Bearbeitungstechnik
Elektrofachleute QV Vorbereitung7 Bearbeitungstechnik
Elektrofachleute QV Vorbereitung7 Bearbeitungstechnik
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Lernkarten
257. Wie erfolgt die Bergung bei Hochspannung?
- Nur bei stromloser Anlage Holz/Plastik verwenden
- Umgebung beleuchten
- Fachpersonal hinzuziehen
256. Worauf muss bei der Abschaltung der Spannung geachtet werden?
- Spannungsfreiheit prüfen
- Gegen Wiedereinschalten sichern
- Erden und kurzschließen
- Unter Spannung stehende Teile abdecken
255. Wie muss bei einem Elektrounfall vorgegangen werden?
- Anlage freischalten (Schalter, Sicherung, Stecker ziehen)
- Patienten aus Gefahrenzone bergen
- Bei spannungsführender Anlage nur mit trockenem Material (Holz, Plastik) bergen
- Beleuchtung sicherstellen
254. Ab welcher Stromstärke besteht eine Gefahr für Menschen?
- Ab 50 mA (Gefahrenschwelle)
- Ab 80 mA (Todesschwelle)
253. Welche Schädigungen können bei einem Elektrounfall geschehen?
- Herzschädigung
- Muskelverkrampfungen
- Brandverletzungen
- Hitzestrahlung durch Lichtbogen
- Bewusstlosigkeit
- Sekundärunfälle (z. B. Stürze)
252. Welche Massnahmen werden bei Verbrennungen ergriffen?
- Brennende Kleidung löschen
- Betroffene Stellen bis 45 Minuten unter kaltem Wasser kühlen
- Ärztliche Behandlung veranlassen
- Bei langer Wartezeit Flüssigkeit zur Schockverhütung geben
- Wunde abdecken
251. Welche Gefahr besteht bei inneren Verbrennungen?
- Bildung von Giftstoffen, die zu Nierenversagen führen können
250. Welche Verbrennungen werden bei Elektrounfällen unterschieden?
- Äußere und innere Verbrennungen
249. Welche Verbrennungsgrade können bei Elektrounfällen entstehen?
- Elektrounfälle sind immer 3. Grades, oft kombiniert mit Grad 1 und 2
248. Welche Verbrennungsgrade werden unterschieden?
- 1. Grad: Rötungen
- 2. Grad: Blasenbildung
- 3. Grad: Verkohlung
247. Wie kann es zu einem Schock kommen?
- Großer Blutverlust
- Verbrennungen
- Vergiftungen
- Schwere Verletzungen
246. Welche Massnahmen können bei einem Schock helfen?
- Blutung stillen
- Flachlagerung
- Atemwege freihalten
- Schutz vor Witterung
- Keine Flüssigkeiten einflößen
- Ruhig zureden
245. Woran erkennt man einen Schock?
- Rascher, schwacher Puls
- Feuchte, blasse, kühle Haut
- Teilnahmslosigkeit oder Unruhe
- Flache, schnelle Atmung
- Verschlechterung des Allgemeinzustands
244. Wie kann eine Blutung gestillt werden?
- Hochhalten des blutenden Körperteils
- Fingerdruck auf die Wunde
- Anlegen eines Druckverbands
243. Worauf ist bei Patienten mit Blutungen zu achten?
- Auf den Eigenschutz (z. B. Handschuhe gegen HIV, Hepatitis)
242. Wo liegt der Druckpunkt für die Herzmassage?
- 2 Fingerbreiten oberhalb des Brustbeinansatzes
241. In welcher Zeit muss mit der Beatmung begonnen werden, damit keine irreparablen Gehirnschäden auftreten?
- Innerhalb von 3 Minuten
240. Wann muss ein Patient flach gelagert werden?
- Bei Schock (blasses Gesicht)
239. Wann muss der Oberkörper eines Patienten hochgelagert werden?
- Bei Atemnot, Herzbeschwerden, Brustverletzungen oder „rotem“ Gesicht
238. Wie wird ein bewusstloser Patient gelagert?
- Atemwege frei machen
- Fremdkörper entfernen
- Zunge nach vorne ziehen
- Brille entfernen
- ein Bein anstellen
- Hand unter Schulter fixieren
- Körper zur Seitenlagerung drehen
- Arm rechtwinklig zum Körper legen
- Mund offen halten
- Patient betreuen und vor Witterung schützen
237. Wie lautet die Regel für die Beatmung und Herzmassage?
- Atemstillstand: Kinn heben, Kopf nach hinten strecken, 2× beatmen; wenn keine Lebenszeichen → äußere Herzmassage + Beatmung
- Kreislaufstillstand: 2 Beatmungsstöße, 30 Massagestöße
236. Wie ist die Vorgehensweise bei der Ersten Hilfe nach dem ABCD-Schema?
- A: Atemwege frei machen und freihalten
- B: Beatmung
- C: Herzmassage
- D: Defibrillation
235. Wie lauten die Notrufnummern für Sanität, Polizei, Feuerwehr, REGA, Tox-Zentrum?
- Sanität: 144
- Polizei: 117
- Feuerwehr: 118
- REGA: 1414
- Tox-Zentrum: 145 oder 044 251 51 51
234. Wie erfolgt eine rasche und korrekte Alarmierung bei einem Unfall?
- Wer alarmiert?
