Neurologische Störungen
Akut ischämische Schlaganfall, Meningitis und Encephalopathie, Bewusstseinsstörungen, Neuromuskuläre Erkrankungen
Akut ischämische Schlaganfall, Meningitis und Encephalopathie, Bewusstseinsstörungen, Neuromuskuläre Erkrankungen
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Lernkarten
Supportive Therapie in der IPS - Myastenia Gravis
• Respiratorische Überwachung und Support
• Voldyne 4-6-stdl, falls Verschlechterung Intubation (KEIN NIV, v.a. nicht wenn
bulbäre Klinik führend)
• Zeitpunkt der Intubation situativ, auch abhängig von Dynamik
• Beatmungseinstellungen:
• Abwägung bzgl. Zeitpunkt Weaning
• v.a. keine Atelektasen
• Vor Intubation sofern möglich direkt schon Tracheotomie besprechen
• Frühe Tracheotomie überlegen (50% wird bis Tag 14, 75% wird bis Tag 31 extubiert)
Myasthene Krise
• Definition uneinheitlich, letztlich «ein schwerer MG-Verlauf»
• Bspw. rasche und starke Muskelschwäche, die zur Intubation führt
• In ca. 20-30% die Erstmanifestation, 15-20% aller MG-Patienten in den ersten 2-3y,
ca. 2-3% aller Patienten pro Jahr
• Auslöser (Cave: in 30-40% kein Trigger ersichtlich!)
• Infektion (30-50%), v.a. pulmonal, Sepsis
• Aspiration
• Therapieveränderungen (Dosisanpassungen, Malcompliance)
• Operation, Trauma
• Medikamente
• Stress
Take Home Message Neuromuskuläre Schwäche
• Neuromuskuläre Schwäche tritt häufiger während dem IPS-Aufenthalt auf
(CIM/CIP), als dass sie zur primären Aufnahme (MG, GBS,…) führt
• Die Differentialdiagnose ist breit, manchmal ist es auch etwas anderes als CIM
und CIP
• Schutzreflexe und ventilatorische Ateminsuffizienz führen zur IPS-Aufnahme
• Besser frühzeitige Intubation und ggf. zeitnahe Tracheotomie, eher kein NIV
• GBS wird mit IVIG oder PEX therapiert; KEINE Steroide
• MG wird mit IVIG oder PEX, therapiert, aber auch mit Immunsuppression und
Acetylcholinesterase-Inhibitoren (bspw. Mestinon)
• Bei der MG gibt es geeignetere und weniger geeignetere Medikamente