Ausbildung NFS: Spezielle Pharmakologie nach Kompendium

Spezielle Pharmakologie nach dem gemeinsamen Kompendium Rettungsdienst 2025 (Kreis Gütersloh)

Spezielle Pharmakologie nach dem gemeinsamen Kompendium Rettungsdienst 2025 (Kreis Gütersloh)


F. M.
Diese Lernkarten vermitteln gezielt pharmakologisches Grundwissen für Notfallsanitäter, angepasst an die Anforderungen der Berufslehre. Im Fokus stehen Wirkstoffe, deren Dosierungen in mg oder kg, Wirkungen, Nebenwirkungen sowie Kontraindikationen und Besonderheiten bei der Anwendung. Praktische Aspekte wie Nutzen-Risiko-Abwägungen und Verlaufskontrollen werden anhand konkreter Medikamente wie Opioiden, Antikoagulanzien oder Notfallanalgetika vertieft. Ideal für Auszubildende, die sich auf spezielle pharmakologische Herausforderungen im Rettungsdienst vorbereiten.
Flashcards
320
Students
2
Language
German
Category
Medical
Created / Updated
18.02.2025 / 09.09.2025

Flashcards

Wie wird Dimetinden dosiert und worauf ist bei der Applikation zu achten?

***Dimetinden: Dosierung und Applikation***

  • 4-8mg i.v. (0,1mg/kg KG aber max. 8mg) bei Erwachsenen und Kindern > 12 Jahre
  • KEINE Repetition

Wie lässt sich der Erfolg nach Dimetindengabe feststellen?

***Dimetinden: Erfolgsprüfung***

  • Reduktion der Symptome

Welche Folgemaßnahmen können/sollten nach der Gabe von Dimetinden erfolgen?

***Dimetinden: Folgemaßnahmen***

  • erneute Gabe von Epinephrin i.m.
  • Gabe von Prednisolon falls noch nicht erfolgt

Worauf ist bei der Verlaufskontrolle nach Dimetindengabe zu achten?

***Dimetinden: Verlaufskontrolle***

  • Symptome und klinische Zeichen der Anaphylaxie
  • Re-Evaluation ABCDE

Auf welche Besonderheiten ist nach der Gabe von Dimetinden zu achten?

***Dimetinden: Besonderheiten***

  • Cave: Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit und Reaktionsfähigkeit

Wie heißt der Wirkstoff von Dimehydrinat?

In welcher Konzetration liegt der Wirkstoff vor?

Zu welchen Arzneimittelgruppen gehört Dimenhydrinat?

***Dimenhydrinat: Wirkstoff, Konzentration, Arzneimittelgruppen***

  • Der Wirkstoff von Dimenhydrinat ist Diphenhydramin und 8-Chlortheophyllin
  • Das Medikament liegt in einer Konzentration von 6,2mg/ml vor (62mg auf 10ml) oder als 40 mg Supp.
  • Dimenhydrinat gehört zu den Gruppen der Antihistaminika (H1-Rezeptor-Antagonisten)
  • und zur Gruppe der Antiemetika

Wann ist die Gabe von Dimenhydrinat indiziert?

***Dimenhydrinat: Indikation***

  • Übelkeit und Erbrechen

 

Steht nicht im Kompendium

  • zerebraler Schwindel
  • Morbus Meniére

Welche Kontraindikationen müssen bei der Gabe von Dimenhydrinat beachtet werden?