- Was ist geschehen?
- Wann ist es geschehen?
- Wo ist es geschehen?
- Wie viele Personen betroffen?
- Welche Verletzungen liegen vor?
- Weiteres: Zugang, Feuerwehr, Zufahrt
233. Nach welchen Kriterien wird ein Patient beurteilt?
- Gibt er Antwort?
- Atmet er?
- Blutet er?
- Ist sein Puls normal?
232. Wie wird eine Unfallstelle generell gesichert?
- Folgegefahren für Helfer und Patient verhindern
231. Wie lautet der Ablauf der Lagebeurteilung?
- Schauen
- Denken
- Handeln
230. Welche Massnahmen müssen bei einem Unfall getroffen werden?
- 1. Lagebeurteilung
- 2. Unfallstelle sichern
- 3. Aus dem Gefahrenbereich bergen (eigene Sicherheit hat Vorrang)
- 4. Patientenbeurteilung
- 5. Alarmieren
- 6. Patient nach ABC-Schema behandeln
- 7. Patient betreuen
229. Welche Vorschriften müssen die Benutzer einhalten?
- Verschiebung nie mit Personen auf dem Gerüst
- Werkzeug und Material vor Absturz sichern
- keine Leitern auf Plattform aufstellen
228. Woraus besteht der Seitenschutz?
- Geländerholm
- Zwischenholm
- Bordbrett
227. Welche Anforderungen werden an das Rollgerüst gestellt?
- Geländerholm
- Zwischenholm
- Bordbrett
226. Welche Anforderungen werden an den Aufstellort gestellt?
- ab 2 m Höhe Seitenschutz verwenden
- Plattform mit Durchstieg verwenden
- Räder mit Bremseinrichtung
- seitliche Abstützungen verwenden
225. Wie muss man sich bei Bockleitern richtig verhalten?
- nicht als Sitz verwenden → Kippgefahr
- waagrechte Fläche
- sicherer Standort
- Verkehrsbereich absichern
224. Wie wird eine Bockleiter korrekt verwendet?
- Verkehrswege sichern oder absperren
- gutes Schuhwerk verwenden
- beide Hände müssen frei sein
- nur mit dem Gesicht zur Leiter besteigen
223. Wie kann der Zustand einer Bockleiter geprüft werden?
- Sichtkontrolle → nur fachgerechte Reparaturen
- Spreitzsicherungen in Ordnung
222. Welche Kriterien gelten für Bockleitern?
- oberste drei Sprossen nicht begehen
- wenn Haltegriffe vorhanden sind, können die obersten Sprossen betreten werden
- ebene und feste Grundlage
- Spreitzsicherung muss ganz gestreckt sein
- seitliche Kräfte vermeiden
- nie als Anstellleiter benutzen
- nicht als Aufstiegshilfe (z. B. auf ein Dach) benutzen
- Leiter könnte seitlich wegkippen
221. Wie muss man sich bei Anstellleitern richtig verhalten?
- Auswahl entsprechend der Anwendung
- nicht geeignet für seitliche Belastungen
- fester Standort
- für freie Arbeiten über dem Kopf geeignet
- nach Möglichkeit Leitern mit Tritten und Haltegriffen verwenden
220. Wie wird eine Anstellleiter korrekt aufgestellt?
- oberes Ende muss die Leiter 1 m überragen
- oberste Sprosse nicht begehen
- Anstellwinkel 70 °
- beide Holmen müssen aufliegen
- gegen Abrutschen sichern → festbinden
- Leiternfuß sichern
- Verkehrswege sichern → Türen, unübersichtliche Leiterstellen absperren
- gutes Schuhwerk verwenden
- beide Hände müssen frei sein
- nur mit dem Gesicht zur Leiter besteigen
- für freihändiges Arbeiten Hüftgürtel mit Sicherungsleine verwenden
219. Wie wird der Zustand einer Leiter geprüft?
- Sichtkontrolle – nur fachgerechte Reparaturen, Rutschkeile/Sicherungen einwandfrei
218. Worauf muss generell bei der Verwendung von Leitern geachtet werden?
- Auswahl der Leiter je nach Anwendung
- Kontrolle des Zustands der Leiter
- Aufstellort (Festigkeit des Untergrunds)
- richtige Handhabung und korrektes Anstellen der Leiter
- generell mit wenig Werkzeug zu besteigen
- Sprossen bei abgelegter Leiter mit dem Körpergewicht belasten
- Leiter auf zwei Auflagen legen und Holmen in der Mitte mit ca. 75 kg belasten