MG 2 Immunsystem

In diesem Kurs befassen wir uns zuerst mitZellen im allgemeinen, dem Blut und mitMikroorganismen wie Bakterien, Viren, Pilzenund Parasiten. Dann betrachten wir dasImmunsysten, also wie sich der Körper gegendiese unerwünschten Eindringlinge verteidigt.Weiter werden wichtige Infektionskrankheiten,Krankheiten des Blutes und des Immunsystemsbesprochen.

In diesem Kurs befassen wir uns zuerst mitZellen im allgemeinen, dem Blut und mitMikroorganismen wie Bakterien, Viren, Pilzenund Parasiten. Dann betrachten wir dasImmunsysten, also wie sich der Körper gegendiese unerwünschten Eindringlinge verteidigt.Weiter werden wichtige Infektionskrankheiten,Krankheiten des Blutes und des Immunsystemsbesprochen.


L. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Immunsystem und seine Funktionen auf mittlerem Schulniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Zellen, Bakterien, Viren, Antigene und das Abwehrsystem, wobei auch spezifische Krankheiten wie Syphilis und Toxoplasmose sowie deren Symptome und Therapien erklärt werden. Hormone und ihre Wirkungen auf den Körper, einschließlich Insulin, Cortisol und Schilddrüsenhormone, sind ebenfalls Schwerpunkte. Diese Karteikarten sind ideal für Schüler und medizinische Laien, die ihr Verständnis der menschlichen Abwehrmechanismen und hormonellen Regulation vertiefen möchten.
Karten
272
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
18.09.2024 / 01.12.2024

Lernkarten

Vielzeller 

Lebewesen besteht aus vielen Zellen.

Können zu funktionellen Einheiten verbnden sein und dadurch Gewebe bilden. 

Eigenschaften von Zellen 

  • Stoffwechsel 
    • Nahrungsaufnahme, Aufbau von Zellstrukturen, Energieumsatz 
  • Vermehrung durch Zellteilung 
  • Möglichkeit der Bewegung 
    • Auch in der Zelle bewegen sich Proteine und Vesikel 
  • Wachstum und Entwicklung 
  • Apoptose 

Wie entstehen neue Zellen? 

Durch Zellteilung 

Apoptose 

Programmierter Zelltod 

2 verschiedene Gruppen von Lebewesen, die sich durch die Struktur ihrer Zellen stark unterscheiden 

  • Prokaryoten 
  • Eukaryoten 

Prokaryoten 

  • Einfach gebaute Zellen, ohne Zellkern 
  • Treten nur als Einzeller auf 

Eukaryoten 

  • Kompliziert strukturiert 
  • Besitzen einen Zellkern 
  • Einzeller oder Mehrzeller 

Mehrzeller 

  • Zellen bilden Zweckverbände 
  • Teilen sich funktionen 
  • Sindeinzeln nicht mehr Lebensfähig 

Grössenordnung von Zellen 

Durchmesser zwischen 1 und 30 Mikrometer 

Zelstrukturen und Zellorganellen aufzählen  

  • Mitochondrien 
  • Ribosomen 
  • Endoplasmatisches Retikulum ung Golgi-Apparat
  • Vesikel
  • Zellkern
  • Zytoplasma
  • Proteine 

Aufgabe Mitochondrien

Kraftwerk, Zellatmung, Energiegewinnnung 

Ribosomen

Proteinsynthese aus Äminosäuren 

Endoplasmatisches Retikulum und Golgi Apparat 

Stoffaufbau 

Aufgabe Vesikel

Transport 

Aufgabe Zellkern 

Komandozentrale, Steuerung, Chromosomen -> DNA, Erbinformation 

Aufgabe Zytioplasma

Transportmedium

Aufgabe Proteine

Bilden Grundlage für unzählige im Körper ablaufenden Prozesse

  • Bindegewebebaustein
  • Transportprotein
  • Antikörper 

Aus was besteht eine Zellmembran 

Fett 

Hydrophil 

Wasserliebend

Lipophil

Fettliebend

Funktion der Membranproteine 

  • Rezeptoren für Hormone
  • Rezeptoren für Immunzellen und Viren 
  • Trausportproteine für Glucose, Ionen 
  • Verankerung der Zelle nach aussen und innen (Zytoskelett)

Doppelhelix 

DNS besteht aus zwei Fäden die miteinander verdreht sind

Wie viele DNA-Makrmoleküle hat es innerhalb eines Kerns? 

