Wirtschaftsinformatik

Wirtschaftsinformatik mit eidg. Fachausweis

Wirtschaftsinformatik mit eidg. Fachausweis

Franziska Schnyder
Study

Franziska Schnyder
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Wirtschaftsinformatik, insbesondere im Bereich des Projektmanagements. Sie decken Themen wie Projektorganisation, Verantwortung, Kosten, Ressourcen und Phasen des Projektmanagements ab. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Berufstätige, die sich mit den Herausforderungen des Projektmanagements auseinandersetzen und ihre Fähigkeiten in der Planung, Steuerung und Kontrolle von Projekten verbessern möchten.
Flashcards
112
Students
1
Language
German
Category
Computer Science
Level
Other
Created / Updated
30.11.2025 / 29.01.2026

Flashcards

Der ...... und eine .......... sind Voraussetzungen für eine korrekte Kostenplanung.

Häufig werden in Projekten in 2 Kostenarten unterschieden. Welche sind das?

- Personalkosten

- Sachmittelkosten

Die ......, in die wir die Lieferobjekte des Projekts aufgespalten haben, bilden die Basis für die Personalkostenschätzung.

Arbeitspakete

Die meisten ....... sind ausgabewirksame Kosten, did as Projekt direkt belasten.

Sachmittelkosten

Der Kostenplan wird nach ..... und nach .... aufgeteilt.

Kostenarten Zeiteinheiten

Wann im Projekt werden Kostenschätzungen durchgeführt?

- zu Beginn des Projekts und am Ende jeder Phase. 

Erkläre die Zusammenhänge folgender Pläne im Projekt:

- Projektstrukturplan

- Projektkapazitätsplan

- Projektaufwandplan

- Projektterminplan

- Projektkostenplan

Aus dem Porjektstrukturplan wird der Projektaufwandsplan erstellt. Daraus entstehen dann der Projektterminplan und der Projektkostenplan. 

Aus den Ressourcen entsteht der Projektkapazitätsplan, welcher wiederum Einfluss auf de Projektterminplan hat

Wenn alle Informationen vorliegen, kann nach der Kostenplanung das ...... erstellt werden.

Projektbudget

Erkläre den Unterschied zwischen einem Puffer und einer Managementreserve im Bereich der Kostenschätzung

Puffer:

Falls ein Risiko Auswirkungen auf die Kosten hat und man diese abschätzen kann, kann man einen Puffer in das Budget aufnehmen. Das sind dann genehmigte Budgeterhöhungen für "bekannte Unbekannte", die ausschliesslich für diesen Zweck verwendet werden dürfen. Im Statusbericht werden die aufgelaufenen Kosten immer sowohl mit den geplanten Kosten als auch mit dem vorgesehenen Puffer verglichen.

 

Managementreserve:

Sie dient dem Zweck, Unvorhergesehenes abzufedern und die ausrechende Finanzierung im Projekt sicherzustellen. Die Managementreserve ist nicht Bestandteil des Soll-Ist-Vergleichs der Kosten. Sie soll bspw. Scope-Erweiterungen ermöglichen. Sobald die Verwendung der Managementreserve genehmigt ist, ist sie Bestandteil der neuen Kostenbasis des Projekts.

Welche Fragen müssen die Bestimmungen des Änderungsmanagements beantworten?

- Welche Arten von Änderungen müssen wie behandelt werden?

- Welche Änderungen dürfen bis zu welchem Stand des Projekts überhaupt eingebracht werden?

- Wie viele Änderungen dürfen eingebracht werden?

- Wer kann über welche Änderungen entscheiden?

Änderungsmanagement:

Welche Aufgaben ergeben sich, wenn Fachergebnisse im Rahmen des Änderungsmanagements angepasst werden?

Änderungsmanagement:

Welche Aufgaben ergeben sich, wenn Mehr-/Minderaufwände im Rahmen des Änderungsmanagements deutlich werden?

Nenne 7 mögliche Auswirkungen von Änderungen im Änderungsmanagement

- Anpassungen an Fachergebnissen

- Mehr-/Minderuafwand

- Mehr-/Minderkosten

- Terminverkürzung/-verlängerung

- Veränderung des Ressourcenbedarfs

- Veränderung der Ablauforganisation

- Veränderung des Projektmarketings

Nenne die 6 Hauptschritte des Prozesses "Änderungsmanagement"

1. Änderung erfassen

2. Auskirkungen abschätzen

3. Änderung beurteilen (Ablaufvariante für interne und externe Kundenprojekte)

4. Über die Durchführung entscheiden

5. Umsetzung planen

6. Änderung umsetzen

Welche Informationen müssen bei einem Änderungswunsch dokumentiert sein?

