PX- Zusammenfassung

Zusammenfassung zur Prüfungsvorbereitung

Zusammenfassung zur Prüfungsvorbereitung


M. B.
Diese Lernkarten decken zentrale Themen der Elektrotechnik ab, von Blitzschutz über Niederspannungsinstallationen bis zu Notbeleuchtung und USV-Anlagen. Sie vermitteln praxisnahes Wissen zu Normen, Sicherheitskonzepten wie LPS und VKF sowie technischen Details zu Leitungen, Spannungen und Schutzmaßnahmen. Fachkräfte profitieren von den klaren Erklärungen zu Installationsvorschriften, Wartungsprozessen und spezifischen Anforderungen wie EVAK-Anlagen oder PV-Systeme.
Karten
274
Lernende
8
Sprache
Deutsch
Kategorie
Elektrotechnik
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
05.07.2024 / 24.03.2026

Lernkarten

21.2 Notbeleuchtung Antipanikbeleuchtung

Was sind die Eckdaten einer Antipanikbeleuchtung? 

Wo werden sie angewendet?

Ergänze die Werte: 

Vorgeschrieben in Räumen ab 60m2, in Toiletten für Menschen mit Behinderung und in Aufzügen.

21.2 Notbeleuchtung Erkennungsweite

a) Welches ist die Mindestlänge für eine Rettungszeichen?

b) Wie gross muss ein hinterleuchtetes Rettungszeichen  bei einer Erkennungsweite von 10m sein?

c) Wie gross ist es bei nachleuchtenden und bei beleuchteten Zeichen?

 

a) mindestweite 150mm

b) kurze Seite = d/s = 10m/100 = 0.1m = 15cm

c) selbstleuchtend = 15.3cm;  beleuchtet= 5cm > 15cm

21.2 Notbeleuchtung - besondere Gefährdung

Welches sind die Eckdaten für eine Beleuchtung bei Arbeisplätzen mit besonderer Gerährdung?

 

T

21.3 Notbeleuchtung- Kennzeichnung

Müssen in Bürobauten Rettungszeichen verwendet werden? oder nur für Fluchtwege?

Wie sieht es mit der Sicherheitsbeleuchtung für Fluchtwege in Räumen aus?

Wo finde ich dies Informationen?

 

in der VKF 17-15 Kennzeichnung von Fluchtwegen - Tabelle 

21.3 Notbeleuchtung Sicherheitsbeleuchtung für Einzelakku

Wie sind die Sicherheitsleuchten mit Einzelakku die Stromversorgung zu schliessen?

 

Sie dürfen nicht übereinen Schalter angeschlossen werden. Sie sind an den Überstromunterbrecher des einzelnen Raumes anschzuschliessen. 

22.1 Minergie Zertifikat 

Wie erhält man ein Minergie Zertifikat

  1. vor Bau Minergie Standard definieren
  2. Prüfen lassen
  3. Nach Inbetriebnahme Pläne einreichen
  4. Zerifizierungsstelel Prüft
  5. Austellung wenn ok

21.3 Stromversorgung für Sicherheitszwecke 

Wie werden Stromversorgungeng für Sicherheitszwecke mittels RCD geschützt?

 

NIN: 5.6.7.13  Stromversorgung für Sicherheitszwecke/ Stromkreise für Sicherheitszwecke

Stromkreise für Sicherheitszwecke dürfen nicht durch RCD oder AFDD geschützt werden.

21.4 Zentrale Notbeleuchtung 

Notbeleuchtungssysteme dürfen als Einlzelakkus, oder als Zentrale Stromversorgung ausgefüht werden.

Wie ist die Leitungsführung bei Zentralen Stromversorgungssystemen? 

Zuleitungen sind mit Funktionserhalt auszuführen. E

Betriebsdauer 60min 

21.4 Beleuchtung Räume 

Welche wichtigen elektrischen Betriebsäume müssen mit Notbeleuchtung versehen werden?

Als wichtige el. Betriebsräume gelten: 

 

  • Räume welche nach einem Netztazusfall bediet werden müssen
  • Räume in welchen sich Schaltanlagen Befinden
  • Räume in welchen sich Stromquellen für Sicherheitszwecke befinden
  • Räume in welchen ungeschützte spannungsführende Teile vorhanden sind. 

Tragbare Sicherheitsleuchten sind in Räumen zulässig, welche aussschliesslich durch BA4 oder BA5 betreten werden. 

21.4 Notbeleuchtung Bereitschaftsaggregat

Wie schnell schalten die Aggregate um?

