BSAN Teil 1
Business Analytics Tests Karteikarten
Business Analytics Tests Karteikarten
-
- 1 / 352
-
Flashcards
Welche Aussage zur Prognose des EBITDA ist korrekt?
Wie wird die Regressionin der Unternehmensbewertung angewendet?
Zur Prognose von Umsatz- oder Aufwandswerten basierend auf historischen Trends aus Jahresabschlüssen.
Welche drei Hauptaufwandsarten müssen im Rahmen der EBITDA-Prognose berücksichtigt werden?
- Materialaufwand
- Personalaufwand
- sonstige betriebliche Aufwendungen
Wie kann der Materialaufwand prognostiziert werden?
- Durch detaillierte Analyse der wichtigsten Materialkostenbestandteile bzw. mit den Vorhersagen für die Entwicklung des Hauptanteils an Materialkosten (Lufthande wäre Ölpreis)
- Wachstumsraten sollten mind. Umsatzwachstumsraten entsprechen
Warum sollte der Materialaufwand bei Prognose mindestens mit der Umsatzwachstumsrate steigen?
Weil mehr Umsatz meist auch mehr Materialeinsatz bedeutet (z.B. mehr verkaufte Produkte -> mehr Rohstoffe erforderlich).
Wie kann der Personalaufwand prognostiziert werden?
Mithilfe der Inflationsprognose der Zentralbank (Löhne)
-> Die Annahme ist, dass die Löhne in etwa mit der Inflation steigen.
Wie werden sonstige betriebliche Aufwendungen prognostiziert?
Wenn sie unter 1%des Umsatzes ausmachen -> nicht berücksichtigen
Wenn sie relevant sind, eine Prognose mittels linearer Regression über die vergangenen Jahre
Der Materialaufwand wächst in der Regel langsamer als der Umsatz.
Er wächst mindestens im gleichen Tempo, oft proportional.
Löhne und Personalaufwand steigen meist mit der Inflationsrate.
Sonstige betriebliche Aufwendungen sind immer cashflow-relevant, egal wie klein.
Unter 1% des Umsatzes werden sie nicht beachtet.
Die Entwicklung der Rohstoffpreise kann ein wichtiger Faktor für Materialkostenprognosen sein.
Der Materialaufwand sollte bei Prognosen mindestens so stark wachsen wie der X.
Umsatz
Zur Prognose des Personalaufwands wird häufig die X der Zentralbank verwendet.
Inflationsvorhersage.
Steigt die Inflation um 2%, steigt der Personalaufwand typischerweise um ca. X%
2%
Wenn sonstige betriebliche Aufwendungen weniger als X % des Umsatzes betragen, werden sie meist vernachlässigt.
1%
Für die Prognose wesentlicher sonstiger Aufwendungen kann eine X über vergangene Jahre verwendet werden.
Lineare Regression
Welche der folgenden Aussagen zur Prognose des Materialaufwands ist korrekt?
Warum muss nach der Berechnung des EBITDA eine Korrektur vorgenommen werden?
Weil das EBITDA nicht alle geldrelevanten Vorgänge berücksichtigt:
Es enthält Aufwände ohne Geldfluss (z.B. Rückstellungen)
Es fehlen Cashflows ohne Aufwand (z.B. Investitionen)
Was sind aufwandsneutrale Cashflows? Mache zwei Beispiele.
Cash-Abflüsse, die nicht als Aufwand in der Erfolgsrechnung erscheinen, aber tatsächlich Geldabflüsse darstellen. Wenn ein Unternehmen eine Maschine kauft, fliesst zwar Geld ab, aber das Unternehmen erhält im Gegenzug einen Vermögenswert (die Maschine). Dieser Kauf wird deshalb in der Bilanz als Anlagevermögen aktiviert, nicht als Aufwand in der Erfolgsrechnung. Ein Aufwand entsteht nur, wenn ein Werteverzehr vorliegt.
Investitionen in Maschinen oder Immobilien
Wareneinkäufe (z.B. Lageraufbau, Bestandsveränderungen)
Wie wirken sich aufwandsneutrale Cashflows auf den berechneten Cashflow aus?
