und Monat

Anlagedeckungsgrad 1

Eigenkapital

------------------------- x 100%

Anlagevermögen

  • ab ca. 70% 
  • das risikotragende Eigenkapital dient zur Sicherung des Anlagevermögens

Anlagedeckungsgrad 2

Eigenkapital & langfristiges Fremdkapital

------------------------------------------- x 100%

Anlagevermögen

  • mindestens 100%
  • das Eigenkapital und das langfristige Fremdkapital (Hypothek) dürfen das Anlagevermögen nicht unterschreiten

Liquiditätsgrad 1 | cash ratio

flüssige Mittel

---------------------------- x 100%

kurzfr. Fremdkapital (offene Rechnungen)

  • 10 - 35% optimal
  • wie rasch können offene Forderungen mit den vorhandenen FlüMi bezahlt werden

Liquiditätsgrad 2 | quick ratio

 

flüssige Mittel & offene Forderungen

-------------------------------------------------- x 100%

kurzfr. Fremdkapital (offene Rechnungen)

  • mind. 100%
  • sonst können die offenen Rechnungen nicht beglichen werden

Liquiditätsgrad 3

flüssige Mittel & offene Forderungen & Vorräte

------------------------------------------------------------- x 100%

kurzfr. Fremdkapital (offene Rechnungen)

  • 120 - 200%
  • beurteilt die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens

Berechnungsmethoden Brennstoffverbrauch

sh. Foto

Étudier