  1. Sofortbereitschaftsaggregat
  2. Schnellbereitschaftsaggregat
  3. Sicherheitssromaggregat

  1. Sofortbereitschaftsaggregat Ohne Unterbruch
  2. Schnellbereitschaftsaggregat  0.5s
  3. Sicherheitssromaggregat <15s

21.5 Notbeleuchtung Praxis 

Welche Stellen gilt es besonders hervorzuheben? 

  • Notausgänge
  • Treppen
  • Nieveauänderungen
  • Beleuchtete Sicherheitszeichen
  • Richtungsänderungen
  • Kreuzungen
  • Letzter Ausgang ausserhalb des Gebäudes 
  • Nahe erste Hilfestelle
  • Nahe Feuerlöscher
  • Nahe Fluchtgeräten für Menschen mit Behinderung

21.5 Notbeleuchtung Praxis- Versorgungmöglichkeitn

Wägen sie die folgenden Versorgungsmöglichkeiten der Systeme gegeneinander ab. Wo würden sie welches einsetzen

  • Einzelbatterianlagen EB
  • Gruppenbatterieanlagen LPS
  • Zentralbatterieanlagen CPS

 

 

EB - Bis 10 Leuchten 

  • Müssen 2x Jählrlich testen mit Statusanzeige 1x Jährlich 
  • Aufwändig und Zeitintensiv, dafür günstig 
  • keine Brandschutzmassnahmen

LPS Gruppenbatteriensysteme

  • bis 1500W .
  • Kosten Ca 4000 LPS(Almat)  für begrenzte Leuchtenanzahl.
  • Wenig Wartung/ Prüfung

CPS Batterianalge

  • ohne Leistungsbegrenzung für sternförmige Stromversorgung
  • Lebensdauer ca 10J
  • Teuer

 

22.1 Minergie- Standards

Welche Minergie Stufen gibt es?

Welche Bereiche werden Energiereduktionsanforderungen gestellt

  1. Minergie 
  2. Minergie- P
  3. Minergie A
  • Heizungsbedarf
  • Eigenstrom
  • Lüftung
  • Wärmeschutz 
  • Energieträger 
  • Beleuchtung 387/4

22.1 Minergie- SIA 387/4

Woran richtet sich der Energiebedarf für Beleuchtung für den Minergie Standard?

Nach den SIA 387/4 Vorgaben

Mittig zwischen Grenzwert und Zielwert. 

22.2 Minergie MuKEn

Was bedeutet der Begriff MuKEn?

MuKEn Steht im zusammenhang mit Minergie und bedeutet:

Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich 

22.2 Minergie Energiewerte

In welchem Energiewert für Wärmeerzeugung bewegen sich Minergie Häuser 

W/m2?

  • ME-Neubau standard
  • Minergie Standard
  • Minergie P

  • NB-Neubau 25-40 Standard
  • Minergie  20-30 (erhöhter Standard CO2 neut.)
  • Minergie P 8-20 (max Effizient)
  • ECO zusatzstandard. (Gesundheitsaspekte beachten)

23.1 UKV Bestückung Rack

Wie gross ist eine TE? 

wie ist ein Rack aufgebaut

4.44cm 3 Löcher 

23.1 UKV Klassen

Was ist der Unterschied zwischen einer Kategorie und einer Klasse bei der Bezeichnung der UKV komponenten 

Kategorie bezeichnet die Einstufung der einzelnen Komponenten, Die Klasse das ganze übertragungssystem, Kabel, Stecker,..

23.1 UKV Bereiche

Wie ist eine UKV aufgebeaut, welche Bereiche gibt es?

 

1: Primärverkabelung 1500m LWL

2: Sekundärverkabelung 500m LWL 

3: Teritiärverkabelung 100m Channel Link CU

 

25.1 Drahtlose Kommunikation SAR-Wert

Was versteht man unter einem SAR-Wert?

 

 

Spezfische Absorptionsrate SAR

Wieviel Strahlungsleistung duch unser Gewebe bei hohen Frequenzen aufgenommen werden kann. [W / kg]

  • Appel Iphone 14   0.98 W/kg
  • Samsung Galaxy Fold 5G   0.54 W/kg

26.1 POE Leistung

Welche Leistungen können mit einem PoE Kabel des Typs 

  • 802.3af/ Typ 1 
  • 802.3af/ Typ 2 
  • 802.3bt/ Typ 3&4 

Typ 1: 12.95W

Typ 2: 25 W

Typ 3 + 4: 70-100W

26.1 PoE Grundlagen

Welche beiden Möglichkeiten zur Energieeinspeisung werden unterschienden?