46

Erbinformationen 

Abfolge von Basenpaaren auf der DNA 

Genetischer Code 

Wo erfolgt die Blutbildung? 

Im Knochenmark

  • rotes blutbildendes Knochenmark 

In welchen Körperteilen wird Blut gebildet? 

  • Rippen 
  • flache Knochen 
  • Wirbel 
  • Würfelförmige Knochen (Hand- und Fussgelenk) 
  • Enden der langen Röhrenknochen (Finger, Arm, Bein) 

 

Wie erhalten die Erythrozyten die Farbe dunkelrot? 

Das Eisen der 4 Hämgruppen, lagert in der Lunge den Sauerstoff locker an 
und gibt ihn im Gewebe wieder ab.

Erythrozyten 

  • rote Blutkörperchen 
  • Transportieren Sauerstoff zu den Zellen 
  • Transportieren Kohlendioxid von den Zellen weg 
  • Rund und in der Mitte eingedellt 
  • Vollbepackt mit dem eisenhaltigen Eiweiss Hämoglobin 

Blutplasma 

  • klare, glbe Flüssigkeit 
    • 100 verschiedene Eiweisse
      • Plasmaproteine 

Welche Aufgaben erfüllen Plasmaproteine? 

Aufrechterhaltung des 

  • kolloidosmotischen Drucks (Wasserssogwirkung 
  • pH-Wertes (Puffer-Funktion) 
  • konstantes inneres Millieu (Säure-Basen-Haushalt, Stoffwechsel etc) 
  • Bei Blutgerinnung, dem Immunsystem (Immunglobuline) wichtige Funktionen erfüllen 

Hämostase 

Bringt bei Verletzungen der Blutgefässe, die Blutungen zum stillen. 

Nenne die zwei Teilvorgänge der Hämostase

  1. primäre oder auch zelluläre Hämostase 
  2. sekundäre Hämostase 

Was ist bei der primären Hämostase der Blutstillung betroffen?  

  1. Blutplättchen 
  2. betroffene Blutgefässe 

Das Gefäss verengt sich -> Blutplättchen heften sich an das Leck und verkleben untereinander 
= weisser Thrombus 

weisser Thrombus 

  • Entsteht bei der primären Hämostase 
  • Gefäss verengt sich & Blutplättchen heften sich an das Leck
  • bildet einen ersten Wundverschluss 

Was passiert bei der sekundären Hämostase? 

Der lose Verschluss wird durch die Bildung von Fibrin-Fäden verstärkt 

Das Blut erstarrt zu einem festen Gewebe 

roter Thrombus 

  • Entsteht bei der sekundären Hämostase 
  • Durch die Bildung von Fibrin-Fäden 
  • Blut erstarrt zu einem festen Gewebe

Heparin 

Verstärkt Blutgerinnung 
(Hirrhudoid forte bei Krampfadern, Stauungsödeme, Prellungen, Quetschungen) 

Vitamin K 

  • Bildet Gerinnungsfaktoren in der Leber 
  • Hilft Blutungen zu stillen 

 

Vitamin K Antagonisten 

Hemmen die Bildung von Gerinnungsfaktoren und somit die Blutgerinnung 

Azetylsalizylsäure 

Hemmt Thrombozytenaggregation 
-> Zusammenlagern bzw. Verklumpung von Blutplättchen (Thrombozyten) bei der primären Hämostase 

Hemmt Blutstillung 

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