***Dimenhydrinat: Kontraindikationen***

  • bekannte Unverträglichkeit bzw. Allergie
  • akute Bronchialobstruktion (Asthma, COPD) -> Anticholinerg = Sekret der Becherzellen wird dickflüssiger
  • Engwinkelglaukom -> Anticholinerg = Abnahme des Kammerwasserabflusses
  • Krampfanfälle (Epilepsie, Eklampsie) -> Senkung der Krampfschwelle
  • bekannte Porphyrie -> Abbau in der Leber über bestimmte Systeme = porphyrinerg
  • bekanntes Long-QT-Syndrom -> Einfluss auf Kaliumkanäle am Herzen
  • Phäochromozytom
  • Therapie mit MAO Hemmern (z.B. Moclobemid, Tranylcypromin, Selegilin, Rasagilin, Safinamid) -> Diverse gefährliche Nebenwirkungen wie z.B. Lähmung der Darmaktivität, starke zentrale Dämpfung etc.
  • Altersbegrenzung: Keine Anwendung durch NFS bei Pat. < 1 Jahr

 

Steht nicht im Kompendium

  • ICP-Anstieg (erschwert Diagnose)
  • akute Vergiftungen
  • akuter Glaukomanfall
  • Phäochromozytom
  • Früh- und Neugeborene
  • gleichzeitige Behandlung mit MAO-Hemmern
  • gleichzeitige Therapie mit Aminoglykosiden
  • Schwangerschaft mit einsetzender Wehentätigkeit

In welchen drei Fällen sollte bei Dimenhydrinat eine besondere Nutzen-Risiko-Abwägung vorgenommen werden?

***Dimenhydrinat: besondere Nutzen-Risiko-Abwägung***

  • Schwangerschaft und Stillzeit (CAVE: keine Anwendung bei WEHENTÄTIGKEIT!)
  • Morbus Parkinson
  • HRST und KHK

Welche UAW können nach Gabe von Dimenhydrinat auftreten?

***Dimenhydrinat: UAW***

  • ZNS-Dämpfung mit Sedierung 
  • Müdigkeit (verstärkt unter Alkoholeinfluss)
  • paradoxe Reaktion möglich (Unruhe, Erregung / besonders bei Kindern)
  • Tachykardie
  • Mydriasis, Sehstörungen,
  • Mundtrockenheit, Miktionsstörungen, gastrointestinale Beschwerden,

 

Steht nicht im Kompendium

  • Schwindel
  • Erhöhung des Augeninnendrucks

Was muss bei der Applikation von Dimenhydrinat beachtet werden?

Wie wird Dimenhydrinat dosiert?

***Dimenhydrinat: Applikation und Dosierung***

ERWACHSENE und Kinder > 14 Jahre

  • 62mg langsam i.v.

Kinder 6 - 14 Jahren

  • 40mg rectal als Supp. oder langsam 40 mg i.v.

Kinder < 6 Jahre

  • 40 mg rektal als Supp.

Wie kann der Wirkerfolg von Dimenhydrinat festgestellt werden?

***Dimenhydrinat: Erfolgsprüfung***

  • Reduktion von Übelkeit und Erbrechen
  • Müdigkeit

Was ist bei der Verlaufskontrolle nach der Gabe von Dimenhydrinat zu beachten?

***Dimenhydrinat: Verlaufskontrolle***

  • Re-Evaluation des ABCDE

Welchen Wirkstoff enthält Epinephrin?

In welcher Konzentration liegt Epinephrin vor?

Zu welcher Arzneimittelgruppe gehört Epinephrin?

***Epinephrin: Wirkstoff, Konzentration, Arzneimittelgruppe***

  • Der Wirkstoff von Epinephrin ist Epinehprin (aka. Adrenalin)
  • Epinephrin liegt in einer Konzentration von 1mg/ml vor (1mg/ml und 25mg/25ml)
  • Epinephrin gehört zur Gruppe der Katecholamine

Bei welchen Indikationen ist die Gabe von Epinephrin angezeigt?

***Epinephrin: Indikationen***

  • Reanimation
  • instabile Bradykardie
  • Anaphylaxie ab Stadium II mit Atemstörung oder Schock
  • Laryngotracheobronchitis
  • Obstruktion der oberen Atemwege durch Schleimhautschwellung

 

Steht nicht im Kompendium

  • Zusatz zu Lokalanästhetika
  • Blutstillung (z.B. bei Ösophagusvarizenblutung bei Gastroskopie)

Welche Kontraindikationen muss man bei der Gabe von Epinephrin beachten?

