IMC Kurs


C. X.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Funktionsweise des Herz-Kreislauf-Systems, geeignet für medizinische Fachleute und Studierende. Sie behandeln die Struktur und Aufgaben der Herzklappen, die Mechanismen der Systole und Diastole, sowie die Regulation des Blutdrucks und die Rolle des Erregungsleitungssystems. Zudem werden die Auswirkungen von Elektrolyten auf die Herzmuskelzellen und die Bedeutung der Herzkranzgefäße für die Sauerstoffversorgung des Herzens erläutert.
Cartes-fiches
70
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
23.08.2025 / 28.08.2025

Flashcards

Aus was besteht das Erregungsleitungssystem? 

  • Sinusknoten
  • AV-Knoten
  • His-Bündel
  • Tawara-Schenkel
  • Purkinje Fasern 

Was ist das Erregungsleitungssystem?

Es regelt die elektrischen Impulse des Herzschlags 

Was ist der Sinusknoten? 

  • Befindet sich im rechten Vorhof
  • Ist der natürliche Schrittmacher 
  • Generiert Impulse die den Herzschlag initieren 

Was ist der AV-Knoten? 

  • Der Implus vom Sinusknoten erreicht den AV Knoten
  • AV-Knoten befindet sich im rechten Vorhof, nahe bei der rechten Kammer 
  • Der AV-Knoten verzögert die Impulse leicht, um sicherzustellen, dass die Vorhöfe vollständig kontrahieren bevor die Kammern aktiviert werden

Was ist das His-Bündel?

  • Vom AV-Knoten aus wird der Impuls in das His-Bündeö geleitet
  • Befindet sich zwischen beiden Kammern in der Wand 

Was sind die Tawara-Schenkel?

  • Das His-Bündel teilt sich in rechten und linken Tawara-Schenkel auf
  • Sie leiten die Impulse weiter entlang der Herzwand 

Was sind die Purkinje Fasern? 

  • Befinden sich innerhalb der Wände der Kammern
  • Sie leiten die Impulse von den Tawara-Schenkeln kommen sehr schell durch das Herzkammermyokard 

Was passiert in der Systole?

Das Herz zieht sich zusamen

Anspannungsphase:

  • Die Kammern füllen sich vorher in der Diastole mit Blut
  • Dann kontrahiert der Herzmuskel. Die Aorten und Pulmonalklappe sind noch verschlossen 
  • Der Druck in den Kammern steigt stark an

Austreibungsphase:

  • Sobald der Druck in den Kammern so extrem hoch ist, öffnen sich die Aorten und Pulmonalklappe 
  • Blut wird aus den Kammern in den Körper & Lungen gepumpt 

Was passiert in der Diastole? 

Das Herz entspannt sich

Entspannungsphase:

  • Nach der Austreibung erschlafft der Herzmuskel, die Aorten und Pulmonalklappen schliessen sich 
  • Alle Klappen sind kurz geschlossen -> Durck fällt ab

Füllungsphase:

  • Sobald der Druck in den Kammern niedriger ist als im Vorhof, öffnen sich die Mitralklappe und die Trikusspidalklappe
  • Blut strömt aus dem Vorhöfen in die Kammern
  • Am Ende zieht sich der Vorhof noch einmal zusammen (Vorhofsystole) um die Kammern vollständig zu füllen 

Welche efferenten Nervensysteme beeinflussen die Herzfunktion? 

  • Sympathikus
  • Parasympathikus 

Was macht der Sympathikus auf die Herztätigkeit? 

Aktivierend 

Was macht der Parasympathikus auf die Herztätigkeit?

Hemmt die Herzaktion

Welche Aufgaben haben die Kapillaren?

  • Gasaustausch

Wie unterscheiden sich Venen & Arterien hinsichtlich Wanddicke? 

  • Venen dünne Wände, sind aber 200x dehnbarer als Arterien
  • Arterien dicke Wände aufgrund des Druckes 

Wie reagiert der Organismus bei verstärkter Kreislaufbelastung? 

  • Steigerung der Frequenz
  • Erhöhung des Schlagvolumens (Frank-Starling Mechanismus)

Welche Rezeptoren sind bei der kruzfristigen Blutdruck regulation beteiligt?

  • Pressorrezeptoren
  • Chemorezeptoren
  • Volumenrezeptoren

Wie beeinflussen die Mechanismen die langfristige Regulation des Blutdrucks? 

  • Durch Wasser/ Elektrolythaushalt 
  • Anpassung des Blutvolumens 

Wie wird die Hämodynamik definiert?

Beschreibt die physiologisch bzw pathophysiologischen Veränderungen des intravasalen Blutflusses in den Blutgefässen. 

Welche Parameter beeinflussen die Hämodynamik? 

  • Blutdruck
  • Blutvolumen
  • Gefässelastizität
  • Herzvolumen
  • Querschnitt Blutgefässe
  • Viskosität des Blutes 

Was gehört zum Hochdrucksystem und was ist die Aufgabe? 

  • Linke Kammer während Systole
  • Arterielle Gefässe des grossen Kreislauf 

= Funktion: Erzeugung, Speicherung + Fortleitung des Durckes zur Organversorgung (Perfusion)

Was gehört zum Niederdrucksystem + was ist die Funktion? 

  • Kapillaren
  • Venen, Venolen
  • Rechter Vorhof & Kammer 
  • Lungenkreislauf
  • Linker Vorhof und li Kammer bei Diastole

= Funktion: Volumenspeicherung, Stoffaustausch 

Was ist die Blutdruckamplitude?

Differenz zwischen Systole und Diastole 

Welche Faktoren beeinflussen den arteriellen Blutdruck?

  • Preload
  • Afterload
  • Intropie

Was ist der ZVD?

Gibt Auskunft über die Vorlast (Preload) und dem Druck im rechten Vorhof 

Was ist das Ziel des ZVD und was sind die Normwerte?

  • Verlaufsparameter für Herzfunktion und Volumenstatus
  • Normwert = 4-8 mmHg

Was versteht man unter Preload (Vorlast)?

  • Die Vorlast entspricht dem Füllungszustand des Herzens am Ende der Diastole unmittelbar vor der Systole
  • Preload ist abhängig vom venösen Rückfluss / Volumenangebot
  • Er beeinflusst die Autorefulation des Schlagvolumens 

 

Was versteht man unter Afterload (Nachlast)?

  • Es ist die Kraft, die der Austreibungsphase entgegen wirkt
  • Klinik: Nachlast hoch führt dazu das das Schlafvolumen tief ist 

Welche Faktoren beeinflussen den Aferload?

  • Erhöhung: Stimmulation des sympathischen Nervensystems = Noradrenalin, Adrenalin, Ephedrin
  • Sekunkung: Sympathikusblockaden (Spinal,Periduralanästhesie, Alphazezeptoren

Was versteht man unter Schlagvolumen (SV)?

 

  • ist das Blut welches während der einer Systole aus dem rechten und linken Vorhof ausgeworfen wird

Was versteht man unter dem Herzzeitvolumen (HZV)?

  • Ist das Blutvolumen welches das Herz pro Minute in den Kreislauf pumpt. Es ist ein Mass für die Herzleistung 
  • HZV ist zuständig für die Organdurchblutung 

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