 

Phantom-Speisung/ Fern-Speisung (IEEE 802.3at Typ 2/ 802.bt Typ 3+4)

Einspeisung erfolgt über den datenführenden Adernpaaren. Der Versorgungsstrom wird dem Datensignal überlagert. Das Endgerät übernimmt die Entkopplung.

Spare-Pairs-Speisung (IEEE 802.3af Typ1 / 802.3at Typ 2)

Einspeisung erfolgt über die ungenutzten Adernpaaren. Adernpaare 1/2 und 3/ 6 werden für die Datenübertragung verwendet, die freien nicht belegten Leitungen 4/ 5 und 7 /8 werden für die Energieversorgung verwendet.

27.1 Videoüberachung 

Nenne verschiedene Versorgungssysteme von Videosystemen 

  1. UKV oder Koax und 230V 
  2. PoE 
  3. Akkubetrieb mit SIM-Karte

30.1 Brandmeldeanlagen Grundlagen 

Wieviele Brandmelder darf ein Unterbruch maximal beeinflussen?

 

Ein Unterbruch darf nicht mehr als 32 Brand- und Handfeuermelder gleichzeitig beeinflussen

30.1 Brandmeldeanlagen Grundlagen 

Was ist ein Handfeuermelder?

Wieviele Melder können maximal an eine Linie angeschlossen werden?

Handfeuermelder  sind Melder zur manuellen Auslösung

maximal 10 Melder pro Meldelinie

30.1 Brandmeldeanlagen Grundlagen 

Wieviele Melder werden in einem Raum benötigt?

Von was hängt es noch ab? 

 

Bestimme die Melderzahl für einen Raum 18m x 40m; Raumhöhe eben, 5m 

 

  • Grundfläche Raum >8om2 = max.
  • Überwachungsfläche 60m2 /
  • max. Melderabstand a 10m (b=6m) • Raumhöhe 6m = i.O. •
  • Abstand zur Wand = 1/2 Melderabstand
  • (a= 10m ergibt sm / b=6m ergibt 3m)

30.1 Brandmeldeanlagen Grundlagen 

Wie wird eine BMA mit Energie versorgt?

 

Haupt und Ersatzstromversorgung notwendig (Akku) •

Ersatzstromversorgung muss 12 Stunden den Normalbetrieb der BMA aufrechterhalten können

Zusätzlich zu den 12 Stunden ist ein 30 min Betrieb der Alarmeinrichtungen vorgegeben. 

30.1 Brandmeldeanlagen Grundlagen 

Wo ist eine BMA notwendig?

 

VKF-Branschutzrichtlinie: Brandmeldeanlagen 20-15de Notwendigkeit

  • Industrie-, Gewerbe- und Bürobauten
  • Beherbergungsbetribe
  • Verkaufsgeschäfte
  • Besondere Bauten (Atrium, Doppelfasaden..)
  • Liftschacht 
  • aber auch Versicherungstechnisch.

30.1 Brandmeldeanlagen Grundlagen 

Welchen Überwachungsumfang unterscheidet man bei BMA?

Brandmeldeanlagen für Vollüberwachung umfassen gesamte Bauten und Anlagen. Aus-genommen sind davon ausdrücklich befreite, feuerwiderstandsfähig abgetrennte Räume und Bereiche.

Eine Teilüberwachung muss mindestens die Fluchtwege sowie Räume mit erhöhtem Brandrisiko erfassen. Sie erstreckt sich immer über einen ganzen Brandabschnitt. Die Brandschutzbehörde kann den Überwachungsumfang auf weitere Brandabschnitte ausdehnen. 

30.1 Brandmeldeanlagen Grundlagen 

Wird in dem Gezeichnenten Deckenschnitt ein Brandmelder installiert? 20cm Freiraum

Keine Brandmelder oberhalb Unterdecke; wenn Höhe von Unterkant Unterdecke bis Unterkant Rohdecke  kleiner 0.15m 

Bei Überwachten Räumen, sowei Hohlböden oder Hohldecken snd Anzeigelampen zu installieren.

30.1 Brandmeldeanlagen Grundlagen 

Wird in dem gezeichnenten Doppelboden ein Brandmelder installiert? 20cm Freiraum

Keine Brandmelder unterhalb Doppelboden, wenn Höhe von Oberkant Doppelboden bis Oberkant Rohboden 0.2m

Bei Überwachten Räumen, soweit Hohlböden oder Hohldecken sind Anzeigelampen zu installieren.

30.1 Brandmeldeanlagen Anwesenheit und Ekundung

Was ist eine Anwesenheitsverzögerung und wie lange darf sie maximal sein?