Sie müssen abgezogen werden, da das Unternehmen tatsächlich Geld ausgegeben hat. (Maschine oder Vorräte tatsächlich gekauft).
Was sind aufwandsrelevante, aber nicht cashwirksame Vorgänge? Nenne drei Beispiele
Aufwendungen, die zwar in der Erfolgsrechnung stehen, aber (noch) keinen Geldfluss verursachen. Rückstellungen werden beispielsweise gebildet, wenn zukünftige Zahlungen erwartet werden, aber noch nicht geleistet werden. Es entsteht also ein Aufwand (Gewinn mindern), aber der Geldfluss ist noch nicht passiert.
Rückstellungen, Abfertigungszahlungen, potenzielle Verfahrenskosten
Wie werden aufwandsrelevante, aber nicht cashwirksame Posten im Cashflow korrigiert?
Sie werden hinzugerechnet, weil kein Geld geflossen ist.
Warum erscheinen Investitionen nicht direkt als Aufwand in der Erfolgsrechnung sondern im Anlagevermögen?
Weil sie aktiviert werden und sich erst über Abschreibungen in zukünftigen Perioden als Aufwand auswirken.
Rückstellungen führen zu einem Geldabfluss im Jahr ihrer Bildung.
Der Geldfluss erfolgt erst in späteren Perioden.
Investitionen erhöhen den Cashflow, weil sie in der Erfolgsrechnung nicht auftauchen.
Sie vermindern den Cashflow, weil ja tatsächlich Geld ausgegeben wird.
Aufwandsneutrale Cashflows müssen dem EBITDA hinzugerechnet werden.
Sie müssen abgezogen werden.
Aufwandsrelevante, aber nicht cashwirksame Vorgänge werden dem EBITDA hinzugerechnet.
Ein Investitionskauf ist ein Beispiel für einen X Cashflow
Aufwandsneutralen.
Rückstellungen sind X, aber kein Cashflow.
aufwandsrelevant.
Aufwandsneutrale Cashflows müssen vom Cashflow X, aufwandsrelevante ohne Cashflow Y werden.
X = Abgezogen,
Y = hinzugerechnet
Welche Aussage ist korrekt?
Wozu dient der 2. Schritt der Cashflow-Berechnung nach dem EBITDA?
Um buchhalterische Effekte zu korrigierne und den tatsächlichen Geldfluss zu ermitteln, indem nicht cashwirksame Posten herausgerechnet und cashwirksame, aber nicht erfolgswirksame Vorgänge berücksichtigt werden.
Warum wird eine Zunahme von Rückstellungen addiert?
Weil Rückstellungen einen Aufwand ohne Geldabfluss darstellen. Das Unternehmen bildet Rückstellungen, hat aber noch nichts bezahlt -> kein Cashflow -> wird hinzugerechnet.
Warum wird eine Abnahme von Rückstellungen subtrahiert?
Weil die Rückstellungen aufgelöst oder ausbezahlt werden -> tatsächlicher Geldfluss -> muss abgezogen werden.
Warum wird eine Zunahme des Nettoumlaufvermögens subtrahiert?
Weil mehr Geld in Vorräte oder Forderungen gebunden ist. -> Abzug, da kein Geld mehr verfügbar ist.
Warum wird eine Abnahme des Nettoumlaufvermögens addiert?
Weil Vorräte verkauft oder Forderungen beglichen wurden -> Geld fliesst ins Unternehmen -> addieren.
Warum wird eine Zunahme des Anlagevermögens subtrahiert?
Weil das Unternehmen neue Maschinen oder Gebäude gekauft hat -> Geldabfluss -> Abzug
Warum wird eine Abnahme des Anlagevermögens addiert?
Weil Anlagen verkauft wurden -> Geld fliesst zu -> Addieren.
Warum werden Abschreibungen im EBITDA subtrahiert?
Weil sie zwar in der Erfolgsrechnung stehen, aber keinen realen Geldfluss verursachen. Würden wir sie nicht abziehen, würden wir buchhalterische Effekte doppelt berücksichtigen.
Warum dürfen Abschreibungen nicht als Cash-Zuflus gewertet werden?
Weil sie nur eine Verteilung des früheren Kaufpreises über die Nutzungsdauer darstellen, aber kein neuer Geldfluss entsteht.