HWK-Gebäudeenergieberater

Fragen zu den Prüfugsfeldern 2-5

Fragen zu den Prüfugsfeldern 2-5


D. A.
Diese Lernkarten vermitteln fundiertes Wissen zur energetischen Bewertung und Sanierung von Gebäuden, insbesondere für Gebäudeenergieberater. Sie decken Normen wie das GEG, technische Kenngrößen wie U-Werte, Wärmebrücken oder Heizgradtage sowie bauphysikalische Berechnungen wie das Glaser-Verfahren ab. Auch Anlagentechnik, Fördermöglichkeiten und die Erstellung von Energieausweisen werden behandelt. Ideal für Fachkräfte, die energetische Sanierungen planen oder Energieberatungen durchführen.
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Créé / Mis à jour
24.09.2025 / 24.03.2026

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Heizwerte und CO2 Potentialevon Erdgas, Erdöl und Pellets + CP von Wasser

Erdgas: 10,4kWh/kg entspr. ca. 10kWh/m^3 --> 0,25kg CO2 pro kWh
Erdöl: 11,4 kWh/kg entspr. ca. 10kWh/l --> 0,32kg CO2 pro kWh
Pellets: ca. 5 kWh/kg entspr ca. 3,2kWh/l --> 3 -4 mal mehr Platzbedarf aber 0,02 kg CO2 pro kWh

cp Wasser 4200J/kgK

wie legt man ein BHKW aus

1. Bedarfsanalyse: Wärme und Strombedarf inkl. Peak und Grundlast

2. Auslegung des BHKW auf Grundlast oder 4000h/a

3. Hinzufüen von Pufferspeicher und Betriebsart

4. Wirtschaftichektisbewrechnung 30-40% el, 50-60% therm --> 89-90% Ges.

5. Feinauswahl

Wie legt man eine Wärmepumpe aus? Inkl Range jaz

1. Heizlast ermitteln 

2. Wartmwasserbedarf ermitteln

3. Auslegungsleistung wählen: ca. 70-80% + Heizstab oder 100%

4. Vorlauf und Quellentemperatur bestimmen und JAZ ermitteln

5. Wirtschaftlchkieit prüfen JAZ > 2,5 am besten > 3,5 --> evtl. anpassen, Speicher auswählen

Rsi, Rse bei versch. Fällen

Heizen: Rsi: 0,1 (oben), 0,13 (seite) und 0,17(unten) bei Wärmeschutz, Rse = 0,04 oder 0 bei Erdreich

Sommer: Rsi = 0,1, Rse = 0,04

Feuchteschutz mit f_RSI -->  Rsi = 0,25

Leistungszahl einer Wärmepumpe

Epsilon = eta * T_vol in K /(T_vorl - T_quelle) mit eta ca. 0,5

Grob und Feinkonzept für Luftdichtheit?

- grob: wo luftdichte Ebene und grundsätzliche Materialien, kritische Schnittstellen identifizieren

 - fein: det. Anschlüsse für z.B. WBs, Fenster usw. umgesetzt, geplant und kontrolliert

 

Behaglichkeit genau (Definition, DTs korrekt und Fechte)

- therm. Behaglichkeit wenn Lufttemperatur, Luftgeschwindigkeit und Feuchte angenehm sind, abh. von Tätigkeit

            - grundsätzlich 22-24°C, 40-65% Feuchte, max 3K Unterschied von Wand zu Raumtemperatur

 

Dokumentation bei Baubegleitung?

- Von allen Gewerken Abschlussberichte einsammeln und prüfen, ggf. auf Anpassungen der realen Daten reagieren, z.B. Vorlauf zu hoch etc.

            - Auf Vollständigkeit und GEG konforme Umsetzung prüfen

            - Fotografisch festhalten, dass z.B. Dämmwert und Dicke passen + Luftdichte Hülle korrekt

            - Alle Rechnungen sammeln für Förderung

Sturz und Laibung, Bedeutung und wie dämmen?