***Epinephrin: Kontraindikationen***

  • Bei vitaler Gefährdung gibt es keine Kontraindikationen
  • ohne Altersbegrenzung

 

Steht nicht im Kompendium

  • bekannte Unverträglichekeit
  • schwere Hyperthyreose
  • pAVK
  • akuter Infarkt

Welche UAW können nach der Gabe von Epinephrin auftreten?

***Epinephrin: UAW***

- Kardial -

  • Angina pectoris (erhöhter myokardialer Sauerstoffbedarf)
  • Tachykardie, Herzrhythmusstörungen,
  • Palpitationen

- Gefäße -

  • Hypertonie
  • Durchblutungsstörungen / Nekrosen im Bereich der Akren

- ZNS und Auge -

  • Unruhe
  • Angst
  • Kopfschmerzen
  • Tremor
  • Mydriasis

- Stoffwechsel - 

  • Hyperglykämie

Wie wird Epinephrin dosiert und was muss bei der Applikation bei den verschiedenen Indikationen beachtet werden?

***Epinephrin: Dosierung und Applikation***

Reanimation

  • Erwachsene: 1mg i.v./i.o.
  • Kinder: 0,01mg/kg KG i.v./i.o.
  • Hyperdynam (VF, pVT): nach dem dritten Schock danach alle 4 Minuten
  • Hypodynam (Asystolie, PEA): so früh wie möglich, danach alle 4 Minuten

 

Instabile Bradykardie

  • 1mg Epinephrin in 100ml NaCl 0,9% verdünnen (0,01mg/ml)
  • 0,5ml (5 µg) bolusweise jede Minute bis adäquater Herzfrequenzanstieg
  • Alternativ: Perfusor 1 mg Epinephrin auf 100 ml NaCl mit Laufrate 30 ml/h

 

Anaphylaxie Stadium II mit Kreislaufbeteiligung und Stadium III (Schock)

  • Erwachsene und Kinder > 12 Jahre: 0,5mg i.m.
  • Kinder 6-12 Jahre: 0,3mg i.m.
  • Kinder <6 Jahre: 0,15mg i.m.
  • Repetition alle 5 bis 10 Min. bei ausbleibender / unzureichender Wirkung

 

Obere Atemwegsobstruktion

  • 4 mg Epinephrin mit 6-8l Sauerstoff vernebeln
  • Repetition nach 10 Minuten möglich

Wie lässt sich der Wirkerfolg nach Gabe von Epinephrin prüfen?

***Epinephrin: Erfolgsprüfung***

  • je nach Indikation: 
    • ROSC
    • Ansteig von Herzfreuquenz und Blutdruck
    • Reduktion der Symptome

Welche Folgemaßnahmen können nach Gabe von Epinehphrin ergriffen werden?

***Epinephrin: Folgemaßnahmen***

  • Repetition nach entsprechendem BPR

Worauf ist bei der Verlaufskontrolle nach Gabe von Epinephrin zu achten?

***Epinephrin: Verlaufskontrolle***

  • Re-Evaluation ABCDE
  • vollständiges Monitoring

Welche Besonderheiten müssen bei der Gabe von Epinephrin beachtet werden?

***Epinephrin: Besonderheiten***

  • sehr kurze Halbwertszeit
  • Interaktion: Abschwächung der Epinephrin-Wirkung durch NaHCO3
  • Nicht gleichzeitig mit NaHCO3 über einen Zugang geben.

Wie heißt der Wirkstoff von Esketamin?

In welcher Konzentration kann Esketamin vorliegen?

Zu welcher Arzneimittelgruppe gehört Esketamin?

***Esketamin: Wirkstoff, Konzentration, Arzneimittelgruppe***

  • Der Wirkstoff von Esketamin ist Esketamin
  • Konzentrationen
    • 5mg/ml (Amp. 25mg / 5ml)
    • 25mg/ml (Amp. 50mg / 2ml, 250 mg / 10ml)
  • Esketamin gehört zur Gruppe der Analgetika
  • und zur Gruppe der Narkotika

Wann ist die Gabe von Esketamin indiziert?

