BSAN Teil 1

Business Analytics Tests Karteikarten

Business Analytics Tests Karteikarten


J. A.
Diese Lernkarten behandeln finanzielle Kennzahlen und Bewertungsmethoden auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Cashflow, Umsatz, EBITDA, Kennzahlen wie Leverage Ratio, Eigenkapitalquote und Marktbewertung, sowie auf die Analyse von Risiko und Eigenkapitalkosten. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Finanzanalysten, die ihr Verständnis von Unternehmensbewertung und finanzieller Stabilität vertiefen möchten.
Flashcards
352
Students
1
Language
German
Category
Finance
Level
University
Created / Updated
12.10.2025 / 04.01.2026

Flashcards

Warum ist die Leverage Ratio wichtig?

Sie zeigt das Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital und hilft abzuschätzen, ob ein Unternehmen seine Verschuldung erhöhen oder abbauen möchte.

Wovon hängt der Steuersatz ab?

  • Ansässigkeit des Unternehmens (Land, Kanton, Gemeinde)

  • Historische Erfolgsrechnung zur Plausibilisierung des effektiven Steuersatzes

Was tun, wenn der Steuersatz nicht plausibel bestimmt werden kann?

Dann wird der Steuersatz aus der letzten Erfolgsrechnung übernommen.

Was sind Eigenkapitalkosten?

Die Eigenkapitalkosten geben an, welche Rendite ein Investor mindestens erwartet, um in ein Unternehmen zu investieren – anstatt sein Geld in eine sichere Anlage (z. B. Staatsanleihe) zu stecken.

Warum fordern Eigenkapitalgeber eine höhere Rendite als bei Staatsanleihen?

Weil eine Unternehmensinvestition mit Risiko verbunden ist (z. B. Kursverluste, Insolvenz). Dafür verlangen Investoren eine Risikoprämie als Ausgleich.

Wie lautet die Formel für die Eigenkapitalkosten nach dem CAPM (Capital Asset Pricing Model)?

kEK=Rf+β×(Rm−Rf)

Was bedeutet Rf in der Formel für Eigenkapitalkosten?

Rf ist der risikofreie Zinssatz, z.B. die Rendite einer Staatsanleihe.

Was beschreibt (Rm - Rf)?

Die Marktrisikoprämie – also der Renditeaufschlag, den der Markt im Durchschnitt gegenüber einer risikofreien Anlage bietet.

Wofür steht der Faktor B?

Das Beta misst, wie stark der Kurs eines Unternehmens mit dem Gesamtmarkt schwankt.

  • β=1: gleiches Risiko wie der Markt

  • β>1: höheres Risiko (volatiler)

  • β<1: geringeres Risiko (stabiler)

Wie interpretiert man das Ergebnis der Eigenkapitalkosten?

Es zeigt, welche Mindestrendite Investoren verlangen, damit sie das Risiko einer Unternehmensbeteiligung akzeptieren.

Ein Investor kann 2 % risikofrei verdienen, der Markt bietet 7 %, das Beta beträgt 1,2.
Wie hoch sind die Eigenkapitalkosten?

Kek = 2 + 1.2 * (7-2) = 8%

Die Eigenkapitalkosten entsprechen der Rendite, die ein Investor tatsächlich erzielt hat.

Sie geben an, welche Rendite Investoren erwarten.

Der risikofreie Zinssatz wird häufig durch die Rendite von Staatsanleihen approximiert.

Eine höhere Risikoprämie führt zu niedrigeren Eigenkapitalkosten.

Sie führt zu höheren Eigenkapitalkosten.

Das CAPM berücksichtigt sowohl das systematische Risiko (Marktrisiko) als auch das unsystematische Risiko.

Es berücksichtigt nur das systematische Risiko.

Wenn das Beta eines Unternehmens unter 1 liegt, ist das Unternehmen weniger riskant als der Gesamtmarkt.

Das Beta misst, wie stark ein Unternehmen im Vergleich zum ____________ schwankt.

