Ausbildung NFS: Spezielle Pharmakologie nach Kompendium
Spezielle Pharmakologie nach dem gemeinsamen Kompendium Rettungsdienst 2025 (Kreis Gütersloh)
Spezielle Pharmakologie nach dem gemeinsamen Kompendium Rettungsdienst 2025 (Kreis Gütersloh)
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F. M.
F. M.
Diese Lernkarten vermitteln gezielt pharmakologisches Grundwissen für Notfallsanitäter, angepasst an die Anforderungen der Berufslehre. Im Fokus stehen Wirkstoffe, deren Dosierungen in mg oder kg, Wirkungen, Nebenwirkungen sowie Kontraindikationen und Besonderheiten bei der Anwendung. Praktische Aspekte wie Nutzen-Risiko-Abwägungen und Verlaufskontrollen werden anhand konkreter Medikamente wie Opioiden, Antikoagulanzien oder Notfallanalgetika vertieft. Ideal für Auszubildende, die sich auf spezielle pharmakologische Herausforderungen im Rettungsdienst vorbereiten.
Cartes-fiches
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Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
18.02.2025 / 09.09.2025
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Flashcards
***Furosemid: Kontraindikationen***
- bekannter Allergie und Unverträglichkeit
- Hypovolämie und schwergradige Dehydratation
- Nierenversagen mit Anurie
- Leberversagen mit Bewusstseinsstörung (Praecoma, Coma hepaticum)
- schwere Hypokaliämie
- schwere Hyponatriämie (sofern präklinisch bekannt)
- Stillzeit
- Keine Anwendung durch NFS bei Pat. < 12 Jahre
***Glucagon: Wirkstoff, Konzentration, Arzneimittelgruppe***
- Der Wirkstoff von Glucagon ist Glucagon
- Glucagon liegt als Trockensubstanz vor. Es ergibt sich eine Lösung mit 1 mg / ml alternativ auf mit 3 mg für die intranasale Gabe (liegt dann als Pulver vor)
- Glucagon ist ein Hormon zur Therapie der Hypoglykämie
***Glucagon: Kontraindikationen***
- bekannte Allergien und Unverträglichkeiten
- leere Glykogenspeicher (schwere Leberfunktionsstörung, Alkoholmissbrauch etc.)
- gleichzeitige Einnahme von Indometacin (paradoxe Wirkung möglich)
Altersbegrenzung
- intramuskulär: keine
- nasal: ab 4 Jahren
- steht nicht im Kompendium -
- Phäochromozytom
***Glucose: Applikation und Dosierung***
- auf sichere intravasale Lage des Venenzugangs achten
- höherkonzentrierte Lösungen verdünnen (maximal 20%ige Lösung i.v. applizieren)
- Glucose i.v. immer zusätzlich mit VEL applizieren
Erwachsene und Kinder > 30 kg KG
- Einzeldosis 8 - 10g i.v.
Kinder
- 0,2 g pro kg KG
ACHTUNG: Bei wachen Patienten mit erhaltenen Schutzreflexen und Schluckfähigkeit ist die Gabe von Glucose p.o. zu bevorzugen.
***GTN: Indikationen***
- hypertensiver Notfall mit kardialer Symptomatik
- akute Linksherzinsuffizienz mit kardialem Lungenödem
- Myokardinfarkt (keine routinemäßige Gabe)
Steht nicht im Kompendium
- stabile Angina Pectoris
- NSTE-ACS
- selten Nieren- und Gallenkolikg (als Off-Lable-Use)
- kontrollierte Blutdrucksenkung
***GTN: Kontraindikationen***
- bekannte Allergie oder Unverträglichkeit
- Schock
- Hypotonie mit RR sys < 100 mmHg
- Inferiorer Infarkt mit rechtsventrikulärer Beteiligung
- gleichzeitige Einnahme von PDE-5-Hemmern (Phosphodiesterase-5-Hemmer, z.B. Viagra, Levitra, Cialis -> bis zu 72h)
- schwere stenosierende Herzklappenfehler
- bekannte HOCM (hypertrophe obstuktive Cardiomyopathie)
- v.a. Erhöhung des intrakraniellen Drucks z.B. bei intrakranieller Blutung
- Altersbegrenzung: keine Anwendung durch NFS bei Pat. < 12 Jahre
***Heparin: Kontraindikationen***
- bekannte Allergie bzw. Unverträglichkeit
- z.n. bekannter Heparininduzierter Thrombozytopenie (HIT)
- erhöhte Blutungsgefahr (z.B. bei schwerer Leberinsuffizienz, hochgradiger Niereninsuffizienz, schwere Thrombozytopenie)
- z.n. großem operativen Eingriff oder schweren Trauma in den letzten vier Wochen
- Z.n. chrirurgischen Eingriffen an ZNS und Augen in den letzten vier Wochen
- akuter zerebrovaskulärer Prozess (z.B. ICB, SAB, Apoplex)
- gastrointestinale oder urogenitale Blutung
- aktuelles Ulcus ventriculi oder Ulcus duodeni
- akutes Aortensyndrom
- hypertensive Krise bzw. unkontrollierbare schwergradige Hypertonie
- Antikoagulation im therapeutischen Bereich (Außer bei ACS)
Steht nicht im Kompendium
- akute Blutungen