MG 2 Immunsystem

In diesem Kurs befassen wir uns zuerst mitZellen im allgemeinen, dem Blut und mitMikroorganismen wie Bakterien, Viren, Pilzenund Parasiten. Dann betrachten wir dasImmunsysten, also wie sich der Körper gegendiese unerwünschten Eindringlinge verteidigt.Weiter werden wichtige Infektionskrankheiten,Krankheiten des Blutes und des Immunsystemsbesprochen.

In diesem Kurs befassen wir uns zuerst mitZellen im allgemeinen, dem Blut und mitMikroorganismen wie Bakterien, Viren, Pilzenund Parasiten. Dann betrachten wir dasImmunsysten, also wie sich der Körper gegendiese unerwünschten Eindringlinge verteidigt.Weiter werden wichtige Infektionskrankheiten,Krankheiten des Blutes und des Immunsystemsbesprochen.


L. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Immunsystem und seine Funktionen auf mittlerem Schulniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Zellen, Bakterien, Viren, Antigene und das Abwehrsystem, wobei auch spezifische Krankheiten wie Syphilis und Toxoplasmose sowie deren Symptome und Therapien erklärt werden. Hormone und ihre Wirkungen auf den Körper, einschließlich Insulin, Cortisol und Schilddrüsenhormone, sind ebenfalls Schwerpunkte. Diese Karteikarten sind ideal für Schüler und medizinische Laien, die ihr Verständnis der menschlichen Abwehrmechanismen und hormonellen Regulation vertiefen möchten.
Karten
272
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
18.09.2024 / 01.12.2024

Flashcards

Prokaryoten 

Verfügen über keinen Zellkern 

Eigenschaften eines Virus 

  • Schliesst DNA / RNA in Wirt ein 
    • Schlüssel / Schloss-Prinzip 
  • Dringt über Penetration oder Verschmelzung in die Zelle ein 
  • Zwingt die Zelle neue Virusbestandteile zu produzieren 

Beispiele von Viren 

Rhinoviren = Schnupfen 

Bakterielle Superkraftinfektion 

Tröpfcheninfektion 

Rhinoviren

Schnupfen 

Therapie gegen Viren 

  • Karge Kost 
  • Früchte & Gemüse
  • Eiweiss 
    • Das Immunsystem ist auf die essentiellen Aminosäuren angewiesen 
  • Milchprodukte reduzieren 
  • Viel trinken 
  • Entspannungs- und Atemübungen 
  • Wasserdampf mit Kamille gegen Schnupfen 
  • Zink 
  • Gurgeln mit Salbei und Kamillentee 

Was sind Parasiten?

Mitesser oder Schmarotzer die auf Kosten eines anderen Organismus leben 

Was sind Protozoen? 

  • Gehören zu den Parasiten 
  • Einzellige Lebewesen 
  • Haben Zellkern (Malaria)

Helminthen 

Parasitische Würmer 

Was sind Parasitische Würmer? 

  • Hochdifferenzierte Lebewesen
  • Erwachsen = kein O2 (Darm) 
  • Larven = vertragen O2

Ansteckung von Würmer

orale Aufnahme der eier (Fuchsbandwurm)

Borreliose

Bakterium, dass durch Zecken übertragen wird. 

Leitsymtome bei Boreliose (1. Stadium) 

  • lokaler Hautausschlag (Erythema migrans) 
    • Wanderröte 
  • Grippesymptome 

Streuung des Erregers (Boreliose) (2. Stadium)

1-4 Monate 

  • Befall der Gelenke und Muskeln 
  • ZNS
  • Peripheres Nervensystem 

3. Stadium: Spätstadium bei Boreliose 

Schwere und chronische Symptome 

Meningitis 

Risiko von Borelliose 

  • steigt mit der Dauer des Zeckenbisses 
  • Die Zecke muss 8-12 Stunden saugen, bis das Bakterium übertragen wird 

Therapie bei Borreliose 

Frühzeitige antibiotische Behandung im ersten Stadium 

Aus was besteht das unspezifische Abwehrsystem?