- Initiator der Änderung

- Beschreibung des Sachverhalts

- Grund der Änderung

- Generierter Nutzen für wen (wenn möglich quanitifizierbar)?

- Dringlichkeit

- Datum der Erfassung (administrativ)

- Datum der Weiterleitung (administrativ)

Was muss der Projektleiter anpassen/prüfen/überarbeiten, wenn eine Änderung angenommen wird?

- Neue Aktivitäten (im Plan) für die Umsetzung der Änderung

- Ein neuer Terminplan

- Ein neues Projektbudget

Welche 3 Organe können im Änderungsmanagement involviert sein?

(je nach Grösse des Unternehmens und Projektgrösse)

- Change Control Board (oder Steuerungsausschuss für Änderungen)

- Change Manager

- Projekteitung

Nenne die 3 Aufgaben des Change Control Boards

- Eingebrachte Änderungen beurteilen

- Änderungen entscheiden

- Auswirkungen (Termin- und Kostenfolgen) aushandeln und vereinbaren, wenn ein explizites Kunden-Lieferanten-Verhältnis besteht

 

Die Aufgaben des Change Control Board können auch durch den regulären Steuerungsausschuss wahrgenommen werden.

Ein spezialisierter Änderungsmanager ist im Wesentlichen für die Prozessteuerung zuständig. Wer übernimmt diese Aufgaben, wenn es keinen spezialisierten Change Manager gibt?

Die Projektleitung

 

Aufgaben eines spezalisierten Change Manager:

Es geht um die Pflege der Verafhrensbeschreibungen und Hilfsmittel für das Änderungsmanagement, formelle Prüfung der eingehenden Änderungsanträge, Steuerung des Prozesses (Weiterleitung an die zuständigen Personen), Informationsfluss zwischen allen Beteiligten sicherstellen und Auswertungen und Statistiken herstellen

Welche  7 Aufgaben ergeben sich in der Phase des Projektabschlusses:

- Lieferung überprüfen

- Stakeholder-Feedback

- Planung der Übergabe

- Abschluss-Workshop

- Projektauswertung

- Archivierung der Projektdokumente

- Erstellung des Abschlussberichts

welches sind typische quantifizerbare Nutezneffekte von ICT

Welches sind typische nichtquantifizeirbare Nutzeneffekte?

Was ist der Unterschied zwischen quantifizierbaren und nichtquanifizierbaren Nutzeneffekte?

quantifizierbar:

Nutzen, die man "messen" kann (z.B. Geringere Personalkosten, Materialkosten, Zeitersparnis, Schnellere Angebotserstellung)

 

nichtquanifizierbar:

Diese stellen einen Nutzen dar, sind aber nicht wirklich messbar (Besseres Informationshandling, Höhere Informationsqualität, Genauere Liquiditätsplanung, etc)

Was bedeutet "Informationsmanagement"?

Planung, Steuerung und Kontrolle von Informationen, Informationssystemen und der damit verbundenen ICT.

Ergänze den Satz:

 

Auf ................ wird die ICT-Infrastrutkur konzipiert und geplant.

Ergänze den Satz:

 

Auf ................ erfolgen Planung, Überwachung und Steuerung für Erstellungn und Beschaffung der Komponenten der ICT-Infrastruktur z.B. für Anwendungssysteme und Mitarbeiter.

Ergänze den Satz:

 

Die ................ umfasst Aufgaben der Nutzung der ICT-Infrastruktur (Betrieb, Wartung, Support, etc.).

Erkläre das Informationsmanagement anhand der Pyramide

Was beinhaltet das Technologiemanagement?

Es beinhaltet die betrieblichen Aufgaben, deren Zweck die Planung, Durchführung und Kontrolle des Technologieeinsatzes ist.

Was ist Technologiemonitoring?

Ein Teilgebiet des Technologiemanagements. Es beinhaltet die Identifikation, Bewertung und BEobachtung von Technologien.

Welche Kriterien gibt es für die Bewertung der Technologieattraktivität?

- Beitrag der Technologie zur Kostensenkung (z.B. kürzere Entwicklungszeiten)

- Beitrag der Technologie zur Qualitätsverbesserung (z.B. Produktqualität, Informationsqualität)

- Voraussichtliche Weiterentwicklung der Technologie (Position im Technologielebenszyklus, Leistungssteigerungen, etc.) zur Abschätzung des Investitionsschutzes

- Technologieakzeptanz auf dem Markt

- Synergien durch den Technologieeinsatz

Nenne die 4 Vorgehensschritte des Technologiemonitorings

1. Identifikation relevanter Technologie- und Anwendungsfelder

2. Informationssammlung zu relevanten Technologie- und Anwendungsfeldern

3. Bewertung relevanter Technologie- und Anwendungsfelder

4. Kommunikation der Ergebnisse des Technologiemonitoring

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