BSAN Teil 1

Business Analytics Tests Karteikarten

Business Analytics Tests Karteikarten


J. A.
Diese Lernkarten behandeln finanzielle Kennzahlen und Bewertungsmethoden auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Cashflow, Umsatz, EBITDA, Kennzahlen wie Leverage Ratio, Eigenkapitalquote und Marktbewertung, sowie auf die Analyse von Risiko und Eigenkapitalkosten. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Finanzanalysten, die ihr Verständnis von Unternehmensbewertung und finanzieller Stabilität vertiefen möchten.
Cartes-fiches
352
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Finances
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
12.10.2025 / 04.01.2026

Cartes-fiches

Ein Beta kleiner als 1 bedeutet, dass die Aktie weniger schwankt als der Markt.

Eine negative Korrelation zwischen Aktie und Markt führt zu einem negativen Beta.

Wenn Beta = 0, bewegt sich die Aktie genau gleich wie der Markt.

Beta = 0 bedeutet keinen Zusammenhang mit dem Markt.

Je höher das Beta, desto höher sind die geforderten Eigenkapitalkosten.

Der Betafaktor misst das ____________ Risiko eines Unternehmens im Vergleich zum ____________.

systematische; Markt

Ein Beta von 1.2 bedeutet, dass die Aktie ____________ riskanter ist als der Markt.

20 %

Ein Energieversorger hat typischerweise ein Beta ____________ als 1.

kleiner

Je stärker eine Aktie mit dem Markt korreliert und je stärker sie schwankt, desto ____________ ist das Beta.

höher

Was ist der Residualwert in der Discounted-Cashflow-Methode?

Der Residualwert (oder Terminal Value) ist der geschätzte Restwert eines Unternehmens nach der detaillierten Planungsperiode.
Er umfasst alle zukünftigen Cashflows, die nach dem letzten prognostizierten Jahr (z. B. ab 2028) erwartet werden.

Auf welcher Basis wird der Residualwert berechnet?

Er basiert immer auf dem letzten berechneten Cashflow der Planungsperiode (z. B. CF 2027) und wird entweder als gleichbleibend oder mit kontinuierlichem Wachstum fortgeschrieben.

Warum spielt der Residualwert in der Berechnung nur eine untergeordnete Rolle?

Weil Cashflows, die weiter in der Zukunft liegen, stark abgezinst werden – je weiter sie in der Zukunft liegen, desto geringer ihr Einfluss auf den heutigen Unternehmenswert.

Warum ist der Residualwert oft ungenau?

Weil er auf Annahmen über weit entfernte zukünftige Entwicklungen basiert – Prognosen über viele Jahre sind unsicher und schwer überprüfbar.

Wie wirkt sich ein höherer Diskontierungssatz auf den Residualwert aus?

Ein höherer Diskontierungssatz führt zu einem geringeren Barwert des Residualwerts, da zukünftige Zahlungen stärker abgezinst werden.

Der Residualwert erfasst alle zukünftigen Cashflows, die nach der letzten Planperiode liegen.

Der Residualwert hat typischerweise den grössten Einfluss auf den Unternehmenswert.

Er wird stark abgezinst und ist daher weniger wichtig als die nahegelegenen Cashflows.

Der Residualwert wird aus dem durchschnittlichen Cashflow der letzten drei Jahre berechnet.

Er basiert auf dem letzten berechneten Cashflow.

In der DCF-Bewertung wird der Residualwert ebenfalls abgezinst.

Der Residualwert ist der geschätzte ____________ eines Unternehmens nach der ____________.

Restwert; Planungsperiode

Was bedeutet Plausibilisierung des Unternehmenswerts?

Sie dient der Überprüfung, ob der mit der Discounted-Cashflow-Methode berechnete Unternehmenswert realistisch ist, indem er mit Markt- und Branchenwerten verglichen wird.

Welche zwei Hauptmethoden werden zur Plausibilisierung verwendet?

  1. Marktkapitalisierung

  2. Multiples

Wie wird die Marktkapitalisierung berechnet?

Marktkapitalisierung=Anzahl ausgegebener Aktien×Aktienkurs

Was sind Multiples?

Multiples sind branchenbezogene Vergleichskennzahlen, die aus der Analyse börsennotierter Unternehmen abgeleitet werden.
Sie zeigen, wie stark der Unternehmenswert typischerweise mit Kennzahlen wie Umsatz, EBIT oder EBITDA zusammenhängt.

Welche fünf Haupttypen von finanziellen Kennzahlen gibt es? (FERBL)

  1. Erfolgskennzahlen

  2. Rentabilitätskennzahlen

  3. Bilanzkennzahlen

  4. Liquiditätskennzahlen

  5. Finanzkennzahlen

Worauf basieren Erfolgskennzahlen?

Auf Zahlen aus der Erfolgsrechnung.
Beispiele: Umsatz, EBIT, Deckungsbeitrag, Materialintensität.

Was messen Rentabilitätskennzahlen?

Sie setzen Erfolgskennzahlen in Relation zu Unternehmensdaten, um die Ertragskraft zu zeigen.
Beispiele: Umsatzrentabilität, Return on Investment (ROI).

Worauf basieren Bilanzkennzahlen?

Auf Zahlen aus der Bilanz.
Beispiele: Umlaufintensität, Anlagenintensität.

Was zeigen Liquiditätskennzahlen an?

Die Fähigkeit eines Unternehmens, kurzfristige Verbindlichkeiten zu begleichen.
Beispiele: Liquiditätsgrad, Working Capital, Kapitalbindung.

Was beschreiben Finanzkennzahlen?

Sie geben Auskünfte über die Finanzierung des Unternehmens.
Beispiele: Leverage Ratio, Market-to-Book Ratio.

Welche Aussage zu den finanziellen Kennzahlen ist richtig?

Was ist das Ziel des DuPont-ROI-Baums?

Er zeigt, wie sich der Return on Investment (ROI) zusammensetzt und welche Unternehmensbereiche ihn beeinflussen – also wo die Profitabilität oder Kapitalnutzung verbessert werden kann.

In welche zwei Komponenten wird der ROI zerlegt?

  1. Umsatzrentabilität = Gewinn / Umsatz

  2. Kapitalumschlag = Umsatz / Gesamtvermögen

ROI = Umsatzrentabilität * Kapitalumschlag

Was misst die Umsatzrentabilität?

Wie viel Gewinn pro Umsatzfranken erzielt wird.
→ Maß für Ertragskraft / Effizienz.

Was misst der Kapitalumschlag?

Wie oft das Gesamtvermögen durch den Umsatz umgesetzt wird.
→ Maß für Kapitalnutzung / Vermögenseffizienz.

Was passiert mit dem ROI, wenn die Umsatzrentabilität sinkt, der Kapitalumschlag aber steigt?

Der Effekt kann sich gegenseitig ausgleichen – ein hoher Kapitalumschlag kann niedrige Margen kompensieren.

Der DuPont-ROI-Baum dient der Analyse der Gewinnverwendung.

Er zeigt die Ursachen der Kapitalrentabilität.

Der ROI ist immer gleich der Umsatzrentabilität.

ROI = Umsatzrentabilität × Kapitalumschlag.

Eine höhere Umschlagshäufigkeit des Vermögens steigert bei gleichem Gewinn den ROI.

Der ROI zeigt die ____________ eines Unternehmens bezogen auf das eingesetzte ____________.

Rentabilität; Gesamtvermögen

Umsatzrentabilität = ____________ ÷ ____________

Gewinn; Umsatz

Kapitalumschlag = ____________ ÷ ____________

Umsatz; Gesamtvermögen

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