BSAN Teil 1

Business Analytics Tests Karteikarten

Business Analytics Tests Karteikarten


J. A.
Diese Lernkarten behandeln finanzielle Kennzahlen und Bewertungsmethoden auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Cashflow, Umsatz, EBITDA, Kennzahlen wie Leverage Ratio, Eigenkapitalquote und Marktbewertung, sowie auf die Analyse von Risiko und Eigenkapitalkosten. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Finanzanalysten, die ihr Verständnis von Unternehmensbewertung und finanzieller Stabilität vertiefen möchten.
Karten
352
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Finanzen
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
12.10.2025 / 04.01.2026

Lernkarten

Eine Zunahme der Rückstellungen erhöht den Cashflow.

Kein Geldabfluss, aber Aufwand → addiert.

Eine Zunahme des Umlaufvermögens bedeutet, dass mehr Geld verfügbar ist.

Geld ist gebunden → Cashflow sinkt.

Eine Abnahme des Anlagevermögens verringert den Cashflow.

Anlageverkauf → Cashzufluss → erhöht Cashflow.

Abschreibungen stellen einen tatsächlichen Geldabfluss dar.

Sie sind rein buchhalterisch.

Wenn das Umlaufvermögen sinkt, bedeutet das, dass Geld ins Unternehmen zurückfliesst.

Eine Zunahme der Rückstellungen wird zum EBITDA ____________, da zwar Aufwand entsteht, aber kein Geld abgeflossen ist.

addiert

Eine Abnahme der Rückstellungen wird ____________, da ein tatsächlicher Geldabfluss erfolgt.

subtrahiert

Ein Anlagekauf wird vom Cashflow ____________, ein Anlageverkauf wird ____________.

abgezogen; addiert

Abschreibungen sind kein Cashflow, weil sie nur eine ____________ eines früheren Kaufpreises darstellen.

Verteilung

Welche der folgenden Veränderungen erhöht den Cashflow?

Wie sollte man Rückstellungen prognostizieren?

Wenn möglich, Informationen im Anhang oder Geschäftsbericht prüfen (z.B. geplante Auflösungen oder Zuführungen).

Wenn keine Details vorhanden sind, analog zum Wachstum des Personalaufwands fortschreiben.

Warum wird das Rückstellungswachstum an den Personalaufwand gekoppelt?

Weil viele Rückstellungen personalbezogen sind (z. B. Pensionsverpflichtungen, Abfindungen, Bonuszahlungen).

Wie sollte das Nettoumlaufvermögen (NUV) prognostiziert werden?

Analog zum Umsatzwachstum, wenn der Umsatz um 5% wächst, dann steigt auch das NUV um 5%

Wenn keine Detailinformationen vorhanden sind, wird das Rückstellungswachstum meist ____________.

analog zum Personalaufwand fortgeschrieben

Das Nettoumlaufvermögen wächst in der Regel ____________ zum Umsatz.

proportional / analog

Wo findet man Informationen zu geplanten Investitionen ins Anlagevermögen?

Meist im Anhang des Geschäftsberichts oder in Quartalsberichten.
Diese enthalten Hinweise zu geplanten Erweiterungen, Filialen oder Reduktionen des Anlagevermögens.

Welche Fragen sollte man bei der Prognose des Anlagevermögens stellen?

  • Plant das Unternehmen höhere Investitionen (z. B. Expansion)?

  • Bleiben die Investitionen gleich?

  • Werden die Investitionen reduziert?

Wie werden Abschreibungen prognostiziert?

Basierend auf einem gleichbleibenden Verhältnis von Abschreibungen zu Anlagevermögen aus dem Vorjahr.

Wenn das Anlagevermögen steigt, sollten auch die Abschreibungen steigen.

Das Verhältnis von Abschreibungen zu Anlagevermögen bleibt typischerweise konstant.

ausser bei strukturellen Veränderungen (z. B. Technologiewechsel).

