Infrastruktur und ICT

Kompetenzorienrierte wissen praxisbeispielenRepetitionfragen Minicasis und Antworten

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Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen zu ICT-Infrastrukturen in der Berufslehre, mit Fokus auf Aufbau, Management und Sicherheit von Systemen sowie Datenkommunikation und Qualitätssicherung. Sie richten sich an Lernende und Berufseinsteiger, die technische, organisatorische und finanzielle Aspekte der IT-Infrastruktur verstehen und anwenden möchten.
Flashcards
23
Students
1
Language
German
Category
Computer Science
Created / Updated
13.12.2025 / 18.01.2026

Flashcards

Intrukturmanagament

Kaufmännische Instrukturmanagament

  • Finanzierung 
  • Budgetierung 
  • Verträge
  • Kostenkonttrolle
  • Beschaffung 
  • Buchhaltung 
Technische Instrukturmanagament
  • Wartung 
  • Inspektion
  • Installation 
  • Abnehmen 
  • Optimieren 
  • Umbauen 
  • Dokumentieren
Organisatorisches Instrukturmanagament
  • Projektmanagement 
  • Logistik / Transport
  • Personal
  • Entsorgung 
  • Service Dienste
  • Schulung 

Zyklisches Instrukturmanagament

  1. Aufbauen
  2. Erneuern 
  3. Erhalten 

Führungsaufgaben 

  • Analyse / Planung 
  • Ausführung / Realisation 
  • Kontrolle / überwachung

Vorgaben für Infrastrukturentscheidungen

Infrastrukturpolitik 

Infrastrukturstrategie

Infrastrukturplanung

Was sind ICT-Systeme?

ICT = Informations- und Kommunikationstechnologien

Dazu gehören:

  • Software
    (z. B. ERP, PPS, LVS)

  • Hardware & Peripherie
    (Scanner, Drucker, Waagen)

  • Netze & Kommunikation

  • Daten & Prozesse

 ICT-Systeme unterstützen alle logistischen Unternehmensprozesse.

Abgrentung zwischen öffentliche und privater Infrastruktur 

Infrastruktur – Begriff & Abgrenzung

  • Infrastruktur = langlebiger Unterbau eines Systems

  • Private Infrastruktur
    → ermöglicht betriebliche Wertschöpfung

  • Öffentliche Infrastruktur
    → ermöglicht volkswirtschaftliche Wertschöpfung

Bedeutung der Infrastruktur für Unternehmen

Je nach Branche unterschiedlich wichtig
(z. B. Versicherung vs. Medizintechnik)

Drei Perspektiven:

  •  Technisch
    Funktionen, Kompatibilität, Lebensdauer

  •  Finanziell
    Investition, Abschreibung, Betriebskosten

  •  Strategisch
    Automatisierung, Effizienz, Wettbewerbsvorteile

Infrastrukturlebenszyklus

Beschaffung → Finanzierung → Nutzung → Entsorgung → Neubeschaffung

Wichtiger Gedanke:
 Nicht nur Kaufpreis zählt, sondern alle Kosten
 

Finanzierung & Abschreibung

Möglichkeiten:

  1. Eigenfinanzierung

  2. Fremdfinanzierung (Leasing, Kredit)

  3. Abzahlung

Abschreibungen:

  1. sichern langfristig Mittel für Ersatz

  2. zeigen den Werteverzehr der Infrastruktur

Nutzung, Wartung & Ersatz

Einflussfaktoren:

  1. Alter

  2. Intensität der Nutzung

  3. technologische Entwicklung

Frage bei Defekten:
 Reparieren oder ersetzen?

Infrastrukturmanagement  Drei Management-Zyklen:

Drei Management-Zyklen

 

Infrastrukturmanagement sorgt dafür, dass die Infrastruktur eines Unternehmens

1- Kaufmännisches Infrastrukturmanagement

  • Geld & Verträge

2- Technisches Infrastrukturmanagement

  • Funktion & Zustand

3- Organisatorisches Infrastrukturmanagement

  • Menschen, Prozesse, Organisation

Infrastrukturmanagement besteht aus kaufmännischen, technischen und organisatorischen Aufgaben.
Alle drei Bereiche müssen zusammenspielen.

 

Darum wird es in drei Bereiche aufgeteilt.

Technologische Trends 

  1. Digitale Transformation

  2. Automatisierung & Robotik

  3. Big Data

  4. Miniaturisierung

  5. Cloud Computing

  6. Smart Home

  7. E-Business

Software, Netzwerke & Datenkommunikation

  1.  Software
  • Systemsoftware
  • (Betriebssysteme)
  • Anwendungssoftware
  • (ERP, CRM, Office)
  1.  Netzwerke – Grundidee
  • Netzwerke verbinden:

  • Geräte

  • Systeme

  • Standorte

  • Ziel:
     Ressourcen dort verfügbar machen, wo sie gebraucht werden

  1. Netzwerktypen
  • PAN – persönlich (Bluetooth)
  • LAN – lokal (Ethernet)
  • WLAN – lokal, drahtlos
  • MAN – städtisch
  • WAN – landesweit
  • GAN – global
  1. LAN – Kernelemente
  • Switch – verbindet Geräte
  • Router – verbindet Netze
  • Firewall – schützt nach aussen
  1. Remote Access & VPN
  • Zugriff von extern
  • VPN = sicherer Tunnel durchs Internet
  1. Drahtlose Technologien
  • WLAN – lokale Funknetze
  • Bluetooth – Kurzdistanz
  • RFID / NFC – Identifikation & Zahlung
  • Mobilfunk – 2G → 3G → 4G → 5G
  1. Internetdienste
  • Intranet – intern
  • Extranet – für externe Partner
  • Unified Messaging
  1. Anforderungen an Unternehmensnetze
  • Sicherheit
  • Verfügbarkeit
  • Performance
  • Skalierbarkeit
  • Business Continuity
  1. Unterscheidung:
  • LAN-Anforderungen
  • WLAN-Anforderungen
  • Internet-Anbindung
  • Mobile Nutzer