Gesamtmarkt

Je höher das Risiko, desto ____________ die geforderte Rendite.

höher

Ein Investor erwartet bei 2 % risikofreiem Zins und 5 % Risikoprämie eine Gesamtrendite von ____________.

7 %

Welche Aussage zu den Eigenkapitalkosten ist richtig?

Was ist die Risikoprämie im Zusammenhang mit den Eigenkapitalkosten?

Die Risikoprämie kompensiert Eigenkapitalgeber für das Risiko, das sie durch ihre Investition in ein Unternehmen eingehen – insbesondere für mögliche Verluste durch Insolvenz oder Marktveränderungen.

Wie lautet die Formel für die Risikoprämie nach dem CAPM?

Beta * (Marktrendite - Sichere Rendite)

Was bedeutet der Ausdruck Rm - Rf?

Er steht für die Marktrisikoprämie, also die zusätzliche Rendite, die Investoren im Durchschnitt für eine Anlage im Aktienmarkt gegenüber einer risikofreien Anlage erwarten.

Wie wirkt sich ein höheres Beta auf die Eigenkapitalkosten aus?

Ein höheres Beta führt zu einer höheren Risikoprämie → höhere Eigenkapitalkosten.

Was passiert mit der Risikoprämie bei einem Beta von 0?

Ein Beta von 0 bedeutet, dass die Anlage keine Korrelation mit dem Markt hat → keine Risikoprämie, da kein systematisches Risiko besteht.

Warum wird die Marktrisikoprämie mit dem Beta gewichtet?

Weil nicht jedes Unternehmen gleich stark auf Marktschwankungen reagiert – das Beta passt die allgemeine Marktrisikoprämie an das unternehmensspezifische Risiko an.

Die Risikoprämie ist eine Entschädigung für das eingegangene Risiko eines Investors.

Der Betafaktor ist bei stabilen Unternehmen meist grösser als 1.

Bei stabilen Unternehmen liegt β unter 1.

Je höher das Beta, desto niedriger die Eigenkapitalkosten.

Höheres Beta → höhere Eigenkapitalkosten.

Die Marktrisikoprämie ist für alle Unternehmen gleich hoch.

Sie wird nur durch das Beta individuell gewichtet.

Die Risikoprämie kompensiert für operative Kosten.

Sie kompensiert für Kapitalrisiko, nicht für betriebliche Kosten.

Formel: Risikoprämie = B * (Rm - Rf).

Dabei ist Rm-Rf die ______ und B misst das _______-

Marktrisikoprämie; unternehmensspezifische Risiko

Ein volatiles Tech-Unternehmen hat typischerweise ein Beta von ____________.

grösser als 1

Je riskanter ein Unternehmen, desto ____________ ist die Risikoprämie und desto ____________ die Eigenkapitalkosten.

höher; höher

Was misst der Betafaktor (β)?

Der Betafaktor misst, wie stark die Rendite einer Unternehmensaktie im Vergleich zum Markt schwankt.
Er zeigt also das systematische Risiko eines Unternehmens im Verhältnis zum Gesamtmarkt.

Warum ist der Betafaktor im CAPM wichtig?

Er macht die Marktrisikoprämie unternehmensspezifisch.
Ohne Beta würden alle Unternehmen gleich riskant erscheinen – das wäre unrealistisch.

Wie berechnet man den Betafaktor in Worten?

Betafaktor = Korrelation zwischen Aktie und Marktindex * (Standardabweichung der Aktie / Standardabweichung des Marktindizes)

Was zeigt die Korrelation in der Betaformel?

Sie zeigt, wie stark die Aktie dem Markttrend folgt.
Sie liegt zwischen –1 (gegenläufig) und +1 (perfekte positive Korrelation).

Wie wird der Betafaktor in der Praxis berechnet?

Anhand historischer Marktdaten – durch statistische Auswertung der Renditen der Aktie und des Marktindex (z. B. SMI, DAX, S&P 500).

Der Markt schwankt ±10 %, die Aktie ±15 %, die Korrelation beträgt 0.8.
Wie gross ist Beta?

Beta = 0.8 * (15/10) = 1.2 -> Die Aktie ist 20% riskanter als der Markt

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