***Esketamin: Indikation***

  • starker Schmerz (NRS >=6) gemäß BPR "starke Schmerzen"

 

Steht nicht im Kompendium

  • Narkose
  • insbesondere bei Trauma und Status Asthmaticus

Welche Kontraindikationen müssen bei der Gabe von Esketamin berücksichtigt werden?

***Esketamin: Kontraindikationen***

  • Allergie bzw. Unverträglichkeit
  • Bewusstseinsstörung mit Sopor oder Koma
  • Intoxikation mit psychoaktiven Substanzen, Alkohol oder Opioiden
  • gesteigerter Hirndruck (ohne adäquate Beatmung)
  • ACS, Myokardinfarkt, 
  • Herzinsuffizienz mit kardialer Dekompensation
  • schwere hpyertensive Entgleisung (über 180/100 mmHg)
  • Schwangerschaft insbesondere bei Eklampsie, Präeklampsie
  • Vormedikation mit Aminophylling, Theophylling, Ergometrin
  • Nicht oder ungenüngend behandelte Hyperthyreose
  • Altersbegrenzung: Keine Anwendung durch NFS bei Pat. < 10 Kg KG (entspr. ca. 12 Monate)

 

Steht nicht im Kompendium

  • KHK
  • Hyperthyreose
  • Psychosen
  • bekanntes Krampfleiden
  • perforierende Augenverletzungen
  • Glaukom

 

Welche UAW können nach der Gabe von Esketamin auftreten?

***Esketamin: UAW***

weitere Blutdrucksenkung bei Volumenmangelschock

Nystagmus, Doppelsehen

Aufwachreaktionen, Albträume,

Unruhe, Schwindel

Euphorie, Dysphorie, Panikattacken, 

Bewusstseinseintrübung

Ateminsuffizienz (dosisabhängig)

Anstieg von Blutdruck und Herzfrequenz

Zunahme des intraokularen Drucks (Cave: Glaukom)

Speichefluss, Übelkeit und Erbrechen

Wie wird Esketamin dosiert und worauf ist bei der Applikation zu achten?

***Esketamin: Dosierung und Applikation***

  • i.v.: 0,125 mg / kg KG, Repetition von 0,125 mg / kg KG, Maximaldosis 0,25 mg / kg KG
  • nasal und i.m.: 1 mg / kg KG zur Initialtherapie, einmalige Repetition mit 1 mg / kg KG möglich
  • Kombination von Midazolam und Esketamin bei i.v. Gaben empfohlen

Wie lässt sich der Wirkerfolg nach Esketamingabe prüfen?

***Esketamin: Erfolgsprüfung***

  • analgetische Wirkung (Reduktion NRS)

Welche Folgemaßnahmen können nach Esketamingabe ergriffen werden?

***Esketamin: Folgemaßnahmen***

  • gemäß BPR "starke Schmerzen"

Wie ist die Verlaufskontrolle nach Esketamingabe durchzuführen?

***Esketamin: Verlaufskontrolle***

  • Schmerzskala NRS
  • Re-Evaluation ABCDE
  • vollständiges Monitoring

Welche Besonderheiten sind bei der Gabe von Esketamin zu beachten?

***Esketamin: Besonderheiten***

  • Cave: unterschiedliche Konzentrationen verfügbar
  • Wirkeintritt: nach ca. 1 Minute
  • HWS 10-15 Minuten
  • Wirkdauer 20 Minuten
  • Interaktion: Wirkverstärkung durch zentral dämpfende Mittel, psychotrope Substanzen und Alkohol
  • Hohe Geräusch- und Lichtempflindlichkeit

Welchen Wirkstoff enthält Fentanyl?

In welcher Konzentration ist Fentanyl verfügbar?

Zu welcher Arzneimittelgruppe gehört Fentanyl?

