Alle Fragen 1-58


R. K.
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen und Anwendungen des Magnetismus in der Elektrotechnik für die Berufslehre, wobei Begriffe wie Magnetfeld, Induktion und Spule im Mittelpunkt stehen. Sie erklären physikalische Zusammenhänge wie Selbstinduktion, Wirbelstromverluste oder Transformatorprinzipien und zeigen praktische Anwendungen etwa in Elektromotoren oder Relais. Ideal für Auszubildende und Praktiker, die elektromagnetische Effekte verstehen und anwenden müssen.
Cartes-fiches
58
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Electrotechnique
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
19.02.2025 / 09.09.2026

Cartes-fiches

Nennen Sie zwei Anwendungen der Induktion der Ruhe.

  • Transformatoren (Spannungsumwandlung)
  • Induktionsherde (Wärmeerzeugung durch Magnetfelder)

Wie verhält sich die Spannung in der Sekundärwicklung eines Transformators bei:
a) Gleichstrom
b) Pulsierendem Gleichstrom
c) Wechselstrom

Gleichstrom → Keine Spannung, weil kein Magnetfeldwechsel.
b) Pulsierender Gleichstrom → Induzierte Spannung mit schwankender Amplitude.
c) Wechselstrom → Regelmäßige Wechselspannung mit gleicher Frequenz.

Skizzieren Sie den Aufbau eines Transformators und beschriften Sie:

  • Spannungen
  • Ströme
  • Windungszahlen
  • Magnetische Flüsse

  • Primärspule & Sekundärspule
  • Eisenkern zur Feldleitung
  • Verhältnis von Spannungen: U₂ / U₁ = N₂ / N₁

Beschreiben Sie die Wirkungsweise eines Transformators.

  • Primärspule erzeugt ein Magnetfeld (Wechselstrom notwendig!).
  • Eisenkern leitet das Magnetfeld zur Sekundärspule.
  • Sekundärspule induziert eine Spannung.
  • Verhältnis von Windungszahlen bestimmt die Spannungsänderung.

Wie verhalten sich Spannungen und Windungszahlen im Einphasentransformator?

  • Spannungsverhältnis = Windungsverhältnis
  • Formel: U₂ / U₁ = N₂ / N₁
  • Mehr Windungen in Sekundärspule → höhere Spannung (Spannungstransformator)
  • Weniger Windungen in Sekundärspule → geringere Spannung (Stromtransformator)

Wie entstehen Wirbelströme?

Durch Bewegung eines Leiters im Magnetfeld oder durch Magnetfeldänderung in einem Metall.

Können Wirbelströme in Aluminium entstehen?

Ja, Wirbelströme treten auch in nicht-ferromagnetischen Metallen auf.

Wie lassen sich Wirbelstromverluste verringern?

  • Lamellierte Eisenkerne
  • Ferritkerne

 In welchen Geräten treten Wirbelstromverluste auf?

Transformatoren, Elektromotoren, Generatoren.

Nenne zwei Anwendungen von Wirbelströmen.

  • Wirbelstrombremse
  • Induktionsherd

Wie funktioniert eine Wirbelstrombremse?

  • Ein Magnetfeld durchdringt eine sich bewegende leitende Scheibe.
  • In der Scheibe entstehen Wirbelströme, die ein eigenes Magnetfeld erzeugen.
  • Dieses Magnetfeld wirkt der Bewegung entgegen (Lenzsche Regel) und bremst die Scheibe.
  • Anwendung: Achterbahnen, ICE-Züge, Elektromotoren.

Was ist Selbstinduktion?

  • Eine Spule erzeugt beim Ein- oder Ausschalten eines Stroms eine induzierte Spannung in sich selbst.
  • Diese Spannung wirkt der Stromänderung entgegen.

Wie wird die Selbstinduktionsspannung berechnet?

U = -L ⋅ (ΔI / Δt)

  • L = Induktivität (H)
  • ΔI = Stromänderung (A)
  • Δt = Zeit (s)

Was ist eine Induktivität?

  • Maß für die Fähigkeit einer Spule, eine Spannung zu induzieren.
  • Einheit: Henry (H).
  • Je mehr Windungen und je größer der Kern, desto größer die Induktivität.

Welche Faktoren beeinflussen die Induktivität einer Spule?

  • Windungszahl (N) – Mehr Windungen = höhere Induktivität
  • Kernmaterial (μr) – Eisenkern erhöht Induktivität stark
  • Spulengeometrie – Lange, enge Spulen haben höhere Induktivität

Was passiert, wenn der Strom in einer Spule plötzlich abgeschaltet wird?

  • Selbstinduktion erzeugt eine hohe Spannung.
  • Kann zu Überspannungen führen (z. B. Funkenbildung bei Relais).
  • Lösung: Freilaufdiode schützt die Schaltung.

 Wie kann man Induktionsspannungen verringern?

  • Widerstände oder Kondensatoren parallel zur Spule
  • Freilaufdioden in Gleichstromkreisen
  • Laminierte Eisenkerne gegen Wirbelströme

Was ist der Unterschied zwischen einer Spule mit und ohne Eisenkern?

  • Mit Eisenkern → Höhere Induktivität, stärkeres Magnetfeld
  • Ohne Eisenkern → Schwächeres Magnetfeld, weniger Verluste

Étudier