Was ist das Ziel des 3. Schritts in der Cashflow-Berechnung?

Im 3. Schritt wird der Cashflow Before Interests and Taxes um Finanzierungs- und Steuerzahlungen bereinigt, um den Cashflow zu Eigenkapital (Flow to Equity, FTE) zu erhalten.

Was zeigt der Flow to Equity (FTE) an?

Den Betrag an liquiden Mitteln, der nach Zinsen, Tilgungen und Steuern den Eigenkapitalgebern zur Verfügung steht (z. B. für Dividenden oder Eigenfinanzierung).

Welche Posten werden beim Übergang von CFBIT zu FTE berücksichtigt?

  • + Finanzertrag (z. B. Zinsen aus Anlagen oder Beteiligungen)

  • – Finanzaufwand (z. B. Zinsen auf Kredite)

  • + Zunahme Fremdkapital (neue Kredite aufgenommen)

  • – Abnahme Fremdkapital (Tilgungen von Krediten)

  • – Steueraufwand (Zahlungen an den Staat)

Warum wird der Finanzertrag addiert?

Weil es sich um einen tatsächlichen Geldzufluss handelt, der dem unternehmen zuliesst und den Cashflow erhöht.

Warum wird der Finanzaufwand subtrahiert?

Weil Zinszahlungen einen Geldabfluss darstellen, der das verfügbare Kapital für Eigenkapitalgeber reduziert.

Warum wird eine Zunahme des Fremdkapitals addiert?

Weil das Unternehmen neue Schulden aufnimmt → Geldzufluss, der Liquidität erhöht.

Warum wird eine Abnahme des Fremdkapitals subtrahiert?

Weil das Unternehmen Kredite tilgt → Geldabfluss, der den Cashflow mindert.

Warum wird der Steueraufwand subtrahiert?

Weil Steuern gezahlt werden müssen → tatsächlicher Geldabfluss an den Staat.

Der Flow to Equity zeigt den Cashflow vor Zinsen und Steuern.

Er zeigt den Cashflow nach Zinsen und Steuern.

Eine Zunahme des Fremdkapitals erhöht den Cashflow.

Der Steueraufwand wird im Flow to Equity addiert.

Er wird subtrahiert.

Der Finanzertrag vermindert den Cashflow to Equity.

Er erhöht ihn.

Eine Kreditrückzahlung verringert den Cashflow to Equity.

Welche der folgenden Veränderungen erhöht den Flow to Equity (FTE)?

Wie kann der Finanzertrag bei Nicht-Finanzunternehmen prognostiziert werden?

Der Finanzertrag ist meist sehr klein und kann durch eine lineare Regression der Werte aus der Vergangenheit fortgeschrieben werden.

Wie wird der Finanzertrag bei Finanzunternehmen prognostiziert?

  • Informationen im Anhang beachten (z. B. geplante Investitionen oder Zinsänderungen)
  • Prognostizierte Leitzinssätze berücksichtigen (z. B. LIBOR CHF, EURIBOR)

Wie kann der Finanzaufwand prognostiziert werden?

  • Angaben im Anhang prüfen (z. B. geplante Anleihen, Ziel-Leverage-Ratio)

  • Berücksichtigung prognostizierter Zinsentwicklungen (z. B. LIBOR, EURIBOR)

Wie beeinflussen steigende Zinsen den Finanzaufwand?

Steigende Zinsen → höherer Finanzaufwand, da Kredite teurer werden.

Wie beeinflussen sinkende Zinsen den Finanzaufwand?

Sinkende Zinsen → geringerer Finanzaufwand, da Kreditzinsen sinken.

Welche Informationen sind für die Prognose des Fremdkapitals relevant?

  • Detaillierte Angaben zu langfristigen Verbindlichkeiten im Anhang

  • Hinweise, ob grössere Rückzahlungen oder Neuaufnahmen von Schulden geplant sind

  • Informationen zur Leverage Ratio (Verschuldungsgrad des Unternehmens)

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