 

 

 

Eine Anwesenheitsverzögerung (max 3min) bei Brandmeldern ist eine Funktion, die dazu dient, Fehlalarme zu vermeiden. Sie wird aktiviert, wenn Personen im Gebäude anwesend sind und ermöglicht es, den Alarmzustand manuel zu überprüfen. Erkundungszeit 5max min.. 

Die Anwesenheits- und Erkundungsverzögerung darf nur manuell aktiviert werden und muss am Ende der üblichen Arbeitszeit, mindestens 1-mal täglich, selbsttätig auf ,,unverzögert" zurückgestellt werden.

30.1 Brandmeldeanlagen Arten von Brandmeldern

Welches sind typische Meldarten für Brände.

 

Brandmelder optisch - Misst vom Rauch zurückgestreutes Licht

Wärmemelder- Hitzemelder wo Raucmelder nicht möglich- zu viel Staub

Lineare Raumelder-  100m in grossen Hallen

IR- Flammenmelder: Lichtmessung im Infrarotbereich

UV-Flammenmelder: Lichtmessung im UV-Bereich für Flüssigkeitsbrände (Alkohol, Gas, nicht sichtbar)

Multisensormelder: Kombination mehreren Sensortypen

 

30.1 Brandmeldeanlagen-Wartung

Wie wird eine Brandmeldeanlage gewartet und erneuert?

  • Alle 2 Jahre Funktionskontrolle, betrifft bis und mit Ansteuerung Relais BMA Brandfallsteuerung (BFS) wird als technisch separate Anlage angesehen
  • Alle 6 Jahre Messkammerreinigung
  • Ein Kontrollbuch ist zu führen und bei der BMA-Zentrale zu hinterlegen
  • Nach 15 Jahren Betriebsdauer sind BMA nach definiertem Vorgehen zu beurteilen auf: Konzept Auslegung, Verfügbarkeit Betriebsmittel, Wirksamkeit

30.1 Brandmeldeanlagen- Koponenten

Was ist eine FBA und wo steht sie?

Das FBA ist in der Regel bei der BMA-Zentrale am Angriffspunkt der Feuerwehr installiert. 

Es gibt Auskunft über den Brandort und wie die Feuerwehr angreifen soll. Linkts durch Rechts durch..

31.1 ZuKo Offline Online

Was versteht man unter einer Offline ZuKo?

Nenne Vor und Nachteile 

Offline-Systeme bestehen aus elektronischen Zylindern oder Zutrittslesern. Die Zutrittsrechte werden alle einzeln auf das Zutrittsmedium überschrieben. (Schlüssel, Patch etc.) Alle die Zylinder und Kartenleser werden in der Regel über Batterien versorgt.

Eigenschaften Geringes Sicherheits-Level mit leichten Türen

Vorteile

  • Keine Verkabelung notwendig, geringer Installationsaufwand
  • Einfache Nachrüstmöglichkeiten
  • Geringe Kosten

Nachteile

  • Zutrittsrechte nicht sofort verfügbar
  • Kartensperrung bei Verlust müssen an Komponenten eingelesen werden
  • Kein Fernzugriff

 

 

31.1 EMA- ZuKo- Überwachungsarten

Welche Überwachungsarten werden bei einer EMA unteschieden?

 

  1. Perimeter- Überwachung (Freigelände)
  2. Peripherie- Überwachung (Gebäudehülle)
  3. Raum Überwachung
  4. Objektüberwachung
  5. Überfall- Überwachung

31.1 EMA- ZuKo- Vorteile

Nenne drei Vorteile welche eine EMA- Anlage bietet.

 

  • Kann zur Vergünstigund bei den Versicherungen führen
  • Kombinierbar mit ZuKo
  • Erhöhte Sicherheit sowie Sicherheitsgefühl 

31.1 EMA- ZuKo- Funktionsprinzipien

Beschreibe die drei möglichen Funktionsprinzipien einer EMA- Anlage.

 

Gleichstromtechnik: Schleifenüberwachung mit veränderbaren Widerständen 

Bustechnik: Adressierte Melder mit regelmässiger Statusabfrage 

Funktechnik: Batterie und Aktionsgesteuert um Batterie zu sparen.

32.1 EVAK- Anlage Notwendigkeit

Wo werden gemäss VKF Richtline SAA ENS vorgeschriben?

 

Die VKF geben dies vor

grundsätzlich in:

  • Beherbergungsbetrieben
  • Verkaufsgeschäften
  • Räume mit grosser Personenbelegung
  • Bauten mit mehrerhn Sälen (Kino..) 
  • Messe Stadien
  • Allg. Personenansammlungen

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