Infrastrukturmanagement als Führungsaufgabe

Die drei Infrastruktur-Zyklen

1- Aufbauen

  • Neue Infrastruktur beschaffen

  • Planen, evaluieren, installieren

Ziel: Infrastruktur bereitstellen

2- Erhalten

  • Infrastruktur funktionsfähig halten

  • Wartung, Reparatur, Schulung

Ziel: Betriebsfähigkeit sicherstellen

3-Erneuern

  • Alte Infrastruktur ersetzen oder modernisieren

  • Technologischer Fortschritt berücksichtigen

Ziel: Zukunftsfähigkeit sichern

Infrastrukturmanagement als Führungsaufgabe

Diese drei Zyklen werden durch klassische Führungsaufgaben gesteuert

Analyse / Planung

  • Ist-Zustand analysieren

  • Bedarf erkennen

  • Massnahmen planen

 Ausführung / Realisation

  • Massnahmen umsetzen

  • Infrastruktur aufbauen, erhalten oder erneuern

 Kontrolle / Überwachung

  • Prüfen, ob Ziele erreicht wurden

  • Kosten, Qualität, Funktion überwachen

  • Bei Abweichungen eingreifen

Zyklus = was passiert
Führungsaufgabe = wie es gesteuert wird

Evaluations- und Beschaffungsprozess

Projekt Phasen

Initalisierung / Vorstudio / Konzeption / Realisierung / Nutzung

Meilen Steine = M0 - M1 - M2 - M3

Projekt Aufgaben 

M0

  • Pflichtheft erstellen
  • Bewertungsdokumente erstellen

M1

  • Offerte einholen
  • Grobevaliation
  • Deteilievaliation
  • Entscheidung Treffen

M3

  • Vertrag abschliessen
  • Lösung Implementieren
  • Lösung testen
  • Lösung übergeben

M4

Einführung und Nutzen

Komponenten testen

Der Testprozess und die Bemühungen, die Qualität zu verbessern, stehen nicht isoliert da. Sie beeinflussen die umgebenden Prozesse und unterstützen diese nach Möglichkeit

Zwei Arten von QS-Massnahmen 

1- Konstruktive QS-Massnahmen = möchten die Qualität bereits bei der Erstellung des Systems einbringen. 

2- Analytische QS-Massnahmen = haben wiederum zum Ziel, die Qualität der erstellten Produkte zu überprüfen. 

Anwendung einführen System

Bei der Integration einer Anwendung ist es wichtig, sich frühzeitig über die Art und Weise der Einführung Gedanken zu machen und die Umsetzung im Detail zu planen. Folgende Einführungsstrategien können unterschieden werden:

  1. Big - Bang Einführungen 

Die neue Anwendung wird zu einem festgelegten Zeitpunkt vollständig eingeführt und ersetzt das bestehende System auf einmal.
Vorteil: Schnelle Umstellung, kein Parallelbetrieb
Nachteil: Hohes Risiko bei Fehlern oder Problemen

  1. Paralel Einführungen

Die neue Anwendung wird über einen gewissen Zeitraum parallel zum bestehenden System betrieben.
Vorteil: Geringeres Risiko, direkter Vergleich möglich
Nachteil: Höherer Aufwand und zusätzliche Kosten

  1. Stufenweise Einführungen

Die Anwendung wird schrittweise eingeführt, z. B. nach Funktionen, Abteilungen oder Standorten.
Vorteil: Kontrollierte Einführung, geringeres Risiko
Nachteil: Längere Einführungsphase

Bedrohungen und Auswirkungen

Sicherheitsbedrohungen sind Ereignisse, Handlungen oder Situationen, die für IT-Systeme eine Gefahr darstellen und in einem Unternehmen Schaden anrichten können.

Risiken entstehen bei einer Verletzbarkeit des Objekts bzw. des Prozesses.

Risiki =  Bedrohung + Verletzbarkeit

Sicherheitziele Informationssicherheit

Vertraulichkeit / Authentizität / Integrität / Verfügbarkeit

Sicherheitpramide

1- Strategisch (Sicherheitbedarf)

2- Taktisch (Sicherheitkonzepte, Bedrohungen, Risikoanalyse)

3- Operationell (Massnahmenumsetzung und Kontrolle)

Bedeutung von Daten

Aus Sicht der Informations- und Kommunikationstechnologien haben Daten, Informationen und Wissen ein gemeinsames Fundament und stehen in einer hierarchischen Beziehung. Vergleichen Sie dazu folgende Grafik.

Datenspeicherung & -sicherung

Datensicherung = Schutz vor Verlust, Manipulation und Zugriff

1- NAS

  • •Netzwerkspeicher
  • •Einfach
  • •Zentral
  • •Geeignet für KMU

2- SAN

  • •Eigenes Speichernetz
  • •Sehr hohe Geschwindigkeit
  • •Für sehr rosse Datenmengen
  • •Hohe Investitions- und Betriebskosten

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