  • Antigenunabhängig 
  • Sehr schnell 
  • Besteht aus 3 Anteilen 
    • 1. Äussere Schutzbarrieren 
    • 2. Fresszellen 
    • 3. Nichtzelluläre Abwehrmechanismus 

Was gehört zur 1. äussere Schutzbarriere?  

  • Haut
  • Schleimhaut 
  • Sekrete (Speichel, Schweiss, Tränen, Magensäure etc.) 

Was sind Fresszellen? 

Diese kommen zum Einsatz, wenn z.B. durch eine Verletzung die äussere Schutzbarriere durchbrochen werden kann und die Erreger in den Körper eindringen. 

  • Machen Bakterien idr. unschädlich 

Welche Fresszellen gibt es? 

  • Makrophagen 
  • neutrophile Granulozyten 

Was gehört zu nichtzelluläre Abwehrmechanismen? 

  • Komplementsystem 
  • Botenstoffe

Aus was besteht das Komplementsystem? 

aus verschiedenen Bluteiweissen

Was erfüllen die Komplementsysteme? 

  • Fremdstoffe für Fresszellen attraktiv machen 
  • Locken Granulozyten und Abwehrzellen herbei 

Was sind Zytokine?

Botenstoffe

Funktionen von Botenstoffen: 

  • Werden von Zellen abgegeben 
  • Regen andere Zellen an
    • sich zu Teilen 
    • Fieber auslösen 
    • Abwehr sonstwie zu unterstützen 

Das spezifische Abwehrsystem

  • Kommt zum Einsatz, wenn das unspezifische Abwehrsystem nicht ausreicht 
  • Es ist antigenspezifisch 
  • braucht lange um sich vorzubereiten 
  • ist aber sehr Treffsicher 
  • Kann sich erreger merken 
    • bei erneutem Kontakt, wesentlich schnell zuschlagen 

Was ist zuständig für das Funktionieren der spezifischen Abwehr? 

  • B-Lympphozyten 
  • T-Lymphozyten 

Antigen 

Schloss 

Bestimmter Teil einer körperfremden Struktur 

  • Molekül
  • Bakterium 
  • Parasit
  • Virus 
  • Pilz 

Immunglobuline

Antikörper

Immunglobilinklasse igG 

  • normale Antikörper 
  • Plazentagängig 

Immunglobilinklasse IgM 

  • Primäre Immunantwort
  • Frühantikörper 
  • Nicht Plazentagängig
  • Blut und Lymphe 

Immunglobulinklasse IgE

Abwehr von Parasiten und Mitwirkung bei Allergien vom Soforttyp 

Antigen Erkennungsmolekühle 

  • T-Zell Rezeptoren (T-Lymphozyten) 
  • Antikörper (B-Lymphozyten 
    • Können auch frei im Körper sich bewegen 

Wie entstehen Gedächniszellen? 

Nach einem Antigenkontakt

Bei erneutem Kontakt können sie sich daran erinnern - dadurch kann das spezifische Abwehrsystem schneller reagieren

Für was sind Funktionszellen zuständig? 

  • Das wir einige Krankheiten nur einmal im Leben erhalten 
  • Immunität entwickelt sich in der Kindheit 
    (Infektionen, Dreck essen, Kuhstall, Rohmilch etc.) 

Was ist eine angeborene Immunität? 

  • Bei Geburt ist die Immunität noch unvollkommen 
  • Spezifische und unspezifische Mechanismen 
  • Vor allem durch IgG Antikörper 
    • Schützt Kind für einen beschränkten Zeitraum gegen Antigene 
    • Nestschutz

Wie lange dauert der Nestschutz? 

3 Monate vorher bis 3 Monate nachher 

T-Lymphozyten 

  • Benannt nach dem Thymus 
  • Sind im Knochenmark geboren 
  • T-Zellen die nicht lernen selbst und fremd zu unterscheiden, werden aufgefressen von Fresszellen 

T-Zell-Rezeptor 

  • Erkennungsmolekül auf T-Lymphozyten 
  • Antigene werden identifiziert

Was passiert, wenn ein T-Zell-Rezeptor ein Antigen identifiziert?

  • T-Zelle vermehrt sich und es entstehen Untergruppen 
    • Helfer-T-Lymphozyt
    • Zytotoxischer T-Lymphozyt
    • Gedächtnis-T-Lymphozyt

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