Beobachtungkriterien bei Anomalien.


M. L.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Beobachtung von Haut, Nägeln, Mundschleimhaut und anderen Körperteilen, wobei der Fokus auf Farbveränderungen, Texturen und pathologischen Zuständen liegt. Sie eignen sich besonders für medizinisches Personal, das lernen möchte, wie man Anomalien wie Hautrötungen, Blässe oder Veränderungen der Mundschleimhaut erkennt und bewertet.
Flashcards
197
Students
1
Language
German
Category
Medical
Level
Other
Created / Updated
02.11.2024 / 04.11.2024

Flashcards

Algurie

Schmerzhaftes Harnentleerung

Dysurie

Schmerzhafte, erschwerte Harnentleerung

Strangurie 

Schmerzhafter Harnzwang, starke Schmerzen bei
der Miktion Mit nicht zu unterdrückendem
Harndrang

Harninkontinenz

Unfähigkeit zu willkürlicher Steuerung der
Blasenentleerung

Kindliche Harninkontinenz (Enuresis)

Einnässen bei Kindern

Hämaturie 

Pathologische Ausscheidung von Erythrozyten

Pyurie 

Eiterharn

Proteinurie 

Protein im Urin

Poliurie

2500ml/ 24 Stunden

Restharnbildung

Blase kann nicht vollständig entleert werden

Harnverhlat 

Unvermögen zu willkürlichen Wasserlassen

Hämaturie

Pathologische Ausscheidung von
Erythrozyten

Leukozyturie

Pathologische Ausscheidung von
weißen Blutkörperchen

Pyurie

Eiterharn

Bakteriurie

Vorhandensein von Bakterien

Proteinurie

Pathologische Ausscheidung von
Eiweiß

Symptome der Dehydratation

Durst, fehlender Speichelsee unter der Zunge, Trockene Mundschleimhaut mit Schluckstörung, Trockene Zunge mit Belägen und Rissen, Sprachstörung und Schleimhautläsionen, Hustenreiz und ,mangelnde Sprechfähigkeit weil Mund und Rachen trocken sind, Zunehmende Lethargie, Veränderung der gewohnten geistigen Aktivität oder Verwirrtheit, Eingesunkende Augen, v.a bei Kinden, Verminderte Urinmenge, stark Konzentrierter Urin, schneller Gewichtsverlust, Tachykardie, Hypotonie ,
Fieber (Durstfieber v.a beim Säugling) , Eingesunkene Fontanelle.

Beobachtungskriterien der Bewegung

Körperhaltung,  Gang und Gleichgewichtsbild ,Gleichgewicht ,Beweglichkeit der Gelenke ,Muskelkraft und –tonus ,Bewegungskoordination  ,Abnorme Bewegungen

Flexion

Beugung

Extension

Streckung

Abduktion

Abspreizung

Adduktion

Heranziehen

Aussen Rotation

Aussen Dehnung

Veränderungen der Körperhaltung: 

Sie treten auf:  

  • Schmerzen, Wunden oder Verletzungen  

  • Angeborene Haltungsschäden (z.B. Skoliose) 

  • Degenerativen Erkrankungen (z.B. Arthrose, Bandscheibendegeneration)  

 

Gangbild und Gangsicherheit: 

Ein sicherer Gang erfordert ein funktionierendes Skelett sowie gute Muskelkraft. Störungen können durch neurologische Erkrankungen, Schmerzen oder Fehlbildungen entstehen. Beispiele sind Hinken, Schlurfen oder Trippeln. 

Gleichgewicht: 

Das Gleichgewicht wird durch das vestibuläre System im Innenohr kontrolliert und ist eng mit dem Sehen und den Reflexen verbunden. Störungen können zu Schwindel, Übelkeit und sogar zu Stürzen führen. Ursachen sind u. a. Innenohrerkrankungen oder neurologische Probleme. 