***Fentanyl: Wirkstoff, Konzentration, Arnzeimittelgruppe***

  • Der Wirkstoff von Fentanyl ist Fentanyl
  • Fentanyl liegt in folgender Konzentration vor 0,05 mg/ml = 50 µg / ml (0,1mg/2ml, 0,5mg/10ml)
  • Fentanyl gehört zur Gruppe der µ-Opioidrezeptoragonisten
  • Fentanyl ist ein BTM

Bei welchen Indikationen ist Fentanyl angezeigt?

***Fentanyl: Indikationen***

  • starke und stärkste Schmerzen >= NRS 6

 

Nicht im Kompendium

  • Narkose

Welche Kontraindikationen müssen bei der Gabe von Fentanyl berücksichtigt werden?

***Fentanyl: Kontraindikationen***

  • bekannter Allergie bzw. Unverträglichkeit
  • Schwangerschaft
  • schwere Bewusstseinsstörung - Sopor und Koma
  • Atemdepression
  • Keine Anwendung durch NFS bei Pat. < 21 Kg KG (ca. 6 Jahre)

 

Steht nicht im Kompendium

  • Stillzeit

Welche UAW können nach der Gabe von Fentanyl auftreten?

***Fentanyl: UAW***

Atmung

  • Atemdepression 
  • Hypoventilation

Kreislauf

  • Blutdruckabfall
  • Bradykardie

Zerebrale

  • Übelkeit & Erbrechen
  • Benommenheit
  • Schwindel
  • Euphorisierung

Augen

  • Miosis

Sonstige

  • Muskelsteifheit insbesondere Thoraxrigidität bei schneller Applikation
  • Obstipation
  • Anticholinerge NW ( z.B. Mundtrockenheit/ Miktionsstörungen / Glaukom)
  • Serotinerge NW (Wachheit / Erregung / RR ++)

Wie wird Fentanyl dosiert und worauf muss bei der Applikation geachtet werden?

***Fentanyl: Dosierung und Applikation***

  • fraktionierte, langsame Gabe intravenös im Abstand von 3 - 4 Minuten in 0,05mg (= 50 µg) Schritten
  • Maximaldosis 2 µg / kg KG
  • nasale und i.m. Gabe = 2 µg / kg KG

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Überdosierung von Fentanyl zu ergreifen?

***Fentanyl: Gegenmaßnahmen bei Überdosierung***

  • Anzeichen: Atemdepression, Atemstillstand, Bewusstseinsverlust

 

  • Kommandoatmung anwenden
  • bei Abfall der SpO2: Sauerstoff applizieren
  • assistierte Beatmung (Beutel-Masken-Beatmung)
  • BPR Atemwegsmangement
  • Ultima Ratio: Naloxon titrieren

 

  • Bei Übelkeit / Erbrechen = SAA Dimenhydrinat

Wie lässt sich der Wirkerfolg von Fentanyl prüfen?

***Fentanyl: Erfolgsprüfung***

  • Schmerzlinderung
  • Stressreduktion

Worauf ist bei der Verlaufskontrolle nach Applikation von Fentanyl zu achten?

***Fentanyl: Verlaufskontrolle***

  • Re-Evaluation nach ABCDE
  • fortgesetztes Monitoring
  • Kapnografie
  • Schmerzmessung (NRS)

Welche Besonderheiten sind bei der Gabe von Fentanyl zu beachten?

***Fentanyl: Besonderheiten***

  • Im Vergleich zur Referenzsubstanz Morphin hat Fentanyl eine ca. 100x stärkere Wirkung
  • Cave: besonders vorsichtige Titration bei alten und multimorbiden Patienten
  • Cave: Wirkungsverstärkung und erhöhtes Risiko von Atemdepression in Kombination mit Alkoho- / Drogenkonsum / zentral dämpfenden Medikamenten (z.B. Benzodiazepine, Gabapentin, Pregabalin o.Ä.)
  • Cave: bei Opiatabhängigkeit / Substitution mit Methadon strenge Indikationsstellung

Study