- Sturz ist über Öffnung und trägt Gewicht Idealerweise komplett überdämmt du luft und schlagregendicht mit Fensterrahmen vebunden, nachträglich kann überdämmt werden auch von innen

- Laibung ist seitl. Wand der Öffnung Dämmung mit Hochleistungswerkstoffen wegen begrenzter Dicke + fugenfrei an Fensterrahmen angebracht

KFW vs. Bafa Förderung - Unterschiede

            - KFW erst wenn 100%, BAFA für Einzelmaßnahmen

            - KFW für Effizienzhaus und Gesamtkonzept + eher Kredit, geht über Hausbank
            - Bafa gibt nur Zuschuss, geht direkt

iSFP - Umfang

  • Eine detaillierte energetische Bestandsaufnahme des Gebäudes, inklusive Gebäudehülle (Wände, Dach, Fenster, Boden) und Anlagentechnik (Heizung, Lüftung, Warmwasser).
  • Die Bewertung des Ist-Zustands und Identifikation von Schwachstellen, die energetisch verbessert werden können.
  • Konkrete, aufeinander abgestimmte Maßnahmenpakete zur schrittweisen energetischen Optimierung, z.B. Dämmung, Fenstertausch, Heizungsmodernisierung.
  • Eine Darstellung von Investitionskosten, zu erwartenden Einsparungen bei Energie und CO2-Emissionen sowie Fördermöglichkeiten.
  • Empfehlungen für die Reihenfolge und zeitliche Planung der Sanierungsschritte.
  • Eine Umsetzungshilfe mit Erklärungen zu den einzelnen Maßnahmen und mögliche Herausforderungen.

HX-Diagramm Wasser

siehe Bild

Photovoltaik auslegen

- je 1000kWh/a --> 1kWp --> 5m^2 Fläche

- je kWp 1kW Speicher

- wenn WP + 50% mehr kWP / wenn Wallbox 20% mehr

Nachträgliche Kerndämmung sinnvoll?

+ Erhalt des bestehenden Verblendmauerwerks, preiswert, wenig Dreck und Nebenarbeiten

- nur geringe Dämmstärke, Wärmebrücken verbleiben, Gefahr von Fehlstellen

Inhalt Energieauweis

Angaben Gebäude,
Energieträger,
Alter,
Art des Ausweises,
Heiz und Primärenergiebedarf,
CO2-Äquivalente,
HT-Wert

Wo besonders auf Luftdichtheit achten

Anschluss Kellerdecke zu Außenwand
Mauerkronen und Brüstungen
Fertigrolladenkästen
Elektro-/Sanitärinstallation
Schornsteindurchführungen
Vorwandinstallation
Innenputz
Abseiten
Deckenaussparungen, durchbrüche
Ortgang
Dach/Wand - Anschlüsse
Dachflächenfenster
Dunstrohre
Bodenluke
 

Glaser RBs inkl. Rsi/e und Außenbedingungen Verdunstung

            50% RF innen bei 20°C   1168Pa Wasserdampfdruck

            -5°C außen bei 80%RF 321 Pa Wasserdampfdruck

            Rsi = 0,25, Rse = 0,04

 

            Verdunstung: Wände 1700Pa, Dächer 2000 Pa außen, innen: 1200Pa

            Dauer je 90 Tage

Glaser Vorgehen

  1. U-Werte bestimmen Tabellarisch aus Bauteildaten
  2. Wasserdampfdrücke bestimmen Oberflächentemperaturen an Schichten Druck aus Tabelle
  3. Diffusionsdiagramm zeichnen sD = d * mü
  4. Berechnung von Tau- und Verdunstungsperiode
  5. Vergleich mit Bewertungskriterien

Glaser Ergebnis interpretieren

  1. M_verd > M_tau
  2. Max 1 kg/m^2 Tauwasser
  3. Max. 0,5 kg/m^2/Schicht Tauwasser
  4. Wenn Holz <5% bei Vollholz und <3% bei Holzwerkstoffen Masseerhöhung