Muskelkraft:

Die Muskelkraft ermöglicht es dem Körper, gezielte Bewegungen durchzuführen. Eine verminderte Muskelkraft führt zu Lähmungen, die entweder unvollständig (Parese) oder vollständig (Paralyse) sein können. 

Abnorme Bewegungen

Bewegungen können durch verschiedene Störungen beeinflusst werden, z. B.: 

  • Tremor (Zittern) 

  • Hyperkinesie (überschiessende Bewegungen) 

  • Hypokinesie (Bewegungsverlust) 

  • Myoklonien (plötzliche Zuckungen)

Normalzustand Gestik und Mimik

Die Gestik ist stehts verbunden mit der Mimik und der Gebärden eines Menschen, d.h. beim Gesunden lassen sich diese 3 Ausdrucksmöglichkeiten kaum voneinander trennen. Bei der Gestik werden Wortsinn und Intensität durch Bewegungen der Extremitäten sowie durch bestimmte Körperhaltungen bekräftigt.  

Im Rahmen der Gestik können 3 Arten von Bewegungen unterschieden werden

  • Embleme sind direkt in Worte übersetzbar, weil sie für sich allein eine Bedeutung besitzen. Dazu gehören à «Zunge-Heraus-strecken» oder das «Kopfschütteln».  - Illustratoren bekräftigen bzw. verdeutlichen (illustrieren), das gesprochene Wort während - Adaptoren unbewusste Handlungen bezeichnen, wie z.B. das Wippen mit den Zehen oder Spielen mit dem Bleistift.

Normalzustand (Guter Ernährungszustand) 

Haut

Die Haut ist straff, intakt und zeigt keine sichtbaren Auffälligkeiten. Sie überzieht
den Körper fest und es sind keine markanten Knochenvorsprünge zu sehen.

Normalzustand (Guter Ernährungszustand)

Schleimhäute

Die Schleimhäute im Mund und an anderen Stellen des Körpers sind
rosig und gesund.

Normalzustand (Guter Ernährungszustand)

Haare

Die Haare sind glänzend und robust.

Normalzustand (Guter Ernährungszustand)

Unterhautfettgewebe

Es ist eine angemessene Menge an Unterhautfettgewebe
vorhanden – weder zu viel noch zu wenig.

Normalzustand (Guter Ernährungszustand)

Vitalität und Leistungsfähigkeit

Die Person wirkt vital, kraftvoll und ist in der Lage,
alltägliche Aktivitäten ohne Einschränkungen zu bewältigen.

Wie wird der Body-Mass-Index berechnet? 

Der Body-Mass-Index (BMI) bewertet das Körpergewicht im Verhältnis zur Körpergröße, indem
das Gewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Größe in Metern geteilt wird. Er dient als
grober Richtwert zur Beurteilung von Unter-, Normal- und Übergewicht.

Mangelernährung

Unter einer Mangelernährung versteht man die zu geringe
Zufuhr von Nahrung oder Nahrungsbestandteilen, die
der Körper zum Leben braucht bzw. die Unfähigkeit des
Körpers, die Nahrung aufzunehmen oder zu verarbeiten.
Eine Mangelernährung kann
ernsthafte Folgeerkrankungen nach sich ziehen.
Mangelernährung ist eine Form der Fehlernährung

Malnutrition 

Malnutrition bezeichnet einen Zustand, bei dem dem Körper
nicht ausreichend Nährstoffe, Kalorien, Proteine oder Vitamine zugeführt werden, um seine
normalen Funktionen aufrechtzuerhalten.

Kriterien der Hautbeobachtung

Hautfarbe
• Hautalter
• Hauttyp
• Hautturgor
• Hauttemperatur
• Beschaffenheit der Hautoberfläche

Normzustand der Hautfarbe

Eine Gesunde Haut ist gut durchblutet. Die Farbe ist abhängig von der Menge des Hämoglobins, der
Stärke der Epidermis und der Pigmentierung des Melaningehalt.

Study