Krankenbeobachtung (Urin/ Stuhlgang/ Mobilität/ Haut usw.
Beobachtungkriterien bei Anomalien.
Beobachtungkriterien bei Anomalien.
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Flashcards
Fischgeruch
Ein fischartiger Geruch bedingt durch eine vermehrte Ausscheidung von Trimethylamin über Harn und Schweiss. Es handelt sich um ein farlbloses Gas, welches im Scheidensekret vorkommt.
hemihyperhidrosis
Als Hemihyperhidrosis wird eine einseitige übermässig gesteigerte Schweissekretion bezichnet. Meist ist eine gesichthäfte betroffen. Ist zu beobachten bei Reizung des Halssympatikus, Hirntumoren, Enzephalitis oder einer Hemiplegie.
Hyperhidrosis axillaris
Dies ist der Achselschweiss.Er kann auch in Form einer Bromhidrosis auftreten. Tritt oft bei Menschen auf mit einer hohen Anzahl an Schweissdrüsen in den Achselhlen.
Hyperhidrosis manuum
Wird die vermehrte Schweissabsonderung an den Handinnenflächen bezeichnet.
Hyperhidrosis peduum
Dies ist der Fußschweiß.
Hyperhidrosis perinealis
Unter dem Hyperhidrosis perinealis wird die vermehrte Schweisssekretion aus der Perinealregion (Region, die im Bereich des Beckenausgangs liegt und die Genitalorgane, den Damm (Perineum) und den After einschließt) bezeichnet. Wird auch als Dammschweiss bezeichnet und kommt oft bei adipösen Menschen vor.
Anhidrosis tropics
Bei der kommt es zu einem Schweissüberströmten Gesicht bei vollständig trockenem Körper.
Die Beobachtungskriterien von Stuhlgang
Die Menge
Die Konsistenz
Die Farbe
Der Geruch
Beimengungen im Stuhl
Die Häufigkeit
Die chemische Zusammensetzung
Was ist die normale Stuhlmenge?
Die normale Stuhlmenge schwankt beim Erwachsenen zwischen 100 und 500 g täglich. Sie ist u. a. von den aufgenommenen Ballaststoffen abhängig und kann bei Ernährung mit Vollkornprodukten bis zu 1.000 g betragen
Wann sind grosse Stuhlmengen zu verzeichnen?
Dies kann bei Durchfall oder anderen gastro-intestinalen Erkrankungen auftreten. Ursachen können Infektionen, Unverträglichkeiten (wie bei Laktoseintoleranz), entzündliche Darmerkrankungen oder das Vorhandensein von bestimmten Parasiten sein
Was sind anzeichen bei geringen Stuhlmengen?
sind Zeichen bei Hungerzuständen (Hungerstuhl). Der Stuhl ist schwarz-grünlich und besteht aus Schleim und Darmzellen. Die Häufigkeit der Stuhlentleerung ist sehr individuell. Im Durchschnitt kann abhängig von der Ernährung ein Rhythmus zwischen 3–4-mal wöchentlich und 1–2-mal täglich als normal gelten. Viele Menschen gehen immer zur gleichen Tageszeit auf die Toilette.
Braunschwarzer Stuhlgang
Viel Fleisch, Blaubeeren, Rotwein
Grünbrauner Stuhlgang
Chlorophyllhaltige Kost (grünes Gemüse, Salat, Spinat)
Rotbrauner Stuhlgang
Rote Bete
Gelbbrauner Stuhlgang
Viele Milchprodukte, Eier, stärkehaltige Kost.
Einige Medikamente verändern die Stuhlfarbe in Schwar und Weiss. Welche?
Schwarz: Kohle, Eisenpräparate
Weiss: Röntgenkontrastmittel.
Grau-lehmfarben (Stuhlgang)
Fehlendes Sterkobilin bei Gallensteinen, Pankreastumor, Hepatitis
Hellbraun, gelb Stuhlgang
Durchfall
Rotbraun marmorierter Stuhlgang
Blutungen im unteren Dickdarm
Rotbraun bis dunkelroter Stuhlgang
Blutungen im oberen Dickdarm
Hellrote Blutauflagerung beim Stulgang
Blutung aus Hämorrhoiden, Fissuren oder Dickdarmpolypen
Schwarzer Stuhlgang
lutungen im oberen Verdauungstrakt, z. B. Ösophagusvarizenblutung
Grünlich, flüssiger Stuhlgang
Salmonellose (Durchfallerkrankung durch Salmonellen).
Dünnflüssig-schleimiger Stuhlgang
Diarrhö
Dünnflüssig-schaumiger Stuhlgang
Gärungsdyspepsie (Verdauungsstörung, bei der unverdaute Kohlenhydrate durch Darmbakterien vergoren werden)
Fest harter Stuhlgang
Obstipation
Extrem eingedickt, harter Stuhlang
Kotstein
Erbsenbreiähnlicher Stuhgang
Typhus abdominalis
Reiswasserähnlicher Stulgang
Cholera
Blutig-schleimig, eitriger Stuhlgang
Colitis ulcerosa, Morbus Croh
Voluminös, salbenartig glänzender Stuhlgang
Fettstuhl (Steatorrhö), Störung der Fettverdauung als Folge einer chronischen Pankreatitis
Bleistiftförmiger Stuhlgang
Verengung (Stenosen) im Bereich des Enddarms
Schafkotähnlich (sehr fest, bis ca. 3cm grosse Stuhlbrocken) (Stuhlgang#)
Verengung in den oberen Dermaabschnitten
Farbe des Stuhlgangs normal
Die normale Stuhl Farbe ist hell- bis Dunkelbraun und wird durch Nahrungsfarbstoffe und Sterkobilin verursacht welches aus dem Gallenfarbstoff (Bilirubin) gebildet wird
Normaler Geruch des Stuhlgangs
Der Stuhlgeruch sollte meist nicht unangenehm sein, Er ist bedingt durch Sakol, einem Abbau Produkt unverdaulicher Eiweisse. Blähende Speisen und eiweissreiche Kost können den Stuhlgeruch verstärken.
Pathologische Beimengungen im Stuhlgang
Schleim, beispielsweise bei Reizdarmsyndrom oder Tumoren
Auflagerungen von Blut, Schleim oder Eiter, wie sie bei Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn auftreten
Blutauflagerungen bei Tumoren, Entzündungen oder Hämorrhoiden
Unverdaute Nahrung bei Verdauungsstörungen, ungenügenden Kauen
Parasiten, Oxyuren (Madenwürmer), Askariden (Spulwürmer)
Maldigestion
Eine Störung der Verdauung, bei der Nährstoffe im Magen-Darm-Trakt nicht richtig aufgespalten werden. Dies kann durch Probleme mit Enzymen, Galle oder Magensäure verursacht werden, sodass die Nährstoffe nicht in eine resorbierbare Form umgewandelt werden.
Malabsorption
Eine Störung der Aufnahme von Nährstoffen im Darm, obwohl die Verdauung normal abläuft. Hierbei können Vitamine, Mineralien und andere
Pollakisurie
Häufige Entleerung von kleiner Urinmengen
Nykturie
Vermehrtes nächtliches Wasserlassen