Glaser Formeln für q,T_OF, Wasserausfall und Verdunstung

            q = U*Ti-Tab

            Ti = Ti-1-d/lambda*q alternativ Rsi/e

             M = g * t t in s
            g_tau = 2*10^-10(pi-pc)/sdc –(pc-pe)/(sdt-sdc)

            g_verd = 2*10^-10 (pc-pi)/sdc + (-pc-pe)/(sdt-sdc)

_c ist in Verdunstungsebene, _i ist innen und _e ist außen
 

ps(RF) = ps(100) * RF/100, ps(100) aus Tabelle, in Bauteil 100% RF Werte nehmen

 

Bei Hinterlüftung ab Luft rechen

Solare Erträge an Fassade pro Himmelsrichtung inkl. senkrecht in kWh/m^2a

Senkrecht: 1000kWh/m^2a

Süd: 600-700 kWh/m^2a

Ost/ West: 400-500 kWh/m^2a

Nord: 150-200 kWh/m^2a

lambda von Zemetputz?

Zementputz: 1,4

 

lambda von Mörtel?

Mörtel: 0,87-1,4

Lambda von Weichziegeln

Weichziegel: 0,16-0,27

 

lambda von Vollziegeln

Vollziegel: 0,45-0,58

Rohdichte von Weich und Hartholz

Weich: 450kg/m^3

Hart: 700 kg/m^3

Mü-Werte von:
Putz
Ziegel
Beton
Holz
Dämmstoff: mineralisch, Künstlich, Natürlich

Putz : 10-35
Ziegel: 5-15
Beton: 100
Holz: 50/75
Dämmstoff: 1,5 / 40 / 5

lambda Luft

0,024 W/mk

Wie ist der Heizwärmebvedaef für die folgenden Gebäude in etwa?
Passivhaus

Niedrigenergiehaus

Neubau

Altbau

< 15kWh/a

15-40kWh/a

40-80 kWh/a

ca. 180 kWh/a

Welchr Anteil des Primärenergieverbrauches wird in westlichen Staaten für Raumwärme verbraucht

ca. 40%

Unterschied Wärmeduchgangs, durchlass und übergangswiderstand?

Wärmeduchgang --> gesamt
durchlass --> Leitung
übergangswiderstand --> Konvektion

Wie berechnet man bei gegebenem Ludftdruck und Temperatur die Menge an Wasserdampf in g/m^3

m = p[Pa]/(469*T[K]) --> in kg/m^3, 469 bzw. 462 ist R Wert von Wasserdampf

welche Länge zählt beim Längenbezogenen Wärmebrückenwiderstand?

Innenlänge bei Fenstern.

Was muss gelten, wenn bei nicht belüfteten Dächern kein neuer Nachweis über die diffusionsschicht erbracht werden soll?

Der Wärmedurchlasswiderstand der Schcihten unter der diffusionshemmenden Schciht darf max. 20% des GesamtDURCHLASSwiderstandes sein

Wann ist Rse nicht = 0,04

In Luftschichte und wenn Rse auch im Inneren (Keller, Dach) ist, dann ist Rse = Rsi
Gegen Erdreich bzw. wenn keine Luft, dann ist Rse = 0,0

Addition von Schallpegeln

Summe = 10*log_10(10^(Pegel1/10) + 10^(Pegel2/10) ...)

Großer Emmisionsfaktor = gute oder schlechte Reflektion?

Groß = schlecht, klein = gut

Was bedeutet ein F_C wert von 1? Guten oder keinen Sonenschutz

Keinen Sonnenschutz. F_C = Cover aber wird mit Sonneneintrag multipliziert

Faktor Brennwert zu Heizwert bei Erdöl und Erdgas?

1,06 (öl) und 1,11(Gas)

Anlagenaufwandszahl Definition?

Nutzenergie zu aufgewendeter Energie, wenn auf Primärenergie bezogen auch >1 möglich

Étudier